CH156996A - Vorrichtung zur getrennten Führung der Fäden beim Nassspinnen von Kunstseide. - Google Patents

Vorrichtung zur getrennten Führung der Fäden beim Nassspinnen von Kunstseide.

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CH156996A
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Glanzstoff-Courtaulds G M B H
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Glanzstoff Courtaulds Gmbh
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  Vorrichtung zur getrennten Führung der Fäden beim     Nassspinnen    von Kunstseide.    Beim     Nassspinnen    von Kunstseide wird  die Spinnlösung aus Düsen, die sich inner  halb der     Fällflüssigkeit    befinden, in diese  gedrückt, worauf die sich bildenden Fäden  meist über Fadenführer einer     Aufwickel-    oder  Transportvorrichtung zugeführt werden. Im       Fällbadtrog    der Spinnmaschine sind eine  Reihe von Düsen nebeneinander angeordnet,  von denen aus die Fäden parallel zueinander  den zugehörigen     AufwickelvorriChtUDgen    zu  geführt werden.

   Es kommt nun öfter vor,       dass    von den aus vielen einzelnen Fädchen be  stehenden Fäden sich solche einzelne Fädchen  loslösen und durch die durch den Umlauf  des Spinnbades hervorgerufene Strömung zu  einem daneben befindlichen Faden geführt  und mit diesem auf dessen     Aufwickelvor-          richtung        aufgewickeit    werden, bis der Fehler  bemerkt und abgestellt wird.

   Dieses Über  schwimmen einzelner Fädchen tritt namentlich  dann ein, wenn die     sogenannte        Badstrecke,     das heisst die Strecke, auf die der Faden    innerhalb des Spinnbades geführt wird, länger  gewählt wird, in welchem Falle die Fäden  der Raumersparnis wegen schräg     duz-eh    das  Spinnbad geführt werden, wodurch ihr gegen  seitiger Abstand gering wird.  



  Um in diesem Falle das Überschwimmen  von Fädchen zu verhindern, ist bereits vor  geschlagen worden, den     Fällbadtrog    durch  parallel zu den Fäden angebrachte Trenn  wände, die bis an den Boden des Troges  reichen, zu unterteilen. Naturgemäss hindern  aber solche Trennwände die freie     Badzirku-          lation,    und ausserdem ist es bei Verwendung  derselben nicht möglich, die     Badstrecke    zu  ändern, ohne neue Trennwände einzubauen.  



  Es wurde nun gefunden,     dass    das lästige  Überschwimmen der Fädchen zu benachbar  ten Fäden auf einfache Weise und mit  Sicherheit dadurch vermieden werden kann,       dass    die Fäden, ehe sie zum Fadenführer  gelangen, auf einem Teil der     Badstrecke     durch eine im     Fällbad    angebrachte Rinne      geführt werden, wie dies auf beifolgender  Zeichnung eines Ausführungsbeispiels der  Vorrichtung veranschaulicht wird.

   Darin  stellen a die Spinndüsen,<B>b</B> die aus den ein  zelnen Fädchen bestehenden Fäden und     c     Fadenführer vor, die mittelst der Halter<B>d</B>  auf einer Schiene e verschiebbar angeordnet  sind, wobei die Halter auf der Schiene, oder  die ganze Schiene mit den Haltern verscho  ben und dadurch die     Badstrecke    verändert  werden kann. An der Schiene e, zweckmässig  an den gleichen Haltern<B>d,</B> mit denen die       Faderiführer    befestigt sind, sind die Rinnen<B>f</B>  angebracht, die     in    das Spinnbad eintauchen  und innerhalb derer die Fäden     gefübrt    wer  den.

   Durch die in der Längsrichtung der  Rinne<B>f</B> durch die Fadenbewegung eintretende  Strömung des Spinnbades werden abgelöste  Einzelfädchen sofort wieder zum zugehörigen       Hauptfaden    befördert. Diese innerhalb des  Spinnbades angebrachten Rinnen<B>f</B> sind zweck  mässig mit Löchern versehen, um den freien  Zutritt des Spinnbades zum Faden nicht zu  stören. Wenn die     Badstrecke    geändert werden  soll, ist bei dieser Anordnung lediglich er  forderlich, die Schiene     e'mit    Fadenführern    und Rinnen entsprechend zu verschieben und  die Rinnen durch geringe Drehungen der  neuen Fadenrichtung anzupassen.  



  Um die Wirkung dieser Rinnen zu ver  stärken, ist es zweckmässig, eine oder beide  Seiten der Rinnen etwas aus dem Spinnbad  -herausragen zu lassen, wie dies beispiels  weise in     Abb.   <B>3,</B> die einen Querschnitt durch  die Rinnen in grossem     Massstabe    zeigt, ange  deutet ist. Als Material, aus dem die Rinnen  gefertigt werden können, kommt unter an  derem Blei, Aluminium mit oder ohne       Lackierung,        Ebonit,    gummierte Metalle und  Kunstharz in Frage. Zweckmässig wird man  natürlich     leiohte        Baustoffe    vorziehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur getrennten Führung der Fäden durch das Fällbacl beim Nassspinnen von Kunstseide, dadurch gekennzeichnet, dass im Fällbad gelochte Rinnen angeordnet sind, die an der Fadenführerschiene verschiebbar befestigt sind.
CH156996D 1930-12-06 1931-07-31 Vorrichtung zur getrennten Führung der Fäden beim Nassspinnen von Kunstseide. CH156996A (de)

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