CH156736A - Walzenstuhl, insbesondere für Müllereien. - Google Patents

Walzenstuhl, insbesondere für Müllereien.

Info

Publication number
CH156736A
CH156736A CH156736DA CH156736A CH 156736 A CH156736 A CH 156736A CH 156736D A CH156736D A CH 156736DA CH 156736 A CH156736 A CH 156736A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
roller
speed
transmission
controlled
roller mill
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Buehler Gebrueder
Original Assignee
Buehler Ag Geb
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Buehler Ag Geb filed Critical Buehler Ag Geb
Publication of CH156736A publication Critical patent/CH156736A/de

Links

Landscapes

  • Crushing And Grinding (AREA)

Description


  Walzenstuhl, insbesondere für     Hüllereien.       Weitaus die meisten der in     Müllereien     benutzten Walzenstühle sind in einen auto  matischen Arbeitsgang eingeschaltet und  müssen dementsprechend mit einer     Vorric'h-          tung    versehen sein, -um sieh selbsttätig den  <B>im</B>     Mahlvorgang    auftretenden Änderungen  anzupassen.  



  Der hauptsächlich auftretenden Änderung  in der     Mahlgutzuführung    -wird bei den be  kannten     WaIzenstühlen    durch eine automa  tische Speisevorrichtung Rechnung getragen,  welche sich der veränderlichen     Mahlgutzu-          führung    von selbst     anpasst.    Solche Vorrich  tungen besitzen     Z'tim    Beispiel sich automa  tisch einstellende Klappen oder Speisewalzen  mit veränderlicher Drehzahl, wobei die  Mahlwalzen immer mit der gleichen Dreh  zahl arbeiten.

   Dies bedingt notwendiger  weise eine Veränderlichkeit in der     Vermah-          lung,    indem bei unveränderter Drehzahl der  Mahlwalzen, also bei sich gleich bleibender       Arbeitsfläche    pro Zeiteinheit, die pro Zeitein  heit verarbeitete     Mahlgutmenge    sieh ändert    und demzufolge,<B>je</B> nach der     Mahlgutzufuhr,     auf einer bestimmten Mahlfläche in der glei  chen Zeit verschiedene Mengen Mahlgutes  verarbeitet werden. Unter solchen Bedingun  gen kann die     Vermahlung    keine gleichmässige  sein.

   Eine ideale Regulierung wäre demnach  eine solche, die die pro Einheit der     A-rbeits-          fläche    und Zeiteinheit verarbeitete Menge  Mahlgut regelt.  



  Dies wird entsprechend vorliegender Er  findung erreicht, indem, im Gegensatz zu  allen bisherigen Ausführungen, die Drehzahl  der Mahlwalzen durch eine von der     Mahl-          gutzufuhr    gesteuerte Regelvorrichtung ver  ändert wird in stetiger Anpassung an die       Mahlgutzufuhr.     



  Die Zeichnung dient zur Erklärung ver  schiedener Ausführungsbeispiele des Erfin  dungsgegenstandes. Es zeigt.  



       Fig.   <B>1</B> einen Längsschnitt eines     Zwei-          Walzenstuhls    mit mechanischer     Regelvorrich-          tung,              Fig.    2 einen     Aufriss    eines     Vier-Walzen-          Stuhls,          Fig.   <B>3</B> eine     Stirnansicht    zu     Fig.    2 mit  teilweisem Schnitt, und       Fig.    4 eine Einzelheit in grösserem Mass  stab.  



  Die in     Fig.   <B>1</B> gezeichnete Ausführung be  sitzt eine Steuerfeder<B>1,</B> welche mittelst des  Teils 2 an einem Querstab<B>3</B> aufgehängt ist.  Diese Feder<B>1</B> bildet eine Art Schwimmer  im Einlauf 4 des Mahlgutes, welches im  Walzenstuhl<B>5</B> den Mahlwalzen<B>6</B> und<B>7</B> zu  geführt wird,     die,durch    Triebräder<B>8</B> mitein  ander verbunden sind. Die Feder<B>1</B> wird nach  Massgabe der     Zuflussmenge    des Mahlgutes  im Einlauf 4 reagieren, das heisst sich     -strek-          ken    oder zusammenziehen; der Einlauf 4  ist durch einen Glaszylinder gebildet, so a  die Bewegung der Feder<B>1</B> von aussen be  obachtet werden kann.

   Die Feder<B>1</B>     beein-          flusst    entsprechend ihren Bewegungen ein  Hebelwerk, welches zwei Winkelhebel<B>9, 10</B>  einen Lenker<B>11</B> und     eineStange    12 besitzt,  die eine Übertragungsrolle<B>13</B> trägt. Diese  Rolle<B>13</B> befindet sieh zwischen einem Paar  Triebscheiben 14, wovon die eine mit der  Achse der Mahlwalze<B>6</B> und die andere mit  der Antriebsriemenscheibe<B>15</B> des Walzen  stuhls fest verbunden ist. Entsprechend der  Lage der vorn erwähnten Hebelwerk infolge  der Bewegung der Feder<B>1</B> in     bezug    auf die  Zentren der Scheiben 14 verstellten Über  tragungsrolle<B>13</B> ist die Drehzahl der     Mahl-          -walzen   <B>6, 7</B> grösser oder kleiner.

   An Stelle  des     Reibräder-Wechselgetriebes   <B>1-3,</B> 14 kann  selbstverständlich auch eine andere     Vorrich-          -tun-    gleicher     Zweckbestiminung,    vorgesehen  werden,  Die in     Fig.    2 bis 4 dargestellte Ausfüh  rung betrifft einen     sogenannten    Doppelstuhl  mit zwei Walzenpaaren, die mit ihrem Zu  behör<B>je</B> eine unabhängige Maschine mit  eigenem Antriebsmotor bilden.

   Bei diesem       IÄTalzenstuhl   <B>5'</B> sind<B>16, 17</B> und<B>18, 19</B> die  zwei Paar     MaIlwalzen,    welche gemäss     Fig.   <B>3</B>  in der Links-     bezw.    in der Rechtshälfte des    gemeinsamen Gehäuses untergebracht sind.       JedemWalzenpaarli6,17        bezw.        18,19isteiiie     einen     Prallkörper    darstellende Steuerklappe  20 zugeordnet, welche auf einer Achse 21       versellwenkbar    gelagert ist.

   Durch diese  Klappe 20, welche von der die entsprechende  Hälfte des Einlaufes 4 des Walzenstuhls  passierenden     Zuflussmenge    des Mahlgutes     be-          einflusst    wird, wird ein Durchgang zwischen  einem     versellwenkbaren    Segment     22    und der  Speisewalze<B>23</B> mehr oder weniger geöffnet,  indem dieses Segment     22    durch einen     Knie-          liebel    24 mit der Klappe 20 Bewegungsver  bindung hat und anderseits beispielsweise  unter dem     Einfluss    einer nicht gezeichneten  Feder stellt, die bestrebt ist, den Durchgang  zu verkleinern.

   Die Klappe 20 steuert gleich  zeitig einen Regulierwiderstand<B>25</B> mittelst  eines Hebelgestänges<B>26, 27</B> zwecks Rege  lung der Drehzahl eines zugeordneten Elek  tromotors<B>28</B> über die Leitung<B>29.</B> Der ein  zelne Motor<B>28</B> treibt zum Beispiel mittelst  eines Treibriemens<B>30</B> und eines     Stirnräder-          getriebes   <B>31</B> das betreffende     Mahlwalzenpaar     <B>18, 19</B>     bezw.   <B>16, 17</B> an, wobei die Drehzahl  des Motors bei Zunahme der     Zuflussmenge     des Mahlgutes zunimmt und umgekehrt.

   Die  Stellung, der Steuerklappe 20 kann von aussen  an einer     Anzeigevorrielltung   <B>32, 33</B> abgele  sen werden, deren Zeiger<B>32</B> auf der     Aelise     des Kontaktarmes des Regulierwiderstandes  angeordnet ist. Durch richtige Abstimmung  der Skala<B>33</B> kann die jeweilige Leistung des  Walzenstuhls unmittelbar abgelesen werden.  



  Statt einer     Prallklappe    kann als Steuer  organ eine Feder, ähnlich wie nach     Fig.   <B>1,</B>  auch beim Beispiel nach     Fig.    2 und<B>3</B> ver  wendet werden. (wie     Fig.    4 zeigt) und um  gekehrt.  



  An Stelle von mechanischen oder     elektri-          sehen    Hilfsmitteln, die dieselbe Endwirkung  ,wie ein Servomotor haben, das heisst zur  Steuerung des     Geschwindigkeitswechselge-          triebes    dienen, kann zwischen diese und     das     Steuerorgan auch ein hydraulischer oder       pneumatiseher    Servomotor eingeschaltet wer  den.      Die Regelvorrichtung kann in der Weise  arbeiten,     dass    die spezifische Belastung der  Mahlwalzen sieh immer gleich bleibt oder  sich in einem als zweckmässig gefundenen  Verhältnis ändert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH- Walzenstuhl, insbesondere für Müllereieu, gekennzeichnet durch eine von der Mahlgut- zufuhr gesteuerte Regelvorriclitung für die Drehzahl<B>-</B> der Malilwalzen in stetiger Anpas sung an die Afahlgutzufuhr, zwecks Regulie- run <B>g</B> der Menge des Mahlgutes pro Einheit der Arbeitsfläclie und Zeiteinheit.
    UNTERANSPRüCIIE: <B>1.</B> WaIzenstiilll nach Patentanspruch, da durch gekünnzeichnet, dass die Regelvor- rielltung ein durch einen Servomotor ge- kl steuertes Getriebe aufweist.
    2. Walzenstulil nach Linteranspruch <B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass die Drehzahl des Getriebes von einer in der Mahlgut- zufulir eingebauten Überwachungsvorrich tung geregelt wird und der Servomotor zwischen das Getriebe und eine Anzeige- vorrielitung eingeschaltet ist zur Vergrö sserung der von der Anzeigevorrichtung hervorgerufenen Kräfte zwecks Steuerung des Getriebes.
CH156736D 1930-07-23 1931-07-03 Walzenstuhl, insbesondere für Müllereien. CH156736A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE156736X 1930-07-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH156736A true CH156736A (de) 1932-08-31

Family

ID=5678065

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH156736D CH156736A (de) 1930-07-23 1931-07-03 Walzenstuhl, insbesondere für Müllereien.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH156736A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH627951A5 (de) Walzenstuhl fuer die schrotung und vermahlung von getreide.
CH156736A (de) Walzenstuhl, insbesondere für Müllereien.
DE3707745C2 (de) Verfahren und Anlage zur Steuerung der Vermahlung einer teigig-pastösen Masse
AT133536B (de) Walzenstuhl, insbesondere für Müllereien.
DE431332C (de) Richtmaschine mit fliegend gelagerten Rollen
DE723393C (de) Walzwerk zum Walzen von Blechen oder Baendern mit in der Walzrichtung sich aenderndem Querschnitt
DE895094C (de) Walzenstuhl zur Vermahlung von Getreide und anderen koernigen Stoffen
DE335292C (de) Zuckerrohrmuehle mit pendelnder oberer Walze
DE8505793U1 (de) Mangel zum Glätten feuchter Wäschestücke
DE141716C (de)
DE457783C (de) Walzenstuhl fuer Getreidemuehlen
DE894968C (de) Klarschliff- und/oder Glaettverfahren fuer die Flaechen von gezogenen Glastafeln und Anlage dazu
EP0495054A1 (de) Schneid- und umformmaschine mit einer in einem bewegten maschinenteil befindlichen justiervorrichtung
DE448081C (de) Vorrichtung zur Verstaerkung des Mahlsteingewichts von Muehlen
DE3744962C2 (de) Verfahren und Anlage zur Bestimmung der Fließeigenschaften einer teigig-pastösen Masse an einem Walzwerk
DE183C (de) Maschine zum Nachschleifen von Glattwalzen an Ort und Stelle
DE693006C (de) Speisereglereinrichtung fuer Maschinensaetze zum OEffnen von Baumwolle o. dgl.
DE685874C (de) Antriebsvorrichtung fuer Walzenstuehle
DE650521C (de) Walzenmuehle zum Feinreiben von vorzugsweise Druck- und Anstrichfarben, Lacken o. dgl.
DE829410C (de) Schleif- und Poliereinrichtung fuer ununterbrochen fortbewegte Glasbaender
DE925331C (de) Egalisiergeraet fuer die geschraenkten oder gestauchten Zaehne eines Saegeblatts
DE962887C (de) Steuervorrichtung fuer den Papiervorzug einer Papierverarbeitungsmaschine
DE526914C (de) Walzenstuhl, insbesondere fuer die Muellerei
DE560848C (de) Einrichtung zur Regelung von Holzschleifern
DE643600C (de) Maschine zum Biegen von streifenfoermigem Werkstoff nach einer Schablone