CH156131A - Schneidwerk für Papierbahnen. - Google Patents

Schneidwerk für Papierbahnen.

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CH156131A
CH156131A CH156131DA CH156131A CH 156131 A CH156131 A CH 156131A CH 156131D A CH156131D A CH 156131DA CH 156131 A CH156131 A CH 156131A
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CH
Switzerland
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cylinder
cutting
paper web
pair
cut
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Application number
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English (en)
Inventor
Schnellpressenfabrik F Akt-Ges
Original Assignee
Albert Schnellpressen
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/54Auxiliary folding, cutting, collecting or depositing of sheets or webs
    • B41F13/56Folding or cutting
    • B41F13/60Folding or cutting crosswise

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description


  Schneidwerk für Papierbahnen.    Bei Rotationsdruckmaschinen, bei denen  die Papierbahn schon vor oder erst nach dem  Bedrucken in Bogen geschnitten wird, pflegt  die Papierbahn zwischen einem     Schneidzy-          linderpaar    hindurchzulaufen, wo die Bogen ab  geschnitten werden, die dann     durehBänder    zum  Beispiel einem Falzzylinder oder einer andern       Weiterbearbeitungsstelle    zugeführt werden.

    Diese Bänder sind gewöhnlich so angeordnet,  dass sie mit etwas grösserer Geschwindigkeit als  derjenigen der Papierbahn laufen und so die  Bogen zwischen sich führen und der Weiter  bearbeitungsstelle zubringen.     -.    Um die Bo  gen jeweils gänzlich von der Papierbahn ab  zureissen, wird häufig hinter dem     Schneidzy-          linderpaar    ein sogenanntes     Reisswalzenpaar     angeordnet,

   das ebenfalls mit etwas grösserer  Geschwindigkeit als derjenigen des Papiers  läuft und im     Augenblick    des     Eindringens    des  Messers des     Schneidzylinders    in die Papier  bahn den eben abgeschnittenen Bogen zwi  schen sich einklemmt und bei seiner stetigen  Drehung abreisst. Zum gleichen Zweck kön-    neu aber zum Beispiel auch durch geeignete  Mittel im richtigen Augenblick     betätigbare     Greifer eines Zylinders dienen.

   Die zur Wei  terbeförderung der Bogen verwendeten Bänder  haben mancherlei Nachteile: sie sind     starkem     Verschleiss ausgesetzt, müssen öfter nachge  spannt werden, geben zum Verschmieren des       Druckes    Veranlassung und können sehr un  liebsame Störungen verursachen, wenn im  Betrieb ein Band zerreisst und in die Maschine  kommt.  



  Um diesen Nachteilen abzuhelfen, ist bei  dem den Gegenstand der vorliegenden     Erfin-          dUng    bildenden Schneidwerk ein mit einen  der Zylinder des     Schneidzylinderpaares    zusam  menarbeitender, für die Weiterbeförderung  der Papierbahn und der abgeschnittenen Bo  gen eingerichteter Übertragungszylinder an  geordnet, der eine etwas grössere Umfangs  geschwindigkeit besitzt als jener. Zum  Überleiten des zwischen den beiden Zylindern  des     Schneidzylinderpaares    hindurchgegange  nen Teils der Papierbahn auf den Übertra-           gungszylinder    können zum Beispiel Zungen  oder Walzen angeordnet sein.

   Als Haltemittel  für den eben erwähnten Teil der Papierbahn  und für die bereits abgeschnittenen Bogen  können zum Beispiel Greifer oder eine mit  dem Übertragungszylinder zusammenarbei  tende Walze vorgesehen und letztere so aus  gebildet sein, dass sie im Augenblick des       Abtrennens    eines Bogens von der Papierbahn  einen etwas stärkeren Druck als während  ihres übrigen Umlaufes auszuüben und diesen  Bogen auf die Umfangsgeschwindigkeit des  Übertragungszylinders zu bringen und völlig  von der Papierbahn zu trennen vermag.  Die Anordnung einer solchen Walze hat ge  genüber Greifern den Vorteil des Wegfalles  der zur Steuerung der Greifer erforderlichen  Kurven und dergleichen.

      Auf der beigegebenem Zeichnung ist ein  für eine Rotationsdruckmaschine bestimmt  gedachtes Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes schematisch dargestellt, wobei  angenommen ist, dass die Papierbahn erst  nach dem Bedrucken in Bogen zerschnitten  werden soll. Dasselbe ist aber auch verwend  bar, wenn von der Papierbahn schon vor  dein Bedrucken Bogen abgeschnitten werden  sollen.  



  Vom Falztrichter     a    läuft die dort einmal  längsgefalzte Papierbahn b zwischen Falz  walzen c, Zugwalzen d und     Leitwalzen    e  zum     Schneidzylinderpaar    f,     g.    Der Schneid  zylinder f trägt ein     Schneidmesser   <I>lt,</I> wäh  rend der Gegenzylinder     g    eine Nut i auf  weist, in welche das     Schneidmesser        la    zwecks       Durehschneidens    des Papiers eindringen kann.

    Mit dem     Nutenzylinder        g    arbeitet ein Über  tragungszylinder u zusammen, der mit etwas  grösserer Umfangsgeschwindigkeit läuft als  die beiden Zylinder f und     g    und im gezeich  neten Beispiel zwei Bogen aufzunehmen ver  mag. Dieser Übertragungszylinder kann die  von der Papierbahn abgetrennten Bogen zum  Beispiel einem Falzzylinder übergeben und  zum Auslegen bringen oder     sonstwie    überlei  ten. - Der Übertragungszylinder ist mit  Greifern<I>o,</I>     p    versehen, welche jeweils einen    abgetrennten Bogen z erfassen und, da seine  Umfangsgeschwindigkeit grösser ist als die  jenige des Schneid- und des     Nutenzylinders,     von der Papierbahn abreissen.

   Zwischen dem       Schneidzylinderpaar    f,     g    und dem Übertra  gungszylinder     u    sind Zungen     r    angeordnet,  die sich der Rundung des     Nutenzylinders        g     anschmiegen und das Ende     z    der Papierbahn  zum Zylinder     ac    hin weisen.

   An Stelle der  Zungen r können zum Beispiel Leitwalzen  vorgesehen sein. - Um dem Aufwickeln des  durch das     Schneidzylinderpaar        hindurchge-          gangenen    Endes z der     Papierbahn    auf den       Nutenzylinder        g    vorzubeugen und dieses Ende  gegen den Übertragungszylinder Irin zu     len-          kcrr,    sind ferner Zungen     m    angeordnet, wäh  rend zum Andrücken desselben an den     Zylur-          derumfang    eine Walze s und zum Andrücken  der schon abgetrennten Bogen Rollen t vor  gesehen sind.  



  Bei einem Schneidwerk für veränderliche  Bogenlängen kann das     Schneidzylinderpaar     in einem gegenüber dem Übertragungszylin  der u verstellbaren Schlitten gelagert sein,  der längs einer ortsfestem Führung auf und  nieder verschiebbar und an ihr feststellbar- ist.

      Zum Schliessen der Greifer o,     _p    können  zum Beispiel in bekannter Weise verschieb  bare oder verstellbare Kurven dienen; die  Greifer werden dann jeweils geschlossen,  wenn ihr Abstand vom Messer     /a    des Messer  zylinders f im Augenblick des Schnittes der  erforderlichen Bogenlänge entspricht.

   - Der  gleiche Zweck lässt sich aber auf einfachere  Weise mit der     bereis    erwähnten, mit dem  Übertragungszylinder zusammen arbeitenden  Walze s erreichen, die im Augenblick des       Durchschneidens    der Papierbahn den eben  abgetrennten Bogen mittelst einer an ihr an  gebrachten Nase v etwas stärker als bei  ihrem übrigen Umlauf auf den Umfang des  Zylinders     2s    drückt, ihn hierbei völlig von  der Papierbahn abreisst und auf die Umfangs  geschwindigkeit dieses Zylinders bringt. Ein  Verstellen der Walze s bei Veränderungen  der Bogenlänge ist nicht erforderlich; es kön  nen aber Mittel hierfür vorgesehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schneidwerk für Papierbahnen, bei wel chem die Papierbahn durch ein Schneidzylin- derpaar in Bogen zerschnitten wird, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem einen Zylinder dieses Paares ein für die Weiterbeförderung des Endteils der Papierbahn und der abge schnittenen Bogen eingerichteter Übertra gungszylinder zusammenarbeitet, der eine etwas grössere Umfangsgeschwindigkeit als jener ersterwähnte Zylinder besitzt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Schneidwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Übertragungs zylinder Greifer zum Halten der abge schnittenen Bogen trägt. 2.
    Schneidwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mit demÜbertragungs- zylinder eine Walze zusammenarbeitet, die am Umfang eine Erhöhung (v) trägt, mit- telst derer sie einen Bogen im Augenblick des Abtrennens von der Papierbahn stärker als während ihres übrigen Umlaufes auf den Umfang des Übertragungszylinders zu drücken vermag. 3. Schneidwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Schneid zylinderpaar und dein Übertragungszylinder Zungen zum Überleiten der Papierbahn auf den letzteren angeordnet sind. 4.
    Schneidwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Schneid zylinderpaar und dem Ü bertragungszylin-- der Walzen zum Überleiten der Papier bahn auf den letzteren angeordnet sind.
CH156131D 1931-08-14 1931-08-14 Schneidwerk für Papierbahnen. CH156131A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1051110B (de) * 1952-03-27 1959-02-19 Josef Burgmer Greifereinrichtung fuer Papierquerschneidemaschinen
DE1260290B (de) * 1965-02-17 1968-02-01 Erhard Klug Vorrichtung zur schuppenfoermigen Ablage von Bogen
US20130269493A1 (en) * 2012-04-17 2013-10-17 Goss International Americas, Inc. Variable cutoff in a cutter folder

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1051110B (de) * 1952-03-27 1959-02-19 Josef Burgmer Greifereinrichtung fuer Papierquerschneidemaschinen
DE1260290B (de) * 1965-02-17 1968-02-01 Erhard Klug Vorrichtung zur schuppenfoermigen Ablage von Bogen
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