CH155748A - Wäschestampfer. - Google Patents

Wäschestampfer.

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CH155748A
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CH
Switzerland
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laundry
bell
rammer
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hand
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Inventor
Schoenfeld Kaufmann
Original Assignee
Kaufmann & Schoenfeld
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Publication date
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Classifications

    • D—TEXTILES; PAPER
    • D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F5/00—Hand implements for washing purposes, e.g. sticks 
    • D06F5/02—Plungers, dollies, pounders, squeezers, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Accessory Of Washing/Drying Machine, Commercial Washing/Drying Machine, Other Washing/Drying Machine (AREA)

Description


  Wäschestampfer.    Wäschestampfer mit einer Aussen- und einer       federbeeinflussten,    verschiebbaren Innenglocke  sind in verschiedenen Ausführungsarten be  kannt. Zur Steigerung der Waschwirkung  solcher Wäschestampfer hat man die Aussen  glocke als doppelwandige, geschlossene und  unten gelochte Hohlglocke ausgebildet und  ihren Innenmantel oben mit     Einlasslöchern     für die     Pressluft    und Waschlauge versehen.  Es hat sich aber gezeigt,     dass    eine Steigerung  der Waschwirkung mit den geschlossenen       Hohlwandglocken    infolge der starken Brem  sung der     Eintrömung    an den     Einlasslöchern     nicht erreicht wird.  



  Ein anderer Nachteil der bisher bekann  ten Wäschestampfer besteht darin,     dass    ihre  Aussenglocke zu wenig Luft     fasst    und zufolge  ihres breiten, vorstehenden Randes beim     Hin-          und        Herstossen    des Wäschestampfers immer  wieder am Kessel anschlägt und dadurch  -das Arbeiten behindert.  



  Alle diese Nachteile beseitigt die Erfin  dung dadurch,     dass    die Aussenglocke einer  seits unten als nach innen umgestülpte, offene         Schöpf-    und Spritzrinne ausgebildet und  anderseits in ihrem obern Teile     kuppelförmig     gestaltet ist und hier keinen nach aussen vor  stehenden Rand hat.  



  Auf der Zeichnung ist der Gegenstand  der Erfindung in einer     beispielsweisen    Aus  führungsform in     Fig.   <B>1</B> teils im Schnitt und  teils in Ansicht dargestellt<B>-</B>     Fig.    2 zeigt im  Schnitt eine der Arbeitsstellungen des Wäsche  stampfers, und     Fig.   <B>3</B> ist eine Draufsicht auf  ihn von unten gesehen.  



  Die Aussenglocke besteht aus einen nach  Art einer halbkugeligen Kuppel gewölbten  Oberteil a und dem mit ihm in geeigneter  Weise verbundenen Unterteil<B>b,</B> der durch  Umbiegen seines Randes     c    zu einer oben  offenen Ringrinne<B>d</B> ausgebildet ist. Ihr Boden  ,e ist durch eine Anzahl Löcher<B>f</B> durch  brochen. Auf der Kuppel sitzt eine Nabe<B>g</B>  für den     Stampferstiel    h<B>;</B> innen hat die Kup  pel eine zentrische Hülse i, die unten durch  einen Einsatz<B>k</B> abgeschlossen ist. An diesem  ist mittelst einer Schraube<B>1</B> ein flacher  Trichter oder Teller<B>m</B> befestigt, der hier-      durch mit der Aussenglocke ein Ganzes bildet.

    Auf dem Trichter m liegt in der Ruhestellung  des Wäschestampfers lose die Innenglocke n;  ihr     umgebördeltes    oberes Ende führt sich an  der Hülse i. Sie ist von einer Schraubenfeder  o umgeben, die sich einerseits an der Aussen  glocke a und anderseits auf einem Ring<B>p</B>  abstützt, der auf die Innenglocke n drückt,  so     dass    diese unter dem     Einfluss    der Feder o  steht. In ihrem obern Teile hat die Innen  glocke eine ausreichende Anzahl Löcher     r,     die in der Ruhestellung des Stampfers über  dem Boden der Rinne     d    und unter dem       Pressteller    m liegen. Gegebenenfalls kann auch  der Teller oder Trichter m Löcher haben.

    Der Ringspalt zwischen den beiden Glocken  ist mit s bezeichnet.  



  Die Gebrauchs- und Wirkungsweise ist  zum Beispiel folgende:  Der in der Ruhestellung     (Fig.   <B>1)</B>     befind-          liehe    Wäschestampfer wird in die Waschlauge  getaucht, wodurch sich zunächst die Innen  glücke n unter gleichzeitigem Entweichen der  verdrängten Luft durch die Löcher r und  dann auch zum. Teil die Ringrinne<B>d</B> mit  Waschlauge füllen. Die Waschlauge ver  schliesst dabei zunächst die Löcher r und  den Ringspalt s zwischen den beiden Glocken,  wodurch die in diesen befindliche Luft abge  sperrt wird. Nun drückt man den Stampfer  mit seiner Innenglocke in die Wäsche und  stösst mit der Aussenglocke energisch nach.

    Die mit dem Teller m als Kolben wirkende  Hülse i geht nach unten, verdichtet die Luft  in der Innenglocke,     presst    sie durch die Lö  cher r nach aussen, wodurch in der Wasch  lauge Schaum erzeugt wird und quetscht  schliesslich den in der Innenglocke befindlichen  Teil der Wäsche zusammen. Beim weiteren  Senken der Aussenglocke füllen sich die  Rinne<B>d</B> und der grössere Teil der Aussen  glocke mit der Waschlauge, wodurch die in der  Aussenglocke befindliche Luft stark verdichtet  <B>.</B> wird.

   Die damit erzeugte     Pressluft    wirkt ihrer  seits wieder auf die in der Aussenglocke     befind-          liehe    Waschlauge zurück und spritzt diese so  wohl durch die Löcher r, als auch durch den  Ringspalt s bis zu seinem     Abschluss    mit grosser    Kraft nach aussen.

   Die Waschlauge wird also       wagrecht    und senkrecht mehrfach     durobge-          spritzt,    wodurch in kurzer Zeit eine starke  Schaumbildung hervorgebracht und eine     gründ-          liehe    Reinigung der Wäsche bewirkt wird,  die vornehmlich auf die     SchUpf-    und     Spritz-          rinne        d    in Verbindung mit der als Sieb wir  kenden Innenglocke zurückzuführen ist.

   Beim  Anheben des Stampfers bleibt die behandelte  Wäsche infolge der Saugwirkung hängen und  fällt erst später wieder ab, wobei sie sich  stets etwas wendet, so     dass    für einen gründ  lichen Wechsel beim Durcharbeiten der ge  samten Wäsche gesorgt ist. Die     kuppelförmige     Gestaltung des     Aussenglocken-Oberteils    er  leichtert dabei das Arbeiten mit dem Stamp  fer, weil dieser beim Herausheben nicht mehr  so leicht am Waschkessel anstösst, wie die  Waschglocken mit vorstehendem, scharfen  Rande. Dies ist insbesondere bei den zumeist  gebräuchlichen halbkugeligen Waschkesseln  von Vorteil.  



  Der Wäschestampfer kann auch in Wasch  maschinen mit schrittweise im Kreise be  wegten auf- und abgehenden Armkreuzen  eingebaut werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Wäschestampfer mit zwei ineinanderliegen- den, unter Federeinfluss stehenden, gegenein ander verschiebbaren Glocken und einem in der gelochten Innenglocke befindlichen, mit der Aussenglocke fest verbundenen Pressteller, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenglocke einerseits unten als nach innen umgestülpte, offene Schöpf- und Spritzrinne ausgebildet und anderseits in ihrem obern Teil kuppel- förmig gestaltet ist und hier keinen nach aussen vorstehenden Rand hat.
    UNTERÄNSPRüCHE: <B>1.</B> Wäschestampfer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Auslass- öffnurigen (r) der Innenglocke (n) in der Ruhestellung des Stampfers über dem Boden der Rinne (d) und unter dem Press- teller (m) liegen. 2.
    Wäschestampfer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an dem kuppel- förmig gestalteten Teil (a) der Aussen glocke ein Rohr (i) zur Führung der Druckfeder (o) und der Innenglocke (n) befestigt ist, welches Rohr unten den Pressteller (m) trägt.
CH155748D 1931-06-01 1931-06-01 Wäschestampfer. CH155748A (de)

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CH155748D CH155748A (de) 1931-06-01 1931-06-01 Wäschestampfer.

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