CH156533A - Rotationskompressor. - Google Patents
Rotationskompressor.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04C—ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
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- F04C18/30—Rotary-piston pumps specially adapted for elastic fluids having the characteristics covered by two or more of groups F04C18/02, F04C18/08, F04C18/22, F04C18/24, F04C18/48, or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members
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Description
Rotationskompressor. Die Erfindung betrifft einen Rotations kompressor, insbesondere mit gelenkig mit dem Rotor verbundenen Schaufeln, und be zweckt, die Reibungsarbeit und die Abnützung der Schaufeln herabzusetzen. Die Erfindung besteht darin, dass das die äussere Begrenzung des von den Schaufeln durchlaufenen Raumes bestimmende Verdichtungsverhältnis zweier aufeinanderfolgender Zellen so gewählt ist, dass der aus der Fliehkraft einer Schaufel und dem Druckunterschied vor und hinter der Schaufel sich zusammensetzende Anpres- sungsdruck der Schaufel an das Gehäuse während der Verdichtungsperiode mindestens annähernd gleichbleibend ist.
Der Anpressungs- druck wird zweckmässigerweise auch während der Ansaugperiode annähernd gleich dem Anpressungsdruck während der Verdichtungs periode gehalten, indem die während der Ansaugperiode überschüssige Fliehkraft zur Beschleunigung der Schaufeln verwendet wird.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist auf der Zeichnung schema- tisch dargestellt. Fig. 1 stellt einen Quer schnitt, Fig. 2 einen Längsschnitt nach der Linie II-II in Fig. 1 eines nach der Erfin dung gebauten Rotationskompressors dar. Fig. 3 zeigt in einem Diagramm den Anpres- sungsdruck und Fig. 4 den Verlauf der Verdichtung während einer Umdrehung im Vergleich mit bekannten Kompressoren.
Der Rotor 1 des Kompressors ist in einem Gehäuse 2, in welches die Büchse 3 einge setzt ist, eingebaut, und zwar so, dass seine Drehachse mit der Achse des Gehäuses zu sammenfällt. Das Gehäuse 2, sowie die seit lichen Deckel 4 sind mit Kühlräumen 5 bezw. 6 versehen, welche von einem Kühlmittel, z. B. Wasser, durchflossen werden. Der Rotor 1 wird von einer nicht gezeichneten Antriebs maschine durch die Welle 7 im Sinne der Pfeilrichtung angetrieben. Er weist ebenfalls einen Kühlraum 8 auf, welchem das Kühl mittel durch eine Leitung 9 zugeführt und aus welchem es durch die Bohrung 10 wieder abgeleitet wird. Die Schaufeln 11 sind mit Hilfe von Einlagen 12, welche durch zwei Ringe 13 zusammengehalten werden, gelenkig mit dem Rotor 1 verbunden. Das zu verdich tende Mittel, z. B.
Luft, wird durch den Stutzen 14 und die Öffnungen lfi angesaugt und in den durch die Schaufeln 11 gebildeten Zellen 16 verdichtet. Das verdichtete Mittel wird durch die Öffnungen 17 und durch den Stutzen 18 ausgestossen. Die Innenfläche der Büchse 3 ist nun nicht als kreiszylindrische Bohrung ausgebildet, sondern stellt eine Zy linderfläche mit der Leitkurve 19 dar. Diese Leitkurve ist so ausgebildet, dass der An pressungsdruck P der Schaufeln an die Büchse mindestens während der Verdichtungsperiode b mindestens annähernd konstant ist.
Die Form der Leitkurve erhält man, indem man das Verdichtungsverhältnis zweier aufeinan derfolgender Zellen so wählt, dass der aus der Fliehkraft einer Schaufel und dem Druck unterschied vor und hinter der Schaufel re sultierende Anpressungsdruck P einen be stimmten konstanten Wert erhält. Eine gute Annäherung an den Idealfall ergibt sich be reits, wenn der Druck in den aufeinander folgenden Zellen nach einer arithmetischen Reihe zunimmt. Während nun bei der Ver dichtung der Druckunterschied auf eine Schau fel der Fliehkraft entgegenwirkt, so wird während der Übergangsperiode d vom Druck raum zum Saugraum die Fliehkraft durch den Druckunterschied noch unterstützt.
Wäh rend -dieser Periode ist also der Anpressungs- druck P wesentlich grösser als während der Verdichtungsperiode. Dadurch wird der Vor teil erreicht, dass an den an diesem Teil des Umfangs befindlichen Schaufeln eine gute Abdichtung zwischen dem Druckraum und dem Saugraum erzielt wird.
Während der Ansaugperiode a ist der Druck auf beiden Seiten der Schaufeln gleich gross und die überschüssige Fliehkraft wird zur Beschleunigung der Schaufeln verwendet. Die Ansaugperiode ist dabei so kurz gewählt, dass die Schaufeln bei ihrer Bewegung nach aussen gerade noch an der innern Fläche des Gehäuses bezw. der Büchse 3 anliegen, ohne dabei einen unnötig grossen Anpressungsdruck auszuüben. Praktisch wird sich die Ansaug periode a höchstens über '/4 des Umfanges erstrecken.
Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Leitkurve 19 so ausgebildet, dass ihr Krümmungsradius wäh rend der Verdichtungsperiode b im Sinne der Drehrichtung ständig abnimmt. Entsprechend der Vergrösserung der Krümmung wachqen auch die Fliehkräfte der Schaufeln, so dass der Anpressungsdruck P einer Schaufel auch bei Vergrösserung des Druckunterschiedes zwischen zwei benachbarten Zellen während der Verdichtung annähernd konstant bleibt.
Zugleich mit dem Krümmungsradius nimmt auch der Abstand t von der Innenfläche der Büchse 3 bis zur Achse vom Ende der An saugperiode a im Sinne der Drehrichtung bis zum Ende der Ausstossperiode c ständig ab, bleibt dann während der Übergangsperiode d ungefähr konstant und nimmt während der Ansaugperiode a wieder auf den ursprüng lichen Wert zu.
In Fig. 3 ist der Anpressungsdruck _a' bei bekannten Rotationskompressoren und P bei einem nach der Erfindung gebauten Kom pressor als Funktion des Umfanges aufgetra gen, unter der Annahme, dass die Ausstoss periode c und die Übergangsperiode d in bei den Fällen denselben Teil - des Umfanges einnehmen. Aus dem Diagramm geht hervor, dass bei einem nach der Erfindung gebauten Kompressor während der Ansaugperiode a und während der Verdichtungsperiode b, also während des grössten Teils des Umfanges der Anpressungsdruck der Schaufeln ganz wesentlich kleiner ist und folglich auch we niger Reibungsarbeit zu leisten ist.
In Fig. 4 ist der Verlauf des radialen Zwischenraumes t' bezw. <I>t</I> (Fig: 1) zwischen Rotor und Gehäuse für die vier Perioden a, <I>b, c, d</I> bezw. a',<I>b', c', d'</I> bei einem bekann ten Kompressor und bei einem gemäss der Erfindung gebauten Kompressor dargestellt. Während die Kurve t' in der Mitte ihren höchsten Punkt besitzt und in bezug auf die Mitte symmetrisch verläuft, steigt die Kurve t während der Ansaugperiode a rasch an, fällt während der Verdichtungsperiode b zu nächst stärker und dann weniger stark ab, um während der Ausstossperiode c wiederum verhältnismässig rasch auf den ursprünglichen Wert abzunehmen.
Ein weiterer Vorteil eines gemäss der Zeichnung ausgebildeten Kompressors besteht darin, dass infolge des grossen Winkels, wel chen die Verdichtungsperiode b einnimmt, nur geringe Verluste durch Rückströmen des zu verdichtenden Mittels entstehen und über dies eine wirksame Kühlung ermöglicht wird.
Selbstverständlich ist die Erfindung auch auf Rotationskompressoren anwendbar, bei welchen die Schaufeln in im Rotor vorge sehenen Schlitzen geführt werden oder bei welchen die Schaufeln elastisch sind und dabei nicht gelenkig, sondern fest mit dem Rotor 1 verbunden sind.
Infolge der konzentrischen Lage des Ro tors 1 zum Gehäuse 3 fällt die Bearbeitung der verschiedenen Teile verhältnismässig ein fach und trotzdem genau aus.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Rotationskompressor, insbesondere mit gelenkig mit dem Rotor verbundenen Schau feln, dadurch gekennzeichnet, dass das die äussere Begrenzung des von den Schaufeln durchlaufenen Raumes bestimmende Verdich tungsverhältnis zweier aufeinanderfolgender Zellen (16) so gewählt ist, dass der aus der Fliehkraft einer Schaufel und dem Druck unterschied vor und hinter der Schaufel sich zusammensetzende Anpressungsdruck (P) der Schaufel an das Gehäuse während der Ver dichtungsperiode (b) mindestens annähernd gleichbleibend ist, um die Reibungsarbeit und die Abnützung der Schaufeln herabzu setzen. UNTERANSPRtrCHE 1.Rotationskompressor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Begrenzung des von den Schaufeln durch laufenen Raumes so geformt ist, dass der Anpressungsdruck auch während der An- saugperiode (a) annähernd gleich dem An pressungsdruck während der Verdichtungs periode (b) ist, um die während der An saugperiode überschüssige Fliehkraft zur Beschleunigung der Schaufeln verwenden zu können. 2.Rotationskompressor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Begrenzung des von den Schaufeln durch laufenen Raumes während der Übergangs periode vom Druck- zum Saugraum eine Kreiszylinderfläche bildet, um während dieser Periode mittelst eines erhöhten An pressungsdruckes der Schaufeln auf das Gehäuse ein Überströmen des verdichteten Mittels vom Druckraum in den Saugraum zu verhindern. 3. Rotationskompressor nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die An saugperiode (a), während welcher der ra diale Zwischenraum (t) zwischen Rotor und Gehäuse vom Kleinstwert auf den Grösstwert zunimmt, sich über höchstens 1/4 des Umfanges erstreckt. 4.Rotationskompressor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Begrenzung des von den Schaufeln durch laufenen Raumes so geformt ist, dass der Druck während der Verdichtungsperiode in den aufeinanderfolgenden Zellen nach einer arithmetischen Reihe zunimmt. 5. Rotationskompressor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet; dass der Krüm- mungsradius der äussern Begrenzung des von den Schaufeln durchlaufenen Raumes im Sinne der Drehrichtung während der Verdichtungsperiode (b) ständig abnimmt, zum Zweck, die Fliehkraft der Schaufeln mit wachsendem Druck des zu verdich tenden Mittels zu vergrössern. 6.Rotationskompressor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Begrenzung des von den Schaufeln durch laufenen Raumes durch eine in das Ge häuse eingesetzte Büchse (2) gebildet wird, deren Achse mit der Drebachse des Ro tors zusammenfällt, wobei der Abstand (S) von der Innenfläche der Büchse bis zur Achse vom Ende der Ansaugperiode (cs) bis zum Ende der Ausstossperiode (d) im Sinne der Drehrichtung ständig abnimmt und während der Ansaugperiode (a) wieder auf den ursprünglichen Wert zunimmt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH156533T | 1931-04-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH156533A true CH156533A (de) | 1932-08-15 |
Family
ID=4410837
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH156533D CH156533A (de) | 1931-04-01 | 1931-04-01 | Rotationskompressor. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH156533A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2841090A (en) * | 1955-03-14 | 1958-07-01 | Frederick W Nuerwell | Revolving sleeve rotary vane pump |
-
1931
- 1931-04-01 CH CH156533D patent/CH156533A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2841090A (en) * | 1955-03-14 | 1958-07-01 | Frederick W Nuerwell | Revolving sleeve rotary vane pump |
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