CH156692A - Falzziegelpresse. - Google Patents

Falzziegelpresse.

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CH156692A
CH156692A CH156692DA CH156692A CH 156692 A CH156692 A CH 156692A CH 156692D A CH156692D A CH 156692DA CH 156692 A CH156692 A CH 156692A
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CH
Switzerland
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flap
drum
axis
revolver
brick press
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Application number
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English (en)
Inventor
Heidelberg-Mannheim-Stuttgart
Original Assignee
Portland Cementwerke Heidelber
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)

Description


      Falzziegelpresse.       Die Erfindung betrifft eine     Revolverfalz-          ziegelpresse,    bei der über der, eine grössere  Anzahl von     Mat-iizen    tragenden     dreIlbaren          Trommeldie        Pressvorrichtung    angeordnet ist.  



  Bei der Herstellung von Falzziegeln auf  solchen Pressen     muss,    um mit Sicherheit im  mer vollständige Ziegel zu erhalten, mit     Ma-          terialüberselluss    gearbeitet werden, das heisst  es     muss    mehr Material zwischen Matrize und  Stempel eingebracht werden, als jeweils für  den Ziegel benötigt wird. Die Folge ist,     dass     seitlich erhebliche Materialmengen herausge  drückt werden.

   Während nun das seitlich in  der Drehrichtung der Trommel     herausge     drückte Material nicht stört und ohne wei  teres frei abfallen kann,     muss    das an der an  dern Seite, das heisst gegen die Drehrichtung  der Trommel heraustretende Material sofort  abgenommen -werden, um -eine Beeinträchti  gung des nächsten Ziegels zu vermeiden. Es  ist deshalb nötig,     dass    der die     Revolver-Fa,1z-          ziegelpresse    Bedienende das gegen die neue    Matrize seitlich     austreten-de    Material immer  jeweils sofort entfernt.

   Diese Arbeit stellt  eine unerwünschte Belastung beim Arbeiten  mit der     Revolverfalzziegelpresse    dar, die  durch die Erfindung vermieden werden soll.  



  Die Erfindung besteht nun darin,     dass    der  Revolvertrommel auf der     Material-Aufgabe-          seite    eine,     sah-wingbare    Klappe zugeordnet ist,  zum Zwecke der Entfernung von beim For  men ausgetretener überschüssiger     Pressmasse,     und     dass    die     #Schwingaolise    der vom     Press-          stempel    getragenen Klappe parallel zur       TTommelaelise    verläuft und die Klappe beim  Hochheben des Stempels entgegen der Dreh  richtung der Trommel selbsttätig nach aussen  geschwenkt wird.  



  Es ist besonders wichtig, für einen prak  tischen Betrieb eine einfache, das heisst wenig  empfindliche und doch völlig zuverlässige       Abfällbeseitigungseinriehtung    zu<B>-</B> schaffen.  Dies kann dadurch erreicht werden,     dass    die      Klappe auf einer     so'hwingbar    gelagerten  Achse angeordnet ist, die parallel zur Trom  melachse verläuft und die durch einen  Steuerhebel beim Hochheben des Stempels  durch einen ortsfesten, jedoch in seiner Hö  henlage ein- und feststellbaren Anschlag     ge-          k5     dreht wird.  



  In der     Zeichnuno-    ist ein     Ausführun-Sbei-          ?'        el     spiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt eine     Revolverfalzziegel-          presse    in Vorderansicht;       Fig.    2 ist die dazu gehörige     Seitenansielit;          #n    n       Fig.   <B>3</B> ist ein Teilquerschnitt durch die  Trommel.  



  a sind die beiden Ständer, in denen oben  die     Antriehswelle   <B>b</B> gelagert ist. Auf der  Welle<B>b</B> sitzen eine     Losseheibe        c    und eine  Antriebsscheibe<B>d.</B> Durch die letztere -wird  von einem nicht dargestellten Riemen die  Welle<B>b</B> und damit ein Zahnrad e angetrie  ben, das mit einem grösseren zweiten Zahnrad  <B>f</B> in Eingriff steht. Dieses zweite Zahnrad<B>f</B>  gibt durch eine Welle     g,dem    Stempel h ab  wechselnd eine Heb-     und        Senkbewe--un-.     



  C     ZD     Unter dem Stempel h befindet sich die     Re-          volvertrornmel    i, die die Form eines fünf  eckigen Prismas aufweist. Die einzelnen  Seitenflächen dieses Prismas     i"   <I>i" i"</I>  sind so gestaltet,     dass    sie mit Randleisten zu  sammen Arbeitsformen für die zu erzeugen  den Ziegel bilden. Es können aber auch be  sondere Formen auf die Seitenflächen     auf-          ,gesetzt    werden. Der Stempel<B>k</B> ist ebenfalls  entsprechend geformt. Die Trommel i ist mit  einer 'Welle<B>k</B> in den Ständern a drehbar ge  lagert und kann durch eine nicht dargestellte  Einrichtung schrittweise im Rhythmus der  Stempelbewegung gedreht werden.

   Am Stem  pel     lb    ist ein Bügel in befestigt, dessen freie  nach unten weisende Schenkelenden n Lager  für eine Achse o aufnehmen. Auf dieser  parallel zur Trommelachse verlaufenden  Achse sitzt einseitig gegen die Trommel ge  richtet eine Klappe<B>p.</B> Ferner trägt die Achse  einen Steuerhebel<B>q,</B>     dem    ein am Ständer  fester Anschlag r zugeordnet ist. Dann sitzt  auf der Achse o noch ein einarmiger Hebel    <B>,g,</B> der an seinem freien Ende ein Gewicht t  trägt. Die Drehrichtung der Revolvertrom  mel ist durch einen Pfeil<B>m</B> angegeben.  



  Die Arbeitsweise der Presse gestaltet sieh  nun wie folgt:  Das beim     Pressvorgang    in der Richtung  des Pfeils w     (Fig.   <B>3)</B>     herausgedrüekte    über  schüssige Material gelangt auf die     wagrecht     liegende Klappe<B>p,</B> die sich dicht gegen die  Randleiste v der Formfläche i, anlegt. Beim  Hochgehen des Stempels     ii,    nach beendetem       Pressvorgang    trifft, da. die Achse o durch den  Bügel m mit     hoehbewegt    wird, der Steuer  hebel     q    gegen den festen Anschlag r.

   Die  Achse o wird damit bei der Weiterbewegung  des Stempels gedreht, und zwar gegen den       Uhrzeigersinn    und gegen die Wirkung des  am Hebel s wirkenden Gewichtes t.  



  Bei dieser Drehbewegung der Achse o  wird das inzwischen auf die Klappe<B>p</B> ge  langte, beim     Pressvorgang    nach dieser Seite  herausgedrückte Material mitsamt der  Klappe<B>p</B> in Richtung des Pfeils x     (Fig.   <B>3)</B>  hochbewegt und damit aus dem Bereich der  Trommel     weggefürdert.     



  Bei der     Senkbewegoung    des Stempels ge  langt die Klappe<B>p</B> wieder in die in     Fig.    2  dargestellte Stellung, während inzwischen ein  fertiger Ziegel abgenommen und die Trom  mel um eine     Fünftelumdrehung    weiterbe  wegt wurde.  



  Der Anschlag r ist zweckmässig einstell  bar, damit die Bewegung der Klappe gere  gelt, insbesondere das Niedergehen der  Klappe so eingestellt werden kann,     dass    sie  ihre horizontale Lage bereits erreicht hat,  bevor das überschüssige Material     herausge-          presst    wird.  



  Die     Verstellbarkzeit    des     Anschla"#"-es    wird  am einfachsten     da-durch    erreicht,     dass    die Lö  cher, durch welche die beiden, seiner Befe  stigung am Ständer der Presse dienenden  Schrauben gehen, als Schlitze ausgebildet  sind, so     dass    der Anschlag in Richtung die  ser Schlitze nach oben oder unten verschieb  bar und dann mittelst der Schrauben fest  stellbar ist.      Die Ausführung der     Revolver-Presse    in  ihren übrigen, nicht näher erwähnten Einzel  heiten kann beliebig sein. Wesentlich ist für  die Erfindung die Art der Anordnung der  Abwurfklappe.

Claims (1)

  1. PATENTANSPR-UCH: Revolverfalzziegelpresse, dadurch ge kennzeichnet, dass der Revolvertrommel auf der Materialaufgabeseite eine schwingbare Klappe zugeordnet ist, zum Zwecke der Ent fernung von beim Formen ausgetretener über schüssiger Pressmasse, und dass die Schwing- aebse der vom Pressstempel getragenen Klappe parallel zur Trommelachse verläuft und die Klappe beim Hochheben des Stem pels entgegen der DrehrichtLing der Trommel selbsttäti-,
    nach aussen geschwenkt wird. 2D UNTERANSPRVCHE: <B>1.</B> Revolverfalzziegelpresse nach dein Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe auf einer parallel zur Trommelachse verlaufenden, drehbar fre- lagerten Achse angeordnet ist, und dass diese Achse einen Steuerhebel trägt. der beim Hochheben des Stempels in den Be reich eines ortsfesten, jedoch in seiner Hö henlage ein- und feststellbaren Anschlages gelangt und damit gedreht wird.
    <B>2.</B> Revolverfalzziegelpresse nach dem Patent- C anspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe unter dein Einfluss eines Gegengewichtes steht.
CH156692D 1930-09-08 1931-08-17 Falzziegelpresse. CH156692A (de)

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CH156692A true CH156692A (de) 1932-08-31

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