CH156521A - Biegsame Kupplung. - Google Patents

Biegsame Kupplung.

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CH156521A
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Company Budd Wheel
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Budd Wheel Co
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  Biegsame Kupplung.    Die     Erfindung    betrifft eine biegsame  Kupplung, die innere und äussere Teile mit  zum Übertragen eines Drehmomentes be  stimmten Flächen und ein zwischen diesen  Teilen vorgesehenes elastisches Organ hat,  welch letzteres einen normal zu den Dreh  moment übertragenden Flächen gerichteten  Druck auf diese ausübt. Diese     Kupplung     kennzeichnet sich dadurch, dass von minde  stens einer der Drehmoment übertragenden  Flächen der mit dem elastischen Organ in       Berührung    stehende Teil konvex ist.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind einige  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes veranschaulicht.  



       Fig.    1 ist ein     achsialer        Schnitt    durch eine  biegsame Kupplung;       Fig.    2 ist ein     herausgezeiehnetes    Stück  der Kupplung;       Fig.    3 ist ein     achsialer        Schnitt    durch eine  andere biegsame Kupplung;         Fig.    4 ist eine schematische Ansicht einer  biegsamen Welle mit einer Anzahl von Kupp  lungen in Reihe;

         Fig.    5 ist ein Teil des     achsialen    Schnittes  einer abgeänderten Ausführungsform der in       Fig.    1 dargestellten Kupplung       Fig.        G,    7 und 8 zeigen schematisch wie  die Kupplungen gemäss     Fig.    1 und 5 zusam  mengestellt werden können;       Fig.    9 zeigt in ähnlicher Weise wie die  Kupplung nach     Fig.    3 zusammengestellt  werden kann.  



  In der in     Fig.    1 dargestellten Kupplung  ist mit 1 die treibende und mit 10 die ange  triebene Welle bezeichnet. Die     Axen    A und       Ao    dieser Wellen fallen in der Zeichnung  zusammen, sie     können    aber auch einen Win  kel bilden und sich in C schneiden. Mit der  Welle 1 ist ein innerer Kupplungskopf 2 ver  bunden, der die Form einer Hohlkugel hat.  Auf der Welle 1 ist ein mit einem Flansch  6 versehenes Befestigungsstück 7     aufgekeilt,         das     mittelst    Bolzen 8 an dem Flansch 9 eines  äussern Kupplungskopfes 4 befestigt ist.

   Mit  5 ist ein Einsatzstück bezeichnet, das im mon  tierten Zustand der Kupplung mit dem äu  ssern Kupplungskopf 4 eine der Aussenfläche  des     innern    Kupplungskopfes 2 entsprechende,  im Durchmesser aber etwas grössere Kugel  fläche bildet, so dass     zwischen    den beiden  Kugelflächen ein Raum vorhanden ist, der  die Form einer     Hohlkugelzone    hat. Das Ein  satzstück 5 hat einen Flansch F, der dazu  bestimmt ist, in eine in äussern Kupplungs  kopf 4 vorgesehene Nut G zu greifen.

   Die       erwähnte        Hohlkugelzone    ist von einem in       zusammengepresstem    Zustande sich befin  denden Gummikörper 3 ausgefüllt, der einen  normal zu den mit ihm in Berührung kom  menden Kugelflächen der Kupplungsteile ge  richteten Druck auf diese ausübt.  



  Dieser Druck des zusammengedrückten  Gummikörpers 3 auf die benachbarten, von  den Kupplungsteilen 2, 4 und 5 gebildeten  Kugelflächen genügt, um einen     Reibungs-          schluss    dieses Körpers mit dem Teil 2 einer  seits und dem Teil 4 anderseits herzustellen.

    Es hat sich gezeigt, dass man mit der Span  nung des Körpers<B>3</B>, die man durch Zu  sammendrücken desselben     zwischen    den Tei  len 2 und 4 erzielen kann, einen     Reibungs-          schluss    in einer Kupplung von     etwa    9 cm  äusserem Durchmesser erhält, der ohne Rei  ssen der Kupplung ein fünfzig bis hundert  Prozent grösseres Drehmoment als das     in     Last-Kraftfahrzeugen mittlerer Grösse vor  kommende Drehmoment zu übertragen im  stande ist.

   Es hat sich ferner gezeigt, dass  der Winkel     zwischen    den Achsen A und     Ao     während der Drehung über einen weiten Be  reich (in manchen Fällen 45 Grad) mit einer  sehr mässigen Kraft geändert werden kann.  Die     Konzentrizität    der Teile in bezug auf  den     Mittelpunkt    C bleibt bei jedem Winkel  zwischen den beiden Achsen A und     Ao    er  halten, so dass die Winkelgeschwindigkeit des  angetriebenen Gliedes eine gleichförmige ist.  Diese Eigenschaften machen die Kupplung  zu einer sehr vorteilhaften biegsamen Kupp  iung.    Die Glieder 2 und 4 können aus geeignet  gezogenem oder im     Gesenk    geschmiedetem  Rohr hergestellt werden.

   Sie können auch  aus     Stanzteilen    in Hälften längs der Ebene  der Achsen<I>A</I> und     Ao    hergestellt und stumpf  zusammengeschweisst werden.  



  Im folgenden sei anhand der     Fig.,6,    7 und  8 erläutert, wie die soeben beschriebene  Kupplung zusammengestellt werden kann.  Ein verhältnismässig dicker, vollständig ein  gefetteter Gummiring R     (Fig.        @6)    wird von  der linken Seite her in den äussern Kupp  lungskopf 4 eingesetzt. Sodann wird die  Welle 1, auf die ein Konus N aufgeschoben  wurde, ebenfalls von links her durch den  Gummiring     R    hindurchgezogen, bis schliess  lich der an ihr vorgesehene Kupplungskopf  '2, die in     Fig.    7 dargestellte Lage einnimmt,  in welcher er den Gummiring über den weit  aus grössten Teil der Innenfläche des äussern  Kupplungskopfes 4 ausbreitet.

   Da der  Gummiring R ringsum eine möglichst gleich  mässige Dicke hat, liegen jetzt die Teile 2 und  4 ungefähr konzentrisch zueinander. Der  Konus N kann nun     entfernt    werden, worauf  das Einsatzstück 5 ebenfalls von links her in  den Kupplungskopf 4 eingesetzt und der  Flansch F des Stückes 5 in die im Kupp  lungskopf 4     vorgesehene'Nut    D gepresst wird.  Dabei nimmt das Einsatzstück 5 zuerst die  in     Fig.    1 punktierte Lage ein, worauf es  dann, wenn es sich selbst überlassen wird,  von dem zusammengedrückten Gummiring in  die in vollen Linien gezeichnete Lage  zurückgedrängt wird, in welcher es, dank des  Eingreifens seines Flansches F in die Nut G,  gehalten wird.  



  In     Fig.    5 ist eine Variante der Kupplung  gemäss     Fig.    1 dargestellt. Hier hat der Ein  satzring 5, der zusammen mit dem äussern  Kupplungskopf 4 eine kugelförmige Fläche  bildet, keinen Flansch F. Anstatt dessen ist  ein Feststellring L derart in den Teil 4 ein  geschraubt, dass er das Einsatzstück gegen  den Gummikörper 3     angepresst    hält.  



  In der in     Fig.    3 dargestellten Kupplung  ist das Einsatzstück überhaupt weggelassen      und die mit der äussern Seite des Gummi  körpers 3 in Berührung kommende Kugel  fläche wird vom äussern Kupplungskopf 4  allein gebildet. Der innere Kupplungskopf 2  hat einen kleineren Aussendurchmesser, als  die     Endöffnungen    im Teil 4. Der Zusammen  bau der Kupplung ist daher vereinfacht, wie  aus     Fig.    9 leicht zu erkennen ist. Der Konus       N    wird wie vorher auf die Welle 1 aufge  schoben, um das Einschieben des Kopfes 2  in den Gummiring     B    zu erleichtern.

   Während  der Kopf 2 in     Konzentrizität    mit dem Teil 4  gepresst wird, verursacht er eine Formver  änderung des Ringes R, der     nun    den Gummi  körper 3 der     Fig.    4 bildet. Der Konus N  wird wie vorher entfernt.  



  Jede der dargestellten Kupplungen besitzt  nur drei Hauptelemente, nämlich die treiben  den und getriebenen Teile 2 und 4 und den  zwischenliegenden unter Spannung stehenden  Körper 3.  



  In     Fig.    4 sind als beispielsweise Anwen  dung der beschriebenen Kupplungen vier  Wellenabschnitte mittelst drei Kupplungen       J2    und     J3,    die in ihrer Bauart irgend  einer der dargestellten Ausführungsformen  entsprechen können, miteinander gekuppelt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPR ÜCFI Biegsame Kupplung, die innere und äussere Teile mit zum Übertagen eines Dreh momentes bestimmten Flächen und ein zwi schen diesen Teilen vorgesehenes elastisches Organ hat, welch letzteres einen normal zu den Drehmoment übertragenden Flächen ge richteten Druck auf diese ausübt, dadurch gekennzeichnet, dass von mindestens einer der Drehmoment übertragenden Flächen der mit dem elastischen Organ in Berührung stehende Teil konvex ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Biegsame Kupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem elastischen Organ in Berührung stehende Fläche des innern Teils der Kupplung konvex ist. z.
    Biegsame Kupplung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Drehmoment übertra gende Fläche des äussern Teils der Kupp lung, die mit dem elastischen Organ in Berührung steht, konkav ist und der kon vex geformten Drehmoment übertragenden Fläche des innern Teils der Kupplung ent spricht.
CH156521D 1930-01-30 1931-01-08 Biegsame Kupplung. CH156521A (de)

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