CH156872A - Rückführung für Schnellregler. - Google Patents
Rückführung für Schnellregler.Info
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Description
Rückführung für Schnellregler. Es ist bekannt, bei Schnellreglern das Regulierorgan mit der Dämpfungsvorrichtung durch ein elastisches Zwischenglied zu ver binden. Die bisher bekannten Zwischenglieder haben entweder einen geraden oder einen konvexen Verlauf des Rückführungsdrehmo mentes in Abhängigkeit der relativen Stel lung zwischen Regulierorgan und Dämpfungs- vorrichtung. Diese Ausführungsarten der Rückführung haben mehr oder weniger den Nachteil, dass sie die Änderung der Zeitkon stanten der Maschine, welche zwischen Leer lauf und Vollast auftritt, nicht berücksichti gen.
Diese Veränderung ist aber bei Maschi nen mit veränderlicher Drehzahl noch grösser. rs. besteht somit die Gefahr, dass bei grossen Geschwindigkeiten und Leerlauf rasche Pen- delungen im elastischen Zwischenglied bei stillstehendem Dämpfungsorgan auftreten können, dagegen bei kleinen Geschwindig keiten und Vollast langsame Pendelungen, und zwar unter Mitnahme des Dämpfungs- organes. Dies rührt daher, dass einerseits das Rückführungsmoment in der Nähe der Null- lage zu klein ist,
dagegen in der gespannten Lage des Zwischengliedes zu stark zunimmt (siehe Kurven 1 und 2 in Abb. 1).
Dieser Nachteil wird erfindungsgemäss da durch beseitigt, dass das elastische Zwischen glied mit dem Regulierorgan derart vereinigt ist, dass die Kurve des Rückführungsdreh momentes in Abhängigkeit der relativen Stel lung zwischen Regulierorgan und Dämpfung von der Abszissenachse aus gesehen einen konkaven Verlauf aufweist (vergleiche Kurve 3 in Abb. 1).
Durch Kombination zweier Federn, wovon die eine eine steile, die zweite eine flache Charakteristik und Vorspannung besitzt, lässt sich zwar ein der Kurve. 3 ähnlicher Verlauf erreichen, ohne dass aber die Kurve 3 ganz erreicht wird.
In der Zeichnung sind Ausführungsbei spiele der Erfindung schematisch in Abb. 2 mit magnetischer Dämpfung und in Abb. 3 mit Kolbendämpfung dargestellt. Bei dem Beispiel nach Abb. 2 sitzt auf der Welle o, welche in bekannter Weise mit dem Drehsystem des Regulierorganes in Verbin dung steht, dpr Dämpfersektor q, der mittelst eines Zahnsegmentes und des Zahnritzels s die unter dem Einfluss des Magnetes t stehende Dämpferscheibe verstellt.
Auf dem Dämpfer sektor q sitzt ein Arm w, an dem die beiden Federn a1, a2 mit je einem Ende aufgehängt sind. Die andern Enden der Federn sind mit dem auf der Welle o befestigten Hebel b so verbunden, dass ihre Angriffspunkte an diesem Hebel in der Ruhelage der Einrichtung zu beiden Seiten einer durch den Drehpunkt des Hebels und den gemeinsamen Befestigungs punkt der beiden Federn gelegten Geraden tiefer liegen als Senkrechte, die von dem Drehpunkt auf die Geraden gefällt sind, die die Angriffspunkte der Federn am Hebel mit dem Befestigungspunkte an dem Dämpfer sektor verbinden.
Die Vorteile der vorgeschlagenen Anord nung sind aus den Kurven 1-3 der Abb. 1 ersichtlich. In dieser Darstellung ist ange nommen, dass in der Nähe der entspannten Lage des Rückführungsorganes die Kurven annähernd die gleiche Neigung aufweisen, so dass die Stabilität der Regulierung bei der) drei verschiedenen Ausführungsarten dieselbe ist. Im Nachfolgenden ist vorausgesetzt, dass bei einer bestimmten Abweichung der regu lierten Grösse für alle drei Anordnungen die selbe Verstellkraft .g erzeugt wird und dass das Dämpfungsorgaii auf den gleichen Wert eingestellt ist.
Aus dem Vergleich der drei Kurven ersieht man, dass bei gleicher Abwei chung der regulierten Grösse, also gleicher Verstellkraft, das Regulierorgan sich je nach der Anordnung des elastischen Zwischen gliedes mehr oder weniger weit bewegen kann, so dass die Überregulierung um so kleiner wird, je grösser das Rückführungsmoment ist, Aus diesem geht also hervor, dass der Regler mit dem Rückführungsmoment nach Kurve 2 den kleinsten, der Regler mit dem nach Kurve 3 versehenen Rückführungsmoment den grössten Ausschlag machen wird, und somit auch die grösste Überregulierung ermöglicht. Der gleiche Zweck wird bei der Einrich tung nach Abb.3 erreicht.
In dieser Abbildung stellt g eine von einem Regelorgan betätigte Stange dar, die unter Zwischenschaltung der Federn a1, a2 mit der Kolbendämpfung h ver bunden ist. Der Kolben i trägt einen U-för migen Bock f, an dessen einem Schenkel die beiden Federn a1, a2 gemeinsam befestigt sind, während an seinem andern Schenkel ein dop- pelarmiger Hebel e drehbar gelagert ist.
An den einen Arm dieses Hebels e ist die Stange g angelenkt und an den gegenüberliegenden Hebelarm sind. die Enden der beiden Federn ai, a2 befestigt.
Die Befestigungspunkte der Federenden an den Hebeln b oder e werden zweckmässig veränderlich. gemacht, um den Hebelarm der beiden Federn in bezug auf den Drehpunkt der Hebel einstellen zu können. Die Federn ai, a2 werden zweckmässig gleich bemessen und zu beiden Seiten der durch den Dreh punkt der Hebel und den gemeinsamen Be festigungspunkt der beiden Federn am Dämpferglied gelegten Geraden vorteilhaft symmetrisch verteilt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Rückführung für Schnellregler, bei welcher die Dämpfervorrichtung mit dem Regulier organ durch ein elastisches Zwischenglied verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Zwischenglied mit dem Regu lierorgan derart vereinigt ist, dass die Kurve des Rückführungsdrehmomentes in Abhängig keit der relativen Stellung zwischen Regulier organ und Dämpfervorrichtung von der Ab szissenachse aus gesehen einen konkaven Ver lauf hat. UN TERA.NSPRüC:HE 1.Rückführung für Schnellregler nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Zwischenglied aus zwei Federn besteht, die je mit einem Ende an der Dämpfervorrichtung befestigt sind, während die andern Enden der Federn mit einem von dem Regulierorgan beeinflussten Hebel derart verbunden sind, dass im Ruhezustand die Anschlusspunkte dieser Federenden am Hebel tiefer liegen als die Fusspunkte von Senkrechten, die von dem Drehpunkt des Hebels auf die durch die Anschlusspunkte am Hebel und den Befestigungspunkt der beiden Federn an der Dämpfervorrichtung gelegten Geraden gefällt sind,wobei die Anschlusspunkte der Federn am Hebel zu beiden Seiten einer durch den Drehpunkt des Hebels und den Befestigungspunkt der beiden Federn an der Dämpfervorrichtung gelegten Geraden liegen. 2. Rückführung für Schnellregler nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungspunkte der Federn an dem Hebel veränderbar sind, um die Hebelarme der Federn in bezug auf den Drehpunkt einstellen zu können. 3. Rückführung für Schnellregler nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Federn getrennt_an einem Hebel be festigt sind, der auf der Drehachse des Re- gulierorganes sitzt. 4.Rückführung für Schnellregler nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Federn getrennt an einem zweiarmi gen Hebel befestigt sind, der auf einem Zap fen am beweglichen Teil der Dämpfungs- einrichtung drehbar gelagert ist. wobei an den einen Hebelarm das Regulierorgan, an den andern Hebelarm aber die beiden Fe dern angelenkt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE156872X | 1930-09-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH156872A true CH156872A (de) | 1932-08-31 |
Family
ID=5678171
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH156872D CH156872A (de) | 1930-09-27 | 1931-09-03 | Rückführung für Schnellregler. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH156872A (de) |
-
1931
- 1931-09-03 CH CH156872D patent/CH156872A/de unknown
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