CH155630A - Bandmikrophon. - Google Patents

Bandmikrophon.

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CH155630A
CH155630A CH155630DA CH155630A CH 155630 A CH155630 A CH 155630A CH 155630D A CH155630D A CH 155630DA CH 155630 A CH155630 A CH 155630A
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electrodynamic microphone
electrodynamic
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
Original Assignee
Siemens Ag
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Description


      Bandmila-        ophon.       Die Erfindung bezieht sich auf ein elek  trodynamisches Mikrophon     mit    stromdurch  flossener Membran (Bandmikrophon).  



  Bei den bekannten     Ausführungen    von  Bandmikrophonen ist der     Gesamtraum    hinter  dem Bande bis in dessen     unmittelbare    Nach  barschaft mit Filz ausgestopft. Die Wir  hungsweise dieser Anordnung ist folgende:  Gegenüber tiefen Frequenzen tritt die Reso  nanz des Bandes, :deren Spitze bei ungefähr  100-200 Hz liegt, allein in Erscheinung;  im Bereich .der mittleren     Frequenzen    macht  sich dann .die Resonanz des angekoppelten  Tonraumes bemerkbar, die sowohl nach Lage  als auch nach Selektivität von der Filz  stopfung und weiter davon     abhängig    ist, auf  welche Weise der Tonraum mit der Aussen  luft in Verbindung steht.

   Die derart aus  gebildeten Bandmikrophone entsprachen im  allgemeinen durchaus den     Anforderungen,     die an eine gute Übertragung zu stellen  sind, jedoch macht sich der Umstand häufig    störend bemerkbar, dass die hohen Frequen  zen weniger gut wiedergegeben werden und  dass wegen der verschiedenen Beschaffenheit  der     Filzstopfung    die Wiedergabe der mitt  leren Frequenzen bei verschiedenen Mikro  phonen wesentlich voneinander verschieden  ist. Besonders störend ist dies bei der serien  mässigen     Herstellung,    da es infolge dieses  Umstandes verhältnismässig schwierig ist,  eine grössere Anzahl von Mikrophonen glei  cher Charakteristik herzustellen.  



  Gemäss der Erfindung werden diese  Nachteile vermieden und wird .die Wieder  gabe insbesondere der hohen Frequenzen ver  bessert durch Anordnung eines oder mehrerer  zusätzlicher     Resonatoren    im     Mikrophon.     Zweckmässig kann als     Resonator    ein defi  nierter Druckraum hinter dem Bande vor  gesehen sein. Zusammen mit der Bandmasse  soll er eine Eigenschwingung (Querresonanz)  im Gebiet der hohen Frequenzen, beispiels  weise bei 4000 Hz, ergeben. Durch diese      Resonanz wird die Wiedergabe .der hohen  Frequenzen wesentlich verbessert; ohne die  sen Raum würden die     Frequenzkurven    in  diesem Bereich stark abfallen.

   Eine weitere  Verbesserung für die allerhöchsten Frequen  zen     wird,durch    die Längsresonanz (Pfeifen  wirkung) des Druckraumes hervorgerufen.  Die     Eigenschwingung    der Längsresonanz  wird ungefähr auf 8000 Hz gelegt; sie ist  die     Grundschwingung    des beiderseitig (oben  und     unten)    offenen     Druckraumes        hinter    dem  Band.

   Der Umstand, dass der Druckraum  an den Enden offen ist, ist für das Zustande  kommen der Querresonanz nicht abträglich,  da die Druckzustände     hinter    der     Bandmitte     bei der     Querresonanzfrequenz    bereits nicht  mehr     wesentlich    von der Beschaffenheit der  Enden beeinflusst werden,     wenn    die Quer  resonanzfrequenz hoch genug liegt.  



  Die Verkleinerung des Raumes hinter  dem Band würde infolge der     Steifheit    des  Luftpolsters die Bandamplitude ausserhalb  des Resonanzgebietes stark herabsetzen. Es  wird daher vorteilhaft der verbleibende Rest  des früheren grossen, von den Magnet  schenkeln umschlossenen     Hinterraumes    mit  dem Druckraum hinter .dem Bande gekop  pelt. Dadurch wird erreicht, dass seine Reso  nanz im Gebiet der mittleren Frequenzen  wieder in Erscheinung tritt.

   Damit nun  trotzdem .die     Querresonanz    im kleinen Druck  raum zustande kommt, wird die     Ankopplung     beispielsweise durch einen Schlitz     vorgenom-          inen.    Dieser Schlitz ist so bemessen, dass  seine Dämpfung bereits etwas unterhalb .der  Resonanzfrequenz des     kleinen    Hinterraumes  genügend gross ist, um merkliche     Schall-          leistungen    nicht zum grossen Tonraum durch  treten zu lassen. Bei hohen     Frequenzen     bleibt sozusagen die Luft im Schlitz stecken  Das bedeutet praktisch eine selbsttätige Ab  kopplung des grossen Tonraumes bei hohen  Frequenzen.

   Für     .das    Gebiet der mittleren       Frequenzen,    dem Resonanzbereich des gro  ssen Tonraumes, muss hingegen die Schlitz  dämpfung noch     v6rnachlässigbar    klein sein.  



  An Stelle des Schlitzes können auch enge  Löcher oder dergleichen, die den erforder-         lichen    Widerstand für die hohen Frequenzen  aufweisen, vorgesehen sein.  



  Die Abbildungen veranschaulichen ein  Ausführungsbeispiel .des Erfindungsgegen  standes.  



       Fig.    1 zeigt einen Querschnitt des Mikro  phons,     Fig.2    einen Schnitt in Richtung       q-B    der     Fig.    1.  



       Im    Luftspalt des Magnetes 7 ist das  Bändchen 2 angeordnet. Hinter dem Bänd  chen     befindet    sich der Druckraum 1. der  durch den Schlitz 4 mit dem Tonraum 3 in  Verbindung steht. Der grosse Tonraum 3 ist       in    bekannter Weise mit Filz ausgestopft.  Der Druckraum 1 steht durch     Gazefenster    6  mit der     Aussenluft    in Verbindung. Breite  Schlitze 5 verbinden den Tonraum 3 eben  falls mit der Aussenluft.  



       Die    einzelnen Resonanzfrequenzen müs  sen so gewählt sein, dass Löcher in der       Frequenzkurve    vermieden sind. Dieser Be  dingung wird genügt, wenn .die einzelnen       Resonatoren    sehr stark gedämpft .sind. Die  Dämpfung ist bei dem grossen Tonraum  in bekannter Weise durch     Filzstopfung    er  zielt. Ausserdem erhöhen die Öffnungen 5,  durch die der Tonraum mit der Aussenluft  in Verbindung steht, die Dämpfung. Das  gleiche gilt für den kleinen Druckraum 1,  der durch die     Gazefenster    6 mit der Aussen  luft kommuniziert. Weiter erhöht die an den  Kopplungsschlitz     4.    abgegebene Leistung die  Dämpfung des kleinen Druckraumes 1.  



  Das Verhalten des neuen     Bandmikrophons     gegenüber den verschiedenen Frequenzen .des  auftreffenden Schalles sei an     Fig.3    erläu  tert. Bei den tiefsten Frequenzen ist die  Eigenschwingung des Bandes     (Kurve    I)  massgebend. Dieser überlagert sich sehr bald  bei mittleren Frequenzen die Resonanz  schwingung des grossen Tonraumes     (Kurve          II).    Wird die Frequenz weiter gesteigert,  so wird durch die Schlitzwirkung der  grosse Tonraum nach und nach abgeriegelt,  die Querresonanz des kleinen Druckraumes  (Kurve     11I)    wirkt sich aus und verhindert  das Absinken der Empfindlichkeit bei hohen      Frequenzen.

   Bei den höchsten Frequenzen  wirkt schliesslich die Längsresonanz des  Druckraumes sich empfindlichkeitssteigernd  aus (Kurve IV).  



  Durch den beschriebenen Aufbau ist ein  breiteres     Frequenzband    und eine bessere  Typenkonstanz erzielt worden. Wenn auch  im Gebiet der mittleren Frequenzen die Filz  stopfung von Einfluss ist,, so     wird    infolge  des gut definierten Druckraumes in der un  mittelbaren Nachbarschaft des Bändchens  und durch seine Entkopplung mittelst des  Schlitzes der Einfluss des Filzes für die  höheren Frequenzen ausgeschaltet.  



  An Stelle des in den Abbildungen dar  gestellten Druckraumes können auch mecha  nische     Resonatoren    Verwendung finden; je  doch bringt die     Ankopplung    der mechani  schen     Resonatoren    unter Umständen Schwie  rigkeiten mit sich. Die     Frequenzcharakteii-          stik    des Mikrophons ändert sich, wenn es in  einer andern Gasatmosphäre, beispielsweise  in einer Wasserstoffatmosphäre, verwendet  wird, was mitunter zweckmässig sein kann.  Die Querresonanz ändert sich bei der Wahl  eines andern Mediums nicht, während die  Längsresonanz, die von der Schallgeschwin  digkeit in dem betreffenden Medium ab  hängt, sich wesentlich ändert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrodynamisches Mikrophon mit band förmiger, stromdurchflossener Membran, da durch gekennzeichnet, dass es zur Erweite rung des zu übertragenden. Frequenzbereiches mehrere Resonatoren aufweist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Elektrodynamisches Mikrophon nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein hinter der Membran angeordneter Druckraum als Resonator dient, dessen Eigenschwingung im Gebiet der hohen Frequenzen liegt. 2. Elektrodynamisches Mikrophon nach Un teranspruch 1, gekennzeichnet durch eine derartige Bemessung des Druckraumes, dass dieser zwei verschiedene Resonanzen, und zwar eine Resonanz bei ungefähr 4000 Hz, eine zweite Resonanz bei un gefähr 8000 Hz aufweist. 3.
    Elektrodynamisches Mikrophon nach Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckraum durch ein oder meh rere enge Öffnungen mit einem grösseren Tonraum gekoppelt ist. 1. Elektrodynamisches Mikrophon nach Un teranspruch 3, gekennzeichnet durch eine derartige Bemessung der Durchtritts- öffnungen, dass .der Durchtrittswiderstand für die hohen Frequenzen sehr hoch ist. 5. Elektrodynamisches Mikrophon nach Un teranspruch 3, .dadurch gekennzeichnet, dass der Druckraum und der Tonraum Öffnungen aufweisen, über die beide Räume mit der Aussenluft in Verbindun; stehen. 6.
    Elektrodynamisches Mikrophon nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Resonatoren stark gedämpft sind.
CH155630D 1930-08-21 1931-07-13 Bandmikrophon. CH155630A (de)

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DE155630X 1930-08-21

Publications (1)

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CH155630A true CH155630A (de) 1932-06-30

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ID=5677156

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CH155630D CH155630A (de) 1930-08-21 1931-07-13 Bandmikrophon.

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