CH156473A - Verfahren zur Herstellung eines mit einem lichtempfindlichen Stoff versehenen Trägers. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines mit einem lichtempfindlichen Stoff versehenen Trägers.

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CH156473A
CH156473A CH156473DA CH156473A CH 156473 A CH156473 A CH 156473A CH 156473D A CH156473D A CH 156473DA CH 156473 A CH156473 A CH 156473A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  • Treatment Of Liquids With Adsorbents In General (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)
  • Solid-Sorbent Or Filter-Aiding Compositions (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines mit einem lichtempfindlichen     Stoff    versehenen Trägers.    Die Erfindung betrifft -ein Verfahren  zur Herstellung von mit einem lichtempfind  lichen Stoff     versehenen    Trägern.  



  Mit einem     lichtempfindlichen    Stoff ver  sehene Träger werden meist in der Weise  hergestellt, dass lichtempfindliche Stoffe in       Form.    von Emulsionen zum Beispiel auf Plat  ten oder     Filme        aufgebracht    werden. Das Trän  ken von Trägern, wie Papier, mit Lösungen  lichtempfindlicher Stoffe wird auch viel       angewendet.     



  Gemäss der Erfindung wird der licht  empfindliche Stoff auf den Träger aus der  Dampfphase abgesetzt.  



  Die Zeichnung veranschaulicht beispiels  weise gegebene     Mittel    zur Ausführung des  erfindungsgemässen Verfahrens.  



       Ein    Glasgefäss 1     (Fig.    1) kann     mittelst     des     eingeschliffenen    Stöpsels 3 abgeschlos  sen werden, der eine Bohrung 4 aufweist,  die sich in einem     Anschlussstück    5 fortsetzt.  Der eingeschliffene Stöpsel 3 trägt eine         Stützplatte    6, und einen Glühkörper 2. Der  Glühkörper 2 wird mit dem Stoff versehen,  der auf die auf der Stützplatte 6 ruhende  Glasplatte 7 aufgebracht werden soll, was  zum     Beispiel    durch Sublimieren erfolgen  kann. Bromsilber eignet sich dazu sehr gut.

    Das     Bromsilber    kann durch Aufspritzen  einer     Bromsilbersuspension    in Alkohol oder  auch durch Eintauchen des Glühkörpers in  geschmolzenes Bromsilber auf den Glüh  körper     aufgebracht    werden. Die Vorrichtung  wird     mittelst    des Ansatzes 5 mit einer Va  kuumpumpe verbunden.

   Nach Entlüftung der  Vorrichtung und nach Erhitzung des     Glüh-          körpers        mittelst    eines elektrischen Stromes  während einer kurzen Zeit, zum     Beispiel          einiger    Sekunden, bis auf etwa 7,00 bis  800   C, ist auf der Platte in hinreichendem  Masse Bromsilber     .sublimiert.    Die für die Er  zielung einer geeigneten Schicht erforder  liche Glühzeit ist abhängig von der Tem  peratur des Glühkörpers, von der zu ver  dampfenden Stoffmenge, von der Oberfläche      der Platte 7 usw. Die Dicke der Schicht  liegt zweckmässig zwischen 0,1 und 100 r.  



  Auch die andern     Silberhalogenide,    über  haupt     verdampfbaren,    lichtempfindlichen  Verbindungen, sind geeignet. Gemäss einer  besonderen Ausführungsform der Erfindung  kann der Träger zunächst mit einem     Adsor-          bens    versehen werden, an den man den licht  empfindlichen Stoff aus der Dampfphase       adsorbieren    lässt. Es     können    sehr günstige  Ergebnisse erzielt werden, wenn man den       Adsorbens    sich dabei aus der Dampfphase  auf dem Träger absetzen lässt. Man kann dabei  z.

   B. wie folgt verfahren: Mit Hilfeeiner Vor  richtung, die der eben beschriebenen gleicht,  wird eine     Platte    mit einem Niederschlag aus       Caleiumfluorid    versehen. Diese Platte 8       (Fig.    2) wird darauf in ein Gefäss 9 ge  bracht, auf dessen Boden 13 sich     Thallo-          jodid    befindet und das entlüftet werden  kann. Das Gefäss 9 ist mittelst eines ein  geschliffenen Stöpsels 10 abgeschlossen, der  mit einem     Anschlussstück    11 und einer Boh  rung 12 versehen ist. Gefäss und Stöpsel be  stehen     zweckmässigerweise    aus Glas. Nach  Entlüftung des Gefässes 9 wird das Ganze  auf etwa 200 bis 300   C gebracht.

   Es bildet  sich bei dieser Temperatur     Thallojodiddampf,     von     dem    eine Menge an das     Calciumfluorid     der im Dampfraum des Gefässes 9 befind  lichen Platte 8     adsorbiert    wird. Es wird  auf diese Weise ein mit einer     lichtempfind-          liehen    Schicht     versehener    Träger erhalten..  



  Aus Obigem ergibt sich, dass mit einem  lichtempfindlichen Stoff versehene Träger    erhalten werden können, die kein Binde  mittel, wie Gelatine, enthalten.  



  Ein nach dem Verfahren gemäss der Er  findung hergestellter Träger einer licht  empfindlichen Schicht kann beispielsweise  im     Vakuumspektographen,    aber auch zum  Beispiel für die Herstellung von photogra  phischen Kamerabildern und von photogra  phischen Kopien benützt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines mit einem lichtempfindlichen Stoff versehenen Trägers, dadurch gekennzeichnet, dass man den lichtempfindlichen Stoff aus der Dampf phase sich auf den eigentlichen Träger ab setzen lässt. UNTERANSPR ttCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der lichtempfindliche Stoff durch Sublimierung auf den Träger aufgebracht wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger mit einem Adsorbens versehen wird, an den man den lichtempfindlichen Stoff aus der Dampf phase adsorbieren lässt. 3.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man den Adsorbens aus der Dampfphase sich auf dem Träger absetzen lässt.
CH156473D 1930-03-22 1931-02-23 Verfahren zur Herstellung eines mit einem lichtempfindlichen Stoff versehenen Trägers. CH156473A (de)

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