CH156071A - In ein Bett verwandelbares Polstermöbel. - Google Patents
In ein Bett verwandelbares Polstermöbel.Info
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- A47C17/04—Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds
- A47C17/22—Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds with means for uncovering a previously hidden mattress or similar bed part
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- A47C17/20—Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest thereby uncovering one or more auxiliary parts previously hidden
- A47C17/207—Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest thereby uncovering one or more auxiliary parts previously hidden with seat cushion consisting of superposed parts, at least one lower part being used to form part of the surface
- A47C17/2076—Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest thereby uncovering one or more auxiliary parts previously hidden with seat cushion consisting of superposed parts, at least one lower part being used to form part of the surface by lifting or tilting
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Description
In ein Bett verwandelbares Polstermöbel. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein in ein Bett verwandelbares Polster möbel mit zwei durch Scharniere miteinan der verbundenen, in zusammengeklapptem Zustande übereinanderliegenden Einzelpol sterteilen und einem Mechanismus zum senk rechten Heben des Unterteils beim Aufklap pen des Oberteils, wobei der Unterteil durch den Mechanismus parallel zur Standfläche geführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die senkrechte Hubbewegung durch die Scharniere selbst auf den Unterteil übertragen wird.
Das Polstermöbel kann dabei entweder ein Diwan, ein Polstersessel oder ein ähi- liches 1VI'öbel sein.
Auf beiliegender Zeichnung sind verschie dene beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 ist ein Seitenriss eines Diwans in zusammengeklapptem Zustande; Fig. 2 ist eine Stirnansicht desselben Di wans in gleichem Zustande; Fig. 3 zeigt den Diwan in halb offener und teilweise gehobener Stellung; Fig. 4 zeigt den Diwan in vollständig aufgeklappter Stellung; Fig. 5 ist die Seitenansicht eines Schlaf stuhls in zusammengeklapptem Zustande; Fig. 6 ist ein Längsschnitt des Stuhls in aufgeklappter Stellung; Fig. 7 ist eine Vorderansicht mit teilwei sem Schnitt nach den zwei vordern Polster federreihen in zusammengeklapptem Zu stande;
Fig. 8 ist eine Vorderansicht dieses Stuhls im gleichen Zustande; Fig. 9 ist ein teilweiser wagrechter Schnitt etwa durch die Oberkante der vor- dern Federreihe des obern Teils des Schlaf stuhls.
In den Zeichnungen bezeichnen allgemein 1 den Unterteil des illöbels mit Liegefläche 4 und 10 den Oberteil mit Liegefläche 14 und Scharnieren 13. Die Endstücke 5 des Unter diwans 1 nach Fig. 1 bis 4 liegen in zusam mengeklappter Stellung des Diwans unmit- telbar neben und innerhalb der Endstücke 12 des Oberdiwans 10.
Bei dem Diwan nach Fig. 1 bis 4 ist an jedem Ende des Oberdiwans 10 ein rahmen ähnlicher Hebel 17 aasgelenkt, und zwar so, dass die Gelenkachse 27 bei zusammenge klapptem Möbel über den Scharnierachsen 13 liegen. Das untere Ende jedes Hebels 17 ist in einem U-förmigen, auf dem Fussboden ruhenden Schuh 23 mit dem Zapfen 26 schwenkbar gelagert, worin auch das untere auf der Scharnierseite des Möbels liegende Ende des Scherenhebels 18 um den gleichen Zapfen drehbar gelagert ist. Das obere Ende des Hebels 18 kann in einer Führung 19 an der Unterseite des Unterdiwans 1 wag recht gleiten und sich drehen.
Der andere Scherenhebel 20, der bei 21 mit dem Hebel 18 drehbar verbunden ist, ist am obern Ende 22 mit dem Unterdiwan 1 oberhalb des Schu hes 23 drehbar verbunden und hat an seinen freien Ende ein auf dem Fussboden rollende Scheibe 24.
Die Hebel 17 sind so angeordnet, dass sie in zusammengeklappter Stellung des Möbels dicht an dessen Vorderseite anliegen, und an nähernd senkrecht stehen, wobei die obern Enden der Scherenhebel 18 und 20 auf dem Schuh 23 bezw. der Scheibe 24 ruhen (Fig. 2).
Klappt man nun den Oberteil 10 auf, so drücken die untern Enden der Hebel 17 die Schuhe 23 nieder. Gleichzeitig wirken die Hebel 17 durch die Scharniere 13 hebend auf den Unterteil 1. Währenddessen bewe gen sich die Drehpunkte 22 senkrecht von den Schuhen 23 nach aufwärts und die hintern Enden beider Scherenhebel werden gezwun gen, sich etwas nach vorne in wagrechter Richtung zu bewegen, und zwar unter Glei- tung in den Führungen 19 und Rollung der Scheiben 24 auf dem Fussboden. Der ganze Unterteil bleibt beim Anheben zufolge der durch die Scherenhebel gebildeten Parallel führungen vollständig parallel zur Stand fläche.
Bei ganz aufgeklapptem Oberteil 10 stehen die Hebel 17 wieder senkrecht und bilden Beine für die Scharnierseite des Ober- teils, wogegen seine andere Seite in bekann ter Weise durch herabschwingbare Beine 25 gestützt wird (Fig. 4).
Liegt der, das untere Ende des Hebels 17 mit dem Schuh 23 verbindende Drehzapfen 26 etwas links der Drehachse 27 und der Achse 13 des Scharnieres, so wirken die Hebel 17 in aufgeklappter Stellung des Di wans selbstsperrend (Fig. 4).
Gewöhnlich ist die Konstruktion derart ausführbar, dass der Schwerpunkt des ganzen Diwans in zusammengeklappter Stellung nicht viel niedriger liegt, als der Schwer punkt aller beweglichen Teile zusammen in aufgeklappter Stellung.
Fig. 7 bis 9 zeigen einen Schlafstuhl mit einem analogen Mechanismus. Hier ist der untere Stuhlteil 1 durch zwei Scharniere mit dem obern Stuhlteil 10 verbunden. Bei auf geklapptem Stuhl (Fig. 6) bilden die zwei Liegeflächen 4 und 14 zusammen eine einzige Bettstelle, welche eine Kopfstütze 28 hat, die eine Fortsetzung der Fläche 4 darstellt, und an der Stelle, wo sie sich der Fläche 4 an schliesst, schwingbar ist, so dass sie aus der in Fig. 6 gezeigten Stellung hineingeschwun gen werden kann und direkt oberhalb der Fläche 4 zu liegen kommt.
Bei dem Schlaf stuhl besteht die Schwierigkeit, an der vor- dern Oberkante 29 (Fig. 5) harte und scharfe Teile zu vermeiden und doch einen glatten unmerklichen Übergang zwischen den beiden Liegeflächen 14 und 4 an der Stelle 30 (Fig. 6) zu erreichen. Ferner ist es nötig, die zwei Längsteile 31, 32 '(Fig. 7) des Un terteils 1, sowie 33, 34 des Oberteils 10 ge geneinander seitlich zu versteifen, so dass an der Vorderseite keine gegenseitige Bewegung stattfinden kann.
Zwischen 31 und 32 ist deshalb ein stei fer U-förmiger Bügel 35 aus Eisen oder Holz angebracht, welcher an beiden Ecken durch Klötze 3.6 oder Streben versteift ist. Dadurch können die Scharniere 13 sich nicht seitlich zueinander bewegen. Auf dem Bügel 35 stützen sich die Federn 39 der vordersten Federreihe ab. Durch die Scharniere wird auch eine Versteifung der Teile 38 und 34 bewirkt. Um letztere Teile auch oben zu versteifen, sind die zwei Hebel 17 durch Kreuzstangen 37 (Fig. 8) miteinander ver bunden, so dass beide einen Rahmen bilden, der mit Tuch 38 überzogen ist und damit die Vorderseite des Unterteils deckt.
Die Stan gen 37 lassen unterhalb der zwei Drehpunkte 27 einen Teil der Hebel 17 frei hinaufragen. Aus Fig. 8 sieht man, dass der Rand des Rahmentuches 38 etwas niedriger liegt als eine durch die zwei Drehpunkte 27 gezogen gedachte Linie. Der Rahmen versteift die Seitenteile .33, 34 des Oberstuhls 10 auch oben wirksam in seitlicher Richtung gegen einander.
Da an der Stelle 29 kein festes Querstück zur Stützung der vordern Federreihe 40 des Oberstuhls angebracht werden kann, ist ein U-förmiger Bügel 41, zum Beispiel aus star kem Stahldraht (Fig. 9) angebracht. Der Bügel ist zweckmässig etwas hinter der Kante 29 mit den Längsteilen 33 und 34 an der Stelle 42 drehbar verbunden (Fig. 9).
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH In ein Bett verwandelbares Polstermöbel mit zwei durch Scharniere miteinander ver- hundenen, in zusammengeklapptem Zustande übereinanderliegenden Einzelpolsterteilen und einem Mechanismus zum senkrechten Heben des Unterteils beim Aufklappen des Ober teils, wobei der Unterteil durch den Mecha nismus parallel zur Standfläche geführt wird, dadurch gekennzeichnet,da.ss die senk rechte Hubbewegung durch die Scharniere selbst auf den Unterteil übertragen wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Polstermöbel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass am Oberteil (10) Betätigungshebel (17) angelenkt sind, die mit je einem auf der Standfläche auf liegenden Schuh (23) schwenkbar verbun den sind, wobei die Gelenkachsen (27) am Oberteil bei zusammengeklapptem Möbel oberhalb der Scharnierachsen (13) liegen. 2.Polstermöbel nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Bet5,ti- gungshebel (17) derart angeordnet sind, dass sie sowohl in auf- wie auch in zusam mengeklappter Stellung des Möbels annä hernd senkrecht stehen. 3.Polstermöbel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die obern Hebelenden der aus zwei Paar zwischen dem Unter teil (1) und der Standfläche angeordneten Scherenhebel (18, 20) bestehenden Paral lelführung an der einen Seite des Möbels drehbar und an der andern Seite dreh- und verschiebbar angeordnet sind, wobei die auf der Scharnierseite liegenden untern Hebelenden zusammen mit den untern En den der Betätigungshebel (17) in auf der Standfläche stehenden Schuhen (23) um einen Drehzapfen (26) schwenkbar gela gert sind. 4.Polstermöbel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Betätigungshebel (17) miteinander zu einem steifen Rahmen verbunden sind, der mit einem die Vorder seite des Unterteils (1) verdeckenden Tuch bespannt ist und der die beiden Seitenteile (33, 34) des Oberteils (10) gegeneinander in seitlicher Richtung versteift. 5. Polstermöbel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der obere Rand (38) des Tuches auf dem Hebelrahmen unterhalb der Verbindungslinie der Drehachsen (27) liegt. 6.Polstermöbel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, bei dem in der zusammengeklappten Stellung zwischen den Liegeflächen der Einzelteile ein Zwi schenraum für Bettwäsche oder derglei chen vorhanden ist, dadurch gekennzeich net, dass in zusammengeklappter Stellung die Scharnierachsen oberhalb der Liege fläche des Unterteils und unterhalb der Liegefläche des Oberteils liegen.
Applications Claiming Priority (1)
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