CH156550A - Anlage zur Erzeugung reinen Dampfes. - Google Patents

Anlage zur Erzeugung reinen Dampfes.

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CH156550A
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    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/02Treatment of water, waste water, or sewage by heating
    • C02F1/04Treatment of water, waste water, or sewage by heating by distillation or evaporation
    • C02F1/042Prevention of deposits
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • B01D21/0012Settling tanks making use of filters, e.g. by floating layers of particulate material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
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    • B01D21/08Settling tanks with single outlets for the separated liquid provided with flocculating compartments

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Description


  
 



  Anlage zur   Erzengung    reinen Dampfes.



   Bei Dampferzeugern mit geringem Wasserinhalt, insbesondere bei solchen, bei denen das Arbeitsmittel einem Ende eines fortlaufenden Rohrstrangs als   Speiseflüssigkeit    zugeführt und am anderen Ende des Rohrstrangs als überhitzter Dampf entnommen wird, können vom ArbeitsmitteI Verunreinigungen mitgerissen werden und an die Verbrauchsstellen gelangen, wo sie Schaden anrichten. Dies ist besonders bei solchen Verunreinigungen der Fall, welche bei der üblichen Reinigung des Rohwassers nicht entfernt werden können, oder welche in das zur Speisung des Dampferzeugers verwendete Kondensat infolge von   Undichtheiten    gelangt sind.



   Es sind schon Anlagen zur Speisewasseraufbereitung bekannt geworden, bei denen das Rohwasser zuerst auf chemisohem Weg und dann auf thermischem Weg geklärt wird.



  Es hat sich indes gezeigt, dass die auf die chemische   Klärung    nachfolgende thermische Klärung zur einwandfreien Ausfällung von Unreinigkeiten allein nicht genügt, weil zur Nachreaktion die   Eällmittel,    die dem Rohwasser zur vorangegangenen chemisohen   Rei-    nigung beigegeben wurden, nicht ausreichten.



  Dies trifft besonders für Kondensate zu, welche infolge   Undichtheiten    verunreinigt wurden und somit nicht die für Rohwasser normalen Härtebilder enthalten.



     Tim    auch die bei der ersten chemischen Reinigung und bei der darauffolgenden thermischen Reinigung nicht ausgefällten Unreinigkeiten aus dem Speisewasser ausscheiden zu können, wird gemäss der Erfindung für die Reinigung des aus Kondensat und aus bereits vorgereinigtem Zusatzwasser bestehenden Speisewassers ein Nachreaktionsbehälter vorgesehen, der zur weiteren Reinigung des Speisewassers mit besonderen, zur Ausfällung der in der Vorreinigungsanlage nicht ausgefällten Verunreinigungen dienenden Fällmitteln betrieben wird und gleichzeitig als Speisewasserbehälter dient. Das Speisewasser kann im Nachreaktionsbehälter unter Druck stehen und eine Temperatur von über 1000 besitzen.



   Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung schematisch dargestellt.



   Das für die Speisung verwendete Roh  wasser oder Zusatzwasser wird durch die Leitung I in die Rohwasserreinigungsanlage 2 eingeführt, in welcher eine Vorreinigung des Rohwassers nach einem bekannten Ver   fahren, zum : Beispiel nach dem lEalk-Soda-    oder nach dem Permutitverfahren, stattfindet.



  In einem Filter 3 werden die ausgefällten, hauptsächlich kolloidalen Verunreinigungen zurückgehalten.



   Das so gereinigte Rohwasser strömt durch die Leitung 4 zusammen mit dem durch die Leitung 5 zugeführten Kondensat in den   Nachreaktionsbehälter    6. Diesem Nachreak  tionsbehälter    werden aus dem Apparat 8 besondere zur Fällung der in der Rohwasserreinigungsanlage 2 nicht ausgefällten Verunreinigungen dienende Fällmittel zugeführt, um für die Nachreaktion und für die Ausfällung der im Speisewasser noch enthaltenen Verunreinigungen die notwendigen Bedingungen zu schaffen. Die Bedingungen für die Nachreaktion können durch Erhöhung des Drucks   bezw.    der Temperatur noch weiter verbessert werden. Dabei scheiden sich die bis dahin noch in gelöster Form vorhandenen Verunreinigungen, zum Beispiel in Flockenform aus.

   Die ausgefällten Verunreinigungen sammeln sich zur   Hauptsache    an der Stelle 9, von welcher der sich sammelnde Schlamm von Zeit zu Zeit durch das Organ 10 entfernt wird. Die Einführung des vorgereinigten Rohwassers erfolgt vorteilhaft in dem mittleren Teil des Behälters 6.



   Um die im Nachreaktionsbehälter 6 nicht zurückgehaltenen Niederschläge bezw.   kollo-    idalen Bestandteile zurückzuhalten, ist das Filter 11 vorgesehen in welches das Speisewasser durch die Leitung 12 eingeführt wird, worauf es durch die Leitung 13 in gereinigtem Zustand durch die Speisepumpe 14 dem nichtgezeichneten Dampferzeuger zugeführt wird.



   Der   Nachreaktionsbehälter    6 dient gleichzeitig auch als Ausgleichsbehälter für das Speisewasser, so dass der Wasserspiegel 15 erheblichen Schwankungen unterworfen ist.



  Steht der   Nachreaktionsbehälter    unter Atmosphären druck, so wird die in den Behälter eintretende Luft in bekannter Weise durch einen gestrichelt gezeichneten Sauerstoffabsorber 16 geleitet, welcher den Sauerstoff   zurückhält    und damit eine Sauerstoffaufnahme des Speisewassers verhindert.



   Um für die Nachreaktion besonders günstige Bedingungen zu erzielen, kann es in gewissen Fällen zweckmässig sein, den Inhalt    des Nachreaktionsbehälters auf über 100 C    zu erwärmen, wobei auch der Druck im Behälter entsprechend erhöht werden muss. Es kann zum Beispiel durch die gestrichelt gezeichnete Leitung 17 Dampf eingeführt werden, so dass sich über dem Wasserinhalt des Behälters 6 ein Dampfpolster befindet. Gleichzeitig muss dann zur Förderung des vorgereinigten Rohwassers eine besondere Pumpe vorgesehen werden.



   Durch die Erfindung wird der Vorteil erreicht, dass der in Dampferzeugern mit geringem Wasserinhalt, besonders in Röhrendampferzeugern erzeugte Dampf ebenso frei von Verunreinigungen ist, wie der in Gross  wasserraumkesseln    erzeugte   llochdruckdampf.      

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einen Dampferzeuger geringen Wasserinhalts aufweisende Anlage zur Erzeugung reinen Dampfes, bei der das zur Speisung verwendete Rohwasser in zwei nacheinanderfolgenden Reinigern gereinigt wird, dadurch gekennzeichnet, dass für die Reinigung des aus Kondensat und aus bereits vorgereinigtem Zusatzwasser bestehenden Speisewassers ein Nachreaktionsbehälter vorgesehen ist, der zur weiteren Reinigung des Speisewassers mit besonderen, zur Ausfällung der in der Vorreinigungsanlage nicht ausgefällten Verunreinigungen dienenden Fällmitteln betrieben wird und gleichzeitig als Speisewasserbehälter dient.
    UNTERANSPRUCH: Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Speisewasser im Nach reaktionsbehälter unter Druck steht und eine Temperatur von über 100 C besitzt.
CH156550D 1931-06-17 1931-06-17 Anlage zur Erzeugung reinen Dampfes. CH156550A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2597362A1 (fr) * 1986-04-22 1987-10-23 Guinard Oil Services Procede et installation de separation des constituants d'une suspension.

Cited By (3)

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FR2597362A1 (fr) * 1986-04-22 1987-10-23 Guinard Oil Services Procede et installation de separation des constituants d'une suspension.
EP0243243A3 (en) * 1986-04-22 1988-01-07 Guinard Oil Services Process and apparatus for separating constituent parts from a suspension
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