CH156575A - Antriebseinrichtung an schrittweise in beiden Drehrichtungen fortschaltbaren Schalteinrichtungen. - Google Patents

Antriebseinrichtung an schrittweise in beiden Drehrichtungen fortschaltbaren Schalteinrichtungen.

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CH156575A
CH156575A CH156575DA CH156575A CH 156575 A CH156575 A CH 156575A CH 156575D A CH156575D A CH 156575DA CH 156575 A CH156575 A CH 156575A
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Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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  Antriebseinrichtung an     schrittweise        inSeiden        Drehrichtungen        fortschaltbaren          Schalteinriehtungen.       Die Erfindung bezieht sich auf eine An  triebseinrichtung an     schrittweise    in beiden  Drehrichtungen     fortschaltbaren    Schaltein  richtungen, zum Beispiel     .Stufenschalter    für       Anlasstransformatoren,        mit    auf einer     Kreis-          bahn        gruppierten        Schleifkontakten    für die  Haupt- und Hilfsbürste des Schalters.

    



  Gemäss der Erfindung erfolgt der  Antrieb des     Schalters    durch ein auf der  Schalterwelle sitzendes     Zapfenrad,    das in  Eingriff mit einer eingängigen Schnecke  steht, die eine ungleichmässige Steigung  besitzt.  



  In der Zeichnung ist -ein     Ausführungs-          beispiel    der Erfindung     .schematisch    darge  stellt. Der Stufenschalter a besitzt die kreis  förmigen Schleifbahnen b und die ebenfalls  kreisförmig gruppierten Kontakte e, an die  die     Anzapfpunkte    der     Regulierwicklung          geführt    sind und über die .die Haupt- und  Hilfsbürste schleifen.

   Die letzteren sitzen  an der     Unterseite        des        Zapfenrades    d, das zum    Beispiel durch den Elektromotor e über das       Zahnrädergetriebe        f,,        f2,        f3,        f4    und die  Schnecke g angetrieben wird. Auf der Zwi  schenwelle<I>h</I> sitzen die Kurvenscheiben     il,        i_.     die die     Funkenziehkontakte    für das funken  freie     Weiterschalten    von einer Stufe zur an  dern ermöglichen.  



       Der        Schneckengang    der eingängigen  Schnecke g ist als Kurvenbahn ausgebildet,  die Steigungen besitzt, durch die die Fort  schaltarbeit entsprechend den erforderlichen  Schaltbedingungen ausgeführt wird und die  durch     steigungsfreie    Strecken miteinander  verbunden sind.

   Ausserdem sind am Anfang       und    Ende der Kurvenbahn steigungsfreie  Strecken vorgesehen, die nach jedem Umgang  der Schnecke zwischen den einzelnen Schalt  stufen das Zahnrad in eine     Totpunktlage     bringen, in der keine Schaltarbeit geleistet       wird.    Auch die     Kurvenscheiben        il,        i.    sind  so ausgebildet, dass sie in der     Totpunktlage     der     Schnecke    keine     Arbeit    zu leisten haben.

        Auf diese Weise ist erreicht, dass zu Anfang  und Ende der     Schaltbewegung    nur eine sehr  geringe     bezw.    gar keine Schaltarbeit geleistet  werden muss, und dass zwischen den einzel  nen Schaltstufen ein vorübergehender     Still-          stanPder    Schalteinrichtung eintritt.

   Um nun  diese     Totpunktlage        zwangläufig    zu sichern,  beziehungsweise dann herbeizuführen, wenn  der Motor aus irgend einem Grunde still  gesetzt wird, das heisst um zu vermeiden, dass  der Schalter auf einer     Zwischenstellung    ste  hen bleibt, wird ein zusätzliches     Mittel,     zum Beispiel die Zugfeder     7n,    vorgesehen,  die     mittelst    der Kurbel k der Zwischen  welle die Schnecke g in die     Totpunktlage          hineinbewegt.    Um zu verhüten, dass bei einem  Bruch der Feder     unzulässige    Störungen auf  treten,

       ist    das freie Ende derselben an dem  als Schalthebel ausgebildeten     Widerlager        n     befestigt, der     unter    der Wirkung der Feder p  die Hilfskontakte o eines Hilfsstromkreises  schliesst, durch den der Ölschalter ausgelöst  oder ein Signalstromkreis geschlossen wird.       Die    Schnecke g kann,     wie    dargestellt, durch  den Elektromotor e oder dergleichen     mittel-          bar    überein     Zahnradvorgelege    .oder aber un  mittelbar     angetrieben    werden.

   Die Zwischen  welle     h,    die Schnecke<I>g</I> und die als     Fort-          schaltzähn.e    dienenden Zapfen r der Zapfen  scheibe d werden vorteilhaft in Kugeln     ge-          lagert,    um Reibungsverluste nach Möglich  keit zu verringern.  



  Zur Verhinderung des     Weiterschaltens     des Zapfenrades über die jeweilige     Endstel-          lung    in einer Schaltrichtung hinaus ist an  dem Zapfenrad ein Anschlag s vorgesehen.  Dieser Anschlag wird zweckmässig dadurch  geschaffen,     dass    der Zwischenraum zwischen  zwei Zapfen r ausgefüllt wird, .so dass ein  Einlaufen der Schmecke in diesen Zwischen  raum verhindert, die Schaltbewegung also  gesperrt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Antriebseinrichtung an schrittweise in beiden Drehrichtungen fortschaltbaren Schalteinrichtungen mit auf einer Kreisbahn gruppierten Schleifkontakten für die Haupt, und Hilfsbürste, bei der ein auf der Schalter welle sitzendes Zapfenrad in Eingriff mit einer eingängigen Schnecke steht, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnecke eine um gleichmässige Steigung besitzt.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Antriebseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schnek- kengang mit die Fortschaltarbeit be wirkenden Steigungen und mit diese ver bindenden steigungsfreien Strecken aus gebildet ist. 2.
    Antriebseinrichtung nach Unteransprach 1, dadurch gekennzeichnet, dass am An fang und Ende des Schneckenganges steigungsfreie Strecken vorgesehen .sind, die nach jedem Umgang der Schnecke zwischen den einzelnen Schaltstufen das Zapfenrad in eine Totpunktlage brin gen, in der keine Schaltarbeit geleistet wird. 3. Antriebseinrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zusätz licUe Mittel vorgesehen sind, die zwang läufig die Totpunktlage des Zapfenrades nach jeder Umdrehung sichern, indem sie die Schnecke in eine entsprechende Zage zwingen. 4.
    Antriebseinrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der die Schnecke antreibenden Welle eine Zugfeder unter Zwischenschaltung einer Kurbel befestigt ist. Antriebseinrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende der Zugfeder an einer Kontakt- vorrichtung angreift, die bei Bruch der Feder in Wirkung tritt und einen Hilfs stromkreis schliesst.
    6. Antriebseinrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Zapfenrad ein Anschlag angebracht ist, der das Weiterschaltün über die jeweilige Endstellung des Schalters hinaus ver hindert. 7. Antriebseinrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwi schenraum zwischen zwei Zapfen des Zapfenrades ausgefüllt ist. 8.
    Antriebseinrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass auch die Kurvenscheiben für die Steuerung der Funkenziehkontakte so ausgebildet sind, dass sie in der Totpunktlage der Schnecke keine Arbeit zu leisten haben. 9. Antriebseinrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die An- triebswelle der Schnecke, diese selber und die Fortscha;ltzapfen des Zapfen rades in Kugeln gelagert sind. 10.
    Antriebseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnecke mittelbar oder unmittelbar durch einen Motor angetrieben wird.
CH156575D 1930-06-10 1931-06-03 Antriebseinrichtung an schrittweise in beiden Drehrichtungen fortschaltbaren Schalteinrichtungen. CH156575A (de)

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