CH156600A - Einrichtung zur Zuführung des fettartigen Dichtungsmittels zum Dichtungsraum von wasserlosen Gasbehältern. - Google Patents

Einrichtung zur Zuführung des fettartigen Dichtungsmittels zum Dichtungsraum von wasserlosen Gasbehältern.

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CH156600A
CH156600A CH156600DA CH156600A CH 156600 A CH156600 A CH 156600A CH 156600D A CH156600D A CH 156600DA CH 156600 A CH156600 A CH 156600A
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CH
Switzerland
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pump
sealant
container
intermediate container
grease
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English (en)
Inventor
Maschinenfabrik Augsburg-Nue G
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Maschf Augsburg Nuernberg Ag
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Description


  Einrichtung zur     Zuführung    des fettartigen Dichtungsmittels     zum        Dichtungsraum     von wasserlosen Gasbehältern.    Es ist bekannt, bei     wasserlosen    Gasbehäl  tern (Scheibengasbehältern) als Abdich  tungsmittel eine     fettartige    Masse zu     verwen-          den,    die in einem nach dem Behältermantel  zu offenen Raum untergebracht ist und die  eine gasdichte Abdichtung zwischen der  Scheibe und dem Mantel bildet.

   Für den  Ersatz     etwa    verloren gehenden Fettes wäh  rend des Gebrauches hat man schon dadurch  gesorgt, dass von einer Pumpe aus zu geeig  neten     Zeiten,der    Dichtungsraum wieder mit       Fett        gefüllt        wird.     



  Gegenstand der Erfindung ist eine Ein  richtung, welche den Ersatz des     Dichtungs-          fettes    selbsttätig vornimmt. Sie ist dadurch  gekennzeichnet, dass in die Leitung, welche  von einer beispielsweise durch einen     Elektro-          notor    betriebenen Pumpe zum Dichtungs  raum führt, ein     raumveränderlicher,    unter  äusserem Druck stehender     Zwischenbehälter     eingefügt ist, aus dem der     Dichtungsraum       mit     Dichtungsmittel    gespeist wird, solange  die Pumpe nicht arbeitet.

   Damit weiterhin  auch dann, wenn der Inhalt dieses Zwischen  behälters verbraucht ist, ein Ersatz an Dich  tungsmittel     stattfinden    kann, sind Mittel  vorgesehen, um die Pumpe in Gang zu set  zen     bezw.    stillzulegen. Dies kann zum Bei  spiel dadurch geschehen, dass (bei elektromo  torischem Antrieb) der Schalter des Pumpen  motors von einer mit dem raumveränder  lichen Behälter verbundenen     Einrichtung    aus  automatisch betätigt wird,     derart,    dass die  Pumpe fördert,     sobald    der Behälter geleert  ist und wieder stillgesetzt wird, wenn der  Behälter     wieder        gefüllt    ist.  



  Anhand der Zeichnung, die ein Ausfüh  rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  darstellt, soll dieser näher erläutert werden.  



  Die Abbildung stellt einen wasserlosen       Gasbehälter        nach    dem Glockensystem dar.  Derselbe besteht aus dem flachen, scheiben-           förmigen    Boden a., der auf Stützen ö ange  ordnet ist, und der auf- und     abbeweglichen     Glocke c. Das Gas     befindet    sich in dem     Raum     <I>d</I> über der Scheibe<I>a</I> und die Abdichtung  zwischen der letzteren und dem Glocken  mantel erfolgt durch eine Dichtung, die im  wesentlichen aus dem mit Fett gefüllten       Ringraum    e besteht. Derartige     Dichtungen     sind an     und    für sich in der einschlägigen  Technik bekannt.

   Zum Andrücken der den  Dichtungsraum oben und unten     begrenzenden     Leisten f und g, die an der biegsamen Blech  wand h befestigt sind, dient im vorliegenden  Fall die in dem Raum i. befindliche Flüssig  keit, die, um ein Einfrieren im Winter zu  vermeiden,     mittelst    des Heizkörpers     )c    er  wärmt werden kann.    Die     Zuführung    des Abdichtungsmittels  erfolgt     mittelst    der     Pumpe    1, die durch einen  Elektromotor m angetrieben wird. Die  Pumpe entnimmt das Fett aus einem grossen  Behälter n durch die Rohrleitung o und för  dert dasselbe durch die Leitung<I>p, q</I> in den  Dichtungsraum e.

   In diese Leitung ist der  raumveränderliche Behälter r     eingefügt,    der  im vorliegenden Fall aus einem zusammen  drückbaren     Lederbalg    mit aufgesetztem     Delc-          kel    s besteht. Durch das Gewicht t, welches  durch -eine Hebelübertragung auf den Deckel  s wirkt, wird ein äusserer Druck auf den  Behälter r ausgeübt und der Inhalt an Dich  tungsmittel nach dem Dichtungsraum e hin  gedrückt. Etwa     Trier    verloren gehendes Fett  wird auf diese Weise ständig     selbsttätig    er  setzt.  



  Auf den in die     Zuleitung    des Motors m  eingebauten Schalter     u    wirkt der Hebel     v     derart, dass der Motor wie oben     beschrieben.          in    Betrieb gesetzt wird, sobald der Zwischen  behälter r geleert ist und wieder ausgeschal  tet wird, wenn die Pumpe den Zwischenbe  hälter r     wieder    gefüllt hat. Zu diesem  Zwecke ist der     genannte    Hebel v durch die  Stange<I>w</I> mit dem das Gewicht<I>t</I> tragenden  und entsprechend der     Füllung    des     Behälters     <I>r</I> sich bewegenden Hebel<I>x</I> verbunden.

   Wie  die Abbildung erkennen lässt, ist der Schalter         u    geöffnet, solange genügend Vorrat in dem  Zwischenbehälter r vorhanden ist. Er wird  in der untern, gestrichelt angedeuteten Stel  lung des Hebels v geschlossen, sobald das  Gewicht t tief genug herabgesunken und der  Zwischenbehälter r geleert ist. Umgekehrt  erfolgt wieder ein Ausschalten des     Motors     durch den in die obere Stellung gelangenden  Hebel v, wenn bei gefülltem Zwischenbehäl  ter<I>r</I> das Gewicht<I>t</I> angehoben ist.  



       Damit    der Inhalt des     Zwischenbehälters    2   im Winter angewärmt wird, ist der letztere       unmittelbar    an den Boden des Gefässes i an  gebaut und wird unter     Vermittlung    des     (x    e  fäAinhaltes von dem Heizkörper     k    aus mit  angewärmt. Es kann natürlich auch der Be  hälter r eine eigene Heizvorrichtung erhalten.  



  Die geschilderte Einrichtung kann bei  grossen Gasbehältern in     mehrfacher    Anord  nung vorgesehen sein, um den ausgedehnten       Dichtungsraum    genügend mit Dichtungsmit  tel zu versorgen. Es kann auch eine einzige  Pumpe mehrere Zuführungsstellen für das  Dichtungsfett bedienen, die beispielsweise  durch eine Art     Ringleitung    verbunden sind,  und es kann für jede derselben ein Zwischen  behälter oder für mehrere ein gemeinsamer  vorhanden sein.  



  Die Mündungen der Leitungen<I>p</I> und<I>q</I>  in den Behälter<I>r</I> können durch     Ventile   <I>y</I>  und z abgesperrt werden, und zwar geschieht  die     Betätigung    dieser Ventile     zwangläufig     zugleich mit der     Betätigung    der Pumpe.

    Unter Vermittlung des untern     Armes    v' des  Hebels<I>v</I> wird das Ventil<I>y</I> geschlossen und  das     Ventil        z    geöffnet, und damit der Ein  tritt von Dichtungsmittel in den Behälter     r     freigegeben, wenn die Pumpe 1 anfängt zu  fördern, und umgekehrt wird Ventil z ge  schlossen und y geöffnet, wenn der Behälter  gefüllt ist und Dichtungsmittel     aus        ihm    zu  dem Dichtungsraum e gelangen soll. Es bie  tet diese selbsttätige Steuerung eine Sicher  heit gegen Verluste an     Dichtungsmittel    in  der Dichtung während des mit erhöhtem  Drück vor sieh gehenden Füllens des Behäl  ters r.

        Die letzterwähnten Massnahmen - selbst  tätiges     Ingangsetzen    und Abstellen der  Pumpen, Absperrender Zu- und Ableitungen  des     Dichtungsmittels    und Heizung des Behäl  ters - sind notwendig mit Rücksicht ;auf die  Eigenart des     Dichtungsmittels.    Da dasselbe  verhältnismässig starr     bezw.    dickflüssig ist,  folgt es nicht ohne weiteres .den hydrau  lischen Gesetzen, die sonst für Wasser, Öl  oder dergleichen gültig sind;

   so wird zum  Beispiel der Widerstand der Rohrleitungen       finit    zunehmender Entfernung von der Pumpe  viel stärker ansteigen als es sonst der Fall  ist und es könnte, sofern die selbsttätigen  Absperrvorrichtungen des raumveränder  lichen Gefässes fehlten, vorkommen, dass zum  Beispiel beim Anschluss mehrerer Gefässe an  eine Pumpe unter der Wirkung des Pumpen  druckes das Dichtungsfett nur in den ersten  Behälter gelangte, von dort zu der Dichtung  käme und zwischen     )Vand    und Dichtungsrin  gen austreten könnte,     während    die entfern  teren Behälter und Dichtungsstellen     uuver-          sorgt    blieben.

   Auch die     Heizvorrichtung     dient der besonderen Art     des    Dichtungsmit  tels, indem sie eine     unerwünschte    Zunahme  der Starrheit des Fettes bei tiefen Tempera  turen verhindert, also die Betriebsmöglich  keit der ganzen Vorrichtung als hydrauli  schen Apparat sicherstellt, im Gegensatz zu  der- älteren bekannt     gewordenen        Heizvorrich-          tungen    für Abdichtungsflüssigkeiten, die in  erster Linie eine Eisbildung verhindern oder  die     Abscheidung    von Wasser und Verunrei  nigungen fördern sollen.  



  An Stelle des nachgiebigen Lederbalges  kann für den Behälter r auch ein Zylinder  mit darin beweglichem Kolben gewählt wer  den. Ebenso lassen sich die Ventile y und  durch gesteuerte Hähne oder dergleichen er  setzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Zuführung des fett artigen Dichtungsmittels zum Dichtung.- raum von wasserlosen Gasbehältern mittelst einer Pumpe, dadurch gekennzeichnet, dass in die von der Pumpe zum Dichtungsraum füh rende Leitung ein raumveränderlicher, unter äusserem Druck stehender Zwischenbehälter (r) eingefügt ist, aus dem der Dichtungs raum (e) mit Dichtungsmittel gespeist wird. solange die Pumpe (l) nicht arbeitet, und dass Mittel vorgesehen sind, um zwecks Wie derfüllens des Zwischenbehälters die Pumpe in Gang zu setzen, bezw. nach dem Füllen abzustellen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch mit Elektromotorantrieb, dadurch gekenn zeichnet, dass der Schalter (u) des Pum penmotors (m) von einer mit dein raum veränderlichen Zwischenbehälter verbun denen Vorrichtung<I>(v, w, x)</I> automatisch betätigt wird, derart, dass die Pumpe (d) fördert, sobald der Zwischenbehälter (r) geleert ist und wieder stillgesetzt wird, wenn der genannte Behälter wieder ge füllt ist.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von der Betätigungsvorrichtung für den Pumpenschalter gleichzeitig Absperr vorrichtungen (y, z) für die Zu- und Ab leitungen<I>(p, q)</I> des Dichtungsmittels zum bezw. vom Zwischenbehälter (r) ge steuert werden. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Zwischenbehälter mit einer Heizvorrichtung versehen ist.
CH156600D 1930-06-14 1931-05-26 Einrichtung zur Zuführung des fettartigen Dichtungsmittels zum Dichtungsraum von wasserlosen Gasbehältern. CH156600A (de)

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