CH156207A - Pumpe zum Fördern von Beton mit hin- und hergehendem Treiborgan. - Google Patents

Pumpe zum Fördern von Beton mit hin- und hergehendem Treiborgan.

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CH156207A
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Cornelis Kooyman Jacobus
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Cornelis Kooyman Jacobus
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Description


  Pumpe zum Fördern von Beton mit hin- und hergehendem     Treiborgan.       Zwecks Förderung von Beton, zum Bei  spiel zu den Verschalungen grosser Bauten  hat man bisher Sturzgerüste verwendet, wel  che sehr hoch gebaut     werden        mussten,    wenn  es sich um     Hochbauten    handelte, und deren  Beschaffung und Unterhaltung mit aus  nahmslos hohen Kosten verbunden war; au  sserdem verursachte der Auf- und Abbau  dieser Sturzgerüste     einen    grossen Zeitverlust.  



  Zweck der vorliegenden Erfindung ist  eine Pumpe zu schaffen, welche geeignet ist,  den Beton sofort der Arbeitsstelle zuzufüh  ren, ohne Verwendung von Sturzgerüsten  und zugehörigen     Zuflussrinnen.     



  Die Anwendung einer Pumpe zum För  dern normalen Betons war bisher nicht mög  lich, weil die     bekannten,    für Flüssigkeiten  geeigneten, eine Ventilwirkung ausübenden  Organe eine entsprechende Wirkung mit Be  ton nicht gestatten.  



  Die Erfindung stützt sich nun auf die Er  kenntnis, dass Beton, welcher sich in einer    zylindrischen Rohrleitung bewegt, sich be  kanntlich bei einer     Querschnittsverminderung     der Rohrleitung nicht beschleunigen lässt, wie  zum Beispiel Wasser, sondern es wird ein  keilförmiger Materialstau erzeugt, bei wel  chem die Betonteile sich fest aneinander pres  sen und den Durchgang selbsttätig ganz ver  schliessen.  



  Die Erfindung bezieht sich nun auf eine  Pumpe zum Fördern von Beton mit hin- und  hergehendem Treiborgan und mit eine Ven  tilwirkung ausübenden Organen. Sie besteht  darin, dass diese letzteren Organe von aussen  her derart     zwangläufig    gesteuert werden, dass  sie eine Verringerung des     Durchlassquer-          schnittes    der Saug-     bezw.    Druckleitung,     iin     Takt der Bewegung des Treiborganes her  beiführen.  



  Es hat sich herausgestellt, dass     finit    einer  Pumpe dieser Art Beton auf grosse Distanz  und erhebliche Höhen einwandfrei gefördert  werden kann.      Auf der Zeichnung sind zwei Ausfüh  rungsformen des Erfindungsgegenstandes  beispielsweise veranschaulicht.  



       Fig.    1 stellt im Längsschnitt die erste  Ausführungsform dar, und zwar eine Pumpe  mit dauernd ausserhalb der Leitung liegen  den, die Ventilwirkung ausübenden Organen;       Fig.    ? ist ein Schnitt nach Linie     II-11     der     Fig.    1 und zeigt diese Organe deutlicher;       Fig.    3 ist ein Schnitt nach Linie     III-III     der     Fig.    1;       Fig.    1 stellt im Längsschnitt die zweite  Ausführungsform dar;       Fig.    5 zeigt eine verbesserte Ausführung  der Organe, welche die     .Ventilwirkung    aus  üben.  



  Bei der in     Fig.    1 dargestellten Ausfüh  rungsform hat eine     Membranpumpe    Verwen  dung gefunden, deren Membran 1 durch eine  von der Kurbelwelle 3 angetriebene Pleuel  stange 9 betätigt wird. Zu beiden Seiten des  Pumpenkörpers     .1    ist in die Rohrleitung ein  elastischer Hohlkörper 5     bezw.    6 eingeschal  tet, welcher beispielsweise aus einem mit dem  einen Ende mit der     Zuflussleitung    7,     bezw.     der     Abflussleitung    8 verbundenen Gummi  rohrstück besteht. Die Druckleitung besitzt  den üblichen Windkessel 9.

   Die für den     B.e-          trie.b    der Pumpe erforderliche Ventilwirkung  wird bei dieser Ausführungsform durch das  Zusammendrücken der Gummirohre mittelst  Steuerorganen in Form von Zangen 10, 11  erzielt, welche mit mehreren Einzelheiten auf       Fig.    2 und 3 dargestellt sind. Wie diese  Figuren zeigen, umfassen die Backen dieser  Zangen die     Gummirohrstücke    5     bezw.    6, wäh  rend die freien Enden der Arme jeder     Zange     der Wirkung einer     unrunden    Scheibe 12       bezw.    13 ausgesetzt sind.

   Diese     Scheiben     sind auf die Kurbelwelle 3     aufgekeilt,    und  zwar die eine gegenüber der andern derart  versetzt, dass sie das     entsprechende    Gummi  rohrstück im gewollten     Augenblick    zusam  mendrücken, um den     Durchlassduerschnitt        züz          verringern.    Die Zangen 10 und 11 werden  mit den entsprechenden Scheiben 12 und 13       mittelst    der Federn     14-    und 15 in Berührung  gehalten.

   Die Schenkel der Zangen 10 und    11     können        zweel#.mässig    mit nicht dargestell  ten Mitteln versehen sein, welche den Stoss  aufnehmen, wenn die Backen der Zangen zu  folge eines besonders grossen Steines oder       sonstigen    Körpers in der Leitung an Been  digung     ihres    Arbeitshubes gehindert werden.  



  - Die Zeichnung lässt deutlich erkennen, dass  die Regelungsorgane wie auch die Organe  zum Steuern derselben sich gänzlich ausser  halb der Pumpenrohrleitung befinden, und  infolgedessen nicht mit dem Material in Be  rührung kommen.  



  Um die Längenverminderung der Gummi  rohrstücke 5, 6 infolge ihrer     Zusammendrük-          kung    auszugleichen, ist der am Gummirohr  stück anliegende Teil der Druckleitung 8  und ebenfalls der     Zufuhrtrichter    (nicht dar  gestellt) auf einem kleinen Wagen     (Fig.    1)  angeordnet, der in Führungen läuft, wäh  rend in die Druckleitung ein elastisches Zwi  schenglied eingeschaltet ist, dass eine seitliche  Abbiegung der Leitung entsprechend den  Bewegungen der beweglichen Leitungsab  schnitte gestattet.  



       Fig.    5 zeigt eine vorzugsweise ange  wandte Ausführungsform des Steuermecha  nismus, wobei eine auf einer angetriebenen  Welle 2' befestigte     unrunde    Scheibe 1' mit  einem     Ilebel    3' zusammenwirkt, der bei     d'          drehbo.r    gelagert ist und eine Rolle 5' trägt,  welche     zwangläufig    mit dem Umfang der       unrunden    Scheibe in Berührung gehalten  wird. Der andere Arm des Hebels 3' ist an  einer Stange 6'     a.ngelenkt,    die in einem Ge  häuse 7' geführt ist, welches eine Druckfeder  8' enthält.

   Letztere stützt sich einerseits     o-e-          gen    eine Schulter 9' der Stange 6' und an  derseits gegen eine verstellbare Kappe 10'  des Gehäuses 7' ab.    Die in der Verlängerung der Stange 6'  liegende Stange 6" ist an ihrem untern Ende  an einem Arm 11'     angelenkt,    der durch eine  Zugfeder 11" mit einem festen Teil des Ge  stelles verbunden ist und auf der Achse eines  Treibrades 12' sitzt, das mit zwei Zahnstangen  13', 14' in Eingriff steht, welche zu beiden Sei  ten des Rades angeordnet und mit je einem      Klemmbacken 15', 16' verbunden sind, der  art, dass     wenn    das Rad 12' unter der Einwir  kung der     unrunden    Scheibe 1' über den He  bel 3',

   die Stange 6' und den Arm 11' ent  gegen dem     Uhrzeigersinne    gedreht wird, die  beiden Klemmbacken gegeneinander bewegt  werden, wobei das Rohrstück zusammenge  drückt wird. Die Form der     unrunden     Scheibe ist derart, dass die Klemmbacken  während gewisser Zeit in dieser Stellung ver  bleiben, worauf die Feder 11" das Gestänge  in die mit vollen Linien gezeichnete Lage  zurückführt, wobei die Klemmbacken     ausein-          andergezogen    werden, um das Gummirohr  stück freizugeben, das infolge seiner Elasti  zität in die normale Form zurückkehrt.  



  Die Druckfeder 8' ist derart eingestellt,  dass sie normalerweise nicht zusammenge  drückt wird und nur in Tätigkeit tritt, um  den     Stoss    aufzunehmen und einer Beschädi  gung des Gestänges vorzubeugen, wenn ein  besonders grosser Stein oder sonstiger Kör  per in dem     VZohrstück    zwischen die Klemm  backen kommt und diese an Beendigung ihres  Arbeitshubes hindert.  



  Die     Wirkiangsweise    der Vorrichtung ist  klar. Die dargestellte Stellung entspricht  dem Augenblick, in welchem der Druckhub  beginnen soll. In diesem Augenblick ist das  Rohrstück 5 mittelst der Zunge 10     bezw.          mittelst    der Klemmbacken 15', 16' zusam  mengedrückt, wie beispielsweise in     Fig.    2  oder 5 veranschaulicht ist, so dass, wenn der  Druckhub beginnt, der Beton sich in dem  verengerten Rohr anstaut und den     Durchlass     vollständig verstopft. Er kann also nur nach  der Druckseite hin entweichen.

   Beim Ende  des Druckhubes wird das Rohrstück 5 durch  Öffnen der Zange     bezw.    der Klemmbacken  freigegeben, während das Rohrstück 6 durch  die Schliessung der Zange 11     bezw.    de:  Klemmbacken zusammengeklemmt wird,  worauf die Pumpe Material ansaugt.  



  Bei der in     Fig.    4 dargestellten Ausfüh  rungsform wird die Ventilwirkung durch  Schieber 16 und 17 erhalten, welche an ihrem  untern Ende vorzugsweise keilförmig abge  schrägt sind, und welche von der Kurbelwelle    3 aus mittelst Pleuelstangen 18 und 19, so  wie Exzentern 20 und 21 betätigt werden.  Die Schieber 1,6 und 17 befinden sich in den  zurückgezogenen Lagen ganz ausserhalb der  Leitung 22 und dringen durch Öffnungen     ü1     der Rohrleitung 22 hindurch,     welche    mit. Ab  streichern 23 und     2.1    versehen. sind, die (las  Eindringen des Betons in die     Schieberkain-          mern    25 und 26 verhindern.

   Die     Schieber     werden aus dieser Stellung wechselweise     und     genau im gewünschten     Augenblick    durch die  Exzenter gesenkt, wodurch der     Rohrleitungs-          querschnitt    entsprechend verengert wird. Bei  dieser Ausführungsform hat man in die  Steuerungsorgane 18 und 19 Federn 27 und  28 eingeschaltet, welche     den    Stoss     abfangen,     wenn ein Stein oder ein     anderer    harter Ge  genstand sich unter dem     Schieber    befindet.  



  Man kann auch denselben Stossschutz er  zielen, wenn man in der Leitung gegenüber  der     Scbieberöffnung    eine Kammer vorsieht,  in welcher sich ein elastisches,     beispielsweise.     aus     Schvvainnigummi    gebildetes Auflager be  findet, das die sich etwa gerade unter dem  Schieber befindlichen Steine aufnimmt und  sie beim Zurückziehen des Schiebers wieder  dem     Haterialstrom    zuführt, so dass sie mit  dem Strom weggeführt, werden und eine Zer  störung der Anlage vollkommen vermieden  wird.  



  Es ist klar, dass man eine     Verengerung          bezw.    einen Verschluss des     Durchlassquer-          schnittes    auch mit andern Mitteln herbeifuh  ren kann als mit den     dargestellten.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Pumpe zum Fördern von Beton, mit hin und hergehendem Treiborgan und mit eine Ventilwirkung ausübenden Organen, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Vent.ilwirkun g ausübenden Organe von aussen her derart zwangläufig gesteuert werden, dass sie eine Verringerung des Dtirehlassquersclinittes de r Saug- bezw. Druckleitung im Takt der Be wegung des Treiborganes herbeiführen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Pumpe nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in die Satig- und die Druckleitung je ein elastisches Zwischen glied eingeschaltet ist, um welches Klemmbacken herumgreifen, die unter der Einwirkung einer auf der Antriebswelle angeordneten unrunden Scheibe stehen.
    Pumpe nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmbacken mit: je einer Zahnstange verbunden sind, wel che aneinander gegenüberliegenden Stel len mit einem Treibrad in Eingriff stehen, das durch eine Stange und einen Arm von einer unrunden Scheibe aus gesteuert wird, wobei die unrunde Scheibe derart gestaltet ist, class die Klemmbacken während eines bestimmten Zeitabschnittes geschlossen ge halten werden.
    Pumpe nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verringerung des Saug- bezw. Druckleitungsquerschnittes durch Schieber erzielt wird, welche an ihrer untern Seite keilförmig abgeschrägi sind, wobei sich die Schieber bei unverrin- gertem Rohrquerschnitt ausserhalb der Rohrleitung befinden und zwecks Verrin gerung desselben durch eine Offnung in die Saug- bezw. Druckleitung eindringen.
    .t. Pumpe nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in die Bestätigung;- orga.ne für die die Verringerung Durchtrittsquersclinittes der Sang- bezw. Druckleitung bewirkenden Glieder ein elastisches Zwischenglied eingeschaltet ist. welches den Stoss abfängt, wenn diese Glieder an der Beendigung ihres Arbeits hubes gehindert werden zufolge eines Stei nes oder eines andern Hindernisses in der Leitung. 5.
    Pumpe nach dein Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Saug- und in der Druckleitung gegenüber der Schieber- öffnung ein elastisches Auflager a.ng?ord- net ist, das einen unter dem Schieber be findlichen Stein aufnimmt und ihn beim Zuriiclzziehen des Schiebers wieder dem Betonstrom zuführt.
CH156207D 1930-03-08 1931-03-02 Pumpe zum Fördern von Beton mit hin- und hergehendem Treiborgan. CH156207A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1254073B (de) * 1964-01-25 1967-11-09 Rheinische Kalksteinwerke Verfahren und Vorrichtung zum Aufwaertsfoerdern von grobstueckigen Materialien in einem Rohr oder Schacht

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1254073B (de) * 1964-01-25 1967-11-09 Rheinische Kalksteinwerke Verfahren und Vorrichtung zum Aufwaertsfoerdern von grobstueckigen Materialien in einem Rohr oder Schacht

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