CH156150A - Filmkassette für Kinoaufnahme-Apparate. - Google Patents
Filmkassette für Kinoaufnahme-Apparate.Info
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Description
Filmkassette für I'-inoaufnahme-Apparate. Es sind Kinoaufnahme-Apparate bekannt, bei denen das Filmband ohne Mitwirkung eines Vor- und Nachwicklers allein durch ein absatzweise schaltendes Organ bewegt wird, wobei die Auf- und Abwickelsnulen in einer Kassette untergebracht sind.
Bei Apparaten dieser Art treten häufig Störungen des Filmablaufes ein, die sich in einem schlechten Stehen des Filmbandes während der Belichtung bemerkbar machen. Die Ursache dieser Störungen liegt darin, dass infolge Fehlens des Vor- und Nachwicklers und einer Filmschlaufe zwischen Spulen und Transportstelle der Zug des Schaltmittels durch das Filmband direkt auf die Abwickel- spule übertragen wird.
Da nun die Masse der Abwickelspule ver hältnismässig gross ist, so hat die Beschleuni gung einerseits zur Folge, dass die Perforation des Filmbandes sehr stark beansprucht wird, da das Filmband die zur Beschleunigung der Abwickelspule erforderliche Kraft übertragen muss, und anderseits, dass die Abwickelspule auch nach dem Aufhören des Zuges sieh weiter dreht, so dass eine grössere Filmlänge von ihr abgewickelt wird, als während des Zuges am Bildfenster vorbeigefördert wurde.
Dies führt dazu, dass das Filmband von der Spule aus in den Kanal hineingestossen wird, was namentlich, wenn kein Arretiergreifer verwendet wird, dazu führt, dass das Film band während der Belichtung nicht steht.
Man hat diese Nachteile dadurch beseitigt, dass unter Wegfall des festen Führungskanals zwischen Abwickelspule und Transportstelle an dessen Stelle eine federnde Rolle vorge sehen wurde, mit Hilfe deren sich eine schlaufenähnliche Verlängerung der Filmbahn zwischen Abwickelspule und Bildfenster aus bilden konnte, die die Stösse infolge der absatzweisen Filmschaltung aufnimmt.
Erfindungsgemäss sind zur Führung des Filmbandes die die Führungskanäle bilden den Glieder selbst als federnde Mittel zur Längenänderung des Filmstückes vor und hinter der Angriffsstelle des Schaltwerkes ausgebildet.
Ein besonders einfaches Ausführungsbei spiel der Filmkassette gemäss Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Die Kassette besteht aus einem recht eckigen Gehäuse 1, dessen Deckel nicht dar gestellt ist und in dem sich eine Achse 2 zum Aufsetzen der Abwickelspule 3 befindet. Eine zweite Achse 4, die vom Federwerk des Apparates angetrieben und mit diesem fest verbunden ist, ragt durch eine Öffnung des Kassettenbodens in den Kasesttenraum hinein. Sie dient zum Antrieb der Aufwickel- spule 5. Während der Aufnahme wird das Filmband von der Abwickelspule 3 durch den Führungskanal 6 zur Belichtungs- und Transportstelle 7, von dort durch einen zwei ten Führungskanal 8 zur Aufwickelspule 5 geführt.
Die beiden Führungskanäle werden einerseits durch die Wand der Kassette und anderseits durch je eine Blattfeder 9 gebildet, die in den Punkten 10 am gassettenboden befestigt sind und deren anderes Ende sich federnd bewegen kann.
Wird nun an der Transportstelle 7 durch die Schaltmittel auf das Filmband ein Zug ausgeübt, so wird zunächst die Feder 9 des Kanals 6 gespannt, wodurch das Filmstück zwischen Transportstelle und Abwickelspule verkürzt werden kann, ohne dass die Zug kraft auf die Abwickelspule übertragen wird. Nach dem Aufhören des Zuges geht das freie Ende der Feder 9 wieder in die Ruhelage zurück und zieht dadurch die entsprechende Filmlänge von der Abwickelspule ab. Auf diese Weise ist ohne Einfügung eines neuen Elementes unter Beibehaltung der Führung des Films dafür gesorgt, dass Überbeanspru chungen der Perforation und Stösse auf das Filmband im Bildfenster vermieden sind.
Die Arbeitsweise der Feder 9 des Kanals 8 ist insofern etwas anders, als hier die Feder während des Bandstillstandes gespannt wird und beim Bandvorschub in die ent spannte Lage zurückkehrt. Wenn das Film.. band stillsteht, übt die dauernd angetriebene Aufwickelspule durch das Filmband einen Zug auf die Feder 9 aus, durch den diese gespannt wird. Wenn dann beim Transport des Bandes das Filmstück zwisehen Trans portstelle und Aufwickelspule verlängert wird, kann die Feder sich wieder ausdehnen. Dem nach sind die Schwingungen der beiden Fe dern um<B>1800</B> gegeneinander in der PhaQ.e verschoben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Filmkassette für l@inoaufnahme-Apparate mit Führungskanälen für das Filmband und federnden Mitteln zur Längenänderung einer Filmschlaufe, die ein Übergreifen der absatz weisen Filmbewegung auf die Abwickelspule verhindern, dadurch gekennzeichnet, dass die die Führungskanäle bildenden Glieder selbst als federnde Mittel zur Längenänderung des Filmstückes vor und hinter der Angriffsstelle des Schaltwerkes ausgebildet sind. UNTERANSPRUCH: Filmkassette nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Wand jedes Filmführungskanals federnd ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE156150X | 1930-08-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH156150A true CH156150A (de) | 1932-07-31 |
Family
ID=5677593
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH156150D CH156150A (de) | 1930-08-26 | 1931-06-25 | Filmkassette für Kinoaufnahme-Apparate. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH156150A (de) |
-
1931
- 1931-06-25 CH CH156150D patent/CH156150A/de unknown
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