CH155861A - Umschaltbares Zahnradgetriebe. - Google Patents

Umschaltbares Zahnradgetriebe.

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CH155861A
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shaft
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gears
transmission
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Voith J M
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Voith Gmbh J M
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  Umschaltbares Zahnradgetriebe.    Die Erfindung bezieht sich auf Zahnrad  getriebe, bei welchen das Übersetzungsver  hältnis durch     achsiale    Verschiebung von Zahn  rädern verändert werden kann, wobei alle  Zahnräder des Getriebes fest mit ihren zu  gehörigen Wellen verbunden sind und eine  Welle mit ihren Zahnrädern als Ganzes ver  schiebbar angeordnet ist. Im besonderen han  delt es sich dabei um Getriebe zum Antrieb  von Papiermaschinen oder dergleichen, bei  welchen die Geschwindigkeitsregulierung in  je     einem    Regelungsbereich elektrisch erfolgt  und bei welchen     rnan    von dem einen auf den  andern Regelungsbereich durch Umschaltung  der Zahnradübersetzung übergeht.  



  Bei bisher bekannten Getrieben dieser Art  erfolgte die Umschaltung meist dadurch, dass  ein oder mehrere Stirnräder auf ihren     unver-          schiebbar    gelagerten Wellen     achsial    verscho  ben und dadurch zum     Eingriff    mit dem einen  oder andern Gegenrad gebracht werden. Bei  andern bekannten Ausführungen wird eine       Klauenkupplung        bezw.    eine Hälfte davon auf    der     unverschiebbar    gelagerten Welle verscho  ben und dadurch mit dem einen oder andern  Zahnrad zum     Eingriff    gebracht.

   Hierbei wird  das Drehmoment auf dem Wellenhalbmesser  auf einen gegen die Welle verschiebbaren,  auf dieser mit einem gewissen Spiel sitzenden  Teil (beispielsweise das Zahnrad)     mittelst     einer Feder oder dergleichen übertragen.  Dieser Umstand führt gemeinsam mit der  stets unvollkommenen Schmierung und der  hohen Flächenpressung an der Feder zu einem  frühzeitigen Aushämmern, dessen Wirkungen  besonders im Betriebe von     Papiermasebinen     wegen deren hohen     Anforderungen    hinsichtlich  Störungsfreiheit, Ruhe und Gleichmässigkeit  des Ganges     etc.    nachteilig auffallen.  



  Die vorliegende Erfindung vermeidet diese  Nachteile dadurch, dass alle Zahnräder mit  ihren Wellen fest verbunden sind und eine  Welle mit ihren Zahnrädern als Ganzes ver  schiebbar ist. Bei der meist üblichen Drei  wellenausführung solcher Getriebe würde es       zunächst    naheliegend erscheinen, die mittlere      Welle zu verschieben.

   Dies hat jedoch gegen  über einer Verschiebung der schnellsten Welle  den Nachteil, dass mit der mittleren Welle  ein meist schweres Stück verschoben werden  muss, und dass ein die langsame Welle trei  bendes Rad, das an sich schon breiter sein       inuss    als die auf der schnellen Welle sitzen  den, doppelt breit ausgeführt werden müsste,  was mit bekannten     Schwierigkeiten    (Einar  beiten der Zähne,     Klemmungen    beim Ver  schieben) verbunden ist.  



  Es soll daher beim Getriebe, gemäss vor  liegender Erfindung, die mit der höchsten  Drehzahl umlaufende Welle (meist die An  triebswelle) gemeinsam mit den mit ihr starr  verbundenen Zahnrädern verschiebbar sein  und die bei einer Verschiebung gleitende  Stelle, an der das Drehmoment übertragen  wird, auf einem erheblich grösseren Halbmesser  liegen, als dem Wellenhalbmesser entspricht.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei  spiel für direkten Antrieb der Welle 4. Die  schnellaufende Antriebswelle 1 trägt die Kupp  lung 2, deren Innenteil 3 fest auf der     Ritzel-          welle    4 sitzt und     finit    dieser gemeinsam ver  schoben werden kann, ohne dass der Aussen  teil 2     bezw,    die Welle 1 seine     achsiale    Lage  ändert und ein Entkuppeln stattfindet, Zu  diesem Behufe sind die Teile der Kupplung  mit     achsial    liegenden, zusammenwirkenden  Flächen versehen. Die Welle 4 wird durch  das Schaltorgan b in ihrer     achsialen    Lage  gehalten beziehungsweise verstellt.

   Die beiden  Stirnräder 6 und 7 sind mit der Welle 4 fest  verbunden (beispielsweise     aufgekeilt,    oder an  geschmiedet). Ebenso sind die Zahnräder 9,  10, 11 mit der Zwischenwelle 8 und das Zahn  rad 13 mit der     Abtriebwelle    12 fest verbun  den. Die Wellen 8 und 12 sind     achsial        un-          verschieblich    gelagert.  



  Bei der Verschiebung der Welle 4 kommen  entweder die Zahnräder 6 und 9 oder die  Räder 7 und 11 in Eingriff oder das Getriebe  ist in Mittelstellung auf Leerlauf geschaltet.  Bei allen Schaltvorgängen bleiben aber Wellen  und Zahnräder starr miteinander verbunden,  und die einzige gleitende Stelle, an der ein  Drehmoment übertragen wird, liegt auf einem    bezüglich des Wellendurchmessers von 4 er  heblich grösseren Durchmesser an der mit  höchster Drehzahl laufenden Welle, hat also  kleine     Flächendrücke.    Überdies kann die  Kupplung durch Zwischenschaltung elastischer,  zum Beispiel je auf die eine der korrespon  dierenden Flüchen aufgebrachter Lederpakete  so ausgebildet sein, dass die gleitenden Stellen  niemals durch     Stosswirkungen    sich aushäm  mern können,

   keiner Schmierung bedürfen  und keiner Abnützung unterliegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Umschaltbares Zahnradgetriebe, bei wel chem das Übersetzungsverhältnis durch ach- siale Verschiebung von Zahnrädern verändert werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass alle Zahnräder des Getriebes fest mit ihren zugehörigen Wellen verbunden sind, und eine Welle (4) reit ihren Zahnrädern (6, 7) als Ganzes verschiebbar angeordnet ist. UNTERANSPRüCHE: 1. Zahnradgetriebe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die mit höchster Drehzahl laufende Welle (4) des Getriebes verschiebbar gelagert ist. 2.
    Zahnradgetriebe nach Patentanspruch und Unteranspruch 1 mit direktem Antrieb der verschiebbaren Welle durch die Antriebs welle, dadurch gekennzeichnet, dass letztere in achsialer Richtung fest gelagert und finit der verschiebbaren Welle (4) durch eine, eine achsiale Verschiebung der letz teren ohne Entkuppeln zulassende Kupp lung (3) verbunden ist. 3.
    Zahnradgetriebe nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Kupplung, deren in achsialer Richtung gegeneinander verschiebbare Teile vermittelst in achsialer Richtung liegender Flächen zusammenwirken, von denen je weils die eine starr und die andere nach giebig ist.
CH155861D 1930-08-30 1931-05-30 Umschaltbares Zahnradgetriebe. CH155861A (de)

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