Signalanlage. Die Erfindung bezieht sich auf Signal anlagen, welche an einer Endstation mit Fernsehaufnahme- und Wiedergabeapparaten ausgestattet sind.
Es wurde vorgeschlagen, eine Fernseh anlage mit gleichzeitig arbeitender Zweiweg- Fernseheinrichtung, mit Mitteln zu versehen. welche den Benützern ein Zweiweggespräch zu führen gestatten sollte. Eine derartige Einrichtung kann mit einer Bildaufteil- scheibe für gleichzeitige Bildaufnahme und Bildwiedergabe oder mit zwei Scheiben für jede Operation pro Station ausgestattet sein.
In derartigen Anlagen ist das Bildfeld in seiner Gesamtheit zwecks Wiedergabe eines unverzerrten Bildes nur sichtbar, wenn aus einer bestimmten Richtung und in bestimm tem Abstand betrachtet, derart, dass die Ab tastung .des Gesichtes des Benützers richtig erfolgen kann.
Gemäss vorliegender Erfindung sind nun diese Bedingungen erfüllt, dadurch, dass Mit- tel vorgesehen sind, um den Benützer in eine bestimmte räumliche Lage in bezug auf die Apparate zu bringen, und ferner Mittel zum Anzeigen, dass .der Benützer die voraus bestimmte Lage einnimmt.
Die Mittel zum Einstellen des Benützers können vorzugsweise aus einem Stuhl be stehen, welcher in festem Abstand von den Apparaten angeordnet ist, während die Mit tel zum Anzeigen der vorausbestimmten ricb- tigen Stellung durch den auf dem .Stuhl sit zenden Benützer mittelst an dem Stuhl be festigten Schaltern gesteuert werden können.
Man kann von einem beweglichen Licht strahlenbündel zum Abtasten des Benützer Gebrauch machen, wobei die Richtung des Lichtstrahlenbündels vorzugsweise einstellbar ist, indem dasselbe durch Prisma mit verstell barem Winkel geleitet wird. Der Bild erzeugeapparat kann dabei mit Vorteil so an geordnet sein, dass er ein Bild erzeugt in einer Ebene, deren Mittelnormale durch das Feld der Bildaufnahmeapparatur verläuft, wobei Aufnahme- und Wiedergabeapparatur in bezug auf den. Benützer einstellbar sind.
Zum Zwecke, die Illusion eines gewöhn lichen Zwiegespräches zu vermitteln, können die Telephonapparate so angeordnet sein, da.ss sie im an den betreffenden Stationen erzeug ten Bild nicht erscheinen und der Lautspre cher, wenn ein solcher angewendet wird, ist vorzugsweise so angeordnet, dass die wieder Cegebene Stimme annähernd aus der Bild richtung auszugehen scheint.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfin dungsgegenstandes schematisch dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 ein Schaltungsschema für eine Endstation der Anlage; Fig. 2 ist ein Vertikalschnitt durch eine Kabine; Fig. 3 zeigt im Schaubild--das Innere einer Kabine; Fig. 4 bis 6 zeigen Einzelheiten.
In der Zeichnung (Fig. 1) bezeichnet 1 eine Lichtquelle, deren Licht teilweise ein Linsensystem 2, eine Röhre 3, ein Linsen system 140, ein einstellbares Winkelprisma 31 und einen Farbenfilter 4 durchsetzt. Zwi schen Röhre 3 und Linsensystem 140 befin det sich eine Aufnahmescheibe 5 mit in einer Spirale liegenden Öffnungen.
Die Aufnahmescheibe 5 wird mittelst eines Motors 6 angetrieben, wobei ein durch die Öffnungen durchtretendes Strahlenbündel bei jeder Drehung der Scheibe das ganze Sichtfeld absucht, zum Beispiel das Gesicht der Person 7. Der Motor 6 besitzt eine sol- P 'he Drehzahl, dass das Sehfeld mehrfach ab gesucht wird, entsprechend dem sogenannten Strahlenabsuchverfahren mit einer Geschwin digkeit, die dem Sehen entspricht.
Das Licht, das vom Gesichte der Person reflektiert wird und dessen Lichtstärke sich mit der Tönung des Flächenelementes ändert, wird photoelektrischen Zellen beispielsweise durch eine einzige Zelle 8 angedeutet, auf gedrückt. Es werden dadurch durch das Bild Bildströme im Eingangsstromkreis des Ver- stärkers 9 erzeugt. Von einer nicht dar gestellten Quelle aus wird mit Hilfe eines Schalters 141 Spannung an die photoelek trische Zelle gelegt.
Ein Verstärker 10 dient zum Erhöhen der Energie der Bildstromwelle auf den erforder lichen Wert für die Übertragung auf die Fernstationen über einen Leiter, der schema tisch als Draht 11 angedeutet ist.
Der ausgehende Bildstrom wird in be kannter Weise dadurch beobachtet, dass ein gewisser Betrag der Übertragungs-Bildstrom- energie durch den Stromkreis 12 abgezweigt wird. Der abgezweigte Strom wird durch einen Verstärker 13 verstärkt und dient zur Steuerung einer Lampe 14. Der Aufseher sieht die Lampe 14 durch die Linse 15, Prisma 16 und die Öffnungen der Scheibe 5. Dieser Beobachtungsapparat ist in der Zeich nung um einen Winkel von 180 gegenüber der Aufnahmerichtung verdreht gezeichnet. In Wirklichkeit ist dieser Winkel nur so gross, dass der Aufseher das Bild beobachten kann, ohne da,ss er den Benützer stört.
Die Spirale der Löcher in der Scheibe 5 ist bis über 360 hinausgeführt, und zwar um einen Betrag, welcher dem Winkel entspricht, in dem die Beobachtungsstellung von der Auf nahmestellung abweicht. Die Rahmen, wel che die Aufsichts- und die Beobachtungsstel lungen wiedergeben, sind radial versetzt, so dass die Öffnungen in der Scheibe 5, die sich vor den Öffnungen der genannten Rahmen bewegen, sich doch nur über einen Gesamt winkel von 360 erstrecken.
Bildströme, die über die Leitung 21 von der Fernstation ankommen, werden durch die Apparate 22 dem Verstärker 23 zugeführt. Der Apparat 22 hat die Aufgabe, die Ver zerrung des Bildes zu kompensieren, welche auf Frequenzverzerrungen bedingt durch die Anlage, zurückzuführen ist. Der Apparat kann aus einem veränderlichen Widerstand und einer veränderlichen Induktivität beste hen, die im Nebenschluss zum Verstärker ein gebaut sind.
Der Bildstrom wird durch den Verstärker 23 verstärkt und dient zur Spei- sung der Lampe 24, welche eine Glühlampe oder irgend eine andere geeignete Lampe sein kann, deren Lichtintensität mit den ver änderlichen Amplituden der Bildstromwellen variiert.
Der Benützer beobachtet die Lampe 2=1 durch eine Reihe spiralförmig in der Scheibe 25 angeordneter Öffnungen. Die Scheibe 25 wird mittelst eines Motors 26 angetrieben. Wenn die Scheibe 25 synchron läuft mit einer Aufnahmescheibe, ähnlich der Scheibe 5, die im Übertragungsapparat der Fernsta tion vorgesehen ist, so kann der Benützer ein Bild der Person sehen, welche an jener Sta tion aufgenommen wird.
Damit der Benützer immer die richtige Stellung in bezug auf den Aufnahmemechn- nismus annimmt, ist ein drehbarer Stuhl 27 vorgesehen. Der Stuhl besitzt eine Rück lehne 2-8, sowie Armlehnen 29 und ist am Boden befestigt. Wenn dieser gegen die Auf nahmemittel zu gerichtet ist, steht er vor einer Schiene 30; wenn der Benützer im Stuhl sitzt und den Aufnahmeapparat vor sich hat, so nimmt er eine ganz bestimmte Lage ein und die Bewegungen, die er aus führen kann, sind sehr begrenzt. Auf diese Weise ist das Aufnahmesichtfeld ziemlich genau fixiert.
Das in der Bahn der Aufnahmelichtbün del angeordnete Prisma 31 hat einen verän derlichen Winkel. Dieser ist einstellbar, um die Richtung der Aufnahmelichtstrahlen in bezug auf den Benützer 7 ändern zu können. Es ist dies notwendig, damit dsr nur ein fach vorhandene Aufnahmeapparat verwen det werden kann, um Benützer verschiedener Grösse aufnehmen zu können, deren Gesichter sich in entsprechend verschiedener Höhenlage befinden. Dies könnte auch erreicht werden durch Heben oder Senken des Stuhlsitzes.
Damit aber eine richtige Stellung der Be nützer erreicht wird, würde dann zum vor aus ein Messen jedes Benützers nötig wer den, bevor er sich auf den Stuhl setzt, oder es müsste der Stuhl verstellt werden, nach dem der Benützer Platz genommen hat; in jedem Falle hätte der Benützer Unannehm lichkeiten und Unbequemlichkeiten.
Die Axe der Scheibe 2,5 ist so geneigt, dass das Feld des ankommenden Bildes in der Sichtlinie einer Person von Durchschnitts grösse liegt, wenn diese im Stuhl 27 gegen über dem Aufnahmeapparat sitzt.
Mit der Scheibe 25 steht ein optisches System in Verbindung. Dieses besitzt Lin sen 32 und eine Linse 150; diese dient zur Vergrösserung des Bildsichtfeldes. Die Linse 32 misst etwa 200 mm auf 125 mm. Sie ist einstellbar, das heisst sie kann gehoben und gesenkt werden, so dass das Sehfeld in die Sichtlinie von Benützern gebracht werden kann, deren Augen verschieden hoch über dem Boden sind.
Die Linse 150 wirkt mit einer Lampe 24 zusammen. Diese besitzt eine Glühfläche, die kleiner als die Öffnung im Bildrahmen ist. Sie erscheint als eine leuchtende Fläche; sie kann mindestens gleich dieser Öffnung sein. Es ist klar, dass, wenn eine Lampe, deren Glühfläche gleich der Öffnung in dem Rah men, ist, benutzt wird, dann die Linse 150 wegfallen kann.
Die Linse 150 ist neben der Lampe 2.1 angeordnet, zum Beispiel etwa 38 mm von der Kathode weg. Sie liegt sehr nahe der Scheibe 25. Die Linse 32 dagegen liegt in verhältnismässig grossem Abstand von der Scheibe. Dieser Abstand kann etwa 30 cm oder mehr betragen. Dieses optische System arbeitet mit dem Stuhl 27 und mit der Schiene 30 zusammen, um die bestmöglichste Stellung der Person zu erhalten. Das optische System ist so bemessen, dass es die Stellung etwas begrenzt, von welcher das vollständige Bild gesehen werden kann, so dass eine nen nenswerte Bewegung der Person nach vor wärts oder rückwärts, oder nach der Seite aus dieser besten Lage dazu führt, dass das Bild weniger gut erkennbar wird.
Mit der Lampe 24 ist eine Beobachtungs einrichtung verbunden, die einen Spiegel 33, eine Linse 34 und einen Spiegel oder ein Prisma 35 besitzt. Dieser Apparat erzeugt ein Kontrollbild über die Scheibe 25 hinweo" durch die Lampe 24. Der Aufseher kann dadurch das Bild, das vom Benützer gesehen wird, etwas beeinflussen.
Bei Verwendung der grossen Linse 32 und bei einer genügend grossen Deutlichkeit des Bildes, ist es möglich, gut erkennbare Bilder der Gesichter zu erhalten. Ausserdem kann die Illusion eines Bildes in,Lebensgrösse her vorgerufen werden, und zwar auf Sprech distanz vom Benützer weg. Damit diese Il lusion entsteht, ist es notwendig, dass das Bild und der .Sehwinkel verhältnismässig gross sind, da die Person unbewusst das Bild auf Grund seiner Erfahrungen in diesem Winkel sieht. Im vorliegenden Falle ist das Bild von solcher Grösse, dass es innerhalb der üblichen Sprechweite der Person zu stehen scheint, ein Abstand von etwa 3 Meter.
Die Stärke der ankommenden Töne kann so eingestellt werden, dass die Sprache direkt von dem Bild zu kommen scheint. Wenn clas Bild sehr viel kleiner ist, so würde diese Illusion verschwinden. Um ein Bild dieser Grösse zii erreichen, ohne zu grosse Verzerrung muss die Auflösung des Bildes in Flächenelemente viel weiter getrieben werden, als dies bis jetzt der Fall war. Jede der Aufnahmescheiben ist mit 72 Öffnungen versehen, die in einer sich über<B>360'</B> erstreckenden Spirale verlaufen und die Aufnahmeperiode beträgt %R einer Sekunde.
Die resultierenden Frequenzen des Liehtsignals variieren also im Bereiche von etwa 10 bis 40 000 Perioden pro Sekunde.
Vor der Linse 32 ist ein Verschluss an geordnet, welcher die Bildwiederga'beappara- ture während der Zeit, in welcher sie ausser Betrieb ist, verdeckt. Dieser Verschluss be steht aus einer bildlichen Darstellung 36 in Form eines Reklametextes. Diese Einricb- tung weist eine Glühlampe 37 auf, die in Serie mit dem Relais 38 und der Batterie 39 geschaltet ist und zeigt dem Beschauer ein Bild, während die Signalanlage ausser Be trieb ist.
Der Motor 6 mit dem zusammenarbeiten den Empfangsmotor in der andern Station und der Motor 26 und der Sendemotor 6 an der zweiten Station, sind in einem Synchro- nisierungsstromkreis 40 eingeschaltet. An ,jeder .Station ist der Stromkreis 40 unterteilt. Ein Zweig enthält die Schalttafel 41 des übertragenden Motors und der andere Zweig die Schalttafel 42 des Empfangsmotors. Die Kraft wird den Motoren von einer 10 Volt- Gleichstromquelle (in der Zeichnung nicht dargestellt) zugeführt. Die Quelle ist an die Klemmen 43 angeschlossen.
Ein Oszillator, welcher imstande ist, Os zillationen von bestimmter Frequenz zu er zeugen, ist zur Steuerung des Synchronismus vorgesehen. Er kann durch Einlegen des Schalters 44 an den Stromkreis 40 ange schlossen werden.
Der Zweig, welcher den Empfangsmotor 26 an den betreffenden Stationen enthält, ist mit einem einstellbaren Glied 45 versehen, mit welchem die Frequenz der Oszillationen, die dem Motor zugeführt werden, variiert werden kann, so dass die Geschwindigkeit ein gestellt werden kann, damit sie derjenigen gleich wird, mit welcher der zusammen arbeitende, übertragende Motor 6 an der an dern .Station läuft. Das Synchrönisierungs- system kann von bekannter Art sein.
Der Stuhl 27 ist mit zwei Schaltern 46, 47 versehen. Wenn sich der Benützer in den Stuhl setzt, so wird der Schalter 46 ein geschaltet. Wird der Stuhl gedreht, so dass das Gesicht der Person dem Aufnahme mechanismus zugekehrt ist, so wird der Schalter 47 geschlossen. Diese zwei Schalter liegen in -Serie; wenn beide eingelegt sind, so wird ein Stromkreis geschlossen, der eine Klemme der Batterie 49 durch die Schalter 46, 47, Leiter 50, Widerstand 51, Lampe 52 und die zweite Klemme der Batterie 49 auf weist, und welche bei 53 geerdet ist.
Der Leiter 50 ist an einer Stelle der Sekundär wicklung eines Transformers oder einer Spule 54 angeschlossen, welche in eine Fernleitung 55, die nach der andern Station führt, ein gebaut ist.
Die Anlage weist noch eine zweite Lei tung 56 auf, welche einen Transformer 5 7 besitzt. An einer Stelle der .Spule ist ein Lei- ter 58 angeschlossen, der über eine Lampe 59 zur Erde 60 geführt wird. In dieser Hinsicht sind beide Stationen ganz gleich. Das Schlie ssen der Schalter 46 und 47 erfolgt durch einen Stromkreis über den Leiter 50, durch die Sekundärwicklung des Transformers 54, die Leiter des Stromkreises 55 und über die Primärwicklung des Transformers 57, des Leiters 58, Lampe 59 und zur Erde 60 auf der andern Station.
Auf diese Art wird die Lampe 52 in der einen Station und Lampe 59 an der andern Station aufleuchten und beide Aufseher sind nun damit benachrichtigt, dass nicht nur ein Benützer am Fernsehapparat der einen Sta tion ist, sondern dass dieser Benützer auch in der richtigen Aufnahmestellung ist. Wenn ein Benützer auf dem Stuhle sitzt und dem Aufnahmemechanismus an der andern Sta tion zugekehrt ist, so wird die Signallampe 52 an dieser Station und die Lampe 59 an der andern Station aufleuchten.
Der Benützer kann nun ein Gespräch mit Hilfe eines Mikrophons 61 und eines Laut sprechers 62 führen. Diese Instrumente sind ähnlich denjenigen, die bei öffentlichen An sprachen und Radioanlagen benutzt werden; sie besitzen die bekannte Bauart und werden daher nicht weiter beschrieben.
Die dem Ton entsprechende elektrische Welle, die durch das Mikrophon 61 erzeugt wird, wird, nachdem sie in dem Verstärker 63 verstärkt worden ist, über die Leitung 64 dem Lautsprecher 62 der andern Station zu geführt. Die beiden Stationen sind identisch bezüglich der Telephanstromkreise. Deshalb wird an der andern Station der über die Li nie 64 ankommende Sprechstrom durch einen Transformer, zum Beispiel Transformer 65, auf den Lautsprecher übertragen.
In der Station, die in der Zeichnung dar gestellt ist, werden die Sprechströme, die von dem in der Fernstation befindlichen Benützer erzeugt werden, über die Linie 66 und Spule 65 auf den Lautsprecher 62 übertragen.
Zur Kontrolle der Sprechströme sind zwei Mittel vorgesehen. Ein Lautstärke- anzei,Yer 67 wird in den Stromkreis des Ver- stärkers 63 eingeschaltet, so dass der Auf seher die Höhe der Sprechstromenergie fest stellen kann, welche der Linie zugeführt wird. Er kann dadurch feststellen, ob eine Einstellung des Apparates zur Speisung der Stromstärke nötig ist.
Der Aufseher kann auch dem Gespräch folgen, indem er den Stecker seines Kopf hörers in den Schalter 68 einsetzt.
An jeder Station sind die Stromkreise 64, 66 miteinander über Widerstandsätze ver bunden. Jeder Satz besitzt vier Seriewider- s tände und einen Nebenschlusswiderstand 69. Die Klemmen des Widerstandes 69 sind an die Übertragungsleiter 64 über Widerstände 70 angeschlossen und an .die Aufnahmeleiter 66 über Widerstände 71. Die Verbindungen der verschiedenen Leiter sind an der andern Station umgekehrt.
Das Verhältnis der Grösse des Widerstan des 70 zu der Grösse der Widerstände 71 wird so gewählt, dass die Stärke der Sprache, welche vom Benützer gehört wird, annähernd dieselbe ist, trotz der Tatsache, dass die Energiemenge, welche von den Übertragungs leitern zugeführt wird, das Vielfache der jenigen ist, welche von der Empfangsappa ratur aufgenommen wird.
Die Leiter 55 und 56 enden auf einem Telephonschaltbrett 72, auf dem auch der Steckschalter 68 angeordnet ist. Jedes Schalt brett ist mit einem Telephonapparat 73 für den Aufseher versehen. Die Aufseher an den beiden Stationen können diese Apparate be nutzen, um miteinander über die Drähte 55 und 56 zu sprechen.
In Fig. 2 und 3 ist eine Kabine 80 dar gestellt, in welche sich der Benützer 7 be gibt. Die Kabine ist mit schalldämpfendem Material, zum Beispiel Cellotex, ausgekleidet.
Die Beine 81 des Stuhls 27 sind in Büch sen 82 eingelassen, welche am Boden 83 der Kabine vorgesehen sind, so dass die Lage des Stuhls in bezug auf den Aufnahmemechanis mus, auf den B'ilderzeugungsmechanismus und auf .die photoelektrische Zelle fest gelegt ist. Der Aufnahmemechanismus und der Bild erzeugungsapparat werden in besonderen Kammern 84, 85 der Kabine 86 angeordnet. Die Anlage mit den photoelektrischen Zellen besitzt drei Teile, von ,denen jeder eine Mehr zahl von Zellen aufweist. Die Elemente sind auf nach innen vorstehenden Teilen der Ka bine angeordnet. Zwei davon sind bei 87 an geordnet, rechts und links von der Stellung des Benützers; das dritte Element ist bei 88, gegenüber dem Benützer, untergebracht.
Jede Gruppe der photoelektrischen Zellen ist in einem Schutzgehäuse angeordnet, das mit einem Fenster versehen ist, welches gegen über dem Benützer liegt. Die nicht durch scheinenden Teile der Behälter liegen voll ständig in den nach innen vorstehenden Tei len der Kabine. Damit nun Töne und Ge räusche, die in der Kabine auftreten, die photoelektrischen Zellen nicht beeinflussen und dadurch auch eine Verzerrung des Bil des, das an der andern Station erzeugt wird, verursachen können, wird die Wand des vor stehenden Teils mit Filz 89 belegt, welcher durch eine Holzhinterlage 189 gehalten ist.
Die Teilwände 190, die mit den Wänden zu sammenarbeiten, um ein Fach für die Behäl ter der photoelektrischen Zellen aufzuneh men, sind von den letzteren durch einen Filz belag 89 getrennt.
Die Schiene 30 wird durch Streben 90 getragen, die an der Kabinenwand befestigt sind. Diese Streben tragen auch ein Brett . 91, das aber mit der Wand nicht in Berüh rung steht.
Die Kabine wird durch Lampen beleuch tet, die in den Fassungen 92, 93 und 91 an geordnet sind. Die Fassung 92 liegt unter halb des Brettes. Die Fassung 93 ist an der Wandung hinter dem Benützer befestigt und die Fassung 94 wird von der Schiene 30 ge tragen. Diese Lampen sind mit Lampen schirmen oder Filtern versehen, um ,das Licht zu dämpfen und überdies so angeordnet, dass sie das Licht nieht direkt auf das Gesiebt der Person werfen.
Die Lampe 94 dient zur Beleuchtung des Schirmes 120 und kann auch als Leselampe benutzt werden. Die belichtete Fläche des Schirmes, welches die Linse umgibt, von wel cher das Aufnahme-Lichtstrahlenbündel aus geht, verhindert die Blendwirkung wesent lich, welche entstehen würde, wenn die Per son direkt der Aufnahmebeleuchtung aus gesetzt wäre, während sie auf den schwarzen Hintergrund sieht. Dadurch erscheint das Bild heller und deutlicher. Es liegt hierin ein praktisch sehr wichtiger Vorteil. Die Verwendung von blauem Licht vermindert das unangenehme Empfinden, das durch den Aufnahmelichtstrahl verursacht wird, wenn dieser über die Augen der Person wandert.
Die Beleuchtung des Schirmes dient ferner dazu, dieses Unangenehme nach Möglichkeit zu vermindern. Es wird dadurch das erzeugte Bild der Person viel natürlicher erscheinen.
Auf dem Brett und innerhalb der Wan dung der Kabine ist ein Lautsprecher 62 angeordnet. Über diesem befindet sich eine Öffnung 95, die durch die Vergrösserungs linse 32 abgeschlossen ist; letztere ist in einer Fassung 96 angeordnet.
Die Fassung 96 wird durch Federn 9 7 gehalten, die oben an einer Verlängerung 98 der Kabine angeordnet sind. Sie ist mit einer Zahnstange 130 versehen, mit welcher ein Zahnrädchen in Eingriff steht. Letzteres sitzt auf einer mit Griff 117 versehenen Welle, mittelst welcher die Lage der Linse 32 eingestellt werden kann.
Über der Öffnung ist noch das Mikro phon 61 angeordnet.
Der Schalter 46 ist an dem Rahmen 100 des Stuhls unterhalb des Sitzes 101 angeord net. Der Schalter ist offen, wenn der Sitz 101 nicht belastet ist. Es sind Mittel vor gesehen, um diesen Schalter sofort wieder auszuschalten, wenn der Sitz freigegeben wird.
Der Schalter 47 ist dem Schalter 64 ähn lich und wird auf einem festen Teil 102 des Stuhls mit Hilfe einer Konsole 103 angeord net. Auf dem drehbaren Teil 104 des Stuhls ist ein Nocken 145. Wenn der Stuhl die Labe nach Fig. 2 einnimmt, so ist der Schal- ter 47 geschlossen; ist er aber in irgend einer andern Lage, zum Beispiel in der Lage nach Fig. 3, so ist der Schalter 47 offen.
Die Kabine ist mit einer Tür 106 ab geschlossen, welche mit einem Schalter 141 (I\ig. 3) in Verbindung steht, mit welchem die Spannung für die photoelektrischen Zel len kontrolliert wird. Der Schalter 141 ist am Türrahmen angeordnet; er besitzt einen Knopf 144, der in die Bahn des Türflügels ragt.
Der Schalter 141 ist von bekannter Bau art und so gebaut, dass er von der Türe be tätigt werden kann. Er schliesst den Strom kreis der photoelektrischen Zellen, wenn die Türe geschlossen ist und öffnet den Strom kreis, wenn die Türe geöffnet wird.
Die Kabine ist mit einer Ventilations einrichtung versehen; diese weist eine Luft zv.leitung 107 nahe dem Boden und eine Luftableitung 108 in der Mitte auf; letztere führt zu einem Kanal 109, in welchem ein elektrischer Exhaustor vorgesehen ist.
Durch das ziemlich schwache und stetige Licht, das benutzt wird zur Beleuchtung der Kabine, wird keine unerwünschte Wirkung auf die photoelektrischen Zellen bewirkt, da die direkte Komponente des photoelektri schen Stromes vor der Übertragung unter drückt wird und deren Abwesenheit durch die richtige Einstellung des Empfangsappa rates am Ende der Leitung kompensiert wird. Gewisse Arten photoelektrischer Zellen werden nachteilig beeinflusst, wenn sie gleich zeitig mit Erregerspannung gespiesen und intensiver Beleuchtung ausgesetzt werden.
Der Schalter 141 ist vorgesehen, um die Verwendung solcher photoelektrischer Zellen zu ermöglichen, auch wenn die Kabine in einem Raum ist, der durch Licht von solcher Intensität beleuchtet wird, dass dasselbe die Zellen nachteilig beeinflussen würde, wenn sie mit Spannung gespiesen werden.
Der Lichtbogen 1 ist so, wie er für Pro jektionsapparate verwendet wird und ist in einem Gehäuse 110 untergebracht. Dieses schliesst eine Sicherheitsblende 111 und Linse 2 in sich, so dass ein konzentriertes Licht- strahlenbündel erzeugt wird. Die Blende 111 verhindert, dass Material, das durch den Lichtbogen weggeschleudert wird, wenn er unruhig arbeitet, auf die Linse 2 abgelagert werden könnte. Im allgemeinen wird der Lichtbogen nur eine kurze Zeit sprühen, nachdem er erzeugt worden ist.
Mit offener Blende wird das Licht vom Lichtbogen durch die Linse 2, die Röhre 3, durch die Kammer 84, die Linse 140, durch das veränderliche Winkelprisma 31, eine Glaswand 113 durch den Farbenfilter 4 zu dem Aufnahmefeld innerhalb der Kabine geführt. Die Glaswand 113 bildet einen Ab schluss, um Geräusche, die auf den Motor etc. zurückzuführen sind, von der Kabine abzu halten.
In der Kammer 84 befindet sich ein Mo tor 6, auf dessen Welle die Aufnahmescheibe 5 sitzt. In der Kammer sind die Glühlampe 14 und das Prisma 16, mit welchem auelt die Linse 15 in Verbindung steht, angeord net (Fig. 1).
In der Kammer 85 ist ein Motor 26 an geordnet. Die Motorwelle trägt die Scheibe 25. In der Kammer.85 ist die Glühlampe 24, der Spiegel 33, Linsen 34 und Prismen 35 angeordnet. Die Glühlampe 24 besitzt eine Kühlkammer, durch welche Wasser von einem Behälter 114 durch die Röhren 115 und l16 zu- bezw. abgeführt wird.
Die Türe, die in der Zeichnung abgebro chen gezeigt ist, besitzt . zwei Öffnungen; durch eine derselben kann der Aufseher, ohne dass er in die Kabine eintritt, durch die Linse 15 und Prisma 16 das ausgehende Bild be obachten und durch die andere Öffnung kann er mittelst des Prismas 35, der Linse 34 und dem Spiegel 33 das ankommende Bild be obachten.
Die Lage des Bildes kann durch Betätigen des Griffes<B>117</B> und damit durch Heben oder Senken der Linse 3,2 eingestellt werden.
Das Winkelprisma kann mittelst eines Griffes 118 eingestellt werden; letzterer sitzt auf einer Walle (Fig. 4 und 6). Neben dem Griff ist eine Skala<B>119</B> vorgesehen, die mit Zeichen versehen ist. Die Lagen der Linse 32 entsprechen den Stellungen des Prismas.
Eine Skala 151, welche der Skala 119 ent spricht, steht mit einem Kontrollgriff 117 in Verbindung und zeigt an, dass die Linse 32 eingestellt worden ist, in eine Stellung, welche derjenigen entspricht, welche das Winkelprisma einnimmt.
Das Mikrophon und der Lautsprecher sind in einer Kammer innerhalb der Kabine verborgen, unmittelbar vor der Person, wenn diese in ihrer richtigen Stellung ist, damit sie aufgenommen werden kann. Diese Instru mente sind so angeordnet, dass deren A$en parallel liegen.
Die Vorderseite der Kammer ist durch einen Gewebevorhang 120 abgeschlossen. Dieser ist mit durchsichtigen Fenstern<B>191</B> versehen und ist auf einem Rahmen 121 an geordnet. Der Vorhang gestattet dem Mikro phon und dem Lautsprecher Schallwellen aufzufangen bezw. zu erzeugen. Infolge der gegenseitigen Anordnung von Mikrophon, Lautsprecher und Vorhang ist die Energie, welche vom Lautsprecher auf das Mikrophon übertragen wird, praktisch vernachlässigbar. Es wird dadurch ein Singen oder Pfeifen über die Sprechstromkreise, welche die Sta tionen untereinander verbinden, verhütet werden.
Das Mikrophon und der Lautsprecher sind einer über dem andern in vertikaler Ebene angeordnet. Durch die Öffnung 95 wird der Aufnahmelichtstrahl geführt und auch das Bild beobachtet. Der Lautsprecher liegt nahe der Bildfläche. Die vertikale Einstellung des Mikrophons und des Sprechers gestattet die Verwendung des Raumtoneffektes als Hilfe der Illusion, dass die Stimme vom Bild selbst ausgeht.
Die obere Hälfte des Fensters 191 bildet die Fläche, durch welche der Aufnahme- Lichtstrahlenbündel kommt. Das Bild wird durch die untere Hälfte beobachtet. Die Illu sion des Sprechens mit einer gegenüberstehen den Person wird ganz überraschenderweise erhöht, weil die Stimme als vom Bilde selbst; kommend ertönt. Die oben beschriebene Anordnung der Telephoninstrumente ist für die Übertragung unter bestimmten Betriebsbedingungen sehr wohl geeignet.
Es sind aber Grenzen gesetzt, welche nicht überschritten werden dürfen, ohne dass ein Kratzen und Pfeifen im Tele- phonstromkreise auftreten würde, infolge von Übertragung von .Schallwellen auf das Mi krophon.
Wenn der Telephonapparat so eingestellt ist, dass das Volumen der Sprachwelle über einem bestimmten Wert liegt, so wird eine Übertragung der Energie zwischen dem Lautsprecher und dem Mikrophon stattfin den, so dass störende Geräusche in allen Tele- phonstromkreisen auftreten werden.
Fig. 5 zeigt eine Anordnung der Tele- phoninstrumente, die dann zur Verwendung kommen können, wenn die Betriebsbedingun gen ein Erzeugen störender Geräusche be wirken.
Die Person nimmt den Sitz 27 in der Ka bine $0 ein, von welch letzterer nur ein Teil gezeigt ist. Sie sitzt gegenüber der Auf nahmevorrichtung und den Bilderzeugungs- mechanismen, über welchen das Mikrophon 61 angeordnet ist. Die Kammer, welche das Mikrophon enthält, ist durch einen Schirm 120 abgeschlossen; insoweit ist das vorlie gende System identisch mit dem oben be schriebenen.
Um nun das ankommende Gespräch zu hören, nimmt die Person die Hörmuschel<B>125,</B> die an einem Stab 126 angeordnet ist. In diesem Falle wird der Empfänger und ein Teil des genannten Stabes in dem Bild er scheinen, das die Person an der andern Sta tion sieht, dieses Bild zeigt nicht das volle Gesicht der aufzunehmenden Person.
Der Empfänger wird an das Ohr gehal ten, es kann also keine Übertragung der Schallwellenenergie vom Empfänger auf das Mikrophon stattfinden. Was die Energie übertragung innerhalb der Kabine betrifft, so ist zu sagen, dass die ausgehende Sprech- tonwelle verstärkt werden kann, ohne dass Geräuschbildung entsteht. In Fig. 6 ist ein Winkelprisma 31 dar gestellt; dieses besteht aus zwei gleichwink ligen Teilen 145, 146, von denen jeder in einem drehbaren Halter 147 angeordnet ist.
Letzterer ist mit einer Kegelradzahnung 148 versehen; mit letzterer steht. ein Kegelrad 149 in Eingriff, das auf der Welle des Knopfes 118 sitzt. Die Lager 147 sind an der Welle der Kammer $6 angeordnet. Die Art und Weise, wie dieser Apparat wirkt, ist bekannt und wird darum nicht beschrie ben.
Die Verbindung zwischen den beiden. Sta tionen wird wie folgt hergestellt: Die Motoren an .den beiden Stationen wer den angelassen und zum synchronen Lauf gebracht. Es wird der Richtung des Auf nahme-Lichtstrahlenbündels an der einen Station die gewünschte, zum voraus be stimmte Einstellung gegeben. Es wird aber kein Bild an der andern Station gebildet. ohne dass in der ersten Station ein Licht re flektierender Gegenstand vorgesehen wird, der in das Aufnahmefeld kommt, da die Kabine geschlossen ist und das Feld dunkel bleibt. Innerhalb der Kabine wird nun ein kleiner Gegenstand, vorgesehen; welcher blaues Aufnahmelicht an die photoelektri schen Zellen oder an einzelne der Zellen ab gibt.
Es sind Einstellmittel vorgesehen, um diesen Gegenstand in eine zum voraus be stimmte Lage im Aufnahmefeld zu bringen, zum Beispiel an der entfernt liegenden Wand der Kabine. Vorzugsweise wird ein kleiner Spiegel (nicht dargestellt) verwendet, der dauernd an der Türe der Kabine in solcher Lage sitzt, dass dann, wenn eine Person in die Aufnahmestellung in der Kabine tritt, diese den Spiegel vom Aufnahmestrahlen bündel abschirmt.
Dieser Spiegel reflektiert eine helle Lichtstelle auf die photoelektri- schen Zellen und durch Einstellung der Pha senbeziehung der Aufnahmescheibe auf den beiden Stationen wird mit der Einstellung der Bilder begonnen. Die Blende 111 wird dann geschlossen. Der Apparat ist nun be reit, damit die beiden Personen in die Ka bine eintreten können. Die Person an der gezeichneten Station tritt in die Kabine 80, setzt sich auf den Stuhl 27, dreht diesen so, dass er nun eine Lage gegenüber dem Aufnahmemechanismus einnimmt. Die Schalter 46 und 47 werden geschlossen. Die Lampe 52 wird eingeschal tet und damit auch die Lampe 59 an der Fernstation.
Beide Aufseher sind nun von der Anwesenheit eines Kunden benachrich tigt, und dass er in der richtigen Stellung zur Fernübertragung ist.
Der lokale Aufseher öffnet nun den Schirm 111. Er beobachtet das Bild des Be nützers mit Hilfe der Beobachtungseinrieb- tüng 14, 15, 16. Wenn die Person dieselbe Grösse besitzt wie der frühere Benützer, so ist keine Einstellung nötig; ist aber das Ge sicht nicht in .der richtigen Stellung inner halb des Aufnahmefeldes, so wird das Win kelprisma 31 eingestellt, so dass die Richtung des Aufnahmelichtstrahls der Person an gepasst wird.
Nachdem das Prisma eingestellt worden ist, liest der Aufseher an der Skala, die nz dem Knopf 118 gehört, die Stellung ab lind betätigt den Knopf 117, bis auf der Skala 1.51. eine entsprechende Stellung erscheint, wodurch angezeigt wird, dass die Vergrösse rungslinse 32 die richtige Stellung erhalten hat.
Das Bild der andern Person wird eben falls beobachtet mit Hilfe der Apparatur 33, 34, 35 und, wenn nötig, wird die Aufnahme apparatur eingestellt, damit ein gutes Bil i1 von der Person erhalten wird. Ähnliche Be obachtungen und Einstellungen werden an der andern Station dann vorgenommen.
Während der Dauer des Einstellens bleibt die Blende 36 vor dem Bild und die Relais 38 werden erregt, damit der Anker 74 gegeit den Kontakt 75 anliegt. Dadurch findet ein Kurzschluss der Primärwicklung des Trans formers 65 statt. Infolgedessen sieht die eine Person immer noch nicht das Bild der an dern Person und die Sprechströme können ebenfalls noch nicht über die entspre?,henden Leitungen gehen. Die Blende wird von einer Platte 122 getragen, die auf Zapfen 123 drehbar ist.
Sie wird in gehobener Stellung durch den Draht 124 gehalten. ht Fig. 2 ist die Blende in Tieflage, in Fig. 3 in Hoch lage gezeigt.
Die Aufseher können, nachdem sie die Arbeitsweise ider Fernsehvorrichtung geprüft haben, einander über die Dienstleitung 55, 56 benachrichtigen. Sie gaben dann die Blende 3,6 frei, damit die Bildsichtfläche frei wird, so .dass .die eine Person,die andere sieht. Gleichzeitig werden die Stromkreise der Re lais 38 geöffnet und deren Anker freigege ben, so dass der Kurzschluss der Windungen der Transformer 65 aufgehoben werden.
Es entsteht dadurch ein Spiechstromkreis für beide Personen.
Wenn eine der Personen den Stuhl dreht, indem sie sich vom Aufnahmemechanismus abwendet, so werden die Schalter 46 und 47 geöffnet und -die entsprechenden Lampen 52 und 59 werden erlöschen. Die Aufseher wer den dadurch benachrichtigt, dass das Ge spräch der Personen beendet ist. Die genann ten Stromkreise und Lampen bilden daher ein Aufsichtsignal der Anlage.
Bei einer Anlage gemäss vorliegender Er findung wurde ein Widerstand 69 mit 250 Ohm angewendet, für jeden der Wider stände 70 wurden 3000 Ohm und für jeden der Widerstände<B>71850</B> Ohm gewählt.
Die Fernsehstromkreise sind mit Schal tern 76 und 77 versehen, so dass die Appa rate an der Station vom Netz abgeschaltet werden können, zum Zwecke der Prüfung etc. Damit der Apparat lokal unter den übli chen Betriebsbedingungen geprüft werden kann, können die -Übertragungsmittel mittelst Schnurleitung über Widerstände mit dem Empfänger verbunden werden.
Die Anlage kann auch so ausgebildet wer den, dass die sendende Person ein Duplikat des Bildes sieht, das der "Hörer" der Sende station sieht.
Es kann dies erreicht werden, zum Bei spiel in der Weise, dass man dasjenige Bild, das man für die Kontrolle des zu sendenden Bildes verwendet, der sendenden Person sicht bar macht.
Als Verstärker werden, wo immer sie er wähnt worden sind, vorzugsweise Vakuum röhren verwendet, wobei jeweils eine ge nügend grosse Zahl zur Anwendung kommt, um das erstrebte Ziel zu erreichen. Die An lage kann auch für mehr als nur zwei Per sonen gebaut werden.
Die beschriebene Anlage weist für die Fernleitung Drähte auf, es kann aber die Fernverbindung zwischen den Personen und der Aufsicht drahtlos erfolgen.
Der Ausdruck Licht, wo er oben verwen det wird, soll nicht nur Strahlen des sicht baren Spektrums, sondern auch solche, die unter oder über demselben liegen, bezeichnen.