CH156170A - Verstärkerschaltung mit Parallelspeisung. - Google Patents
Verstärkerschaltung mit Parallelspeisung.Info
- Publication number
- CH156170A CH156170A CH156170DA CH156170A CH 156170 A CH156170 A CH 156170A CH 156170D A CH156170D A CH 156170DA CH 156170 A CH156170 A CH 156170A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- cathode
- amplifier circuit
- circuit
- parallel feed
- tube
- Prior art date
Links
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims description 6
- 229920006395 saturated elastomer Polymers 0.000 claims description 5
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 3
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 3
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 3
- 230000003321 amplification Effects 0.000 description 1
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 238000003199 nucleic acid amplification method Methods 0.000 description 1
Landscapes
- Amplifiers (AREA)
Description
Yerstärkerschaltung mit Parallelspeisung. Die Erfindung betrifft eine Verstärker schaltung mit Parallelspeisung. Bei dieser Schaltungsart wird der Gleichstrom der Anode im allgemeinen über eine Drosselspule zuge führt, die für alle zu verstärkenden Frequen zen eine sehr hohe Impedanz besitzt. Parallel zu dem Gleichstromkreis ist ein Wechsel stromkreis geschaltet, der mittelst eines Kon- densators für Gleichstrom blockiert werden kann.
Um mit einer Schaltung der obenerwähn ten Art die grösstmögliche Verstärkung zu erzielen, muss die Impedanz der Drosselspule für alle zu verstärkenden Frequenzen praktisch unendlich gross sein. Diese Bedingung lässt sich schwer erfüllen, und man hat daher vor geschlagen, an Stelle der Drosselspule eine gesättigte Zweielektrodenröhre zu schalten.
Eine solche Röhre hat neben einem verhält nismässig niedrigen Gleichstromwiderstand einen sehr hohen Wechselstromwiderstand, der überdies von der Frequenz unabhängig ist. Oberflächlich betrachtet scheint daher die gesättigte Zweielektrodenröhre ein Kopplungs- element mit sehr günstigen Eigenschaften zu sein. In der Praxis ergibt sich jedoch, dass die Anwendung einer Zweielektrodenröhre nicht zum erwünschten Ergebnis führt und dass es unmöglich ist, einen breiten Frequenz bereich gleichmässig zu verstärken.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass die unbefriedigende Wirkung dieser Schal tung eine Folge des Umstandes ist, dass bei Verwendung einer gesättigten Zweielektro- denröhre der Glühdraht mit einer Batterie oder sonstigen Stromquelle verbunden ist, wodurch der Glühdraht eine verhältnismässig grosse Kapazität in bezug auf die Erde erhält. Da anderseits der Glühdraht der Verstärker röhre gleichfalls eine erhebliche Kapazität in bezug auf die Erde besitzt, wird die als Kopplungselement dienende Zweielektroden- röhre von einer ziemlich grossen Kapazität überbrückt.
Für verhältnismässig hohe Fre quenzen hat das Kopplungselement also kei nen sehr hohen Wechselstromwiderstand. Um diesem Übelstand abzuhelfen, wird gemäss der Erfindung eine gesättigte Zwei elektrodenröhre mit indirekt geheizter Kathode verwendet.
Die Kapazität der Kathode in bezug auf die Erde kann bei einer Zweielektrodenröhre mit indirekt geheizter Kathode sehr klein ge halten werden und braucht im allgemeinen nicht grösser als die Kapazität zwischen dem Gitter und der Kathode der Röhre zu sein, mit der die Zweielektrodenröhre gekoppelt ist.
Um zu vermeiden, dass die Kapazität der Kathode infolge der unmittelbaren Nähe des Heizelementes mit den mit dieser verbunde nen elektrischen Kreisen trotzdem noch einen erheblichen Wert erhält, kann das Heizele- ment derart angeordnet sein, dass die elektro statische Kapazität zwischen der Kathode und dem Heizelement sehr gering ist. Es kann zum Beispiel die Heizspirale aussen um die Anode herum gelegt werden, so dass die Wärmezufuhr zur Kathode quer durch die Anode hindurch erfolgt. Es wird ferner zweckmässig eine Kathode verwendet, die sehr dünn ist.
Die Verstärkerschaltung kann sowohl hoch- frequent, als auch niederfrequent sein, je nach dem Zweck, zu dem die Geräte verwendet werden, welche die Schaltung enthalten. Die Verstärkerschaltung kann ausserdem ange wendet werden, um -den Anodenkreis einer Detektorröhre mit dem folgenden Niederfre- quenzverstärker oder mit einem Telephon oder einer sonstigen Anzeigevorrichtung zu koppeln.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verstärkerschaltung mit Parallelspeisung, dadurch gekennzeichnet, dass der Anoden gleichstrom der Verstärkerröhre über eine gesättigte Zweielektrodenröhre mit indirekt geheizter Kathode geführt wird. UNTERANSPRUCH: Schaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zweielektrodenröhre vorgesehen ist, deren Heizelement von der Kathode so weit entfernt ist, dass zwischen der Kathode und dem Heizelement praktisch keine Kapazität besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL156170X | 1930-06-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH156170A true CH156170A (de) | 1932-07-31 |
Family
ID=19776475
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH156170D CH156170A (de) | 1930-06-21 | 1931-06-12 | Verstärkerschaltung mit Parallelspeisung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH156170A (de) |
-
1931
- 1931-06-12 CH CH156170D patent/CH156170A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH156170A (de) | Verstärkerschaltung mit Parallelspeisung. | |
| AT131777B (de) | Verstärkerschaltung mit Parallelspeisung. | |
| DE563558C (de) | Verstaerkerschaltung, bei welcher der Anodengleichstrom ueber eine gesaettigte Zweielektrodenroehre gefuehrt wird | |
| DE593050C (de) | Roehrenverstaerker | |
| AT134506B (de) | Anordnung zum Empfang hochfrequenter Wellen unter 10 m Länge. | |
| DE584980C (de) | Verstaerkeranordnung mit mehreren aus einer gemeinsamen Stromquelle geheizten Gluehkathodenroehren | |
| AT142045B (de) | Schaltung zur Verstärkung von Hochfrequenzschwingungen. | |
| AT121673B (de) | Vorrichtung zur Erhöhung der Frequenz einer elektrischen Schwingung. | |
| AT118751B (de) | Radio-Empfangsgerät, das nach Belieben für Gleichstrom oder Wechselstromspeisung einzurichten ist. | |
| AT139261B (de) | Anordnung zur Erzeugung kurzer elektrischer Wellen. | |
| DE666333C (de) | Schaltung fuer die Verstaerkung von Hochfrequenzschwingungen unter Verwendung von thermionischen Roehren mit zwei oder mehreren Gittern | |
| AT136484B (de) | Kurzwellenempfänger. | |
| DE487383C (de) | Hochfrequenzverstaerker mit Rueckkopplung | |
| DE754205C (de) | Anordnung zur Modulation hochfrequenter Schwingungen, insbesondere solcher ultrakurzer Wellenlaenge | |
| DE550262C (de) | Modulationsschaltung, bei der die Modulationsfrequenz an dem Gitter der Modulationsstufe durch Spannungsabfall an einem im Anodenkreis einer Steuerroehre liegenden Widerstand eingefuehrt wird | |
| DE860967C (de) | Neutralisierter Gegentaktverstaerker | |
| AT115879B (de) | Anordnung für fremdgesteuerte Röhrensender. | |
| DE454495C (de) | Schaltungsweise fuer widerstandsgekoppelte Mehrfachroehren mit eingebauten Kopplungselementen | |
| DE756556C (de) | Roehrenverstaerkerstufe fuer selektive Spannungsverstaerkung | |
| AT101569B (de) | Einrichtung zur Erzeugung hochfrequenter Schwingungen. | |
| AT132837B (de) | Induktiv rückgekoppelter Röhren-Generator. | |
| DE680931C (de) | Empfaenger mit galvanisch gekoppeltem Niederfrequenzverstaerker | |
| DE862029C (de) | Schaltung zur UEbertragung von elektrischen Schwingungen hoher Frequenz, die eine Entladungsroehre aufweist, deren Kathode mit mindestens zwei Zufuehrungsleitungen versehen ist | |
| AT153609B (de) | Bandfilter mit regelbarer Bandbreite. | |
| DE422002C (de) | Hochfrequenzverstaerkerschaltung mit wesentlich aperiodischer Kopplung |