CH156735A - Verfahren zur Herstellung von gefärbten Schuhsohlen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von gefärbten Schuhsohlen.

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CH156735A
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CH
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sep
oxalic acid
shoe soles
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leather
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Inventor
Eichert Chemische Fabrik Weil
Original Assignee
Weil & Eichert Chem Fab A G
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/02Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the material
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
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    • A43B1/0027Footwear characterised by the material made at least partially from a material having special colours

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
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Description


  Verfahren zur Herstellung von gefärbten Schuhsohlen.    Es ist bekannt, einen     sogenannten    Na  turausputz dadurch zu erzeugen, dass wäs  serige Lösungen von     Anilinfarbstoffen,    ver  mischt mit     Schellack-Wachs-Emulsionen,     aufgetragen und poliert werden. Dieses Ver  fahren liefert bei ganz reinem Bodenleder,  insbesondere     Zahmvacheleder,    ein durchaus  zufriedenstellendes Ergebnis. Die Boden  leder, die in der Schuhfabrikation zum gröss  ten Teil verwendet werden, sind jedoch       extraktgegerbte        Wildvacheleder.     



  Aus verschiedenen Gründen, zum Beispiel  hervorgerufen durch das wiederholt erforder  liche Befeuchten des Leders während des  Fabrikationsganges, zeigt sich auf diesen  Ledern nach dem     Abbimsen,    das heisst dem  Behandeln mit Glaspapier, keine gleich  mässige reine Oberfläche, vielmehr zeigen  sich teilweise Wasserflecken, graubraune bis  nahezu schwarze Stellen,     teilweise        sogenannte          spissige    Stellen, letztere besonders an Kopf  und Klauen.  



  Diese Flecken beeinträchtigen die Qua  lität des Leders an und für sich nicht    machen sich aber bei der oben beschriebenen       Anilinfärbung    unangenehm bemerkbar, in  dem sie in dem     Ausputz    vollkommen sicht  bar sind, so dass die Verwendung dieser Le  der im allgemeinen die     Anbringung    eines  echten, naturbraun stempelfähigen Natur  ausputzes nicht zulässt. Man hat daher auch  schon Deckfarben verwendet, die zwar eine  gleichmässige Färbung gestatten, aber den  Nachteil haben, dass sie die Ledernarbung  völlig überdecken, während der Schuhfabri  kant ein grosses Interesse daran hat, die  Narbenbeschaffenheit seiner Leder zu zeigen.  



  Es war wohl bisher bekannt, durch Che  mikalien, wie     Oxalsäure        bezw.    deren saure  Salze das     abgebimste    Leder aufzuhellen, wo  durch ein nahezu weisses Aussehen der Sohle  erzeugt wird. Das vorliegende Verfahren be  zweckt nun, gleichzeitig mit dem Aufhellen  der Flecken in einem Arbeitsgang das     Leder     intensiv in beliebigem Farbton zu färben.  



  Vorliegende Erfindung ist dadurch ge  kennzeichnet, dass mit Glaspapier behandelte  Schuhsohlen mit einer wässerigen Lösung      behandelt werden, die mindestens einen  basischen Farbstoff und     Oxalsäure        bezw.     deren saure Salze, wie zum Beispiel Sauer  kleesalz, enthält. Die basischen Farbstoffe  schlagen sich durch den überschüssigen Gerb  stoff des Leders als Farblack direkt in der  Narbung, das heisst der Oberflächenstruktur  des Leders nieder. Gleichzeitig üben die in  der Lösung enthaltenen sauren Bestandteile,  wie     Sauerkleesalz    oder     Oxalsäure,    eine auf  hellende und ausgleichende Wirkung aus,  wodurch es gelingt, auch stark fleckige  Schuhsohlen gleichmässig natürlich einzu  färben.

      Die Zusammensetzung des Färbemittels  ist beispielsweise folgende:  60 Teile Wasser,  3 bis 4 Teile     Oxalsäure        bezw.        Sauerkleesalz,     40 Teile vergällter Alkohol,  1 Teil basischer Farbstoff vom Typ  der nachstehend erwähnten Farb  stoffe.  



  Bei gewissen stark säureempfindlichen  Farbstoffen ist es erforderlich, die     Oxalsäure     durch     oxalsaures    Natrium oder andere saure  Salze der     Oxalsäure    zu ersetzen.  



  Als     Farbstoffe    könnten folgende Typen  dienen:  
EMI0002.0012     
  
    Chrysoidin <SEP> vergl. <SEP> Schultz, <SEP> Farbstoff <SEP> Tabellen <SEP> 6. <SEP> Aufl. <SEP> Band <SEP> 1 <SEP> Nr. <SEP> 33
<tb>  Canelle <SEP> 2> <SEP> <B>32</B> <SEP> je <SEP> 6. <SEP> " <SEP> " <SEP> I <SEP> " <SEP> 606
<tb>  Rhodamin <SEP> 12 <SEP> G <SEP> F <SEP> " <SEP> 6. <SEP> " <SEP> " <SEP> 1 <SEP> " <SEP> 578
<tb>  Rheonin <SEP> 6. <SEP> " <SEP> " <SEP> I <SEP> " <SEP> 607     
EMI0002.0013     
  
    Das <SEP> hier <SEP> beschriebene <SEP> Verfahren <SEP> bedeutet
<tb>  eine <SEP> wesentliche <SEP> Erleichterung <SEP> der <SEP> Fabrika  tion, <SEP> da, <SEP> im <SEP> Gegensatz <SEP> zu <SEP> dem <SEP> mehrfachen
<tb>  Auftrag <SEP> der <SEP> Deckfarben <SEP> es <SEP> genügt, <SEP> die <SEP> Farbe
<tb>  nur <SEP> einmal <SEP> aufzustreichen.

   <SEP> Nach <SEP> diesem <SEP> Auf  strich <SEP> wird <SEP> die <SEP> Sohle <SEP> vorteilhaft <SEP> poliert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPR-CCHE:- I. Verfahren zur Herstellung von gefärbten Schuhsohlen, dadurch gekennzeichnet, dass mit Glaspapier behandelte Schuh sohlen mit einer wässerigen Lösung be handelt werden, die mindestens einen basischen Farbstoff und Oxalsäure oder deren saure ,Salze enthält. Gefärbte Schuhsohle, hergestellt nach dem Verfahren gemäss dem Patent anspruch I. UNTERANSPRüCFIE Schuhsohle nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass sie eine Schicht aufweist, die einen basischen Farbstoff und Oxalsäure oder in saures Salz der Oxalsäure enthält.
    Schuhsohle nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass sie eine Schicht aufweist, die mehrere basische Farbstoffe enthält.
CH156735D 1931-08-28 1931-08-28 Verfahren zur Herstellung von gefärbten Schuhsohlen. CH156735A (de)

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