CH156170A - Verstärkerschaltung mit Parallelspeisung. - Google Patents

Verstärkerschaltung mit Parallelspeisung.

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CH156170A
CH156170A CH156170DA CH156170A CH 156170 A CH156170 A CH 156170A CH 156170D A CH156170D A CH 156170DA CH 156170 A CH156170 A CH 156170A
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circuit
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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      Yerstärkerschaltung        mit    Parallelspeisung.    Die Erfindung     betrifft    eine Verstärker  schaltung mit Parallelspeisung. Bei dieser  Schaltungsart wird der Gleichstrom der Anode  im allgemeinen über eine Drosselspule zuge  führt, die für alle zu verstärkenden Frequen  zen eine sehr hohe Impedanz besitzt. Parallel  zu dem Gleichstromkreis ist ein Wechsel  stromkreis geschaltet, der mittelst eines     Kon-          densators    für Gleichstrom blockiert werden  kann.  



  Um mit einer Schaltung der obenerwähn  ten Art die grösstmögliche Verstärkung zu  erzielen, muss die Impedanz der Drosselspule  für alle zu verstärkenden Frequenzen praktisch  unendlich gross sein. Diese Bedingung lässt  sich schwer erfüllen, und man hat daher vor  geschlagen, an Stelle der Drosselspule eine  gesättigte     Zweielektrodenröhre    zu schalten.

    Eine solche Röhre hat neben einem verhält  nismässig niedrigen Gleichstromwiderstand  einen sehr hohen     Wechselstromwiderstand,     der überdies von der Frequenz unabhängig  ist.     Oberflächlich    betrachtet scheint daher die    gesättigte     Zweielektrodenröhre    ein     Kopplungs-          element    mit sehr günstigen Eigenschaften zu  sein. In der Praxis ergibt sich jedoch, dass  die Anwendung einer     Zweielektrodenröhre     nicht zum erwünschten Ergebnis führt und  dass es unmöglich ist, einen breiten Frequenz  bereich gleichmässig zu verstärken.  



  Die Erfindung     beruht    auf der Erkenntnis,  dass die unbefriedigende Wirkung dieser Schal  tung eine Folge des Umstandes ist, dass bei  Verwendung einer gesättigten     Zweielektro-          denröhre    der Glühdraht mit einer Batterie  oder sonstigen Stromquelle verbunden ist,  wodurch der Glühdraht eine verhältnismässig  grosse Kapazität in bezug auf die Erde erhält.  Da anderseits der Glühdraht der Verstärker  röhre gleichfalls eine erhebliche Kapazität in  bezug auf die Erde besitzt, wird die als  Kopplungselement dienende     Zweielektroden-          röhre    von einer ziemlich grossen Kapazität  überbrückt.

   Für verhältnismässig hohe Fre  quenzen hat das Kopplungselement also kei  nen sehr hohen     Wechselstromwiderstand.         Um diesem Übelstand abzuhelfen, wird  gemäss der Erfindung eine gesättigte Zwei  elektrodenröhre mit indirekt geheizter Kathode  verwendet.  



  Die Kapazität der Kathode in bezug auf  die Erde kann bei einer     Zweielektrodenröhre     mit indirekt geheizter Kathode sehr klein ge  halten werden und braucht im allgemeinen  nicht grösser als die Kapazität zwischen dem  Gitter und der Kathode der Röhre zu sein,  mit der die     Zweielektrodenröhre    gekoppelt ist.  



  Um zu vermeiden, dass die Kapazität der  Kathode infolge der unmittelbaren Nähe des  Heizelementes mit den mit dieser verbunde  nen elektrischen Kreisen trotzdem noch einen  erheblichen Wert erhält, kann das     Heizele-          ment    derart angeordnet sein, dass die elektro  statische Kapazität zwischen der Kathode  und dem Heizelement sehr gering ist. Es  kann zum Beispiel die Heizspirale aussen um  die Anode herum gelegt werden, so dass die  Wärmezufuhr zur Kathode quer durch die Anode  hindurch erfolgt. Es wird ferner zweckmässig  eine Kathode verwendet, die sehr dünn ist.  



  Die     Verstärkerschaltung    kann sowohl     hoch-          frequent,    als auch niederfrequent sein, je nach  dem Zweck, zu dem die Geräte verwendet    werden, welche die Schaltung enthalten. Die       Verstärkerschaltung    kann ausserdem ange  wendet werden, um -den Anodenkreis einer       Detektorröhre    mit dem folgenden     Niederfre-          quenzverstärker    oder mit einem Telephon  oder einer sonstigen Anzeigevorrichtung zu  koppeln.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verstärkerschaltung mit Parallelspeisung, dadurch gekennzeichnet, dass der Anoden gleichstrom der Verstärkerröhre über eine gesättigte Zweielektrodenröhre mit indirekt geheizter Kathode geführt wird. UNTERANSPRUCH: Schaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zweielektrodenröhre vorgesehen ist, deren Heizelement von der Kathode so weit entfernt ist, dass zwischen der Kathode und dem Heizelement praktisch keine Kapazität besteht.
CH156170D 1930-06-21 1931-06-12 Verstärkerschaltung mit Parallelspeisung. CH156170A (de)

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CH156170A true CH156170A (de) 1932-07-31

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CH156170D CH156170A (de) 1930-06-21 1931-06-12 Verstärkerschaltung mit Parallelspeisung.

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