CH156277A - Signalanlage. - Google Patents

Signalanlage.

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CH156277A
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Inc Electrical Resear Products
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Electrical Research Products I
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  • Closed-Circuit Television Systems (AREA)

Description


  Signalanlage.    Die Erfindung bezieht sich auf Signal  anlagen,     welche    an einer Endstation mit  Fernsehaufnahme- und Wiedergabeapparaten  ausgestattet sind.  



  Es wurde vorgeschlagen, eine Fernseh  anlage mit gleichzeitig arbeitender     Zweiweg-          Fernseheinrichtung,    mit     Mitteln    zu versehen.  welche den Benützern ein     Zweiweggespräch     zu führen gestatten sollte. Eine derartige  Einrichtung kann mit einer     Bildaufteil-          scheibe    für gleichzeitige Bildaufnahme und  Bildwiedergabe oder mit zwei Scheiben für  jede Operation pro Station ausgestattet sein.  



  In derartigen Anlagen ist das Bildfeld in  seiner Gesamtheit zwecks Wiedergabe eines       unverzerrten    Bildes nur sichtbar, wenn aus  einer bestimmten Richtung und in bestimm  tem Abstand betrachtet, derart, dass die Ab  tastung .des Gesichtes des Benützers richtig  erfolgen kann.  



  Gemäss vorliegender Erfindung sind nun  diese Bedingungen erfüllt, dadurch, dass Mit-         tel    vorgesehen sind, um den Benützer in eine  bestimmte räumliche Lage in bezug auf die  Apparate zu bringen, und ferner Mittel zum  Anzeigen, dass .der Benützer die voraus  bestimmte Lage einnimmt.  



  Die Mittel zum Einstellen des Benützers       können    vorzugsweise aus einem Stuhl be  stehen, welcher in festem Abstand von den  Apparaten angeordnet ist, während die Mit  tel zum Anzeigen der     vorausbestimmten        ricb-          tigen    Stellung durch den auf dem .Stuhl sit  zenden Benützer     mittelst    an dem Stuhl be  festigten Schaltern gesteuert werden können.  



  Man kann von einem     beweglichen    Licht  strahlenbündel zum Abtasten des Benützer  Gebrauch machen, wobei die Richtung des  Lichtstrahlenbündels vorzugsweise einstellbar  ist, indem dasselbe durch Prisma mit verstell  barem Winkel geleitet wird. Der Bild  erzeugeapparat kann dabei mit Vorteil so an  geordnet sein, dass er ein Bild erzeugt in  einer Ebene, deren     Mittelnormale    durch das      Feld der     Bildaufnahmeapparatur    verläuft,  wobei Aufnahme- und Wiedergabeapparatur  in bezug auf     den.    Benützer einstellbar sind.  



  Zum     Zwecke,    die Illusion eines gewöhn  lichen Zwiegespräches zu vermitteln, können  die     Telephonapparate    so angeordnet sein,     da.ss     sie im an den betreffenden Stationen erzeug  ten Bild nicht erscheinen und der Lautspre  cher, wenn ein solcher angewendet wird, ist  vorzugsweise so angeordnet, dass die wieder  Cegebene Stimme annähernd aus der Bild  richtung auszugehen scheint.  



       In    der beiliegenden Zeichnung ist eine  beispielsweise     Ausführungsform    des Erfin  dungsgegenstandes     schematisch    dargestellt,  und zwar zeigt:       Fig.    1 ein Schaltungsschema für eine  Endstation der Anlage;       Fig.    2 ist     ein        Vertikalschnitt    durch eine       Kabine;          Fig.    3 zeigt im     Schaubild--das    Innere einer  Kabine;       Fig.    4 bis 6 zeigen Einzelheiten.  



  In der Zeichnung     (Fig.    1) bezeichnet 1  eine Lichtquelle, deren Licht     teilweise    ein  Linsensystem 2, eine Röhre 3, ein Linsen  system 140, ein einstellbares Winkelprisma  31 und einen Farbenfilter 4 durchsetzt. Zwi  schen Röhre 3 und Linsensystem 140 befin  det sich eine Aufnahmescheibe 5 mit in einer  Spirale liegenden Öffnungen.  



  Die Aufnahmescheibe 5     wird        mittelst     eines Motors 6 angetrieben, wobei ein durch  die Öffnungen durchtretendes Strahlenbündel  bei jeder Drehung der Scheibe das ganze  Sichtfeld absucht, zum Beispiel das Gesicht  der Person 7. Der Motor 6 besitzt eine     sol-          P        'he    Drehzahl, dass das Sehfeld mehrfach ab  gesucht wird, entsprechend dem sogenannten       Strahlenabsuchverfahren    mit einer Geschwin  digkeit, die dem Sehen entspricht.  



  Das Licht, das vom Gesichte der Person  reflektiert wird und dessen Lichtstärke sich  mit der Tönung des Flächenelementes ändert,  wird photoelektrischen Zellen beispielsweise  durch eine einzige Zelle 8 angedeutet, auf  gedrückt. Es werden dadurch durch das Bild  Bildströme im Eingangsstromkreis des Ver-         stärkers    9 erzeugt. Von einer nicht dar  gestellten Quelle aus wird mit Hilfe eines  Schalters 141 Spannung an die photoelek  trische Zelle gelegt.  



  Ein Verstärker 10 dient zum Erhöhen der  Energie der     Bildstromwelle    auf den erforder  lichen Wert für die Übertragung auf die  Fernstationen über einen Leiter, der schema  tisch als Draht 11 angedeutet ist.  



  Der ausgehende Bildstrom wird in be  kannter Weise dadurch beobachtet, dass ein  gewisser Betrag der     Übertragungs-Bildstrom-          energie    durch den Stromkreis 12 abgezweigt  wird. Der abgezweigte Strom wird durch  einen Verstärker 13 verstärkt und dient zur  Steuerung einer Lampe 14. Der Aufseher  sieht die Lampe 14 durch die Linse 15,  Prisma 16 und die Öffnungen der Scheibe 5.  Dieser Beobachtungsapparat ist in der Zeich  nung um einen Winkel von 180   gegenüber  der Aufnahmerichtung verdreht gezeichnet.  In Wirklichkeit ist dieser Winkel nur so  gross, dass der Aufseher das Bild beobachten  kann, ohne     da,ss    er den Benützer stört.

   Die  Spirale der Löcher in der Scheibe 5 ist bis  über 360   hinausgeführt, und zwar um einen  Betrag, welcher dem Winkel entspricht, in  dem die Beobachtungsstellung von der Auf  nahmestellung abweicht. Die Rahmen, wel  che die     Aufsichts-    und die Beobachtungsstel  lungen wiedergeben, sind radial versetzt, so  dass die Öffnungen in der Scheibe 5, die sich  vor den Öffnungen der genannten Rahmen  bewegen, sich doch nur über einen Gesamt  winkel von 360  erstrecken.  



  Bildströme, die über die     Leitung    21 von  der Fernstation ankommen,     werden    durch die       Apparate    22 dem Verstärker 23 zugeführt.  Der Apparat 22 hat die Aufgabe, die Ver  zerrung des Bildes zu kompensieren, welche  auf     Frequenzverzerrungen    bedingt durch die  Anlage, zurückzuführen ist. Der Apparat  kann aus einem veränderlichen Widerstand  und einer veränderlichen     Induktivität    beste  hen, die im     Nebenschluss    zum Verstärker ein  gebaut sind.

   Der Bildstrom     wird    durch den  Verstärker 23 verstärkt und dient zur Spei-           sung    der Lampe 24, welche eine Glühlampe  oder irgend eine andere geeignete Lampe  sein kann, deren Lichtintensität mit den ver  änderlichen Amplituden der     Bildstromwellen     variiert.  



  Der Benützer beobachtet die Lampe     2=1     durch eine Reihe spiralförmig in der Scheibe  25 angeordneter Öffnungen. Die Scheibe 25  wird mittelst eines Motors 26 angetrieben.  Wenn die Scheibe 25 synchron läuft mit  einer Aufnahmescheibe, ähnlich der Scheibe  5, die im     Übertragungsapparat    der Fernsta  tion vorgesehen ist, so kann der Benützer ein  Bild der Person sehen, welche an jener Sta  tion aufgenommen     wird.     



  Damit der Benützer immer die richtige  Stellung in bezug auf den     Aufnahmemechn-          nismus    annimmt, ist ein drehbarer Stuhl 27  vorgesehen. Der     Stuhl    besitzt eine Rück  lehne     2-8,    sowie     Armlehnen    29 und ist am  Boden befestigt. Wenn dieser gegen die Auf  nahmemittel zu gerichtet ist, steht er vor  einer Schiene 30; wenn der Benützer im  Stuhl sitzt und den Aufnahmeapparat vor  sich hat, so nimmt er eine ganz     bestimmte     Lage ein und die Bewegungen, die er aus  führen kann, sind sehr begrenzt. Auf diese  Weise ist das     Aufnahmesichtfeld    ziemlich  genau fixiert.  



  Das in der Bahn der Aufnahmelichtbün  del angeordnete Prisma 31 hat einen verän  derlichen Winkel. Dieser ist einstellbar, um  die Richtung der Aufnahmelichtstrahlen in  bezug auf den Benützer 7 ändern zu können.  Es ist dies notwendig, damit     dsr    nur ein  fach vorhandene Aufnahmeapparat verwen  det werden kann, um Benützer verschiedener  Grösse aufnehmen zu können, deren Gesichter  sich in entsprechend verschiedener Höhenlage  befinden. Dies könnte auch erreicht werden  durch Heben oder Senken des Stuhlsitzes.

    Damit aber eine richtige Stellung der Be  nützer erreicht wird, würde dann zum vor  aus ein Messen jedes Benützers nötig wer  den, bevor er sich auf den Stuhl setzt, oder  es müsste der Stuhl verstellt werden, nach  dem der Benützer Platz genommen hat; in    jedem Falle hätte der     Benützer    Unannehm  lichkeiten und     Unbequemlichkeiten.     



  Die     Axe    der Scheibe 2,5 ist so geneigt,  dass das Feld des     ankommenden    Bildes in der  Sichtlinie einer Person von Durchschnitts  grösse liegt, wenn diese im Stuhl 27 gegen  über dem Aufnahmeapparat sitzt.  



  Mit der Scheibe 25 steht ein optisches  System in Verbindung. Dieses besitzt Lin  sen 32 und eine Linse 150; diese dient zur  Vergrösserung des     Bildsichtfeldes.    Die Linse  32 misst     etwa    200 mm auf 125 mm. Sie ist  einstellbar, das heisst sie kann gehoben und  gesenkt werden, so dass das Sehfeld in die  Sichtlinie von Benützern gebracht werden  kann, deren Augen verschieden hoch über  dem Boden sind.  



  Die Linse 150 wirkt mit einer Lampe 24  zusammen. Diese besitzt eine Glühfläche, die  kleiner als die Öffnung im Bildrahmen ist.  Sie     erscheint    als eine leuchtende Fläche; sie  kann mindestens gleich dieser Öffnung sein.  Es ist klar, dass, wenn eine Lampe, deren  Glühfläche gleich der Öffnung in dem Rah  men, ist, benutzt     wird,        dann    die Linse 150  wegfallen kann.  



  Die Linse 150 ist neben der Lampe     2.1     angeordnet, zum Beispiel etwa 38 mm von  der Kathode weg. Sie liegt sehr nahe der  Scheibe 25. Die Linse 32 dagegen liegt in  verhältnismässig grossem Abstand von der  Scheibe. Dieser Abstand kann etwa 30 cm  oder mehr betragen. Dieses optische System  arbeitet mit dem Stuhl 27 und mit der  Schiene 30 zusammen, um die     bestmöglichste     Stellung der Person zu erhalten. Das optische  System ist so bemessen, dass es die Stellung  etwas begrenzt, von welcher das vollständige  Bild gesehen werden kann, so dass eine nen  nenswerte Bewegung der Person nach vor  wärts oder     rückwärts,    oder nach der Seite  aus dieser besten Lage dazu führt, dass das  Bild weniger gut erkennbar wird.  



  Mit der Lampe 24 ist eine Beobachtungs  einrichtung verbunden, die einen Spiegel 33,  eine Linse 34 und einen Spiegel oder ein  Prisma 35 besitzt. Dieser Apparat erzeugt  ein     Kontrollbild    über die Scheibe 25     hinweo"         durch die Lampe 24. Der Aufseher kann  dadurch das Bild, das vom Benützer gesehen  wird, etwas beeinflussen.  



  Bei Verwendung der grossen Linse 32 und  bei einer genügend grossen Deutlichkeit des  Bildes, ist es möglich, gut erkennbare Bilder  der Gesichter zu erhalten.     Ausserdem    kann  die Illusion eines Bildes     in,Lebensgrösse    her  vorgerufen werden, und zwar auf Sprech  distanz vom Benützer weg. Damit diese Il  lusion entsteht, ist es     notwendig,    dass das Bild  und der .Sehwinkel verhältnismässig gross  sind, da     die    Person unbewusst das Bild auf  Grund seiner Erfahrungen in diesem Winkel  sieht. Im vorliegenden Falle ist das Bild von  solcher Grösse, dass es innerhalb der üblichen       Sprechweite    der Person zu stehen scheint,  ein Abstand von     etwa    3 Meter.

   Die Stärke  der ankommenden Töne kann so eingestellt  werden,     dass    die Sprache direkt von dem  Bild zu     kommen    scheint. Wenn     clas    Bild  sehr viel kleiner ist, so     würde    diese Illusion  verschwinden. Um ein Bild dieser Grösse     zii     erreichen, ohne zu grosse     Verzerrung    muss die       Auflösung    des Bildes in Flächenelemente viel  weiter getrieben werden, als dies bis jetzt der  Fall war. Jede der Aufnahmescheiben ist  mit 72 Öffnungen versehen, die in einer sich  über<B>360'</B> erstreckenden Spirale verlaufen  und die Aufnahmeperiode beträgt     %R        einer     Sekunde.

   Die resultierenden Frequenzen des       Liehtsignals    variieren also im Bereiche von  etwa 10 bis 40 000 Perioden pro     Sekunde.     



  Vor der Linse 32 ist ein Verschluss an  geordnet, welcher die     Bildwiederga'beappara-          ture    während der Zeit, in welcher sie ausser  Betrieb ist, verdeckt. Dieser Verschluss be  steht aus einer bildlichen Darstellung 36 in  Form eines Reklametextes. Diese     Einricb-          tung    weist eine Glühlampe 37 auf, die in  Serie mit dem Relais 38     und    der Batterie 39  geschaltet ist und zeigt dem Beschauer ein  Bild, während die Signalanlage ausser Be  trieb ist.  



  Der Motor 6 mit dem zusammenarbeiten  den Empfangsmotor in der andern Station  und der Motor 26 und der Sendemotor 6 an  der     zweiten    Station, sind in einem Synchro-         nisierungsstromkreis    40 eingeschaltet. An  ,jeder .Station ist der Stromkreis 40 unterteilt.  Ein Zweig enthält die Schalttafel 41 des  übertragenden Motors und der andere Zweig  die Schalttafel 42 des Empfangsmotors. Die  Kraft wird den Motoren von einer 10     Volt-          Gleichstromquelle    (in der Zeichnung nicht  dargestellt) zugeführt. Die Quelle ist an die       Klemmen    43 angeschlossen.  



  Ein     Oszillator,    welcher imstande ist, Os  zillationen von bestimmter Frequenz zu er  zeugen, ist zur     Steuerung    des Synchronismus  vorgesehen. Er kann durch Einlegen des  Schalters 44 an den Stromkreis 40 ange  schlossen werden.  



  Der     Zweig,    welcher den Empfangsmotor  26 an den betreffenden     Stationen    enthält, ist  mit einem einstellbaren Glied 45 versehen,  mit welchem die Frequenz der Oszillationen,  die dem Motor zugeführt werden, variiert  werden kann, so dass die Geschwindigkeit ein  gestellt werden kann, damit sie derjenigen  gleich     wird,    mit welcher der zusammen  arbeitende, übertragende Motor 6 an der an  dern .Station läuft. Das     Synchrönisierungs-          system    kann von bekannter Art sein.  



  Der Stuhl 27 ist mit zwei Schaltern 46,  47 versehen. Wenn sich der Benützer     in    den  Stuhl setzt, so wird der Schalter 46 ein  geschaltet. Wird der Stuhl gedreht, so dass  das Gesicht der Person dem Aufnahme  mechanismus     zugekehrt    ist, so wird der  Schalter 47 geschlossen. Diese     zwei    Schalter  liegen in -Serie; wenn beide eingelegt sind, so  wird ein Stromkreis geschlossen, der eine  Klemme der     Batterie    49 durch die Schalter  46, 47, Leiter 50, Widerstand 51, Lampe 52  und die     zweite    Klemme der     Batterie    49 auf  weist, und welche bei 53 geerdet ist.

   Der  Leiter 50 ist an einer Stelle der Sekundär  wicklung eines     Transformers    oder einer Spule  54 angeschlossen, welche in eine Fernleitung  55, die nach der andern Station führt, ein  gebaut ist.  



  Die Anlage weist noch eine zweite Lei  tung 56 auf, welche einen     Transformer    5 7  besitzt. An einer Stelle der     .Spule    ist ein Lei-           ter    58 angeschlossen, der über eine Lampe 59  zur Erde 60 geführt wird. In dieser Hinsicht  sind beide Stationen ganz gleich. Das Schlie  ssen der Schalter 46 und 47 erfolgt durch  einen Stromkreis über den Leiter 50, durch  die Sekundärwicklung des     Transformers    54,  die Leiter des Stromkreises 55 und über die  Primärwicklung des     Transformers    57, des  Leiters 58, Lampe 59 und zur Erde 60 auf  der andern Station.  



  Auf diese Art wird die Lampe 52 in der  einen Station und Lampe 59 an der andern  Station aufleuchten und beide Aufseher sind  nun damit benachrichtigt, dass nicht nur ein  Benützer am Fernsehapparat der einen Sta  tion ist, sondern dass dieser Benützer auch in  der richtigen Aufnahmestellung ist. Wenn  ein Benützer auf dem Stuhle sitzt und dem  Aufnahmemechanismus an der andern Sta  tion zugekehrt ist, so wird die Signallampe  52 an dieser Station und     die    Lampe 59 an  der andern Station aufleuchten.  



  Der Benützer kann nun ein Gespräch mit  Hilfe eines Mikrophons 61 und eines Laut  sprechers 62 führen. Diese Instrumente sind  ähnlich denjenigen, die bei öffentlichen An  sprachen und     Radioanlagen    benutzt werden;  sie besitzen die bekannte Bauart und werden  daher nicht weiter beschrieben.  



  Die dem Ton entsprechende elektrische  Welle, die durch das Mikrophon 61 erzeugt  wird, wird, nachdem sie in dem Verstärker  63 verstärkt worden ist, über die Leitung 64  dem Lautsprecher 62 der andern Station zu  geführt. Die beiden Stationen sind identisch  bezüglich der     Telephanstromkreise.    Deshalb  wird an der andern Station der über die Li  nie 64 ankommende Sprechstrom durch einen       Transformer,    zum Beispiel     Transformer    65,  auf den Lautsprecher übertragen.  



  In der Station, die in der Zeichnung dar  gestellt ist, werden die     Sprechströme,    die von  dem in der Fernstation     befindlichen    Benützer  erzeugt werden, über die Linie 66 und Spule  65 auf den Lautsprecher 62 übertragen.  



  Zur Kontrolle der Sprechströme sind  zwei Mittel vorgesehen. Ein     Lautstärke-          anzei,Yer    67 wird in den Stromkreis des Ver-         stärkers    63 eingeschaltet, so dass der Auf  seher die Höhe der     Sprechstromenergie    fest  stellen kann, welche der Linie zugeführt  wird. Er kann dadurch feststellen, ob eine  Einstellung des Apparates zur Speisung der  Stromstärke     nötig    ist.  



  Der Aufseher kann auch dem Gespräch  folgen, indem er den Stecker seines Kopf  hörers in den Schalter 68 einsetzt.  



  An jeder Station sind die Stromkreise 64,  66 miteinander über     Widerstandsätze    ver  bunden. Jeder Satz besitzt vier     Seriewider-          s        tände    und einen     Nebenschlusswiderstand    69.  Die Klemmen des Widerstandes 69 sind an  die Übertragungsleiter 64 über Widerstände  70 angeschlossen und an .die Aufnahmeleiter  66 über Widerstände 71. Die Verbindungen  der verschiedenen Leiter sind an der     andern     Station umgekehrt.  



  Das Verhältnis der Grösse des Widerstan  des 70 zu der Grösse der Widerstände 71  wird so gewählt, dass die Stärke der Sprache,  welche vom Benützer gehört wird, annähernd  dieselbe ist, trotz der Tatsache, dass die  Energiemenge, welche von den Übertragungs  leitern zugeführt     wird,    das Vielfache der  jenigen ist, welche von der Empfangsappa  ratur aufgenommen wird.  



  Die Leiter 55 und 56 enden auf einem       Telephonschaltbrett    72, auf dem auch der       Steckschalter    68 angeordnet ist. Jedes Schalt  brett ist mit einem     Telephonapparat    73 für  den Aufseher versehen. Die Aufseher an den  beiden Stationen können diese Apparate be  nutzen, um miteinander über die Drähte 55  und 56 zu sprechen.  



  In     Fig.    2 und 3 ist eine Kabine 80 dar  gestellt, in welche sich der Benützer 7 be  gibt. Die Kabine ist mit schalldämpfendem  Material, zum Beispiel     Cellotex,    ausgekleidet.  



  Die Beine 81 des Stuhls 27 sind in Büch  sen 82 eingelassen, welche am Boden 83 der  Kabine vorgesehen sind, so dass die Lage des  Stuhls in bezug auf den Aufnahmemechanis  mus, auf den     B'ilderzeugungsmechanismus     und auf .die photoelektrische Zelle fest  gelegt ist.      Der Aufnahmemechanismus und der Bild  erzeugungsapparat werden in besonderen  Kammern 84, 85 der Kabine 86 angeordnet.  Die Anlage mit den photoelektrischen Zellen  besitzt drei Teile, von ,denen jeder eine Mehr  zahl von Zellen aufweist. Die Elemente sind  auf nach innen vorstehenden Teilen der Ka  bine angeordnet. Zwei davon sind bei 87 an  geordnet, rechts und links von der Stellung  des Benützers; das dritte Element ist bei 88,  gegenüber dem Benützer, untergebracht.

   Jede  Gruppe der photoelektrischen Zellen ist in  einem Schutzgehäuse angeordnet, das mit  einem Fenster versehen ist, welches gegen  über dem Benützer liegt. Die nicht durch  scheinenden Teile der Behälter liegen voll  ständig in den nach innen vorstehenden Tei  len der Kabine. Damit nun Töne und Ge  räusche, die in der Kabine auftreten, die  photoelektrischen Zellen nicht beeinflussen  und dadurch auch eine Verzerrung des Bil  des, das an der andern Station erzeugt wird,  verursachen können,     wird    die Wand des vor  stehenden Teils     mit    Filz 89 belegt, welcher  durch eine     Holzhinterlage    189 gehalten ist.

    Die Teilwände 190, die mit den Wänden zu  sammenarbeiten, um ein Fach für die Behäl  ter der photoelektrischen Zellen aufzuneh  men, sind von den letzteren durch einen Filz  belag 89 getrennt.  



  Die Schiene 30     wird        durch    Streben 90  getragen, die an der     Kabinenwand        befestigt     sind. Diese Streben tragen auch ein Brett .  91, das aber mit der Wand nicht in Berüh  rung steht.  



  Die Kabine wird durch Lampen beleuch  tet, die in den Fassungen 92, 93 und 91 an  geordnet sind. Die Fassung 92 liegt unter  halb des Brettes. Die     Fassung    93 ist an der  Wandung hinter dem Benützer befestigt und  die Fassung 94     wird    von der Schiene 30 ge  tragen. Diese Lampen sind mit Lampen  schirmen oder Filtern versehen, um     ,das    Licht  zu dämpfen und überdies so angeordnet, dass  sie das Licht     nieht    direkt auf das Gesiebt  der Person     werfen.     



  Die Lampe 94 dient zur Beleuchtung des  Schirmes 120 und kann auch als Leselampe    benutzt werden. Die belichtete Fläche des  Schirmes, welches die Linse umgibt, von wel  cher das     Aufnahme-Lichtstrahlenbündel    aus  geht, verhindert die Blendwirkung wesent  lich, welche entstehen     würde,    wenn die Per  son direkt der Aufnahmebeleuchtung aus  gesetzt wäre, während sie auf den schwarzen  Hintergrund sieht. Dadurch erscheint das  Bild heller und deutlicher. Es liegt hierin  ein praktisch sehr wichtiger Vorteil. Die  Verwendung von blauem Licht vermindert  das unangenehme     Empfinden,    das durch den  Aufnahmelichtstrahl verursacht wird, wenn  dieser über die Augen der Person wandert.

    Die Beleuchtung des Schirmes dient ferner  dazu, dieses Unangenehme nach Möglichkeit  zu vermindern. Es wird dadurch das erzeugte  Bild der     Person    viel natürlicher erscheinen.  



  Auf dem Brett und innerhalb der Wan  dung der Kabine ist ein Lautsprecher 62  angeordnet. Über diesem befindet sich eine  Öffnung 95, die durch die Vergrösserungs  linse 32 abgeschlossen ist; letztere ist in  einer Fassung 96 angeordnet.  



  Die Fassung 96 wird durch Federn 9 7  gehalten, die oben an einer Verlängerung 98  der Kabine angeordnet sind. Sie ist mit  einer Zahnstange 130 versehen, mit welcher  ein Zahnrädchen in Eingriff steht. Letzteres  sitzt auf einer mit Griff 117 versehenen  Welle,     mittelst    welcher die Lage der Linse  32 eingestellt werden kann.  



  Über der Öffnung ist noch das Mikro  phon 61 angeordnet.  



  Der Schalter 46 ist an dem     Rahmen    100  des Stuhls unterhalb des Sitzes 101 angeord  net. Der Schalter ist offen, wenn der Sitz  101 nicht belastet ist. Es sind Mittel vor  gesehen, um diesen Schalter sofort wieder  auszuschalten, wenn der Sitz freigegeben  wird.  



  Der Schalter 47 ist dem     Schalter    64 ähn  lich und wird auf einem festen Teil 102 des  Stuhls mit Hilfe einer Konsole 103 angeord  net. Auf dem drehbaren Teil 104 des Stuhls  ist ein Nocken     145.    Wenn der Stuhl die  Labe nach     Fig.    2 einnimmt, so ist der Schal-           ter    47 geschlossen; ist er aber in irgend einer  andern Lage, zum Beispiel in der Lage nach       Fig.    3, so ist der Schalter 47 offen.  



  Die Kabine ist mit einer Tür 106 ab  geschlossen, welche mit einem Schalter 141       (I\ig.    3) in Verbindung steht, mit welchem  die Spannung für die photoelektrischen Zel  len kontrolliert wird. Der Schalter 141 ist  am Türrahmen angeordnet; er besitzt     einen     Knopf     144,    der in die     Bahn    des Türflügels  ragt.  



  Der Schalter 141 ist von     bekannter    Bau  art und so gebaut, dass er von der Türe be  tätigt werden kann. Er schliesst den Strom  kreis der photoelektrischen Zellen, wenn die  Türe geschlossen ist und öffnet den Strom  kreis, wenn die Türe geöffnet wird.  



  Die Kabine ist mit einer Ventilations  einrichtung versehen; diese weist eine Luft  zv.leitung 107 nahe dem Boden und eine  Luftableitung 108 in der Mitte auf; letztere  führt zu einem Kanal 109, in welchem ein  elektrischer Exhaustor vorgesehen ist.  



  Durch das ziemlich schwache und stetige  Licht, das benutzt wird zur     Beleuchtung    der       Kabine,    wird keine unerwünschte Wirkung  auf die photoelektrischen Zellen bewirkt, da  die direkte Komponente des photoelektri  schen Stromes vor der Übertragung unter  drückt wird und deren Abwesenheit durch  die richtige Einstellung des Empfangsappa  rates am Ende der Leitung kompensiert  wird. Gewisse Arten photoelektrischer Zellen  werden nachteilig beeinflusst, wenn sie gleich  zeitig mit Erregerspannung     gespiesen    und  intensiver Beleuchtung ausgesetzt werden.  



  Der Schalter 141 ist vorgesehen, um die  Verwendung solcher photoelektrischer Zellen  zu ermöglichen, auch wenn die Kabine in  einem Raum ist, der durch Licht von solcher  Intensität beleuchtet wird, dass dasselbe die  Zellen nachteilig beeinflussen würde, wenn  sie mit Spannung     gespiesen    werden.  



  Der Lichtbogen 1 ist so, wie er für Pro  jektionsapparate     verwendet    wird und ist in  einem Gehäuse 110 untergebracht. Dieses  schliesst eine Sicherheitsblende 111 und     Linse     2 in sich, so dass ein konzentriertes Licht-         strahlenbündel    erzeugt wird. Die Blende 111  verhindert, dass Material, das durch den  Lichtbogen weggeschleudert wird, wenn er  unruhig arbeitet, auf die Linse 2 abgelagert  werden könnte. Im allgemeinen wird der  Lichtbogen nur eine kurze Zeit sprühen,  nachdem er erzeugt worden ist.  



  Mit offener Blende wird das Licht vom  Lichtbogen durch die Linse 2, die Röhre 3,  durch die Kammer 84, die Linse 140, durch  das veränderliche Winkelprisma 31, eine  Glaswand 113 durch den Farbenfilter 4 zu  dem Aufnahmefeld innerhalb der Kabine  geführt. Die Glaswand 113 bildet einen Ab  schluss, um Geräusche, die auf den Motor     etc.     zurückzuführen sind, von der Kabine abzu  halten.  



  In der Kammer 84 befindet sich ein Mo  tor 6, auf dessen Welle die Aufnahmescheibe  5 sitzt. In der Kammer sind die Glühlampe  14 und das Prisma 16, mit welchem     auelt     die Linse 15 in Verbindung steht, angeord  net     (Fig.    1).  



  In der Kammer 85 ist ein Motor 26 an  geordnet. Die Motorwelle trägt die Scheibe  25. In der     Kammer.85    ist die Glühlampe 24,  der Spiegel 33, Linsen 34 und Prismen 35  angeordnet. Die Glühlampe 24 besitzt eine  Kühlkammer, durch welche Wasser von  einem Behälter 114 durch die Röhren 115  und l16 zu-     bezw.    abgeführt wird.  



  Die Türe, die in der Zeichnung abgebro  chen gezeigt ist, besitzt . zwei Öffnungen;  durch eine derselben kann der Aufseher, ohne  dass er in die Kabine eintritt, durch die Linse  15 und Prisma 16 das ausgehende Bild be  obachten und durch die andere Öffnung kann  er mittelst des Prismas 35, der Linse 34 und  dem Spiegel 33 das ankommende Bild be  obachten.  



  Die Lage des Bildes kann durch Betätigen  des Griffes<B>117</B> und damit durch Heben oder       Senken    der Linse     3,2    eingestellt werden.  



  Das Winkelprisma kann mittelst eines  Griffes 118 eingestellt werden; letzterer sitzt  auf einer Walle     (Fig.    4 und 6). Neben dem  Griff ist eine Skala<B>119</B> vorgesehen, die mit      Zeichen versehen     ist.    Die Lagen der Linse  32 entsprechen den Stellungen des Prismas.  



  Eine Skala 151, welche der Skala 119 ent  spricht, steht mit einem     Kontrollgriff    117  in Verbindung und zeigt an, dass die Linse  32 eingestellt worden ist, in eine Stellung,  welche derjenigen entspricht, welche das  Winkelprisma einnimmt.  



  Das Mikrophon und der Lautsprecher  sind in einer Kammer innerhalb der Kabine  verborgen, unmittelbar vor der Person, wenn       diese    in ihrer richtigen Stellung ist, damit  sie aufgenommen werden kann. Diese Instru  mente     sind    so angeordnet, dass deren     A$en     parallel liegen.  



  Die Vorderseite der Kammer ist durch  einen Gewebevorhang 120 abgeschlossen.  Dieser ist mit durchsichtigen Fenstern<B>191</B>  versehen und ist auf einem Rahmen 121 an  geordnet. Der Vorhang gestattet dem Mikro  phon und dem Lautsprecher Schallwellen  aufzufangen     bezw.    zu erzeugen. Infolge der       gegenseitigen    Anordnung von Mikrophon,  Lautsprecher und Vorhang ist die Energie,  welche vom Lautsprecher auf das Mikrophon  übertragen wird, praktisch     vernachlässigbar.     Es wird dadurch ein Singen oder Pfeifen  über die Sprechstromkreise, welche die Sta  tionen untereinander verbinden, verhütet  werden.  



  Das Mikrophon und der Lautsprecher sind  einer über dem andern in vertikaler Ebene  angeordnet. Durch die Öffnung 95 wird der  Aufnahmelichtstrahl geführt und auch das  Bild beobachtet. Der Lautsprecher liegt nahe  der Bildfläche. Die vertikale Einstellung des  Mikrophons und des Sprechers     gestattet    die  Verwendung des     Raumtoneffektes    als Hilfe  der Illusion, dass die Stimme vom Bild selbst  ausgeht.  



  Die obere Hälfte des Fensters 191 bildet  die Fläche, durch welche der     Aufnahme-          Lichtstrahlenbündel    kommt. Das Bild wird  durch die untere Hälfte beobachtet. Die Illu  sion des Sprechens mit einer gegenüberstehen  den Person wird ganz überraschenderweise  erhöht, weil die Stimme als vom Bilde     selbst;     kommend ertönt.    Die oben beschriebene Anordnung der       Telephoninstrumente    ist für die Übertragung  unter bestimmten Betriebsbedingungen sehr  wohl geeignet.

   Es sind aber Grenzen gesetzt,  welche nicht überschritten werden dürfen,  ohne dass ein Kratzen und Pfeifen im     Tele-          phonstromkreise    auftreten würde, infolge von  Übertragung von     .Schallwellen    auf das Mi  krophon.  



  Wenn der     Telephonapparat    so eingestellt  ist, dass das Volumen der Sprachwelle über  einem bestimmten Wert liegt, so wird eine  Übertragung der Energie zwischen dem  Lautsprecher und dem Mikrophon stattfin  den, so dass störende Geräusche in allen     Tele-          phonstromkreisen    auftreten werden.  



       Fig.    5 zeigt eine Anordnung der     Tele-          phoninstrumente,    die dann zur Verwendung  kommen können, wenn die Betriebsbedingun  gen ein Erzeugen störender Geräusche be  wirken.  



  Die Person nimmt den Sitz 27 in der Ka  bine $0 ein, von welch letzterer nur ein Teil  gezeigt ist. Sie sitzt gegenüber der Auf  nahmevorrichtung und den     Bilderzeugungs-          mechanismen,    über welchen das Mikrophon  61 angeordnet ist. Die Kammer, welche das  Mikrophon enthält, ist durch einen Schirm  120 abgeschlossen; insoweit ist das vorlie  gende System identisch mit dem oben be  schriebenen.  



  Um nun das ankommende Gespräch zu  hören, nimmt die Person die Hörmuschel<B>125,</B>  die an einem Stab 126 angeordnet ist. In  diesem Falle wird der Empfänger und ein  Teil des genannten Stabes in dem Bild er  scheinen, das die Person an der andern Sta  tion sieht, dieses Bild zeigt nicht das volle  Gesicht der aufzunehmenden Person.  



  Der Empfänger wird an das Ohr gehal  ten, es kann also keine Übertragung der       Schallwellenenergie    vom Empfänger auf das  Mikrophon stattfinden. Was die Energie  übertragung innerhalb der Kabine betrifft,  so ist zu sagen, dass die ausgehende     Sprech-          tonwelle    verstärkt werden kann, ohne dass  Geräuschbildung entsteht.      In     Fig.    6 ist ein Winkelprisma 31 dar  gestellt; dieses besteht aus zwei gleichwink  ligen Teilen 145, 146, von     denen    jeder     in     einem drehbaren Halter 147 angeordnet ist.

    Letzterer ist mit einer     Kegelradzahnung    148  versehen; mit letzterer steht. ein     Kegelrad     149 in Eingriff, das auf der Welle des  Knopfes 118 sitzt. Die Lager 147 sind an  der Welle der Kammer $6 angeordnet. Die  Art und Weise, wie dieser Apparat wirkt,  ist bekannt und wird darum nicht beschrie  ben.  



  Die Verbindung zwischen den     beiden.    Sta  tionen wird wie folgt hergestellt:  Die Motoren an .den beiden Stationen wer  den angelassen und zum     synchronen    Lauf  gebracht. Es wird der Richtung des Auf  nahme-Lichtstrahlenbündels an der einen  Station die gewünschte, zum voraus be  stimmte Einstellung     gegeben.    Es wird aber  kein Bild an der andern Station gebildet.  ohne dass in der ersten Station ein Licht re  flektierender Gegenstand vorgesehen wird,  der in das Aufnahmefeld kommt, da die  Kabine geschlossen ist und das Feld dunkel  bleibt. Innerhalb der Kabine wird     nun    ein  kleiner     Gegenstand,    vorgesehen; welcher  blaues Aufnahmelicht an die photoelektri  schen Zellen oder an einzelne der Zellen ab  gibt.

   Es sind Einstellmittel vorgesehen, um  diesen Gegenstand in eine zum voraus be  stimmte Lage im Aufnahmefeld zu bringen,  zum Beispiel an der entfernt liegenden Wand  der Kabine. Vorzugsweise wird ein kleiner  Spiegel (nicht dargestellt)     verwendet,    der  dauernd an der Türe der     Kabine    in solcher  Lage sitzt, dass dann,     wenn    eine Person in  die Aufnahmestellung     in    der Kabine tritt,  diese den Spiegel vom Aufnahmestrahlen  bündel abschirmt.

   Dieser Spiegel reflektiert  eine helle     Lichtstelle    auf die     photoelektri-          schen    Zellen und durch     Einstellung    der Pha  senbeziehung der Aufnahmescheibe auf den  beiden Stationen wird mit der Einstellung  der Bilder begonnen. Die Blende 111 wird  dann geschlossen. Der Apparat ist nun be  reit, damit die beiden Personen in die Ka  bine eintreten können.    Die Person an der gezeichneten Station  tritt in die Kabine 80, setzt sich auf den  Stuhl 27, dreht diesen so, dass er nun eine  Lage gegenüber dem Aufnahmemechanismus  einnimmt. Die Schalter 46 und 47 werden  geschlossen. Die Lampe 52 wird eingeschal  tet und     damit    auch die Lampe 59 an der  Fernstation.

   Beide Aufseher sind nun von  der Anwesenheit eines     Kunden    benachrich  tigt, und dass er in der     richtigen    Stellung  zur Fernübertragung     ist.     



  Der lokale Aufseher öffnet nun den  Schirm 111. Er beobachtet das Bild des Be  nützers mit Hilfe der     Beobachtungseinrieb-          tüng    14, 15, 16. Wenn die Person dieselbe  Grösse besitzt wie der frühere Benützer, so  ist keine Einstellung nötig; ist aber das Ge  sicht nicht in .der richtigen Stellung inner  halb des Aufnahmefeldes, so wird das Win  kelprisma 31 eingestellt, so dass die Richtung  des Aufnahmelichtstrahls der Person an  gepasst     wird.     



  Nachdem das Prisma eingestellt worden  ist, liest der Aufseher an der Skala, die     nz     dem Knopf 118 gehört, die Stellung ab     lind     betätigt den Knopf 117, bis auf der Skala       1.51.    eine entsprechende Stellung erscheint,  wodurch angezeigt wird, dass die Vergrösse  rungslinse 32 die richtige Stellung erhalten  hat.  



  Das Bild der andern Person wird eben  falls beobachtet mit Hilfe der Apparatur 33,  34, 35 und, wenn nötig, wird die Aufnahme  apparatur eingestellt, damit ein gutes     Bil        i1     von der Person erhalten wird. Ähnliche Be  obachtungen und Einstellungen werden an  der andern Station dann vorgenommen.  



  Während der Dauer des     Einstellens    bleibt  die Blende 36 vor dem Bild und die     Relais     38 werden     erregt,    damit der Anker 74     gegeit     den Kontakt 75 anliegt. Dadurch findet ein       Kurzschluss    der     Primärwicklung    des Trans  formers 65     statt.    Infolgedessen sieht die eine  Person immer noch nicht das Bild der an  dern Person und die Sprechströme können  ebenfalls noch nicht über die     entspre?,henden     Leitungen gehen. Die Blende wird von einer      Platte 122 getragen, die auf Zapfen 123  drehbar ist.

   Sie wird in gehobener Stellung  durch den Draht 124 gehalten.     ht        Fig.    2  ist die Blende in Tieflage, in     Fig.    3 in Hoch  lage gezeigt.  



  Die Aufseher können, nachdem sie die  Arbeitsweise     ider        Fernsehvorrichtung        geprüft          haben,    einander über die Dienstleitung 55,  56 benachrichtigen. Sie gaben dann die  Blende     3,6    frei, damit die     Bildsichtfläche    frei  wird, so     .dass    .die eine     Person,die    andere sieht.       Gleichzeitig    werden die     Stromkreise    der Re  lais 38 geöffnet und deren Anker freigege  ben, so dass der     Kurzschluss    der Windungen  der     Transformer    65 aufgehoben werden.

   Es  entsteht dadurch ein     Spiechstromkreis    für  beide Personen.  



  Wenn eine der Personen den Stuhl dreht,  indem sie sich vom     Aufnahmemechanismus     abwendet, so werden die Schalter 46 und 47  geöffnet und -die entsprechenden Lampen 52  und 59 werden erlöschen. Die Aufseher wer  den dadurch benachrichtigt, dass das Ge  spräch der Personen beendet ist. Die genann  ten Stromkreise und Lampen bilden daher  ein     Aufsichtsignal    der Anlage.  



  Bei einer Anlage gemäss vorliegender Er  findung wurde ein Widerstand 69 mit  250 Ohm angewendet, für jeden der Wider  stände 70 wurden 3000 Ohm und für jeden  der Widerstände<B>71850</B> Ohm gewählt.  



  Die Fernsehstromkreise sind mit Schal  tern 76 und 77 versehen, so dass die Appa  rate an der Station vom Netz abgeschaltet  werden können, zum Zwecke der Prüfung       etc.    Damit der Apparat lokal unter den übli  chen     Betriebsbedingungen    geprüft werden  kann, können die -Übertragungsmittel     mittelst          Schnurleitung    über Widerstände mit dem  Empfänger verbunden werden.  



  Die Anlage kann auch so ausgebildet wer  den, dass die sendende Person ein Duplikat  des Bildes sieht, das der "Hörer" der Sende  station sieht.  



  Es kann dies erreicht werden, zum Bei  spiel in der Weise, dass man dasjenige Bild,  das man für die Kontrolle des zu sendenden    Bildes     verwendet,    der sendenden Person sicht  bar     macht.     



  Als Verstärker werden, wo immer sie er  wähnt worden sind, vorzugsweise Vakuum  röhren verwendet, wobei jeweils eine ge  nügend grosse Zahl zur     Anwendung    kommt,  um das erstrebte Ziel zu erreichen. Die An  lage kann auch für mehr als nur zwei Per  sonen gebaut werden.  



  Die beschriebene Anlage weist für die  Fernleitung Drähte auf, es kann aber die  Fernverbindung zwischen den Personen und  der Aufsicht drahtlos erfolgen.  



  Der Ausdruck Licht, wo er oben verwen  det wird, soll nicht nur     Strahlen    des sicht  baren Spektrums, sondern auch solche, die  unter oder über demselben liegen, bezeichnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Signalanlage, welche an einer Endstation mit Fernsehaufnahme- und Wiedergabeappa raten ausgestattet ist, dadurch gekennzeich net, dass Mittel vorgesehen sind, um den Be nützer in eine bestimmte räumliche Lage in bezug auf die Apparate zu bringen, und fer ner Mittel zum Anzeigen, dass .der Benützer die vorausbestimmte Lage einnimmt. UNTERANSPRüCEE1. Signalanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Support für,die die Anlage benutzende Person in bestimmten Abstand von der Apparatur befestigt ist. 2.
    Signalanlage nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Support mit der Anzeigeeinrichtung verbunden ist, so dass diese durch die Person, wel che den Support benutzt, beherrscht wird. 3. Signalanlage nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Anzeige einrichtung durch von einem Sitz des Supports aus selbsttätig betätigte Schal ter gesteuert wird. 4: Signalanlage nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Fernseh- Übertragungseinrichtung einen beweg- liehen Lichtstrahlenbündel aufweist, des sen Richtung optisch einstellbar ist, zum Zwecke des Abtastens der die Anlage benutzenden Person. 5.
    Signalanlage nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass ein einstell bares Winkelprisma vorgesehen ist, zum Einstellen der Richtung des Lichtstrah lenbündels. 6. Signalanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Bild erzeugungseinrichtung ein Bild in einer solchen Ebene erzeugen kann, dass die Normale durch ihr Zentrum. durch das Feld des Senders geht. 7.
    Signalanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an jeder End station Apparate vorgesehen sind, voxi denen jeder einen Fernsehsender besitzt mit verstellbarem Lichtstrahlenbündel zur Aufnahme des Benützers, und einen Bilderzeuger, welcher eine Lampe ent hält, die von den Lichtströmen beeinflusst ist und mit welcher eine grosse Linse in Verbindung steht, durch welche das Licht von der Lampe dem Auge des Be nützers zugeführt wird, zum Zwecke, ein grosses Bild des Benützers an der Fern station zu erzeugen.
    S. Signalanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Fernseh sender und ein Bilderzeugungsapparat in einem geschlossenen Raum angeordnet sind, wobei in einer Wand des Raumes ein Licht übermittelnder Teil vorgesehen ist, durch welchen das zur Aufnahme dienende Licht zugeführt wird und durch welchen der Benützer ein Bild sieht, das vom Bilderzeugungsapparat hergestellt wird, wobei der Aufnahmelichtbündel von dem Benützer reflektiert und auf lichtempfindliche Apparate übermittelt wird. 9.
    Signalanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Lage der Sende- und Bilderzeugungsapparatur in bezug auf einen Aufseher einstellbar ist. 10. Signalanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das erzeugte Bild einstellbar in bezug auf die Sehlinie des Benützers ist. 11. Signalanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Fernseh sender ein drehbares Element aufweist. um die Erzeugung eines Aufnahme lichtbündels zu überwachen, dessen Rich tung geändert werden kann, ohne dass die Stellung des rotierenden Elementes ge ändert würde. 12.
    Signalanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine zur Auf nahme des Benützers bestimmte Kammer vorgesehen ist, wobei zum Abtasten des Benützers durch den Fernsehsender Lichtquellen vorgesehen sind, die Licht abgeben, bei welchem gewisse Wellen längen mindestens teilweise eliminiert sind und welche durch das Licht ge steuerte Einrichtungen aufweisen, die insbesondere für das Aufnahmelicht emp findlich sind, wobei zum Beleuchten noch solches Licht verwendet wird, gegenüber welchem die durch Licht betätigten Ein richtun & en weniger empfindlich sind. 13.
    Signalanlage nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass mit den opti schen Einstellmitteln eine Skala verbun den ist, welche die Lage anzeigt, in wel che das Bild eingestellt ist. 14. Signalanlage nach Patentanspruch, ge- kennzeichnet durch einen Raum zur Auf nahme des Benützers, dessen Wand ge genüber dem Benützer beleuchtet ist. 15. Signalanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein geschlos sener, zur Aufnahme des Benützers be stimmter Raum sowohl durch die zur Fernsehübertragung bestimmte Licht quelle und ausserdem noch durch eine andere Lichtquelle belichtet ist. 16.
    Signalanlage nach Unteranspruch 15, da durch gekennzeichnet, dass Mittel vor gesehen sind, damit das Gesicht des Be nützers nur von der zur Fernsehübertra- gung bestimmten Lichtquelle und von keiner andern belichtet wird. 17. Signalanlage nach Unteranspruch 15, da durch gekennzeichnet, dass ein Licht mit vorherrschenden blauen Strahlen zur Be lichtung für die Fernsehübertragung be nutzt wird, wobei Mittel vorgesehen sind, damit die andere Lichtquelle keine blauen Strahlen in dem geschlossenen Raum abgibt. 18.
    Signalanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der das Bild erzeugende Apparat das Gesicht einer Person dadurch wiedergibt, dass in einem kleinen Aufnahmefeld Lichteffekte er zeugt werden, welche dem Lichtwert der Gesichtselemente entsprechen, wobei zur Beobachtung der Lichteffekte optische Mittel vorgesehen sind, die das Bild in Naturgrösse und in einem Abstand von 3 bis 41/, Meter vom Benützer erscheinen lassen, um die Illusion zu erzeugen, dass .die Person, deren Bild sichtbar ist, in Sprechdistanz vor dem Benützer steht. 19.
    Signalanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Bild erzeugungsapparatur Mittel aufweist, um Lichteffekte entsprechend den nachein ander aufgenommenen Flächenelementen des Objektes zu erzeugen, von dem ein aus Lichtpunkten zusammengesetztes Bild reproduziert werden soll, so dass der Benützer das Bild des Objektes in voller Grösse wahrnimmt. 20. Signalanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Person, deren Bild zum Fernlenden aufgenom men wird, das Bild einer andern Person wahrnimmt, deren Stimme gleichzeitig erzeugt wird, und zwar so, dass die Stimme vom Bild auszugehen scheint. 21.
    Signalanlage nach Unteranspruoh 20, da durch gekennzeichnet, dass Telephon- instrumente vorgesehen sind, die ausser halb dem Analysator und Bildintegrator liegen. 22. Signalanlage nach Unteranspruch 21, da durch gekennzeichnet, dass die Telephon- instrumente so angeordnet sind, dass sie von der Person, von welcher das Bild zur Fernübertragung aufgenommen wird, nichtsichtbar sind. 23.
    Signalanlage nach Unteranspruch 22, da durch gekennzeichnet, dass die Telephon- einrichtung ein Mikrophon und einen Lautsprecher aufweist. 24. Signalanlage nach Unteranspruch 23, da durch gekennzeichnet, dass die Agen der Telephoninstrumente mindestens an nähernd parallel sind, um Interferenzen derselben zu verhindern. 25. Signalanlage nach Unteranspruch 24, da durch gekennzeichnet, dass der Lautspre cher in der Nähe der Stelle angeordnet ist, von welcher aus das Bild beobachtet wird. 26.
    Signalanlage nach Unteranspruch 25, da durch gekennzeichnet, dass der Lautspre cher mindestens annähernd in der Ebene des Bildes liegt. 27. Signalanlage nach Unteranspruch 26, da durch gekennzeichnet, dass der Lautspre cher und das Mikrophon durch schall absorbierendes Material abgeschirmt sind.
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