CH156545A - Verbrennungskraftmaschine mit luftloser Einspritzung des Brennstoffes und Füllungsakkumulierung. - Google Patents

Verbrennungskraftmaschine mit luftloser Einspritzung des Brennstoffes und Füllungsakkumulierung.

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CH156545A
CH156545A CH156545DA CH156545A CH 156545 A CH156545 A CH 156545A CH 156545D A CH156545D A CH 156545DA CH 156545 A CH156545 A CH 156545A
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CH
Switzerland
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combustion engine
internal combustion
fuel
injection
valve
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Application number
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Inventor
Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
Original Assignee
Sulzer Ag
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M59/00Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps
    • F02M59/18Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps characterised by the pumping action being achieved through release of pre-compressed springs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description


      Verbrennungskraftmasehine        mit    luftloser Einspritzung des     Brennstofffes    und       Füllungsakkumulier        ung.       Die Erfindung betrifft eine     Verbrennungs-          kraftmaschine    mit luftloser Einspritzung des       Brennstoffes    und     Füllungsakkumulierung    und  besteht darin, dass ein     Akkumulierventil,    das  ist ein Ventil, das vor einer Ventilnadel einen  Speicherraum mit einem Speicherkolben zur       Akkumulierung    des Brennstoffes aufweist,  mit mindestens zwei Einspritzstellen derart  verbunden ist,

   dass die von dem gemeinsamen       Akkumulierventil    aus gespeisten     Einspritz-          stellen    in der     Einspritzphase    gegeneinander  verschoben sind.  



  Als Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist auf der Zeichnung eine     fünf-          zylindrige,    vertikale,     doppeltwirkende    Zwei  taktmaschine schematisch dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt die allgemeine Anordnung;       Fig.    2 ist ein Steuerdiagramm für eine  Zylinderseite.  



  Die Brennstoffpumpen 7 und 8, deren  Kolben miteinander in nicht weiter darge  stellter Weise verbunden sind und mittelst  des Exzenters 10 von der Welle 9 des Reglers    37 aus angetrieben werden,     saugen    den Brenn  stoff durch die Saugventile 21, 22 aus dem  Behälter 20 und fördern ihn durch die Druck  ventile 45, 53, die Druckleitungen 23 und 29  in die     Akkumulierventile    5 und 6.  



  Die Regelung der     Brennstoffpumpen    er  folgt durch Verstellen des Schliesszeitpunktes  der Saugventile 21, 22, die durch das Ge  stänge 43, 42, welches mit dem Antrieb der  Brennstoffpumpe gekuppelt ist, bis in den  Druckhub hinein offengehalten werden. Der  Regler 37 verändert mittelst des Gestänges  38, 39, 40 die Exzentrizität der Welle 41  und damit das Schliessen der Saugventile 21,  22 entsprechend der Belastung der Maschine.  



  Die     Akkumulierventile    5 und 6 weisen  Speicherräume 25 und 26 mit Speicherkolben  47 auf. Der Austritt des Brennstoffes aus den  Speicherräumen 25 und 26 wird durch die  Ventilnadeln 27 und 28 gesteuert, die gewöhn  lich von Federn 48 mittelst der Steuerhebel  29, 30 und 31, 32 geschlossen gehalten wer  den. Zum Einspritzen werden diese Steuer-      Nebel jeweils von einem der fünf Nocken a  der     Nockenscheiben    35 und 36 auf den     Nok-          kenwellen    33 und 34 abgehoben, worauf die  Ventile 27 und 28 durch den     Brennstoffdruck     angehoben werden.  



  Die     Akkumulierventile    5 und 6 fördern  in die Sammelräume 49, 54 der Verteiler 11  und 12. Die Verteiler sind mit Ventilen 51  versehen, welche unter der Einwirkung der  Nocken 50 der Nockenwellen 13 und 14 an  gehoben werden und dann die Brennstofflei  tungen 52 zu den als Ventil oder offene Düse  ausgebildeten Einspritzstellen 2 der obern  Arbeitsräume der Arbeitszylinder     .9        .-E    und  den Einspritzstellen 3 und 4 der untern Ar  beitsräume freigeben. Die Nockenwellen 13  und 14, deren Kupplungen nicht eingezeichnet  sind, werden gemeinsam mit dem Getriebe 16  für die     Reglerwelle    9 von der nicht gezeich  neten Kurbelwelle der     Brennkraftmaschine     über das Zahnrad 15 angetrieben.  



  Die Arbeitsweise der Verbrennungskraft  maschine ist die folgende;  Der Kolben der Brennstoffpumpe 7 befindet  sich in der auf der Zeichnung dargestellten  Lage am Ende des Förderhubes und hat den       Brennstoff    durch das Druckventil 45 und die  Leitung 23 in den Speicherraum 25 des     Ak-          kumulierventils    5 gefördert, wobei infolge der  durch den Hebel 46 übertragenen Verschie  bung des Speicherkolbens 47 die Feder 48  noch mehr zusammengedrückt worden ist.

   Zur  Einspritzung bringt einer der Nocken     a    der       Nockenscheibe    35 den Hebel 30 aus der ge  strichelt gezeichneten Lage in die ausgezogen  gezeichnete,     wodureh    der Hebel 29 die Ver  riegelung der Brennstoffnadel 27 aufhebt, die  sich nun unter der Wirkung des Brennstoffes  öffnet und     Brennstoff    aus dem Speicherraum  25 in den Sammelraum 49 des     Verteilappa-          rates    11 eintreten lässt.

   Einer der Nocken 50  der Welle 13 hat sein Ventil 51 schon vor  dem Öffnen der Ventilnadel 27     geöffnet,    so  dass der     Brennstoff    von der Feder 48 mittelst  des Speicherkolbens 47 durch die Leitung 52  und die Einspritzstelle 2 in den Arbeitszy  linder A gedrückt wird.    Bei der gezeichneten fünfzylindrigen dop  peltwirkenden     Zweitaktverbrennungskraftma-          schine    erfolgen während einer Umdrehung  der Kurbelwelle die fünf Einspritzungen in  die obern Zylinderseiten durch das     Akkumu-          lierventil    5 und die fünf Einspritzungen in  die untern Zylinderseiten durch das Akku  mulierventil 6.

   Dementsprechend werden die  Nockenwellen 33 und 34 in nicht gezeichneter  Weise mit der Drehzahl der Kurbelwelle an  getrieben, und die     Nockenscheiben    35 und 36  sind je mit fünf Nocken versehen und um  eine halbe     Nockenteilung    gegeneinander ver  setzt. Ebenso haben, was die Zeichnung nicht  zeigt, die Nockenwellen 13 und 14 dieselbe  Drehzahl wie die Kurbelwelle, während die  die Brennstoffpumpen 7 und 8 antreibende       Reglerwelle    9 die fünffache Drehzahl der  Kurbelwelle aufweist.  



  In     Fig.    2 sind die im Verlauf einer Um  drehung auf der obern Seite der Zylinder       A-E    erfolgenden Brennstoffeinspritzungen  angegeben. Für den Zylinder A zum Beispiel  wird das Ventil 51 im Punkt o geöffnet und  bleibt infolge entsprechender Ausbildung des  Nockens 50     offen    bis zum Punkt i. Das Ven  til 27 wird dagegen erst im Punkte geöffnet  und schon im Punkt q wieder geschlossen.  Aus     Fig.    2 ist zu ersehen, dass die Steuer  periode des Verteilers die Steuerperiode der       Akkumulierventile    nach beiden Seiten sym  metrisch überdeckt.  



  Der Nocken 35     bezw.    36 für die Betäti  gung der     Akkumulierventile    könnten auch  auf der Regler-     bezw.        Brennstoffpumpenan-          triebswelle    angeordnet sein. Gegebenenfalls  können beide Nocken 35 und 36 zu einem  einzigen vereinigt sein.  



       Vorteilhafterweise    erfolgt der Förderhub  der den Brennstoff in das     Akkumulierventil     fördernden Pumpe zwischen zwei aufeinander  folgenden Einspritzphasen. Er kann aber auch  teilweise während der Einspritzphase erfolgen,  ist aber spätestens mit der Einspritzung be  endigt.  



  Durch die Erfindung erhält jede     Einspritz-          stelle    die genau gleiche Einspritzmenge, ferner  wird eine bessere     Ausnützung    der Ventile      erreicht und der Aufbau des Ganzen verein  facht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verbrennungakraftmaschine mit luftloser Einspritzung des Brennstoffes und Füllungs- akkumulierung, dadurch gekennzeichnet, dass ein Akkumulierventil mit mindestens zwei Einspritzstellen derart verbunden ist, dass die von dem gemeinsamen Akkumulierventil aus gespeisten Einspritzstellen in der Einspritz- phase gegeneinander verschoben sind.
    UNTERANSPRüCHE 1. Verbrenuungskraftmaschine nach Patent auspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der zeitliche Verlauf der einzelnen Einspritzun gen bei jeder Einapritzbrennstoffmenge durch einen Steuereingriff am Akkumulier ventil bestimmt wird, während die Zutei lung des Brennstoffes auf die Einspritz- stellen durch einen besonderen Verteiler erfolgt. 2. Verbrennungskraftmaschine nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerperiode des Verteilers grösser ist als die Steuerperiode der Ventilnadel (27 bezw. 28) des Akku mulierventils.
    3. Verbrennungskraftmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Förderhub der den Brennstoff in das Ak- kumulierventil fördernden Pumpe zwischen den Einspritzphasen erfolgt. 4. Verbrennungskraftmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Förderhub der den Brennstoff in das Ak- kumulierventil fördernden Pumpe zum Teil während der Einspritzphase erfolgt, aber spätestens mit derselben beendigt ist.
    5. Verbrennungskraftmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Akkumuliervetitil durch einen Nocken auf der Brennstoffpumpenwelle gesteuert wird. 6. Verbrennungskraftmaschine nach Patent anspruch mit Regler, dadurch gekennzeich net, dass das Akkumulierventil durch einen Nocken auf der Reglerwelle gesteuert wird. 7. Verbrennungskraftmaschine nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer periode des Verteilers die Steuerperiode der Ventilnadeln (27 bezw. 28) symme trisch überdeckt.
CH156545D 1930-09-25 1930-09-25 Verbrennungskraftmaschine mit luftloser Einspritzung des Brennstoffes und Füllungsakkumulierung. CH156545A (de)

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