CH155868A - Verfahren und Einrichtung zum Betrieb eines Pumpspeicherwerkes. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Betrieb eines Pumpspeicherwerkes.

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CH155868A
CH155868A CH155868DA CH155868A CH 155868 A CH155868 A CH 155868A CH 155868D A CH155868D A CH 155868DA CH 155868 A CH155868 A CH 155868A
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Voith J M
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Voith Gmbh J M
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  Verfahren und     Einrichtung    zum     Betrieb    eines Pumpspeicherwerkes.    Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren und eine Einrichtung zum Betrieb  eines Pumpspeicherwerkes, das aus einer  Turbine, einer als Generator oder Motor ar  beitenden elektrischen Maschine und einer  Pumpe besteht, und bezweckt die     Konstant-          ;haltung    des Wirkungsgrades der Pumpe da  durch, dass diese dauernd voll     beaufschlagt     ist, und zwar auch dann, wenn nicht die  volle zum Pumpen erforderliche Leistung,  sondern nur Teilleistungen aus dem Netz zur  Verfügung stehen.  



  Während des     Pumpbetriebes    wird die  elektrische Maschine aus einem Netz gespeist.  Steht nicht die volle, nämlich bei voller     Be-          aufschlagung    der Pumpe erforderliche Ener  giemenge zur Verfügung, so musste bisher die  Pumpenleistung reguliert werden. Das ge  schah in der Regel dadurch, dass die Durch  flussöffnungen des     "Leitapparates    verkleinert  wurden, oder dass irgend ein in die Druck  leitung eingebautes     Abschlussorgan    in ent  sprechendem Masse geschlossen, das heisst    also die Pumpe gedrosselt wurde.

   Es ist be  kannt, dass diese Art der Regelung mit  grossen Energieverlusten verbunden ist und  dass die Regelorgane dabei erheblichen Bean  spruchungen ausgesetzt sind, die vielfach zu  Erschütterungen der Pumpe Veranlassung  geben, die zu schweren Schädigungen der  Gesamtanlage führen können. Ausserdem sinkt  der Wirkungsgrad der Pumpe bei jeder Re  gulierung erheblich.  



  Es sind Mittel bekannt geworden, die  Pumpe stets voll     beaufschlagt    laufen zu las  sen, und zwar durch den sogenannten hydrau  lischen     gurzschluss,    das heisst dadurch, dass  man einen Teil der geförderten Wassermenge  der zum gleichen     Pumpspeicheraggregat    ge  hörigen Turbine zufliessen lässt und dadurch  den im Netz fehlenden Energiebedarf aus  der Leistung der Turbine deckt, die die Ar  beit des Elektromotors unterstützt. Man kann  auf diesem Wege die Turbine mit einer sol  chen Teillast betreiben, dass diejenige     Beauf-          schlagung    der Pumpe eingehalten werden      kann, die einen ruhigen Gang der lumpe  gewährleistet.

   Dieses Verfahren hat den  Nachteil, dass bei grosser Energiezufuhr aus  dem Netz und entsprechend geringerer Lei  stung der Turbine diese infolge schlechter       Beaufschlagung    der Korrosionsgefahr ausge  setzt ist, insbesondere dann, wenn, wie dies  bei     Pumpspeicheranlagen    in der Regel der  Fall ist, die Vollwassermenge der Turbine  grösser ist, als die Vollwassermenge der  Pumpe.  



  Diese Nachteile werden nach dem Ver  fahren gemäss Erfindung dadurch vermieden,  dass die aus dem Netz nicht verfügbare Ener  gie durch eine besondere Turbine gedeckt  wird, die den zur vollen     Beaufschlagung    der  Pumpe noch erforderlichen Rest an Energie  liefert. Dies kann in der Weise geschehen,  dass die besondere Turbine mit der Pumpe  oder der Hauptturbine auf einer Welle sitzt  und so das erforderliche Drehmoment unmit  telbar an die Pumpe abgibt. Eine andere  Möglichkeit ist, dass die besondere Turbine  mit einem Generator verbunden ist, der jene  Energiemenge in das Netz speist, welche zur  vollen     Beaufschlagung    der Pumpe noch fehlt.

    Schliesslich kann die besondere Turbine als  ein Teil der Hauptturbine ausgebildet sein;  die zu diesem besonderen Zweck in zwei  oder mehrere miteinander verbundene Einzel  turbinen unterteilt ist. Die Unterteilung wird  hierbei praktisch so gewählt, dass der zu  deckende Energiebedarf innerhalb der mög  lichen Schwankungen je nach seiner Grösse  von der kleineren oder der grösseren Teiltur  bine aufgebracht wird.

   Da bei Turbinen auch  bei wesentlich geringerer als der Nominal  leistung     Korrosionsgefahr    noch nicht besteht,    so kann diese in einzelne     \Peilturbinen    zer  legte Hauptturbine die Schwankungen des  Betriebes auf sich nehmen, die für die Pumpe  nachteilig sein würden, und es kann stets  ein Betriebszustand hergestellt werden, bei  dem die Pumpe praktisch ihre volle     Beauf-          schlagung    erhält. Die besondere, zur vollen       Beaufschlagung    der Pumpe herbeigezogene  Turbine kann aus dem Oberwasser oder aber  aus der Druckleitung der Pumpe gespeist  sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Betrieb eines Pumpspei cherwerkes, das aus einer Turbine, einer als Generator oder Motor arbeitenden, elektrischen Maschine und einer Pumpe besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die für eine volle Beaufschlagung der Pumpe notwendige, aus dem Netz nicht verfüg bare Energie durch eine besondere Tur bine gedeckt wird. II. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass die besondere Turbine mit der Pumpe oder der Hauptturbine auf einer Welle sitzt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die besondere Turbine einen Teil der Hauptturbine bildet. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass die besondere Turbine aus der Druckleitung der Pumpe gespeist wird.
CH155868D 1930-06-23 1931-05-26 Verfahren und Einrichtung zum Betrieb eines Pumpspeicherwerkes. CH155868A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0872643A2 (de) 1997-04-15 1998-10-21 GOTTLIEB WEINMANN GERÄTE FÜR MEDIZIN UND ARBEITSSCHUTZ GMBH & CO. Luftzuführung für Gebläse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0872643A2 (de) 1997-04-15 1998-10-21 GOTTLIEB WEINMANN GERÄTE FÜR MEDIZIN UND ARBEITSSCHUTZ GMBH & CO. Luftzuführung für Gebläse

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