CH156146A - Fliehkraftregler für Kinoapparate. - Google Patents

Fliehkraftregler für Kinoapparate.

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CH156146A
CH156146A CH156146DA CH156146A CH 156146 A CH156146 A CH 156146A CH 156146D A CH156146D A CH 156146DA CH 156146 A CH156146 A CH 156146A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
masses
centrifugal
springs
centrifugal governor
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Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
Original Assignee
Siemens Ag
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H35/00Switches operated by change of a physical condition
    • H01H35/06Switches operated by change of speed
    • H01H35/10Centrifugal switches

Landscapes

  • Braking Arrangements (AREA)

Description


      Fliehkr        aftregler    für     I(inoappar        ate.       Die Erfindung betrifft einen     Fliehkraf        t-          regler    für Kinoapparate, der vor allem zur  Verwendung in     Kinoaufnahmeapparaten    be  nutzt werden soll, die ausser für Normalauf  nahmen zur Herstellung von Zeitlupen- und       Zeitrafferaufnahmün    dienen. Es sind am  Regler mehrere für die Rückstellung der       Schwungmassen    dienende Federn vorgesehen,  " um dadurch in bekannten Weise einen gro  ssen Geschwindigkeitsbereich für die Rege  lung zu beherrschen.

   Gemäss der Erfindung  ist die Einrichtung so getroffen, dass für die  Regelung ein gegenüber einer von den       Sehwungmässen    verstellten Bremsscheibe stu  fenweise einstellbarer Bremsanschlag vorge  sehen ist und jeder Regelstufe eine oder meh  rere beim Einschalten der Stufe wirksam  werdende Federn zugeordnet sind.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes zeigt die Zeichnung, anhand  welcher im folgenden weitere Einzelheiten  
EMI0001.0012     
  
    des <SEP> dargestellten <SEP> Reglers <SEP> näher <SEP> beschrieben
<tb>  sind.
<tb>  Der <SEP> Fliehkraftregler <SEP> besitzt <SEP> zwei
<tb>  Schwungmassen <SEP> 1 <SEP> und <SEP> 2, <SEP> die <SEP> an <SEP> einer <SEP> Füh  rungsschiene <SEP> 3 <SEP> radial <SEP> verschiebbar <SEP> gelagert
<tb>  sind. <SEP> Die <SEP> Führungsschiene <SEP> 3 <SEP> sitzt <SEP> starr <SEP> auf
<tb>  der <SEP> Drehachse <SEP> 4, <SEP> die <SEP> beispielsweise <SEP> über <SEP> ein
<tb>  Zahnrad <SEP> 5 <SEP> angetrieben <SEP> wird.

   <SEP> An <SEP> den <SEP> Mas  sen <SEP> 1 <SEP> und <SEP> 2 <SEP> ist <SEP> mittelst <SEP> Lenkers <SEP> 6 <SEP> und <SEP> 7
<tb>  eine <SEP> Bremsscheibe <SEP> 8 <SEP> befestigt, <SEP> welche <SEP> in
<tb>  Richtung <SEP> der <SEP> Achse <SEP> 4 <SEP> leicht <SEP> verschieblich
<tb>  gelagert <SEP> ist. <SEP> Gegen <SEP> die <SEP> Bremsselieibe <SEP> 8 <SEP> kann
<tb>  eine <SEP> Bremsscheibe <SEP> 9 <SEP> gelegt <SEP> werden, <SEP> welche <SEP> in
<tb>  bekannter <SEP> Weise <SEP> aus <SEP> Leder, <SEP> Filz <SEP> oder <SEP> einem
<tb>  ähnlichen <SEP> Stoff <SEP> bestehen <SEP> kann <SEP> und <SEP> an <SEP> einem
<tb>  um <SEP> ein <SEP> Gelenk <SEP> 10 <SEP> drehbaren <SEP> Hebel <SEP> 11 <SEP> be  festigt <SEP> ist.

   <SEP> Der <SEP> andere <SEP> Arm <SEP> des <SEP> Hebels <SEP> 11
<tb>  ist <SEP> stufenförmig <SEP> gekröpft <SEP> und <SEP> wird <SEP> durch
<tb>  eine <SEP> Feder <SEP> 12 <SEP> gegen <SEP> einen <SEP> Stift <SEP> 13 <SEP> gezogen,
<tb>  der <SEP> an <SEP> einer <SEP> feststehenden <SEP> Wand <SEP> des <SEP> Gehäu  ses <SEP> verstellbar <SEP> angebracht <SEP> ist.         Die auf der Führungsschiene 3 gelagerten  Massen 1 und 2 sind durch Federn 14, 15  und 16 zusammengehalten. Die Federn sind  in entsprechenden Bohrungen beiderseits der  Führungsstange 3 innerhalb der Schwung  massen 1 und 2 angebracht.

   Auf der einen  Seite sind sie fest mit der Schwungmasse ver  bunden, während sie auf der andern Seite  in der     Schwungmasse    1 lose auf Stiften 17,  18 und 19 aufliegen, die durch die entspre  chenden Bohrungen     hindurchragen.    Die Fe  der 14 liegt jedoch auch hier fest am Stift  17 an, so dass sie bereits in der Ruhestel  lung des Reglers eine geringe     Vorspannung     besitzt. Die Federn 15 und 16 dagegen wei  sen an ihren Enden derart erweiterte Befe  stigungsösen auf, dass erst bei einem bestimm  ten     Aus-einandergehen    der     Schwungmassen     eine kraftschlüssige Verbindung mit den Fe  dern hergestellt wird. Je nach Grösse der zu  regelnden Geschwindigkeit können die Fe  dern verschiedene Federkonstanten haben.

    Die     Schwungmassen    selbst sind zweckmässig  halbkreisförmig ausgebildet, so dass sie in  der Ruhelage einen sich um die Achse 4  legenden geschlossenen zylindrischen Körper  bilden.  



  Durch Verstellen des     Knopfes    13 werden  die verschiedenen Geschwindigkeiten einge  stellt, und zwar kommt in der Stellung 3  lediglich die Feder 14 zur Wirkung, während  die Federn 15 und 16 infolge der erweiter  ten Ösen nicht mit ihren Anschlagstiften 18  und 19 in Berührung kommen, so dass sie  zunächst unwirksam bleiben. Bei     Einstcol-          lung    des Knopfes 13 auf die Regelstufe 2  geht der Hebel 11 unter Wirkung der Feder  12 mit seiner Bremsbacke 9 etwas weiter zu  rück, so dass die Schwungmasse 1 und 2 wei  ter auseinandergehen und nunmehr auch die  Feder 15 mit ihrer Öse an dem Anschlagstift  18 anliegt. Bei Einstellung des Knopfes 13  auf die Regelstufe 1. erhöht sich die Ge  schwindigkeit noch mehr, so dass auch  schliesslich die Feder 16 zur Wirkung ge  langt.

   In der durch die Bremsbacke     g    be  stimmten Grenzlage für die Bremsscheibe 8  sind dann alle drei Federn wirksam, so dass    in ähnlicher Weise wie bei Regelstufe 2 eine  noch erhöhte Regelkraft auf die Schwung  massen ausgeübt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fliehkraftregler für Kinoaufnahmeappa: rate, auf dessen Schwungmassen bei verschie denen Geschwindigkeiten nacheinander meh rere Federn einwirken, dadurch gekennzeich net, dass für die Regelung ein gegenüber einer von den Schwungmassen verstellten Brems scheibe stufenweise einstellbarer Bremsan schlag vorgesehen ist und jeder Regelstufe eine oder mehrere beim Einschalten der Stufe wirksam werdende Federn zugeordnet sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Fliehkraftregler nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Einstell hebel für den Bremsanschlag mit Stufen versehen ist, gegenüber denen ein Einstell knopf für die Geschwindigkeitswahl ver schiebbar angeordnet ist.
    2. Fliehkraftregler nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die als Schrau benfedern ausgebildeten Federn mit ver schieden langen Ösen an ihren Enden ver sehen sind, die sich bei Erreichen der den Regelstufen entsprechenden Stellungen der Schwungmassen gegen in diesen befestigte Stifte legen. @. Fliehkraftregler nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Rückführung der Schwung- massen dienenden Federn innerhalb der Massen angeordnet sind.
    4. Fliehkraftregler nach Patenanspruch und Unteransprüchen 2 und; 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Federn in den Schwungmassen übereinander und seit wärts einer quer zur Drehachse befestigten Führungsstange angeordnet sind.
CH156146D 1930-04-11 1931-03-23 Fliehkraftregler für Kinoapparate. CH156146A (de)

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CH156146D CH156146A (de) 1930-04-11 1931-03-23 Fliehkraftregler für Kinoapparate.

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