CH155647A - Selbstgreifer. - Google Patents

Selbstgreifer.

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CH155647A
CH155647A CH155647DA CH155647A CH 155647 A CH155647 A CH 155647A CH 155647D A CH155647D A CH 155647DA CH 155647 A CH155647 A CH 155647A
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CH
Switzerland
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gripper
shells
shell
arms
self
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Inventor
Co G M B H Reichmann
Original Assignee
Reichmann & Co G M B H
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Description


      Selbstgreifer.       Gegenstand der Erfindung ist ein Selbst  greifer, dessen Schalen durch Gelenkstangen  mit dem     Greiferkopf    verbunden sind. Bei  sämtlichen bekannten Schalengreifern sind die       (Ireiferschalen        zwarigläufig        miteinanderverbun-          den,    so dass sie sich beim Öffnen und Schliessen  nach Art einer Zange stets in Abhängigkeit  voneinander bewegen müssen. Die Greifer  schalen der bekannten Systeme können da  her nicht unabhängig voneinander je nach  dem Widerstand des aufzugreifenden Gutes  mehr oder weniger tief in dieses eindringen.  



  Die Ausbildungsweise des Erfindungs  gegenstandes nach der vorliegenden Erfindung  gestattet den     Greiferschalen,    sich unabhängig  voneinander bewegen zu können und sich dein  jeweiligen     Widerstand    des zu greifenden Gutes  anpassen zu können, und zwar dadurch, dass  die     Greiferschalen    mit fest mit ihnen ver  bundenen Schalenarmen versehen sind, wobei  die freien Enden der Arme der einen Greifer  schale in dein     Greiferkopf    unabhängig von  denjenigen der Arme der andern     Greiferschale       unter der Einwirkung besonderer Seilzüge  zum Öffnen oder Schliessen der     Greiferschalen     bewegt werden können.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform des neuen Greifers in     Fig.    1  in Seitenansicht und in geschlossenem Zustande  dargestellt, wobei die Lage der Schalen bei  geöffnetem Greifer in punktierten Linien an  gedeutet ist.  



       Fig.    2 ist ein Schnitt nach Linie     A-B     in     Fig.    1 und zeigt nur die auf der einen  Seitenhälfte des     Greiferkopfes    angeordneten  Seile und die zugehörigen Seilführungsein  richtungen.  



  Der Greifer besteht aus einem kastenarti  gen     Greiferkopf   <I>a,</I> an dem uni Gelenke<I>b</I>  die Druckstäbe c     angelenkt    sind. Am andern  Ende der Druckstäbe sind die Schalen     l    an  gelenkt. Seitlich sitzen an den Schalen fest  mit ihnen verbundene Arme     1r,    mit denen sie  in den     Greiferkopf    a hineinragen und in diesem  unabhängig     voneineinander    beweglich ange  ordnet sind.

   Zu diesem Zwecke sind die Enden      der Arme jeder Schale durch eine Querachse e  miteinander verbunden, deren freie Enden mit  Rollen f versehen sind, die zweckmässiger  weise in an den Seitenwänden des     C@reifer-          kopfes    angebrachte Kurvenführungen g ein  greifen. Die Enden der Schalenarme können  sich daher in diesen     Kurvenführungen        g    un  abhängig voneinander bewegen.  



  Die Führungsbahnen g für die Achsen e  sind     zweckmässigerweise    so geformt; dass sie  zunächst von aussen     wagrecht    oder etwas  geneigt nach innen verlaufen und dann nach  der Hubrichtung hin ansteigen, wobei die  Form der Führungsbahn je nach dem An  wendungszweck und der Art des zu greifen  den Gutes verschieden sein kann, um die  günstigste Eingriffslinie zu erhalten.

   Das Ein  greifen der Schalen in das Material ist beim  gezeichneten Greifer noch wesentlich dadurch  erleichtert, dass einerseits die Gelenke     b    der  Druckstäbe     c    am     Greiferkopf    a möglichst  weit nach aussen verlegt sind und durch ent  sprechende Ausbildung der Führungskurve g  eine entsprechend grosse Spannweite des ge  öffneten Greifers erzielt wird und anderseits  die Druckstäbe als Kniehebel wirken und das  Eindringen in das Gut begünstigen.  



  Um die Seilführungen beim gezeichneten  Greifer     l@lar    erkennen zu können, ist in     Fig.    1  auf der rechten Seite der Lauf des einen  Entleerungsseils m und auf der linken Seite  der Lauf des einen Lastseils     Ti    bei geschlos  senem Greifer dargestellt.  



  Das eine über Leitrollen o geführte, strich  punktiert dargestellte Entleerungsseil in ist  über Rollenpaare<I>lt., d</I> geführt, von denen die  Rollen<I>h</I> fest im     Greiferkopf        a    und die Rollen<I>d</I>  auf den die Schalenarme verbindenden, be  weglichen Achsen e gelagert sind. Hierbei  bilden die am     Greiferkopf    angreifenden Ent  leerungsseile mit den Rollen     la    und d Flaschen  züge.  



  Das eine vom Iran kommende, ebenfalls  strichpunktiert dargestellte Lastseil n dagegen  wird über fest im     Greiferkopf        c,    gelagerten  Seilrollen k und auf den beweglichen Achsen e  sitzende Seilrollen d' geführt. Es bildet mit  diesen Rollen einen Flaschenzug. Die zweiten    Entleerungsseile     in    und Lastseile     n    verlaufen  dann auf der jeweils andern     Greiferhälfte     sinngemäss.  



  Durch Zug an beiden Seilen n werden die       Greiferschalen    aus der in     Fig.    1 punktiert  gezeigten     Offenlage    in die Schliesslage über  geführt, wobei sich jede Schale unabhängig  von der andern einstellen kann. Beim Schliessen  des Greifers drücken die Druckstäbe c knie  hebelartig die Schalen in das Gut ein. Die       Kniehebelwirkung    ist hierbei umso kräftiger,  je weiter die Gelenke b von der Mittelachse  des Greifers abstehen.  



  Um den geschlossenen Greifer wieder zu       offnen,    werden die Entleerungsseile     in    gezogen  und die Lastseile n gelüftet. Der auftretende  Seilzug zieht dann die Achsen e der Schalen  arme L' durch Vermittlung der durch die  Rollen     la    und<I>d</I> gebildeten -Flaschenzüge in  den Gleitführungen g bis zur     Offenlage    auch  dann, wenn die Gleitführungen am Ende in       wagrecbter    Richtung verlaufen. Hierbei er  möglichen die Gleitführungen     g    ein gleich  mässiges Öffnen des Greifers.  



  Ein nach der Erfindung ausgebildeter       CTreifer    hat ausser dem eingangs angeführten  Vorteil noch den, dass in der ersten Hälfte  des Schliessvorganges die Schaufeln sich un  abhängig voneinander und durch die     Knie-          hebeIwirkung    der Druckstangen in verstärktem  Masse fest in das Gut eingraben, während in  der zweiten Hälfte des Schliessvorganges bei  raschem Schliessen des Greifers ein     Aufschaufeln     des ergriffenen Gutes stattfindet.  



  Der Greifer ist besonders zur Entladung  von See- und     Flussschiffen    geeignet, da er  infolge der in bezug auf seine Spannweite  verhältnismässig geringen Bauhöhe durch die  oft engen     Deckluken    in die     Laderäume    ein  geführt werden kann und hier infolge seiner  grossen Spannweite auch dasjenige Gut selbst  tätig erfassen kann, das unter den Laufstegen  der     Schiffe    liegt und für die bisherigen Greifer  nicht erfassbar war.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Selbstgreifer, dessen Schalen mittelst Ge lenkstangen mit dem Greiferkopf verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifer schalen mit fest mit ihnen verbundenen Schalenarmen versehen sind, wobei die freien Enden der Arme der einen Greiferschale in dem Greiferkopf unabhängig von denjenigen der Arme der andern Greiferschale unter Ein wirkung besonderer Seilzüge zum Öffnen oder Schliessen der Greiferschalen bewegt werden können. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Selbstgreifer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalenarme mit ihren Enden durch am Greiferkopf ange brachte Gleitbahnen unabhängig vonein ander geführt werden. 2. Selbstgreifer nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Öffnen der Greiferschalen mittelst Flaschenzügen bewirkt wird, bei denen eines der Rollensysteme an den Enden der Schalenarme und das andere am Greifer kopf angeordnet ist.
CH155647D 1930-02-28 1931-02-10 Selbstgreifer. CH155647A (de)

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DE155647X 1930-02-28

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CH155647A true CH155647A (de) 1932-06-30

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CH155647D CH155647A (de) 1930-02-28 1931-02-10 Selbstgreifer.

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