CH156133A - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Hohlkörpern aus Faserstoff. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Hohlkörpern aus Faserstoff.

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CH156133A
CH156133A CH156133DA CH156133A CH 156133 A CH156133 A CH 156133A CH 156133D A CH156133D A CH 156133DA CH 156133 A CH156133 A CH 156133A
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CH
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Rutishauser Arnold
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Rutishauser Arnold
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21JFIBREBOARD; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM CELLULOSIC FIBROUS SUSPENSIONS OR FROM PAPIER-MACHE
    • D21J7/00Manufacture of hollow articles from fibre suspensions or papier-mâché by deposition of fibres in or on a wire-net mould

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Buffer Packaging (AREA)
  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description


  Verfahren und Einrichtung     zar    Herstellung von     Ilohlkörpern     <B>M</B> aus Faserstoff.    Bekannt sind Verfahren zur     Ilerstellung     von Hohlkörpern, wie Flaschen und andern  Gefässen aus Papierbrei und ähnlichen Stof  fen, bei denen der in einer Flüssigkeit sus  pendierte Faserstoff in eine allseitig geschlos  sene, durchlässige Form so eingeführt     -iAird,          dass    er durch eine innerhalb der Form     befind-          liehe    Röhre in der Nähe des Bodens austritt.

    Es werden hierbei die Wandungen der Form  von unten nach oben mit Faserstoff     beschicht.     Ein anderes bekanntes Verfahren hat-, zum  Gegenstand die Verwendung eines     Vorbe-          hälters    über der Form, der zur Erhöhung des  Flüssigkeitsdruckes dient, und bei dem die  Formung von oben nach unten erfolgt. Bei  -den genannten Verfahren -wird der     Hohlhör-          per    zuerst vorgeformt, und hierauf wird ein  gasförmiges Druckmittel in die Form ge  trieben, um den Hohlkörper fertig zu formen  und auszutrocknen.

    
EMI0001.0013     
  
    <I>Genannten <SEP> Verfahren <SEP> haftet <SEP> der <SEP> Nachteil</I>            körper,    und dies, weil die örtliche Lage des  in der Höhe unveränderlichen     Faserstoffein-          trittes    und der mit der Höhe abnehmende sta  tische Druck nur innerhalb enger Grenzen  eine homogene     Faserstoffablagerung    von  gleichmässiger Dicke gestattet.  



  Das vorliegende Verfahren gestattet, die  genannten Nachteile zu vermeiden und Hohl  körper von     unbesehränkter    Länge dadurch zu  erzeugen,     dass    die Ablagerungszone des Faser  stoffes     beeinflussbar    ist, indem ein von aussen       rec61barer        Faserbreispiegel    in der Form er  zeugt wird. Zweckmässig wird ein gas  förmiges Druckmittel zum     Fertigmachen        und     Trocknen der Form gleichzeitig mit der     Be-          la-bildung    angewendet.  



  Eine Einrichtung zur Ausführung des  Verfahrens gemäss der Erfindung ist auf der  Zeichnung beispielsweise dargestellt, in der       Fig.   <B>1</B> die Einrichtung im senkrechten  t>  
EMI0001.0028     
  
    <I>Schnitt <SEP> zeigt <SEP> und <SEP> den <SEP> Arbeitsvorgang</I> <SEP> wäh  <B>(le,</B> <SEP> Arme <SEP> <B>de <SEP> ffollllföl,</B> <SEP> <I>el's <SEP> <B>älf.</B></I>              Fig.    2 zeigt im senkrechten Schnitt die  selbe Einrichtung, nach Vollendung des  Formvorganges;       Fig.   <B>3</B> ist ein Schnitt nach der Linie     I-I     in     Fig.    2 durch die     auseinanderklappbare     Form.  



  Durch eine Leitung     ai    wird in einer Flüs  sigkeit suspendierter Faserstoff unter Druck  einem Gefäss     a2    mit     WasserstandsanzeiYer    a3  zugeführt, ein Absperrventil a4 liegt in der       ZD          Faserbreileitung    a5.  



  Die Leitung bi für ein     gasfürmiges     Druckmittel ist bei<B>b2</B> und<B>b3</B>     teloskopierbar     ausgebildet; eine Umleitung<B>C2</B> des gasförmi  gen Druckmittels enthält ein Absperrventil  <B>ei.</B>  



  Die allseitig geschlossene durchlässige  Form     di    kann zwecks     Herausnehmens    des  Hohlkörpers     auseinandergeklappt    werden" ein  Kolben<B>d2,</B> der den Querschnitt der Form  hat, ist mit einem unten ortsfest, gelagerten       Kolbentragrohr        d3    verbunden.  



  Eine Hebevorrichtung e, zum Beispiel  eine Winde, dient zum Verstellen der Form  in der Höhe. Scharniere     di    an den Kanten  der     Seitenwände    ermöglichen ein     Ausein-          anderklappen    der Form;     lappenartige    An  sätze     di    weisen diejenigen Seitenwände, die  an Stelle der Scharniere durch einen     Ver-          schluss        di...    zusammen gehalten werden.  



  Beim Herstellen eines Hohlkörpers wird  wie folgt verfahren<B>- In</B> einer Flüssigkeit  suspendierter Faserstoff wird fortlaufend un  ter Druck in das Gefäss a2 gebracht und     ge-          lanat    durch Kommunikation in die Form     di.     Während des Formvorganges wird in der  Form der Flüssigkeitsspiegel durch entspre  chende Regelung der Zufuhr auf einer be  stimmten Höhe<B>N</B> gegenüber dem Kolben  <B>d,2</B> gehalten. Diese Flüssigkeitshöhe<B>N,</B> die  der Niederschlagszone des Farbstoffes ent  spricht, kann für einen     Hohlhörper    von be  stimmtem Querschnitt durch Versuch be  stimmt werden.

   Gleichzeitig mit dem Form  vorgang     lässt    man durch die Leitung bi  ein gasförmiges     Druel-,mittel,    zum Beispiel  Druckluft, Dampf     ete.    von innen auf den er  zeugten Teil des Hohlkörpers -wirken. Da-    durch,     dass    das Druckmittel auch mit dem  Gefäss a2 in Verbindung steht, bleibt der  Flüssigkeitsspiegel unverändert in dem Masse,  wie entsprechend dem fortschreitenden Heben  der Form durch die Leitung     al    Faserbrei zu  geführt wird. Durch Regeln der Hebege  schwindigkeit der Form kann die Dicke und  Dichte der sich bildenden Wandung des Hohl  körpers     beeinflusst    werden. In der Höchstlage  der Form ist der Hohlkörper fertig gebildet.

    Gegen sein oberes Ende zu ist er in zuneh  mendem Masse getrocknet; um den     AusIrock-          nungsvorgang    im untern Teil rasch zu     vollen-          el    n  den, wird die Flüssigkeitsleitung a5 mittelst       Ventil-a4    abgesperrt und durch Öffnen des  Ventils ei das gasförmige Druckmittel durch  die Leitungen     e2    und<B>d3</B> in den untern Teil  der Form     di    eingeführt,     vorausuesetzt.,        dass     der Gasdruck und die Durchlässigkeit des er  zeugten Gegenstandes so gross sind,

       dass    das  Gas trotz der unmittelbaren     Verbindunu    über  <B>bi, b2, b3</B> die Flüssigkeitssäulen in den Roh  ren<I>e2,</I>     ar"   <B>d,3</B> mit sich in die Form     di        hinauf-          reisst.    Zum Herausnehmen des Hohlkörpers  wird die Form<B>d'</B> auseinander geklappt. Die  Form wird in die untere Lage gebracht, und  der Vorgang kann von neuem beginnen. Die  Länge des     lierzustellenden        Hohlhörpers    wird  nach Belieben durch     Bearenzen    des Hebe  weges der Form erreicht.

   Zwecks leichteren       Herausnehmens    des Hohlkörpers kann die  Form auch eine von der senkrechten ab  weichende Lage erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: <B>1.</B> Verfahren zum Herstellen von Hohl körpern aus Faserstoff mittelst einer durchlässigen und ausziehbaren Form, in die der in einer Flüssigkeit suspendierte Faserstoff eingebracht wird, dadurch 1,ye- kennzeichnet, dass die Höhe des Faser- breispiegels in der Form von aussen regel bar ist, um die Höhe der Ablagerungs zone des Faserstoffes zu beeinflussen.
    II. Einrichtung zur Ausführung, des Verfah rens nach Patentanspruch I mit einer all seitig abgeschlossenen durchlässigen und gegenüber ihrem als Kolben ausgebil- deten Boden verschiebbaren Form, da durch gekennzeichnet, dass der Faserbrei durch den Boden dem Forminnern durch eine aus kommunizierenden Röhren be stehende Leitung aus einem Behälter zu geführt wird, in dem die Höhe des Faser- breispiegels geregelt wird.
    UNTERANSPRüCHE: Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass ein gasförmiges Druckmittel über dem Faserbreispiegel gleichzeitig während der Bildung der HobIkörperwandungen wirkt. 2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprueh <B>1,</B> dadurch gekennzeichiiet, dass nach Beendigung des innern Bel#i#,-p..z in der Form das gasfürmige Druckmittel auch von unten eintritt.
    <B>3.</B> Einrichtung nach Patentanspruch IT, cla- durch aekennzeiehnet, dass die Form um n ihre Kanten auseinanderklappbar und <U>mit</U> Scharnieren und einer Sehliessvorrichtiiii,- versehen ist.
CH156133D 1930-05-30 1931-05-08 Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Hohlkörpern aus Faserstoff. CH156133A (de)

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DK46686C (da) 1932-12-27
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