CH156700A - Verfahren zur Gewinnung eines Mischgases aus Destillationsgas und Wassergas bei Öfen zur Erzeugung von Gas und Koks unter Mitbenutzung von minderwertigem Brennstoff. - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung eines Mischgases aus Destillationsgas und Wassergas bei Öfen zur Erzeugung von Gas und Koks unter Mitbenutzung von minderwertigem Brennstoff.

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CH156700A
CH156700A CH156700DA CH156700A CH 156700 A CH156700 A CH 156700A CH 156700D A CH156700D A CH 156700DA CH 156700 A CH156700 A CH 156700A
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CH
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gas
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coke
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Vertikal-Ofen Gesells Dessauer
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Dessauer Vertikal Ofen Ges M B
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels

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  • Industrial Gases (AREA)
  • Solid Fuels And Fuel-Associated Substances (AREA)

Description


      Verfahren    zur     Gewinnung    eines     llIischgases    ans     Destillationsga.s    und Wassergas     hei    Öfen  zur     Erzengumg    von Gas und     Kohs    unter     1Vlitbenutzung    von     minderwertigem    Brennstoff.

      Man hat bereits vorgeschlagen, bei einem  Ofen zur Erzeugung von Gas und     Koks     unter Ausnutzung eines minderwertigen  Brennstoffes, zum Beispiel des bei der     Koks-          aufbereitung    anfallenden     Perlkokses,    ein  Mischas aus     Destillationsgasen    und Wasser  gas dadurch zu gewinnen,     dass    die zur Er  zeugung der Gase dienenden Kammern von  aussen beheizt und die     Destillationsgase    der  Steinkohle durch die Säule aus dem minder  wertigen     Brennstoff    hindurchgeführt wer  den, wobei, sobald diese Säule auf die zur       Wassergaserzeugung    erforderliche Tempera  tur gekommen ist,

   durch     Einführung    von  Dampf Wassergas erzeugt und durch diese  Säule hindurchgeleitet wird. Die Brennstoff  säule aus dem minderwertigen Brennstoff  dient dann bis zur Hindurchführung des       1.Vassergases    als, 1     ilter    für die     teerigen    Be  standteile, also die schweren Kohlenwasser  stoffe der     Destillationsgase.    Tritt das    Wassergas durch diese Brennstoffsäule hin  durch, so spült es die schweren Kohlenwasser  stoffe aus und reichert sich damit an.

   Man  erhält auf diese Weise     infolge    des     Wasser-          gaszusatzes    eine um 10 bis 20     %    grössere  Ausbeute, als wenn die Kammer nur mit  Steinkohle     beschickt    wird, und dabei ist der  Heizwert des Mischgases ebenso hoch wie der  Heizwert der     Destillationsgase    allein, ob  gleich der Heizwert des Wassergases wesent  lich niedriger ist. Dies ist darauf zurück  zuführen, dass die     Kohlenwasserstoffe    der       Destillationsgase    dem nutzbaren Mischgas  erhalten bleiben.

   Erfahrungsgemäss     schlagen     sich in der kühleren Gasableitung ausserhalb  der Kammer nur geringe Mengen schwerer       Kohlenwasserstoffe    als Teer nieder.  



  Zur Erzielung dieses Erfolges muss die  als Filter dienende Säule aus dem minder  wertigen Brennstoff auf einer Temperatur  gehalten werden, die zwischen 400-500   C,      im Mittel bei 450   C liegt. Würde die Tem  peratur unter 270   sinken, so     würden    die  schweren     Kohlenwasserstoffe    kondensieren,  übersteigt die     Temperatur        G;50      C, so würde       ein    Krachen (Spalten) der Kohlenwasser  stoffe eintreten, also eine Zerstörung dieser  hochwertigen Bestandteile der Destillations-    gase.

    Es hat sich nun im praktischen Betriebe  herausgestellt, dass an der Stelle, an welcher  die     Destillationsgase    in die .Säule aus dem  minderwertigen Brennstoff, zum     Beispiel    dem       Perlkoks,    eingeführt werden, leicht Ver  stopfungen eintreten können, die den freien  Durchgang der     Destillationsgase    behindern.  Dies kann zu einer übermässigen Erhitzung  an der Einführungsstelle führen, wodurch  die Gefahr des     Krachens    der Gase entsteht.  



  Nach der Erfindung ist-dieser     Übelstand     dadurch vermieden, dass die     Destillations-          gase    der Steinkohle und das aus dem minder  wertigen     Brennstoff    gewonnene Wassergas       pnit    ihrer Bi     lrlun.-.swärme    in einer Mischkam  mer     aufeinandertreffen,    die durch Aussen  beheizung auf einer Temperatur gehalten  wird, die zwischen der Kondensationstempe  ratur und der Krachtemperatur der schwe  ren     Kohlenwasserstoffe    der     Destillationsgase     liegt.  



  Auf der Zeichnung sind zwei beispiels  weise Ausführungsformen eines zur Durch  führung des Verfahrens dienenden Ofens  dargestellt.  



       Fig.    1 ist ein     Längsschnitt    durch eine  Ausführungsform;     Fig.9    zeigt einen senk  rechten Längsschnitt durch eine andere Aus  führungsform des Ofens, und     Fig.    3 ist ein       wagrechter        Schnitt    nach der Linie     A-B    der       Fig.    9.  



  Bei dem in     Fig.    1 dargestellten Ofen sind  in bekannter Weise eine Reihe senkrechter  Kammern     a',        a2...    nebeneinander angeordnet,       die.unten    mit einem Verschluss b und oben  mit Füllöffnungen c versehen sind. Die     Be-          heizung    der Kammern erfolgt durch Heiz  gase, die in dem Generator d erzeugt, nach  Mischung der durch den Kanal .e zuströmen  den Oberluft zur Entzündung gebracht wer-    den und in den die Kammern     a1,        a2...    um  gebenden Heizzügen f verbrennen.  



  Die Kammer a' wird mit Steinkohle     7c     und die Kammer a=     mit    dem minderwertigen  Brennstoff     na,    zum     Beispiel        Perlkoks,    gefüllt.  



       Oberhalb    der beiden Brennstoffsäulen sind  die Kammern a' und a\ durch einen Kanal n  miteinander verbunden. Gegenüber der     Mün-          fungsstelle    des Kanals     n    ist in der Kammer       a2    die     G < asabzugsleitung        g    vorgesehen, die zur  Vorlage     lt    führt. Sowohl in die Kammer<I>a',</I>  als auch in die Kammer     a2    kann von unten  Wasserdampf     durch        Leitungen    i eingeführt  werden.  



  Bei der erstmaligen Inbetriebsetzung des  Ofens wird zunächst die Kammer     a=    mit       Perlkoks    beschickt, sie ist aber nur soweit  gefüllt, dass die Oberfläche der Brennstoff  säule noch unterhalb des Kanals n liegt.  Durch die     Aussenbeheizung    wird die Brenn  stoffsäule auf eine Temperatur von 700 bis  <B>800</B>   C gebracht, also auf die Temperatur,  bei welcher durch Einführung von Wasser  dampf Wassergas erzeugt wird. Darauf  wird in die Kammer a' Steinkohle eingefüllt.  In dieser Kammer beginnt daher die Ent  gasung der Steinkohle     1c.    Zugleich wird in  die glühende     Perlkoksfüllung    m der Kam  mer a2 von unten Wasserdampf durch die  Leitung i eingeführt.

   Es entsteht daher in  cl er Kammer     a2    Wassergas, welches aufwärts  strömt und den oberhalb der     Perlkokssäule     m in der Kammer     a2    befindlichen freien  Raum o anfüllt. Die     Destillationsgase    der  Steinkohle     1c    treten unter der     Wirkung    des  Saugzuges in der Gasableitung     g    durch den  Kanal     7a        hindurch    und treten quer zu der  Strömungsrichtung des     Wassergasstromes    in  den freien Raum oder Kammer     a2.    Dieser  freie Raum o wird durch die     Aussenbehei-       <RTI  

   ID="0002.0069">   zung    unter Berücksichtigung der ihm durch  die Gase zugeführten Wärme auf einer Tem  peratur von 400 bis 500   C, also einer Tem  peratur gehalten, die zwischen der Konden  sationstemperatur und der Krachtemperatur  der schweren     Kohlenwasserstoffe    der     Destil-          lationsgase    liegt. Zweckmässig wird der ge-           nannte    Raum auf einer Temperatur von etwa       450      C gehalten.  



  Der Räum o dient als Mischkammer für  die     Destillationsgase    und das Wassergas.  Dadurch, dass in diesem Raum die beiden       dien    zueinander 'geführten Gasströme     aufein-          anclerprallen,    findet eine innige Mischung  statt, was zur Folge hat, dass die in den       Destillationsgasen    der'     Steinkohle    enthaltenen  schweren     Kohlenwasserstoffe        (leichte    01e,  schwere Öle, Benzol usw.) von dem Wasser  gas     adsorbiert    werden.

   Diese     Mischkammer     o wird durch Regelung der     Aussenbeheizung     der Kammer     a=    mit Hilfe der üblichen, in  den     Heizzügen    f vorgesehenen     Chamotte-          schieber,    wie vorher erwähnt ist, auf einer  Temperatur von etwa 450   C gehalten. Es  kann daher in der     Mischkammer    einerseits  eine Kondensation der schweren Kohlen  wasserstoffe nicht eintreten, anderseits ist  auch eine Zerstörung der Kohlenwasserstofft  vermieden; diese entweichen vielmehr zu  sammen mit dem Mischgas durch die Lei  tung     g    zur Vorlage     h.     



  Während der letzten Stufe der Entgasung  der Steinkohle     1e,    die dann bereits im wesent  lichen aus glühendem     Kolcs    besteht, wird  auch in diesen     Koks    durch die Leitung     i          'Wasserdampf        eingeführt,    so dass ein Gemisch  aus     Destillationsga.s    und Wassergas durch  den Kanal     n    in die Mischkammer o     tritt.     



  Ist die     Kohlefüllung        7c    ganz entgast, so  wird die Kammer     a'    entladen, um den ge  wonnenen     Koks    weiter verbrauchen zu kön  nen. Die Kammer     a1    wird dann mit frischer  Steinkohle beschickt.

   Ist in der Kammer     n'     die     Perlhoksfüllung    infolge der Wassergas  erzeugung zum Teil verbraucht, so wird       frischer        Perlkoks    von oben nachgefüllt, wo  bei stets darauf geachtet wird, dass sich die  Oberfläche der     Perlküksfüllung        gn    unterhalb  des Kanals n befindet, so dass die Misch  kammer o frei von     Brennstoff    bleibt.  



  Bei dem     Aufeinandertreffen    der oben ge  schilderten beiden Gasströme, nämlich der       'Destillationsgase    der Steinkohle und des aus  dem minderwertigen Brennstoff gewonnenen         Wassergases,    werden die schweren     Kohlen-          wa,sserstoffe    der     Destillationsgase    durch das       'Wassergas    aufgenommen,     wahrscheinlich    ab  sorbiert, so dass sich dieses Gas dadurch an  reichert.

   Die schweren     Kohlenwmserstoffe     bleiben ebenso wie bei der Hindurchführung  durch die Säule aus dem minderwertigen  Brennstoff dem Mischgas erhalten, da sie  sich nur in geringen     Massen    in der Gas  ableitung niederschlagen. Verstopfungen in  der Kammer und ihre unliebsamen Folgen  sind aber vermieden, da die Mischkammer  frei von Brennstoff ist.

   Auch ist schon zu  Beginn der Entgasung der Steinkohle der  minderwertige Brennstoff auf Rotglut ge  bracht, so dass sofort durch Einführung von  Wasserdampf Wassergas     erzeugt    werden  kann,     während    man     friiher    mit der     Wasser-          gaserzeunung    warten musste, bis     der        minder-          wertigo    Brennstoff während der     Entgasun-          der    Steinkohle auf Rotglut gekommen ist.  Die Ausbeute an Gas ist dadurch weiter     er-          böht.     



  Das Mischgas hat dadurch, dass in ihm  schwere     Kohlenwasserstofft    enthalten sind,  einen Heizwert von etwa 4200 WE bis  4800 WE und höher, je nachdem man mehr  oder weniger Dampf zur     Wassergaserzen-          gung    hinzufügt. Dabei ist die Ausbeute an  Gas grösser, als wenn beide Kammern a' und       a         mit    Steinkohle gefüllt wären. Zugleich  ist der     Perlkoks,    der ausser zur     Wassergas-          erzeugung    sehr schwer verwertbar ist, in  bester Weise ausgenutzt. Dabei wird zu  gleich aus der Steinkohle ein     verhältnismässir,     hochwertiger     Koks    gewonnen.

   Ferner sind  Verstopfungen der     Gasableitungen    durch  Dickteer vermieden, da sich in der Gas  ableitung     g    und der Vorlage<I>h</I> erfahrungs  gemäss mir     -.ehr    wenig     Dickteer        abscheidet.     



  Bei dem in     Fig.2    und 3 dargestellten  Ofen ist in einem Ofenblock eine Reihe senk  rechter Kammern nebeneinander angeordnet.  die durch     Heizzüge    p     (Fig.    3) voneinander       getrennt    sind. Den Heizzügen wird das Heiz  gas aus dem Generator d zugeführt. Jede  Kammer ist durch eine senkrechte Zunge  in einen Raum     a'    von grösserem Fassungs-      vermögen und einen Raum     a2    von erheblich  kleinerem Fassungsvermögen unterteilt. Diese  beiden Räume stehen oben durch eine     Off-          nung        ni     miteinander in Verbindung.

   Gegen  über der Öffnung     n'    und etwas oberhalb die  ser     miindet    in die Kammer     a2    die Gas  ableitung     g,    welche zur Vorlage     la    führt.  Etwas oberhalb des Verschlusses b der Kam  mer     a2    ist ein Schieber r angeordnet. So  wohl unterhalb dieses Schiebers, als auch  in mittlerer Höhe der Kammer kann     mittelst     der Leitungen     i    Dampf eingeblasen werden.  



  In die Heizzüge p sind in bekannter  Weise im Abstand übereinander mehrere  Scheidewände eingebaut, die mit regelbaren       Durchtrittsöffnungen    für die Heizgase ver  sehen sind, so dass die Temperaturen der       Aussenbeheizung    in verschieden hohen Zonen  der Kammern leicht geregelt werden können.  



  Innerhalb der Kammern     a',        a2    sind in be  kannter Weise     Kokslöschwagen    s verführ  bar, deren Laderaum zweckmässig durch eine  Scheidewand     f,,    unterteilt ist, die in der Ver  längerung der Zunge     q    liegt, wenn sich der  -Vagen unterhalb der Kammern befindet.  



  Bei der erstmaligen Inbetriebsetzung wird  die Kammer     a2    mit dem minderwertigen  Brennstoff m, zum Beispiel     Perlkoks,    be  schickt, wobei darauf geachtet wird, dass die  Oberfläche der     Perlkoksfüllung    nicht über  die obere Kante der Zunge     q    vorsteht, son  dern zweckmässig etwas unterhalb dieser  Kante liegt. Es entsteht dann in der Kam  mer     a2    oberhalb der     Perlkoksfüllung   <I>m</I> ein  freier -Raum o.

   Ist die     Perl.koksfüllung    m  auf Rotglut gekommen, so wird auch die  Kammer     a'    mit der Kohle     1e    beschickt und  .in die     Perlkoksfüllung    in durch die Lei  tungen i Wasserdampf eingeführt. Der     Schie-          her    r ist dabei in die Ofenwandung zurück  gezogen.  



  Die     Destillationsgase    der Steinkohle tre  ten durch die Öffnung n' quer zu dem auf  wärts gerichteten     Wassergasstrom    in die  Kammer o, die auch hier als Mischkammer  dient. Diese Kammer wird durch Regelung  der     Aussenbeheiziang    in den Heizzügen p auf    einer     Temperatur    von etwa     4,50'C    gehalten,  so dass dort die Anreicherung des Wasser  gases mit dem schweren Kohlenwasserstoff  durch     Adsorption    erfolgt. Das Mischgas  zieht wieder durch die Ableitung g zur     Vor-          lage,    lt.  



  Nach erfolgter Entgasung der Steinkohle       k    wird der     Koks    in die darunter befindliche  Abteilung des Löschwagens s entleert. Der  Schieber r wird in die     Perlkoksfüllung    hin  eingestossen     (Fig.2),    die an ihrem untern  Teil schon fast zu Asche umgewandelt ist.  Wird dann der zugehörige Verschluss b ge  öffnet, so fällt die Asche in die darunter  stehende Abteilung des Löschwagens s. Die  Kammer     a'    wird nun wieder mit Steinkohle  beschickt, während die Kammer     a2    bis etwa  <B>zur</B> Oberkante der Zunge     q    mit     Perlkoks     aufgefüllt wird.  



  Die Mischkammer o befindet sich bei den  beiden dargestellten Ausführungsformen  innerhalb der mit dem minderwertigen  Brennstoff     besehickten    Kammer, so dass die  Anreicherung des Wasserstoffes mit den  schweren     Kohlenwasserstoffen    der     Destilla-          tionsgase    vor dem Austritt des Mischgases  aus dieser Kammer erfolgt. Im Bedarfsfalle  können auch die     Destillationsgase    und das  Wassergas in eine besondere Mischkammer  so geführt werden, dass sie in dieser Kam  mer aufeinanderprallen.

   Die von den Gas  erzeugungskammern zu dieser besonderen  Mischkammer führenden Leitungen, sowie  diese Kammer selbst müssen dabei auf einer       Temperatur    gehalten werden, bei welcher  einerseits die schweren     Kohlenwasserstoffe     nicht kondensieren und anderseits nicht     ver-          kracken.     



  Wird die Mischkammer für sich beheizt,  so kann sie ausserhalb des Ofens liegen, vor  teilhaft wird jedoch hierzu, wie oben be  schrieben ist, ein Raum der zur Gaserzeu  gung     dienenden    Kammer selbst ausgenutzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Gewinnung eines Misch gases aus Destillationsgas und Wassergas bei Ofen zur Erzeugung von Gas und Koks unter Mitbenutzung von minderwertigem Brennstoff, dadurch gekennzeichnet, dass die Destillationsgase der Steinkohle und das aus dem minderwertigen Brennstoff gewonnene Wassergas mit ihrer Bildungswärme in einer Mischhammer aufeinandertreffen,
    die durch Aussenbeheizung auf einer Temperatur ge- halten wird, die zwischen der Kondensations temperatur und der Kracktemperatur der schweren Kohlenwasserstoffe der Destilla- tionsgase liegt. PATENTANSPRUCH II Ofenanlage zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichnet,
    class sich in der mit dem min derwertigen Brennstoff gefüllten Kammer oberhalb der Brennstoffsäule ein als Misch- kammer dienender freier Raum befindet,
    der auf einer zwischen der Kondensationstempe ratur und der Xrachtempera.fur der schweren Kolilenwasserstoffe der Destillationsgase lie- -enden Temperatur gehalten wird und durch den die Destillationfigase vor ihrem Austritt aus der Kammer quer zum Wasser ;asstrom hindurchgeführt werden.
CH156700D 1930-07-30 1931-07-02 Verfahren zur Gewinnung eines Mischgases aus Destillationsgas und Wassergas bei Öfen zur Erzeugung von Gas und Koks unter Mitbenutzung von minderwertigem Brennstoff. CH156700A (de)

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