CH155901A - Sollwertgeber für elektrische Kraftwerksanlagen. - Google Patents

Sollwertgeber für elektrische Kraftwerksanlagen.

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CH155901A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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  • Control Of Stepping Motors (AREA)

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      Sollwertgeber    für elektrische     Kraftwerksanlagen.       Die Erfindung betrifft einen     Sollwert-          für    elektrische Kraftwerksanlagen, zum  Beispiel für solche, deren Maschinen mit  Leistungsreglern ausgerüstet sind, welche  die Leistungsabgabe der betreffenden     Ma-          scliine    auf einen vom     Sollwertgeber    vorge  schriebenen     Betrag        einregeln.     



  Erfindungsgemäss besitzt der     Sollwert-          g@ber    ein     Verstellorgan    und einen Verstell  motor, die derart mit .einem den Sollwert.       bestimmenden    Organ verbunden sind, dass  beim Verstellen des     Verstellorganes    bei     aus-          gehuppeltem        Verstellmotor    das den' Sollwert       bestimmende    Organ     gleichzeitig    um einen       der    Verstellung proportionalen Betrag ver  stellt wird,

   während beim Verstellen des       Verstellorganes    bei eingekuppeltem Motor  dieser eingeschaltet wird und das den Soll  wert bestimmende Organ     verstellt.    Auf  diese Weise ist es möglich, den Sollwert     en1J-          weder    von Hand oder durch Motorbeeinflus  sung in beliebiger Weise einzustellen.    In der Abbildung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung dargestellt, bei dem  der Sollwert mittelst des     Zeitimpulsverfah-          rens    fernübertragen wird.

   Es bedeuten:  1 einen verstellbaren Zeiger; 2. 3 Hilfszeiger;  4 die Achse der Hilfszeiger 2, 3; 5 das den  Sollwert bestimmende Organ; 6 einen nach  Art eines     Amperestundenzählers    gebauten  Motor; 7 eine elektromagnetisch     einrückbare     Kupplung; 8, 9 zwei Relais mit den     Ar-          beitskontakten    81 und 8,     bezw.    91 und     9@;     10 einen     Abtastzeiger;    11 einen Antriebs  motor, vorzugsweise einen Synchronmotor;  12 eine elektromagnetisch     einrückbare    Kupp  lung; 13 den Elektromagneten für die Kupp  lung 12; 14 eine Schaltuhr; 15 eine Spiral  feder; 16 einen verstellbaren Widerstand;

    17 ein Relais mit Ruhekontakten 17r, und       17r2;    18 einen Ausschalter ; 19 einen Mag  neten für die     einrückbare    Kupplung 7.  



  Durch die Schaltuhr 14 wird periodisch  der Elektromagnet 13 erregt und die Kupp-           lung    12 eingerückt. Der     Abtastzeiger    10 wird  dadurch     jedesmal    aus seiner gezeichneten  Ruhelage heraus in     Bewegung    gesetzt und  gleichzeitig durch den     Magneten    13 der Ar  beitskontakt     131.,    geschlossen.     DieS'er    Kon  takt liegt in dem Stromkreis, über den die       Zeitimpulse    nach dem Empfänger geleitet  werden. Da der Kontakt     131    jetzt geschlos  sen ist, beginnt ein Strom zu fliessen.

   Nach  dem der     Abtastzeiger    den Winkel a durch  laufen hat, erreicht er das     Sollwertorgan    5.  Dadurch wird ein Stromkreis für das Re  lais 17 geschlossen, dessen Ruhekontakt     17r1     den     Erregerkreis    des     Magnetes    13 unter  bricht, so dass das     Abtastorgan    in     seine     Ruhelage zurückfällt und dessen     Ruhekon,          takt   <I>17r.</I> den     Impulsstromkreis    unterbricht  und den Impuls beendet. Der Regelimpuls  hat demgemäss eine dem Winkel     a-    propor  tionale Länge.

   Soll nun von Regelimpulsen  der Länge a langsam zu solchen einer     grö-          ssereii    Länge übergegangen werden, so wird  der Zeiger 1     beispielsweise    von Hand ver  stellt. Dadurch kommt er je nach dem Sinne  der Verstellung mit einem der über Federn  mit der     Achse    4 verbundenen Hilfszeiger 2  oder 3 in     Berührung,    so dass eines der Re  lais 8 oder 9 erregt wird.

   Es wird also eines  der     Kontaktpaare    81, 81 oder 91, 92     gesclilo@-          sen,    so dass der     Verstellmotor    6 in dem einen  oder andern Sinne anläuft und die Achse 4       und    damit das     Sollwertorgan    5 verstellt.  Die G     esehwindigl@c-it    dieser Verstellung kann  auf dem Widerstand 16 durch     Einstellung     des Schleifkontaktes gewählt werden.

   Nach  dem das     Sollwertorgan    seine neue Ruhelage  erreicht hat, wird die Berührung     zwisehen     dem Zeiger 1 und dem Hilfszeiger 2 oder 3  wieder aufgehoben, so dass das Relais 8       bezw.    9 abfällt und der Motor 6 stillgesetzt  wird. Während der     Verstellzeit    vergrössert  sich langsam der Winkel a, so dass die pe  riodisch ausgesandten Regelimpulse langsam  länger werden. Nach der Erreichung des  neuen Sollwertes werden wieder Regel  impulse von gleichbleibender Länge aus  gesandt.    Falls der neue Betriebszustand nicht  langsam, sondern augenblicklich erreicht  werden soll, ist der Schalter 18 auszulegen.

    Dadurch wird der Magnet 19     entregt,    die  Kupplung 7 zwischen dem Motor 6' und  der Achse 4 gelöst und infolgedessen das       Sollwertorgan    5     gleichzeitig    mit dem Ver  stellen des Zeigers 1 in seine neue Lage ge  bracht.  



  Das     Verstellorgan    1     ist    beim Verstellen  elastisch mit dem den Sollwert bestimmen  den Organ 5 verbunden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sollwertgeber für elektrische Kraftwerks anlagen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verstellorgan und ein V erstellmotor derart mit. einem den Sollwert bestimmenden Or gan verbunden sind, dass beim Verstellen des Verstellorganes bei ausgekuppeltem Ver- stellmotor das den Sollwert bestimmende Organ gleichzeitig um einen der Verstellung des Verstello@rganes proportionalen Betrag verstellt wird, während beim Versteller.
    des Verstellorganes bei eingekuppeltem V erstell inotor dieser eingeschaltet wird und das den Sollwert bestimmende Organ verstellt. UNTERAN SPRt\CHE 1. Sollwertgeber nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass bei ein gekuppeltem Verstellmotor das um einen gewissen Betrag verstellte Verstellorgan die Aussohaltstellung des Verstellmotors festlegt.
    2. Sollwertgeber .nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstellorgan beim Verstellen elastisch mit dem den Sollwert bestim menden Organ verbunden ist. 3. Sollwertgeber nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass mit der Welle des den Sollwert bestimmenden Organes zwei Hilfskontakte elastisch verbunden sind,
    zwischen denen sich ein mit dem V er- stellorgan verbundener Kontakt befindet und die bei eingekuppeltem Verstell- tnator und verstelltem Verstellorgan, je nachdem, welcher der beiden Hilfs kontakte sich mit dem Kontakt des Ver- stellorganes in Berührung befindet, den Verstellmotor in dem einen oder andern Sinne einschaltet.
CH155901D 1930-05-28 1931-05-23 Sollwertgeber für elektrische Kraftwerksanlagen. CH155901A (de)

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