CH156292A - Zahnräder-Wechselgetriebe. - Google Patents
Zahnräder-Wechselgetriebe.Info
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Description
Zahnräder-Wechselgetriebe. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Zahnräderwechselgetriebe, insbesondereinVPr- bindung mit einem Explosionsmotor, bei dem mit Antriebsrädern dauernd in Eingriff ste lrende innere Zwischenräder und mit min destens einer Innenverzahnung dauernd in Eingriff stehende äussere Zwischenräder relativ zueinander verschwenkbar sind und die Än derung der Geschwindigkeit jeweils durch Eingriff eines der je aus einem äussern und innern Zwischenrad gebildeten Zwischenräder paare erzielt wird.
In beiliegender Zeichnung ist das Wech selgetriebe in einer Ausfübrungsform beispiels weise dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Achsial- s,lrnitt durch einen mit dem Wechselgetriebe ausgerüsteten Explosionsmotor, wobei die Kupplung links nur schematisch eingezeich net ist; Fig. 2 stellt einen Schnitt nach der Linie I-1 der Fig. 1 dar; Fig. 3 bis 5 ver anschaulichen schematisch verschiedene Schal tungen des Wechselgetriebes;
Fig.6 zeigt in grösserem Massstabe einen Schnitt durch ein Ende der Kurbelwelle und die auf dieser angeordnete Kupplung. Der innere Getriebeteil wird vermittelst zweier Teile 7 und 8 getragen, von denen der eine, 7, in einem am Motorgehäuse aus gebildeten Lager liegt, während der andere, Hülse 8, im Teil 7 gelagert ist. In der Hülse 8 ist die Kurbelwelle 9 des Motors mittelst Wälz lagers gelagert.
Der Teil 7 trägt auf seinem aus dem Gehäuse herausragenden Ende ein Übertragungsrad, zum Beispiel ein Ketten rad 10, von dem der Antrieb beispielsweise auf das Hinterrad eines mit dem Motor aus gerüsteten Fahrrades übertragen wird, wäh rend sein inneres Ende glockenförmig erwei tert, und diese Erweiterung mit eineue Innen zahnkranz<B>11</B> versehen ist. Die Hülse 8 trägt auf ihrem innerhalb des Zahnkranzes 11 lie genden Ende zwei Antriebsräder 12 und 13, von denen beispielsweise das eine, 12, auf der Hülse selbst ausgebildet, und das an dere, 13, auf ihr festgekeilt ist.
Im Innern der Hülse 8 ist eine Scheiben kupplung 14 bekannter Ausführung vorge sehen, die im Kupplungszustand, in dem sie durch eine um die Welle 9 gelegte Schrau benfeder 15 gehalten wird, die Kupplung der Hülse 8 mit der Welle 9 herstellt. Die Kupp lung 14 ist aus einem Satz äusserer Reib scheiben 30, die mittelst radialerVorsprünge 31 in Längsnuten eingreifen, die im Innern der Hülse 8 hergestellt sind, und aus einem Satz innerer Scheiben 32 zusammengesetzt, die mittelst Vorsprünge 33 in Längsnuten am Umfange der Welle 9 eingreifen. Diese Schei ben 32 sind mit Durchbrechungen ausgestat tet, in denen Reibkörper 34, zum Beispiel aus Filz, Leder, Gummi oder dergleichen ein gesetzt sind.
Auf das freie Ende der Welle 9 ist ein Ring 35 geschraubt, der als Wider lager dient, wenn die Kupplungsscheiben durch die Feder 15 gegeneinander gedrückt werden. Auf das äussere Ende des Teiles 7 ist eine Kappe 16 geschraubt, die den dich ten Verschluss des Gehäuses an dieser Lager stelle herstellt. In einer mittleren Bohrung der Welle 9 und einer durch eine Stopf büchse 17 abgedichteten Bohrung der Kappe 16 ist ein Stift 18 geführt, der mit seinem innern Ende sich gegen einen in einem Längsschlitz der Welle 9 beweglichen Keil 19 legt, der zwischen die letzte Scheibe 30 der Kupp lung 14 und die Feder 1.5 eingefügt ist und gewöhnlich von der Feder 15 gegen die Kupplung'14 gedrückt wird.
Wenn der- Stift 18 in der Welle einwärts geschoben wird, ver schiebt sein inneres Ende auch den Keil 19 in der gleichen Richtung, wodurch die Fe der 15 zusammengedrückt wird; dadurch werden die Kupplungsscheiben von dem Druck entlastet, so dass die Kupplung gelöst wird und die Relativdrehung der Wolle 9 und des Teils 8 möglich ist. Die Verschiebung des Stiftes 18 wird mittelst einer Übertragungsvor richtung, zum Beispiel eines mit gestrichel ten Linien dargestellten Hebels 20 bewerk stelligt, der auf das äussere Ende des Stiftes 18 drückt und mit Hilfe eines Gestänges vom Fahrer bewegt werden kann.
Das Wechselgetriebe enthält zwei mit dem Innenzahnkranz 11 dauernd in Eingriff stehende äussere Zwischenzahnräder 22 und 23, die auf einem am Motorgehäuse fest an gebrachten Sektor 21 gelagert sind. Auf einem zweiten an der Innenwand des Ge. häuses entlang. um die Wellenachse schwenk baren Sektor 26 sind zwei weitere innere Zwischenzahnräder 24 und 25 so zueinander in der Getriebeachsrichtung versetzt gelagert, däss das Zahnrad 24 mit dem Antriebsrad 13 und das Zahnrad 25 mit dem Antriebsrad 12 dauernd in Eingriff ist.
In den Endlagen des schwenkbaren Sektors 26 kommen wechsel weise die Zahnräder 22 und 24 oder die Zahnräder 23 und 25 miteinander in Eingriff, wobei verschieden grosse Untersetzungen her gestellt werden. Das Verschwenken des Sek tors 26 geschieht mittelst eines durch einen Schlitz des Gehäuses abgedichtet herausge führten, in der Zeichnung mit gestrichelten Linien dargestellten Hebels 27, der vom Fah rer mit Hilfe geeigneter Übertragungsein richtungen bewegt werden kann. Die Zahn räder 12 und 13 des Wechselgetriebes erhal ten je nach der gewünschter) Untersetzung verschiedene Durchmesser.
In dem gezeichneten Ausführungsbeispiel greifen die Zwischenräder 22 und 23 in eine einzige, entsprechend breite Innenverzahnung (11), jedoch können zur Erzielung bestimmter Geschwindigkeiten zwei Innenverzahnungen mit verschiedenen Durchmessern nebenein ander vorgesehen sein.
Man kann ferner, wenn vierverschiedene Geschwindigkeiten gewünscht werden, die Anordnung verdoppeln, das heisst, zwei feste und zwei drehbare Sektoren in Verbindung mit vier Zwischenräderpaaren und einer ent sprechenden Anzahl Antriebsräder und Innen verzahnungen verwenden.
In Fig. 3 bis 5 ist veranschaulicht, welche Lage die Zwischenräder bei der Schaltung für die verschiedenen Geschwindigkeiten ein nehmen. Der Übergang von einer Geschwin digkeit zur andern erfolgt stets durch die in Fig. 3 dargestellte Leerlaufstellung hindurch. Man kann bei diesem Übergang zur Scho nung der Zahnräder die Scheibenkupplung 14 öffnen und nach der Umschaltung durch langsames Schliessen einen sanften Antrieb erhalten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zahnräderwechselgetriebe, insbesondere in Verbindung mit einem Explosionsmotor, da durch gekennzeichnet, dass mit Antriebszahn rädern dauernd in Eingriff stehende innere Zwischenräder und mit mindestens einer In- iienverzahnung dauernd in Eingriff stehende äussere Zwischenräder relativ zueinander ver- schwenkbar sind und die Änderung der Ge schwindigkeit jeweils durch Eingriff eines der je aus einem äussern und innern Zwischen rad gebildeten Zwischenräderpaare erzielt wird. UNTERANSPRÜCHE 1.Wechselgetriebe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die mit den An triebsrädern in Eingriff stehenden Zwi schenräder auf einem beweglichen und die mit der Innenverzahnung dauernd in Ein griff stehenden andern Zwischenräder auf einem festen Träger gelagert sind. 2. Wechselgetriebe nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche, am Getriebegehäuse gelagerte Träger (26) der innern Zwischen räder (24, 25) um die Getriebeachse ver- schwenkbar ist, während der feststehende Träger (21) der äussern Zwischenräder (22, 23) mit dem Gehäuse fest verbun den ist. 3.Wechselgetriebe nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsräder (12, 13) verscbie- deDe Durchmesser aufweisen und ein ein ziger Innenzahnkranz (11) vorgesehen ist, zwischen welchen Teilen (11, 12, 13) die Zwischenräderpaare (22, 24-23, 25) mit den fest- gelagerten und mit den in der Getriebeachsrichtung versetzt zueinander liegenden, um die Achse des Getriebes verschwenkbaren Zwischenrädern angeord net sind. 4.Wechselgetriebe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Leerlauf des Getriebes, ausser durch die Mittelstel lung der verschwenkbaren Zahnräder, durch eine zwischen der Antriebswelle (9) und dem die Antriebsräder tragenden, treiben den Teil (8) des Getriebes angeordnete, allmählich einschaltbare Reibungskupplung (14) erzielt werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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Family Applications (1)
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Families Citing this family (2)
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- 1931-07-27 CH CH156292D patent/CH156292A/de unknown
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Also Published As
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| AT129646B (de) | 1932-09-10 |
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