CH156401A - Tankanlage. - Google Patents
Tankanlage.Info
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D11/00—Control of flow ratio
- G05D11/02—Controlling ratio of two or more flows of fluid or fluent material
- G05D11/035—Controlling ratio of two or more flows of fluid or fluent material with auxiliary non-electric power
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Description
Tankanlage. Beim Tanken wird häufig gefordert, Be triebsstoffe verschiedener Zusammensetzung herzustellen. Hierfür wurden bisher beson dere Mischbehälter verwendet, in denen die jeweils gewünschte Mischung zusammen gestellt und mechanisch verrührt wurde. Dann erst konnte aus diesen Mischbehältern der Betriebsstoff in der so erhaltenen Zu sammensetzung getankt werden. Dieses Verfahren kann wesentlich verein facht werden, wenn man die jeweils zu mischenden Betriebsstoffe durch besondere Pumpen gleicher Leistung fördert und dann durch eine Regulier- und Mischvorrichtung unmittelbar in den Tank führt. Allerdings ergeben sich hierbei .Schwierig keiten, deren Beseitigung Gegenstand der vorliegenden Erfindung bilden soll. Diese Schwierigkeiten bestehen darin, dass die Leistungen der einzelnen Pumpen trotz glei cher Ausführungsart verschieden sein können und überdies abhängig sind von der Saug höhe. Diese Fehlerquellen und die damit in Zu sammenhang stehenden Störungen in der Be triebsweise werden durch die vorliegende Er- findung ausgeschaltet, deren Wesen darin besteht, dass besondere Regulierventile zur Abstimmung auf gleiche Leistung vorgesehen sind. Zweckmässig werden die Betriebsstoff leitungen bis unmittelbar zur Ausflussstelle oder Mischeinrichtung getrennt gehalten, da mit ein Rücklauf der einzelnen Betriebsstoffe in den zugehörigen Behälter möglich bleibt. Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung veranschau licht. Es zeigt: Fig. 1 ein Schema der Tankanlage mit zwei getrennten Förderleitungen, Fig. 2 und 3 Einzeldarstellung der Regu liereinrichtung und der Mischkammer, Fig. 4 Einzeldarstellung der Messuhr mit Überbrückungseinrichtung. Mit a und<I>b</I> sind Zentrifugalpumpen be zeichnet, die unmittelbar mit je einem Motor gekuppelt sind. Um nun der Veränderung der Saughöhe Rechnung zu tragen, die sich durch die verschiedene Brennstoffentnahme ändert, ist zur Einstellung gleicher Leistun gen der Pumpen je ein Ventil e in die Druck leitung eingeschaltet. Die Leistungen der Pumpen<I>a</I> und<I>b</I> werden an den Manometern d angezeigt. Um den erforderlichen Aus gleich in der Förderleistung der Pumpen a und b herbeizuführen, werden die Ventile c nachreguliert, bis der entsprechende Druck eingestellt ist. Zur Regulierung durch die Ventile c werden die Absperrschieber e ge schlossen und die Schieber f der Rücklauf leitung zu den Kesseln geöffnet. Auf Grund der Druckangabe der Manometer d werden durch die Regulierventile die Pumpen auf gleiche Leistungen abgestimmt. Nach ge schehener Einstellung der Förderleistung werden die Ventile f geöffnet und der Be-. triebsstoff gelangt so zur Messuhr h. Um die Rohrleitungen zu Beginn des Tan- kens von der darin enthaltenen Luft zu be freien, dient folgende Einrichtung: Wie ins besondere aus Fig. 4 ersichtlich ist, ist vor und hinter der Uhr la je ein Schwimmerventil<I>i</I> angeordnet. Bei der aus Fig. 4 ersichtlichen Stellung ist die Zuleitung zur Uhr h geschlos sen. Die Luft ist also gezwungen, durch da\s obere geöffnete Ventil in die Verbindungs leitung l einzutreten und durch das zweite obere Schwimmerventil auszutreten. Durch die Verbindungsleitung ist also die Zuleitung zur Uhr h überbrückt und die Uhr für diesen Zustand ausser Wirkung gesetzt. Tritt nun Betriebsstoff ein, so wird der Schwimmer 1c gehoben, das obere Ventil ge schlossen, das untere dagegen und damit der Zugang zur Uhr geöffnet. Es kann also jetzt ein Messen des Betriebsstoffes eintreten. Eine solche Messung erfolgt auch für den Fall, dass die sich jeweils im Zapfschlauch befindlichen Betriebsstoffmengen zurückgeleitet werden, da, solange überhaupt Betriebsstoff zurück fliesst, die Ventile in der Uhrzuleitung offen sind und somit die Uhr die rückströmende Menge anzeigt. Ist der gesamte Betriebsstoff zurückgeflossen, so tritt Luft ein, der Schwimmer sinkt also und schliesst die Lei tung zur Uhr wieder ab. Es tritt dann also der in Fig. 4 dargestellte Betriebszustand wie der ein. Während des Tankens gelangen die Betriebsstoffe nach Durchgang durch die Messuhren in die Zapfschläuche m und durch den Einstellhahn n hindurch in die Misch kammer o. Der Einstellhahn n regelt den Zulauf der beiden Betriebsstoffe gleichzeitig (siehe auch Fig. 2 und 3). Das Innere der Mischkammer ist mit Kies, Raschig- oder Prymringen angefüllt. Hierdurch erfolgt ein kräftiges Durcheinandermischen des Betriebs stoffes in der Kammer o. Gleichzeitig bildet diese Füllung eine Sicherung gegen Explo sionen. Der Einstellhahn n gestattet, jedes beliebige Mischungsverhältnis für die einzel nen Betriebsstoffmengen herzustellen und aufrecht zu erhalten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Tankanlage mit zwei oder mehreren För- derpumpen für zu mischende Betriebsstoffe, gekennzeichnet durch Regulierventile, die beim Vorhandensein ungleicher Saug- und Druckhöhe die Einstellung der Pumpen auf gleiche Leistungen ermöglichen. UNTERANSPRüCHE: 1. Tankanlage nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch Rücklaufleitungen, durch welche die Betriebsstoffe unvermischt wie der in die Kessel zurückgeführt werden können, wobei auf diesem Wege auf Grund der Druckangabe von Manometern die Leistungen der Pumpen durch die Regulierventile eingestellt werden können. 2.Tankanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die einzelnen, spä ter zu mischenden Betriebsstoffarten För- derleitungen bis unmittelbar zu der an der Ausflussstelle angeordneten Mischeinrich tung getrennt gehalten sind. 3. Tankanlage nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass vor und hinter der für jede Förderleitung vorgesehenen Messuhr Schwimmerventile angeordnet sind, die den Zugang zur Messuhr in bei- den Durehflussrichtungen nur beim Durch geben von Betriebsstoff frei geben, sonst aber absperren. 4.Tankanlage- nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass eine Über brückungsrohrleitung vorgesehen ist, die zum Ausströmenlassen der in den Rohr leitungen vorhandenen Luft dient, wenn der Zugang zur Messuhr abgesperrt ist. Tankanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung des Mischverhältnisses durch einen Hahn er- folgt, der den Zulauf der beiden Betriebs stoffe gleichzeitig regelt. 6.Tankanlage nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Mischkam mer zur Erzielung einer wirksamen Durchmischung und zur Sicherung gegen Explosionen in den Brennstoffleitungen mit Kies, Raschig- oder Prymringen ge füllt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH156401T | 1931-07-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH156401A true CH156401A (de) | 1932-08-15 |
Family
ID=4410741
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH156401D CH156401A (de) | 1931-07-01 | 1931-07-01 | Tankanlage. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH156401A (de) |
-
1931
- 1931-07-01 CH CH156401D patent/CH156401A/de unknown
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