CH156071A - In ein Bett verwandelbares Polstermöbel. - Google Patents

In ein Bett verwandelbares Polstermöbel.

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CH156071A
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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Special Chairs (AREA)
  • Chairs Characterized By Structure (AREA)

Description


  In ein Bett     verwandelbares    Polstermöbel.         Gegenstand    der vorliegenden Erfindung  ist ein in ein Bett     verwandelbares    Polster  möbel mit zwei durch Scharniere miteinan  der     verbundenen,    in     zusammengeklapptem     Zustande     übereinanderliegenden    Einzelpol  sterteilen und einem Mechanismus zum senk  rechten Heben des Unterteils beim Aufklap  pen des Oberteils, wobei der Unterteil durch  den Mechanismus parallel zur Standfläche  geführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass  die senkrechte Hubbewegung durch die  Scharniere selbst auf den     Unterteil    übertragen  wird.  



  Das Polstermöbel kann dabei entweder  ein Diwan, ein Polstersessel oder ein     ähi-          liches        1VI'öbel    sein.  



  Auf beiliegender Zeichnung sind verschie  dene beispielsweise Ausführungsformen des  Erfindungsgegenstandes dargestellt.  



       Fig.    1 ist ein     Seitenriss    eines Diwans in  zusammengeklapptem Zustande;       Fig.    2 ist eine Stirnansicht desselben Di  wans in gleichem Zustande;         Fig.    3 zeigt den Diwan in halb offener  und teilweise gehobener Stellung;       Fig.    4 zeigt den Diwan in vollständig  aufgeklappter Stellung;       Fig.    5 ist die Seitenansicht eines Schlaf  stuhls in zusammengeklapptem Zustande;       Fig.    6 ist ein Längsschnitt des Stuhls in  aufgeklappter Stellung;       Fig.    7 ist eine Vorderansicht mit teilwei  sem Schnitt nach den zwei     vordern    Polster  federreihen in zusammengeklapptem Zu  stande;

         Fig.    8 ist eine Vorderansicht dieses  Stuhls im gleichen Zustande;       Fig.    9 ist ein teilweiser     wagrechter     Schnitt etwa durch die Oberkante der     vor-          dern    Federreihe des     obern    Teils des Schlaf  stuhls.  



  In den Zeichnungen     bezeichnen    allgemein  1 den Unterteil des     illöbels    mit Liegefläche  4 und 10 den Oberteil mit Liegefläche 14 und  Scharnieren 13. Die Endstücke 5 des Unter  diwans 1 nach     Fig.    1 bis 4 liegen in zusam  mengeklappter Stellung des Diwans unmit-           telbar    neben und innerhalb der Endstücke 12  des Oberdiwans 10.  



  Bei dem Diwan nach     Fig.    1 bis 4 ist an  jedem Ende des Oberdiwans 10 ein rahmen  ähnlicher Hebel 17 aasgelenkt, und zwar so,  dass die Gelenkachse 27 bei zusammenge  klapptem Möbel über den     Scharnierachsen    13  liegen. Das untere Ende jedes Hebels 17 ist  in einem U-förmigen, auf dem     Fussboden     ruhenden Schuh 23 mit dem Zapfen 26  schwenkbar gelagert, worin auch das untere  auf der     Scharnierseite    des Möbels liegende  Ende des Scherenhebels 18 um den gleichen  Zapfen drehbar gelagert ist. Das obere Ende  des Hebels 18 kann in einer Führung 19  an der Unterseite des Unterdiwans 1 wag  recht gleiten und sich drehen.

   Der andere       Scherenhebel    20, der bei 21 mit dem Hebel  18 drehbar verbunden ist, ist am     obern    Ende  22 mit dem Unterdiwan 1 oberhalb des Schu  hes 23 drehbar verbunden und hat an seinen  freien Ende ein auf dem Fussboden rollende  Scheibe 24.  



  Die Hebel 17 sind so angeordnet, dass sie  in zusammengeklappter Stellung des Möbels  dicht an dessen Vorderseite anliegen, und an  nähernd senkrecht stehen, wobei die obern  Enden der Scherenhebel 18 und 20 auf dem  Schuh 23     bezw.    der Scheibe 24 ruhen       (Fig.    2).  



  Klappt man nun den Oberteil 10 auf,  so drücken die untern Enden der Hebel 17  die Schuhe 23 nieder. Gleichzeitig wirken  die Hebel 17 durch die Scharniere 13 hebend  auf den Unterteil 1. Währenddessen bewe  gen sich die Drehpunkte 22 senkrecht von den  Schuhen 23 nach aufwärts und die     hintern     Enden beider Scherenhebel werden gezwun  gen, sich etwas nach vorne in     wagrechter     Richtung zu bewegen, und zwar unter     Glei-          tung    in den Führungen 19 und     Rollung    der  Scheiben 24 auf dem Fussboden. Der ganze  Unterteil bleibt beim Anheben zufolge der  durch die Scherenhebel gebildeten Parallel  führungen vollständig parallel zur Stand  fläche.

   Bei ganz aufgeklapptem Oberteil 10  stehen die Hebel 17     wieder    senkrecht und  bilden Beine für die     Scharnierseite    des Ober-    teils, wogegen seine andere Seite in bekann  ter Weise durch     herabschwingbare    Beine 25  gestützt wird     (Fig.    4).  



  Liegt der, das untere Ende des Hebels 17  mit dem Schuh 23 verbindende Drehzapfen  26 etwas links der Drehachse 27 und der  Achse 13 des     Scharnieres,    so wirken die  Hebel 17 in aufgeklappter Stellung des Di  wans selbstsperrend     (Fig.    4).  



  Gewöhnlich ist die Konstruktion derart  ausführbar, dass der Schwerpunkt des ganzen  Diwans in zusammengeklappter Stellung  nicht viel niedriger liegt, als der Schwer  punkt aller beweglichen Teile zusammen in  aufgeklappter Stellung.  



       Fig.    7 bis 9 zeigen einen Schlafstuhl mit  einem analogen Mechanismus. Hier ist der  untere Stuhlteil 1 durch zwei Scharniere mit  dem obern Stuhlteil 10 verbunden. Bei auf  geklapptem Stuhl     (Fig.    6) bilden die zwei  Liegeflächen 4 und 14 zusammen eine einzige  Bettstelle, welche eine Kopfstütze 28 hat, die  eine Fortsetzung der Fläche 4 darstellt, und  an der Stelle, wo sie sich der Fläche 4 an  schliesst, schwingbar ist, so dass sie aus der  in     Fig.    6 gezeigten Stellung hineingeschwun  gen werden kann und direkt oberhalb der  Fläche 4 zu liegen kommt.

   Bei dem Schlaf  stuhl besteht die Schwierigkeit, an der     vor-          dern    Oberkante 29     (Fig.    5) harte und scharfe  Teile zu vermeiden und doch einen glatten  unmerklichen Übergang     zwischen    den beiden  Liegeflächen 14 und 4 an der Stelle 30       (Fig.    6) zu erreichen. Ferner ist es nötig,  die zwei Längsteile 31, 32     '(Fig.    7) des Un  terteils 1, sowie 33, 34 des Oberteils 10 ge  geneinander seitlich zu versteifen, so dass an  der Vorderseite keine gegenseitige Bewegung  stattfinden kann.  



       Zwischen    31 und 32 ist deshalb ein stei  fer U-förmiger Bügel 35 aus Eisen oder Holz  angebracht, welcher an beiden Ecken durch  Klötze 3.6 oder Streben versteift ist. Dadurch  können die Scharniere 13 sich nicht seitlich  zueinander bewegen. Auf dem Bügel 35  stützen sich die Federn 39 der vordersten  Federreihe ab. Durch die Scharniere wird  auch eine Versteifung der Teile 38 und 34      bewirkt. Um letztere Teile auch oben zu  versteifen, sind die zwei Hebel 17 durch  Kreuzstangen 37     (Fig.    8) miteinander ver  bunden, so dass beide einen Rahmen bilden,  der mit Tuch 38 überzogen ist und damit die  Vorderseite des Unterteils deckt.

   Die Stan  gen 37 lassen unterhalb der zwei Drehpunkte  27 einen Teil der Hebel 17 frei     hinaufragen.     Aus     Fig.    8 sieht man, dass der Rand des  Rahmentuches 38 etwas niedriger liegt als  eine durch die zwei Drehpunkte 27 gezogen  gedachte Linie. Der Rahmen versteift die  Seitenteile     .33,    34 des Oberstuhls 10 auch  oben wirksam in seitlicher Richtung gegen  einander.  



  Da an der Stelle 29 kein festes Querstück  zur Stützung der vordern Federreihe 40 des       Oberstuhls    angebracht werden kann, ist ein  U-förmiger Bügel 41, zum Beispiel aus star  kem Stahldraht     (Fig.    9) angebracht. Der  Bügel ist zweckmässig     etwas    hinter der Kante  29 mit den Längsteilen     33    und 34 an der  Stelle 42 drehbar verbunden     (Fig.    9).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH In ein Bett verwandelbares Polstermöbel mit zwei durch Scharniere miteinander ver- hundenen, in zusammengeklapptem Zustande übereinanderliegenden Einzelpolsterteilen und einem Mechanismus zum senkrechten Heben des Unterteils beim Aufklappen des Ober teils, wobei der Unterteil durch den Mecha nismus parallel zur Standfläche geführt wird, dadurch gekennzeichnet,
    da.ss die senk rechte Hubbewegung durch die Scharniere selbst auf den Unterteil übertragen wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Polstermöbel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass am Oberteil (10) Betätigungshebel (17) angelenkt sind, die mit je einem auf der Standfläche auf liegenden Schuh (23) schwenkbar verbun den sind, wobei die Gelenkachsen (27) am Oberteil bei zusammengeklapptem Möbel oberhalb der Scharnierachsen (13) liegen. 2.
    Polstermöbel nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Bet5,ti- gungshebel (17) derart angeordnet sind, dass sie sowohl in auf- wie auch in zusam mengeklappter Stellung des Möbels annä hernd senkrecht stehen. 3.
    Polstermöbel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die obern Hebelenden der aus zwei Paar zwischen dem Unter teil (1) und der Standfläche angeordneten Scherenhebel (18, 20) bestehenden Paral lelführung an der einen Seite des Möbels drehbar und an der andern Seite dreh- und verschiebbar angeordnet sind, wobei die auf der Scharnierseite liegenden untern Hebelenden zusammen mit den untern En den der Betätigungshebel (17) in auf der Standfläche stehenden Schuhen (23) um einen Drehzapfen (26) schwenkbar gela gert sind. 4.
    Polstermöbel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Betätigungshebel (17) miteinander zu einem steifen Rahmen verbunden sind, der mit einem die Vorder seite des Unterteils (1) verdeckenden Tuch bespannt ist und der die beiden Seitenteile (33, 34) des Oberteils (10) gegeneinander in seitlicher Richtung versteift. 5. Polstermöbel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der obere Rand (38) des Tuches auf dem Hebelrahmen unterhalb der Verbindungslinie der Drehachsen (27) liegt. 6.
    Polstermöbel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, bei dem in der zusammengeklappten Stellung zwischen den Liegeflächen der Einzelteile ein Zwi schenraum für Bettwäsche oder derglei chen vorhanden ist, dadurch gekennzeich net, dass in zusammengeklappter Stellung die Scharnierachsen oberhalb der Liege fläche des Unterteils und unterhalb der Liegefläche des Oberteils liegen.
CH156071D 1930-01-18 1931-01-19 In ein Bett verwandelbares Polstermöbel. CH156071A (de)

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