CH156773A - Einrichtung zum Abschleifen von Walzen, insbesondere Druckformzylindern. - Google Patents
Einrichtung zum Abschleifen von Walzen, insbesondere Druckformzylindern.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41N—PRINTING PLATES OR FOILS; MATERIALS FOR SURFACES USED IN PRINTING MACHINES FOR PRINTING, INKING, DAMPING, OR THE LIKE; PREPARING SUCH SURFACES FOR USE AND CONSERVING THEM
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- B41N3/003—Preparing for use and conserving printing surfaces of intaglio formes, e.g. application of a wear-resistant coating, such as chrome, on the already-engraved plate or cylinder; Preparing for reuse, e.g. removing of the Ballard shell; Correction of the engraving
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Description
Einrichtung zum Abschleifen von Walzen, insbesondere Druckformzylindern. Um Druckformen für die Aufnahme eines neuen Druckbildes herzurichten, was ins besondere zweckmässig ist, wenn es sich um Kupferdruckwalzen handelt, müssen sie ab geschliffen werden, was bisher durch einen umlaufenden Schleifstein zu geschehen pflegt, aber sehr viel Zeit erheischt. Zur Verminderung der Schleifzeit besitzt die den Gegenstand der vorliegenden Erfin dung bildende Einrichtung zwei Schleif steine, die auf einem Support angeordnet und gegenüber dem abzuschleifenden Werkstück einstellbar sind. Zweckmässigerweise ist die Anordnung derart getroffen, dass der eine Schleifstein mehr oder weniger arbeiten kann als der andere, und dass der Umlaufsinn des einen Steines entgegengesetzt zu demjenigen des andern Steines ist. Auf der beigegebenen Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes dargestellt, bei welchem die beiden Schleifsteine mit einer Stirnfläche arbeiten. Fig. 1 ist eine Vorderansicht desselben; Fig. 2 zeigt in einer Seitenansicht die Stellung der Schleifsteine gegenüber einem abzuschleifenden Formzylinder. Zur Lagerung der Achse eines abzuschlei fenden Formzylinders 1 sind in horizontaler und vertikaler Richtung verstellbare Lager 2 (links) und 3 (rechts) vorhanden. Die nach unten ragenden Verlängerungen der Unter lagen 4 und 5 der Lager 2 bezw. 3 bilden normalerweise die Stirnwände eines zur Auf nahme von Schleifflüssigkeit dienenden Tro ges 9. Diese Flüssigkeit kann zum Beispi,l bloss Wasser, oder aber irgendwie zuberei tet sein, zum Beispiel so, dass sie das Me tall des Werkstückes 1 angreift. Je nach Grösse des Werkstückes können in den Trog 9 noch Wannen eingesetzt werden. An der untern Verlängerung der Unterlage 5 ist eine Auflagefläche 6 für eine verschiebbare Brücke 7 angebracht, die zur Aufnahme des Lagers 3 dienen soll, wenn es sich um das Abschleifen eines verhältnismässig kurzen Zylinders handelt. Hinter dem Trog 9 ist eine Welle 22 gelagert, die auf der einen Seite eine breite Riemenscheibe 18, auf der andern Seite Riemenscheiben 23 und 24 trägt. Die Riemenscheibe 23 empfängt ihre Dre hung zum Beispiel von einem (nicht dar gestellten) Antriebsmotor, während die Rie menscheibe 24 ihre Drehung durch einen Riemen 25 auf die Achse des Formzylinders 1 überträgt. Auf einer wagrechten Führung 12 des Maschinengestelles 26 läuft ein längsver schiebbarer Schlitten 13, der durch eine in beiderlei Sinn umlaufende Gewindespindel 14 hin und her bewegt werden kann. Zur Um schaltung der Drehrichtung dieser Spindel sind ein gerader Riementrieb 15 und ein ge kreuzter Riementrieb 16 vorgesehen. Die von der auf der Welle 22 sitzenden Riemen scheibe 18 angetriebenen Riemen können je weils bei der Umkehr des Schlittens 13 nach rechts oder links verschoben werden, in der Weise, dass abwechselnd der Riemen 15 oder 16 auf die Festscheibe 19 der Gewindespindel 14 zu liegen kommt. Die Scheiben 20 und 21 sind Losscheiben. Der Schlitten 13 trägt einen in vertikaler Richtung verstellbaren Support 30 mit zwei Schleifsteinen 31, 32. Der Schleifstein 31 ist mittelst Klauen 35 auf einer Scheibe 34 befestigt, die abnehmbar auf einer in Druck lagern gelagerten Spindel 36 gehalten ist. Zum Auf- und Niederbewegen des Steines 31 dient ein Handrad 37, bei dessen Drehung die Spindel 36 mitsamt dem Stein verstellt werden kann, was beispielsweise mittelst eines Schneckengetriebes und einer Gewinde mutter bewerkstelligt werden kann. Der Schleifstein 32 ist an einer auf der Spindel 41 sitzenden Scheibe 40 befestigt und kann ebenfalls mittelst eines Handrades 37' auf und nieder bewegt werden. Um die Schleif spindeln 41 und 36 gleichzeitig zu drehen. tragen sie beide am obern Ende ein Schnek- kenrad 45 bezw. 43, welche Räder je mit einer auf einer gemeinsamen, in Lagern 47, 48 laufenden Welle 49 sitzenden Schnecke 46 bezw. 44 im Eingriff stehen. Die Welle 49 wird mittelst eines Riemen- oder Kettentrie- bes 50 von einem Motor m aus oder sonstwie angetrieben. Dadurch ist die Möglichkeit ge boten, die beiden Schleifspindeln in. beliebi gem Sinne sich drehen zu lassen, und zwar auch in gegenläufigem Sinne; in letzterem Falle lässt sich in einfacher Weise eine Kreu zung der Schleifstriche auf dem Werkstücke hervorbringen, die aber zum Beispiel auch durch Änderung der Umlaufrichtung des Werkstückes bewirkt werden kann. Die je weilige Änderung wird zweckmässig beim Wechseln der Bewegungsrichtung des Schlit tens 13 vorgenommen. Die Schleifspindeln 36 und 41 sind zweck mässigerweise etwas schief gestellt, also ein ander nicht parallel, so dass nur die eine Hälfte der Schleiffläche arbeitet, wobei sich kegelstumpfförmige Schleifflächen ergeben. Wie Fig. 2 zeigt, ist ferner die geometrische Axe der die Steine tragenden Spindeln 36, 41 gegenüber einer durch die Mitte des Formzylinders 1 gelegt gedachten Vertikal ebene seitlich versetzt. Die Schleifspindeln 36 und 41 können auch gemeinsam verstellt werden mittelst des Handrades 53. Auf der Achse dieses Rades sitzt ein Zahnrädchen 54, das in eine am Support 30 angebrachte Zahnstange 55 ein greift. Die beschriebene Einrichtung gewährt die Möglichkeit, ganz nach Belieben den einen oder andern Schleifstein mehr oder weniger als den andern arbeiten zu lassen, je aachdem dies durch die Beschaffenheit der Steine selbst oder diejenige des zu bearbei tenden Werkstückes bedingt wird. Auch können je nach Bedarf die beiden Steine zu gleich angestellt oder abgestellt werden. Die Vorrichtung zur Verstellung der Schleifspindeln und des Schlittens 30 kann gegebenenfalls mit einer weiteren Vorrich tung kombiniert sein, bei welcher eine ver hältnismässig grosse Drehung des Handrades 53 doch nur einen kleinen Verstellweg her vorbringen würde; hierfür kann beispiels weise ein Planetengetriebe in Betracht kom- men. Um bei Anwendung von Zahnstangen und Zahnrädern einen guten Eingriff zu er zielen, werden vorteilhafterweise Dichtstell vorrichtungen vorgesehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Abschleifen von Wal zen, insbesondere von Druckformzylindern, zwecks Herrichtung zur Aufnahme eines neuen Druckbildes, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem Support zwei je einen Schleif stein tragende, gegenüber dem abzuschleifen den Werkstück sowohl einzeln, als auch ge meinsam einstellbare, aufrecht stehende Spin deln angeordnet sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der die Schleif spindeln tragende Support in einem dem Werkstück entlang verschiebbaren Schlit ten auf und nieder verstellbar ist.2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Schleifspindeln durch ein gemeinsames Getriebe miteinander drehbar sind. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das die Schleifspindeln miteinander drehende Getriebe derart eingerichtet ist, dass ihr Drehungssinn gegenläufig ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Schleifspindeln nicht parallel zueinander laufen. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die geometri sche Age der Schleifspindeln gegenüber einer durch die Axe der abzuschleifenden Walze gelegt gedachten Vertikalebene ver setzt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH156773T | 1931-10-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH156773A true CH156773A (de) | 1932-08-31 |
Family
ID=4411018
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH156773D CH156773A (de) | 1931-10-02 | 1931-10-02 | Einrichtung zum Abschleifen von Walzen, insbesondere Druckformzylindern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH156773A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0808723A1 (de) * | 1996-05-23 | 1997-11-26 | Valerio Rosa | Verfahren und Maschine zum Entfernen von Gravuren und Chromschichten von Tiefdruckzylindern |
-
1931
- 1931-10-02 CH CH156773D patent/CH156773A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP0808723A1 (de) * | 1996-05-23 | 1997-11-26 | Valerio Rosa | Verfahren und Maschine zum Entfernen von Gravuren und Chromschichten von Tiefdruckzylindern |
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