CH157040A - Verfahren und Anlage zum Destillieren und Spalten von flüssigen Kohlenwasserstoffen. - Google Patents

Verfahren und Anlage zum Destillieren und Spalten von flüssigen Kohlenwasserstoffen.

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CH157040A
CH157040A CH157040DA CH157040A CH 157040 A CH157040 A CH 157040A CH 157040D A CH157040D A CH 157040DA CH 157040 A CH157040 A CH 157040A
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    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G7/00Distillation of hydrocarbon oils

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Description


  Verfahren und Anlage zum     Destillieren    und Spalten von     flüssigen        Kohlenwasserstoffen.       Gegenstand vorliegender Erfindung bil  den ein Verfahren zum Destillieren     lind     Spalten von flüssigen     Kohlenwasserstoffen,     und eine zum Durchführen des Verfahrens  geeignete Anlage.  



  Die     Zeichnung    stellt schematisch ein  Ausführungsbeispiel einer zum Durchführen  des Verfahrens geeigneten Anlage dar:       Fig.    1 zeigt die Anlage;       Fig.    2 ist ein senkrechter Mittelschnitt  durch ein     Destillationselement    derselben;       Fig.    3 ist ein     Querschnitt    nach der Linie  3-3 der     Fig.    2;

         Fig.    4 zeigt     schaubildlich    den untern  Teil .des in     Fig.    2 dargestellten Elementes  in grösserem     Massstab;          Fig.    5 ist ein Schnitt durch ein anderes       Destillationselement    der Anlage;       Fig.    6 zeigt schaubildlich Einzelheiten  eines Fraktionsturmes eines     Destillations-          elementes,    und       Fig.    7 ist ein Schnitt nach der Linie 7--7  der     Fig.    5.

      Die Anlage hat vier     Destillationselemente     <I>A, B, C, D;</I> sie sind einander so ähnlich, dass  nachstehend dieselben Bezugszeichen unter  Beigabe der Buchstaben<I>A, B, C, D</I> für die  entsprechenden Teile     verwendet    sind.  



  Zu der Anlage gehören ferner ein Vor  wärmer E und ein Ofen F. Dieser letztere  beheizt die     Destillationselemente   <I>B, C, D</I>  und seine Abgase entweichen nach ihrer       Ausnutzung    durch einen Schornstein G. Ein  Verdichter H versorgt die     Destillationsele-          mente    B,<I>C, D</I> mit wasserstoffreichen Gasen  zur Änderung des Sättigungsgrades der er  zeugten     Kohlenwasserstoffe.     



  Das     Destillationselement    A     (Fig.    2, 3 und  4) besitzt einen zylindrischen Kessel     IA,     der auf     einer        Grundplatte    2 steht. Letztere  besitzt     eine    Kammer 3. Das Innere des  Kessels     1A    steht     mit    der Kammer 3A durch  eine Öffnung 4 in Verbindung, deren Rand  5     abgeschrägt    ist. Auf der Grundplatte 2  steht konzentrisch zum Kessel     1A    ein Man  tel 7, der nur den untern Teil des Kessels       1A    umschliesst.

   Im Raum 8     zwischen    dem      Kessel<B>LA</B> und dem Mantel 7 liegt ein, in  einer     Schraubenlinie    verlaufender Blech  streifen 11. Der Mantel 7 besitzt oben eine       Einlassöffnung    9 und unten eine     Auslass-          öffnung    10, um heisse Dämpfe oder Gase  längs dem Streifen 11 im Raum 8 über die  Aussenwand des     Kessels        1A    führen zu kön  nen.  



  Der Mantel 7 trägt ein, den     obern    Teil  des Kessels     1.,1    umschliessendes Gehäuse 12.  Dieses besitzt an seinem     obern    Ende einen  Flansch 14 und     in    diesem eine Rinne     15A     zur Aufnahme der nicht verdampften Flüs  sigkeit. Zum Beheizen des     obern    Teils des  Kessels     1A    ist in der Wand des Gehäuses  12 eine, im Flansch     spiralförmig    und im  Mantel in einer     Schraubenlinie    verlaufende,  zum Durchführen von Heizmittel bestimmte  Rohrschlange 1-6 angeordnet, welche mit  einer     Einlassöffnung    17 und einer Austritts  öffnung versehen ist.  



  Der Flansch 14 des Gehäuses 12 trägt  einen Fraktionsturm 18a. Dieser ist zylin  drisch     und    ist oben mit einem Deckel 19  abgeschlossen. Der Deckel ist leicht konisch,  er besitzt einen Dampfdom     209.,    dessen un  terer Rand 21 über die Innenwand des     Dek-          kels    19 vorsteht. Der Dom 20A trägt in  einer     Öffnung    22 eingebaut ein Lager 23  und eine Stopfbüchse 24 für eine Welle 48A.  An die     Öffnung    22 des Domes ist eine Gas  zuleitung 25A angeschlossen.

   Aus dem Dom  entweichen die Dämpfe durch eine seitliche  Abzugsöffnung     26A.    Von einer, die Welle  48,1 im Dom umgebenden Sammelröhre 29A       zweigt    eine Leitung 27A durch eine Boh  rung 28 des Domes ab, so dass Gase aus dem       Innern    der Sammelröhre 29 entweichen kön  nen.  



  Mit der Grundplatte 2 ist ein     Gussstück     30 verbunden.  



  Dieses besitzt ein     Fussleger    31 für einen  kurzen Teil 33, der Welle 48A, welcher das  untere Ende des hohlen Teils der Welle     48A     stützt. Der     Teil    33 tritt durch eine Stopf  büchse 32 in die Kammer 3A, sie wird mit  telst Kegelrädern 35,     3.6    von einer Welle 37  angetrieben, die ihrerseits     durch    Riemen 39    und Riemenscheibe 38 und 40 von der Welle  41 eines Elektromotors 34 aus getrieben       wird.     



  Die Welle 48A     trägt    ein Förderrad 42A,  das 01 aus der Kammer 3A in den Kessel       1A    bringt. Das Förderrad 42A besitzt  zwei radial gerichtete Scheiben 43A, 45,1,  die unter sich durch Stege 46A verbunden  sind. Die untere Scheibe 43A besitzt innen  einen schräg nach unten gerichteten Rand       44A,    der in die Öffnung 4 der Platte 2 ragt.  Bei raschem Lauf des Rades 42A wird aus  der Kammer 3A Flüssigkeit durch die Öff  nungen     47A.    zwischen den Stäben 46A in den  Kessel     1.A        gefördert.     



  Die Welle 48A erstreckt sich sowohl  durch .den Kessel     1A,    als auch durch den  Turm 18A und den Dom 20A. Nahe dem  untern Ende hat die Welle 48A     (Fig.    2 und  4) Löcher 49A, durch welche Gase, die oben  durch die Gaszuleitung 25A in die Welle       48-A    eingeleitet werden, austreten und auf  den Flüssigkeitsfilm in dem Kessel einwir  ken können. An der Welle 48A sind radial  stehende     Flügel    50A befestigt, deren Höhe  die Höhe des Kessels     1.r1    etwas überragt.

    Die äussern     ganten    der Flügel 50A reichen  bis dicht an die Innenwand des Kessels     1A.     Im Fraktionsturm 18,4 sind auf der Hohl  welle 48A in regelmässigen     Abständen    von  einander entfernt kreisförmige     Scheiben    51A  befestigt, deren Durchmesser kleiner als der       Durchmesser    der     Innenwand    des Turmes  18A ist, so dass Dämpfe aus dem Kessel  1 um den äussern Rand der Scheiben herum  in dem Turm 18A nach oben ziehen können.  Jede Scheibe     51A    besitzt radial gerichtete  aufrecht stehende Rippen 52A.

   Zwischen  zwei aufeinanderfolgenden Scheiben     51A     sitzt auf der Welle 48 A je ein Abstands  ring<B>53,1.</B> Von der Wand des Turmes 18A  ragen nach einwärts und schräg nach unten  Blechringe     54A    durch die das     Kondensat,     das sich     an    der Turmwand bildet, auf die  Scheiben     51.A        gefördert    wird, wobei auch  andere     Flüssigkeiten,        die    in den Turm ein  geschickt werden, auf diese Scheiben zu-           rückfliessen.    Die Scheiben 51A sind zwi  schen den feststehenden     Blechringen    54A an  geordnet.

   Am Fussende des Turmes läuft  längs der Wand eine Sammelrinne 55A zur  Aufnahme von Kondensat, an welche ein  Rohr 56A angeschlossen ist. Das Rohr 56A  führt die Flüssigkeit     (Fig.    1 und 2) durch  die Düse 57A wieder in die Kammer 3,4 zu  rück, damit das Kondensat noch einmal durch  den Kessel     1A    hindurchgehen kann.  



  Um die Kondensation im Fraktionsturm  18A regeln zu können, ist nahe dem untern  Ende des Domes 20A ein ringförmiges, mit  Öffnungen 62     versehenes    Rohr angeordnet,  mit welchem zum Beispiel abgekühltes Öl  oder Wasser über die oberste     Scheibe    51,4  gespritzt wird. Diesem Rohr wird das -Öl  durch eine Pumpe 61A     (Fig.    1, links) über  eine Leitung 60A zugeführt.  



  Der     Vorwärmer    E besitzt einen stehen  den Kessel, dem Rohöl durch eine Leitung  63 zugeführt wird und aus dem das vor  gewärmte Öl durch eine Leitung 64 nach  einer Pumpe 70A fliesst, durch welche es       mittelst    Leitungen<B>71,1</B> und 34 in die Kam  mer     3A    gedrückt wird. In dem     Vorwärmer     E sind an Heizröhren 65, 66 angeschlossene  Heizschlangen vorgesehen, ein durch die Lei  tung 67     bezw.    68 strömendes     Heizmittel     gibt auch Wärme an das<B>01</B> im     Vorwärmer          E    ab.  



  Schon bei der     Vorwärmung    bestimm  ter flüssiger Kohlenwasserstofföle werden  Dämpfe frei. Diese strömen mit auch aus  tretenden Gasen oben aus dem     Vorwärmer    E  durch Leitung 69 nach dem     Stutzen    25A  des Domes 20A und von dort durch die       ILTelle    48A hindurch in den Kessel     1A.    Der  Dampf     mischt    sich mit der Flüssigkeit, die  aus der Kammer 3A in den Kessel     1A    ein  tritt.  



  Das im Kessel     1A    als Film ausgebreitete,  rotierende, hochsteigende Öl strömt schliess  lich über den obern Rand des Kessels     1A     hinweg in die Rinne 15A, soweit es nicht  verdampft wurde und von dort durch eine  Ableitung 58A zu einem Rückstandskessel  59A     (Fig.    1).    In den Mantel 7 des Kessels     1A    wird  heisser Dampf eingeführt, ebenso wird in die  Heizschlange 16 des Mantels 12 ein     Heiz-          mittel    eingeführt, und zwar kommen wie  nachstehend beschrieben als Heizmittel De  stillate zur Verwendung.

   Die Temperatur  des Öls steigert sich nach und nach beim  Hochsteigen im Kessel     1A,    die dabei abge  gebenen Dämpfe treten in den Turm 18A  ein und streichen dabei in vielfach gewun  denem Pfad über die Scheiben 51A und  Ringe 54A. Infolge der verlangsamten Be  wegung der Dämpfe und der gleichzeitig  auftretenden Abkühlung wird im Turm 18A  ein Teil der Dämpfe kondensiert, nament  lich wenn gleichzeitig durch das Rohr 60.4  kaltes     Öl    eventuell auch kaltes Wasser zu  geführt wird und eine Berieselung der       Scheiben    durch die aus den Öffnungen aus  tretenden Strahlen stattfindet.

   Die Scheiben       51A    im Turm 18A haben einen grösseren  Durchmesser als die Flügel 50A im Kessel       lA,.ihre    Umfangsgeschwindigkeit ist also  eine grössere. Durch die Rippen 52A auf  den Scheiben 51A wird den Dämpfen und       ,dem    Kondensat eine starke Drehbewegung  übermittelt und dadurch findet eine Schei  dung der Gase und leichteren Dämpfe von  den schwereren Dämpfen statt.  



  Das sich an den ungeheizten Wänden  des Turmes 18A abscheidende Kondensat  sammelt sich in der Sammelrinne     55,4,und     fliesst durch die Leitung 56A zur nochmali  gen Behandlung der Kammer     3A    zu. Die  leichteren Dämpfe und Gase ziehen nach oben  in den Dom 20A und fliessen durch die Öff  nung 26A und Leitung 72 nach einem Kon  densator 73A     (Fig.    1). Hier werden die  Dämpfe kondensiert, das Kondensat fliesst  durch eine Ableitung 74A zu einem     Auf-          bewahrungsbehälter.    Von der Leitung     7.1A     zweigt eine Röhre     (Fig.    1) ab.

   Es verblei  ben dann in dem Kondensator 73A ausser  dem Kondensat nicht     kondensierbare    Gase.  Im Innern des Fraktionsturmes 18A, und  zwar nahe der Welle 48,4 befinden sich die  leichtesten Gase. Diese werden durch die  Leitung 27A weggeführt, sie können be-           liebig,    beispielsweise zur Feuerung, benutzt  werden. Falls sich durch Anwesenheit von  Wasser in der Flüssigkeit Wasserdampf ge  bildet hat, so zieht er auch wegen seiner       geringen    Schwere in der Nähe der Welle  48A nach oben durch die Sammelröhre 29A  und wird mit den, aus der Sammelröhre 29  abziehenden Gasen zusammen entfernt.  



  Die aus der     Rinne    15A des Elementes  A durch Leitung 58A in den Behälter 59A  geführte Rückstandsflüssigkeit wird nun in  dem Element B, das dem     in        Fig.    2 bis 4  dargestellten Element A ähnlich ist weiter  behandelt. Mittelst einer Pumpe 70B wird  aus Behälter 59A die Rückstandsflüssigkeit  nach der untern Kammer 3B des Elementes  B befördert, welche gleich beschaffen ist wie  die Kammer 3A. Das Element B setzt sich,  wie     Fig.    5 zeigt, auch aus einem Kessel 1B  und einem über demselben befindlichen  Fraktionsturm 18B zusammen. Um schwere  flüchtige Bestandteile des Öls     abzuscheiden,     muss im Element B eine höhere Temperatur  herrschen als im Element A.

   Der Kessel 1B  besitzt einen ihn     umgebenden    Mantel 75       (Fig.    5), der aus zwei Metallzylindern 77,  78 mit     isolierender    Zwischenlage besteht.  Die     Beheizung    dieses Mantels wird später  erwähnt. Der Kessel 1B ist am     obern    Rand  mit einem Flansch 13B versehen, auf wel  chem der     Fraktionsturm    18B ruht. Der  Flansch 13B besitzt eine     Sammelrinne    15B,  durch welche die in diesem Kessel nicht ver  dampfte Flüssigkeit gesammelt und durch  Leitung 58B einer Pumpe 70C zufliesst. Die  Pumpe 70C fördert das Öl zum nächsten  Element C.

   Auch hier ist eine im     obern     Teile hohle Welle 48B vorgesehen, die     unten     mit einem nicht ersichtlichen Förderrad ver  sehen ist und über demselben Löcher auf  weist.  



  Da in dem     Fraktionsturm    18B des Ele  mentes B eine stärkere Erwärmung des Öls       stattfindet    als im Element A, ist die An  zahl der sich     entwickelnden    Fraktionen im  Fraktionsturm des Elementes B eine grössere,  daher ist der Fraktionsturm 18B höher ge-    halten, als derjenige des Elementes A. Jenes  Kondensat, das sich am Boden des Fraktions  turmes B sammelt wird durch Leitung 56B  wieder zur Kammer 3B am Fuss des Kes  sels 1B geführt.  



  Um aus dem Fraktionsturm 18B die nun  mehr schon wertvolleren Kondensate von ver  schiedenen     Siedepunkten    gesondert ent  nehmen zu können, sind am Turm 18B drei       Abzapfungsleitungen    85 übereinander ange  ordnet.     Einzelne    der Ringe     54B    besitzen  am äussersten Rand je eine Rinne 82     (Fig.    5  und 6) mit Auslauföffnungen 83. Diese  münden in Becher 84 der     Abzapfleitungen     85.

   Jede Leitung 85 weist eine Gabelung  auf, der eine Zweig 87 führt die abgezapfte       Flüssigkeit    zum Beispiel unter     Vermittlung          nicht        dargestellter    Röhren zu     Sondersammel-          behältern.    In jedem Zweig 87 ist ein Ventil  90 eingebaut. Der andere Zweig 88 ist unter  Vermittlung des     Ventils    91 an ein gemein  sames -Sammelrohr 89 angeschlossen, und an  dieses ist unten eine Leitung 92, 93 ange  schlossen.

   Durch dieses Rohr 92 kann eine  Mischung der drei     gesondert,    aus dem Turm  18B     austretender    Fraktionsflüssigkeiten aus  der Anlage entnommen werden, es wird diese  Mischung     aus,dem    Rohr 92 als     Heizflüssig-          keit    für den     Vorwärmer    E benutzt. Das Rohr  65 des     Vorwärmers    E ist     mittelst    Leitung 95  und Ventil 94 mit der Leitung 92 verbun  den. Nach Abgabe ihrer Wärme in dem       Vorwärmer    E kann dann die Flüssigkeit aus  dem letzteren durch das Rohr 67 abfliessen.  



  Die im Dom<I>20B</I> gesammelten Dämpfe  dienen als Heizmittel für den untern Teil  des Kessels<B>1,1</B> des Elementes A, die Dämpfe  werden aus dem Dom 20B durch Rohr 96  in den Mantel 7     (Fig.    2) geführt. Die  Dämpfe durchströmen den Mantel 7 und flie  ssen durch eine an die     Auslassöffnung    10  angeschlossene Leitung 97 in den Konden  sator     73B        (Fig.    1). Der Kessel 1B des Ele  mentes B wird durch Gase     erwärmt,    die aus  dem Ofen F durch eine Leitung 99 und durch  die     Abzweigung    100B in den     Mantel    75  geführt wird.

   Nach     Durchströmung    des Man-           tels    fliessen diese Heizgase unten aus dem  Mantel in die Leitung     IOIB    zu dem zum  Schornstein G führenden Kanal 102.  



  Die Weiterbehandlung des aus der Rinne  15B durch     Auslassöffnung    81 und Leitung  58B     abfliessenden    Öls, wird in dem Element  C vorgenommen, welchem dieses 01 aus dem  Behälter 59B durch die Pumpe 70C und  Leitung 71C zugeführt wird. Um aus dem  nun schon zweimal raffinierten 01 noch wei  tere     wertvolle        Bestandteile    abzuspalten,       wird        da.s    Öl in dem Element C unter Druck  gesetzt und erwärmt.

   Element C     unterschci-          det    sich von dem Element B dadurch, dass  sein Fraktionsturm niedriger gehalten ist  und nicht soviel Scheiben und Ringe ent  hält, wie der     Fraktionsturm    18B. In dem  Element C wird der Hohlwelle 48c vom       Kopfende    des Domes     20C    aus zum Beispiel  "     ethan    zugeführt, und zwar mittelst einer  Leitung 103, die an eine von einem V er  dichter H kommende Leitung 106 angeschlos  sen ist. Das Methan wird in verdichtetem  Zustand in das     Element    C eingeführt, zur  Regelung des Zuflusses dient ein Ventil 110.  



  Der Verdichter     H    erhält Methan durch       eine    Leitung<B>107,</B> die mittelst Zweigrohr. 114  am Kondensator 73C oben angeschlossen ist,  und welche die nicht     kondensierbaren    Gase  aus dem Kondensator 73C     abführt.    Um auch  Gas von einer andern Quelle benützen zu  können, ist an den Verdichter H noch     eine     besondere Speiseleitung 108 angeschlossen.  Der Verdichter H presst das Methan durch  die Leitung 106 zu einem     Abzweigstrick     105, das einerseits mit der Leitung 103 und  anderseits mit der     Zuleitung    109 für das  Element D verbunden ist.     In    der Zuleitung  109 ist ein Regelventil 111 vorgesehen.  



  Die aus dem Dom 20A     abfliessenden     Dämpfe fliessen zu einem Kondensator     73A,     die aus dem Dom 20B     entnommenen    Dämpfe  werden durch     Leitung    96 erst dem     Reiz-          mantel    7 des Elementes A     zugeführt,    und  dann zu dem Kondensator 73B gefördert.  Die     aus    dem Dom 20C     entnommenen    Dämpfe  haben verhältnismässig hohen     Druck    und  strömen durch die Leitung 112 einem Druck-         minderungsventil    113 zu, um dann in den  Kondensator 73C überzutreten.

   Die Dämpfe  kondensieren zum Teil, es bleibt jedoch ein       unkondensierbarer    Rest, die     unkondensier-          baren    Gase     entweichen    aus dem Konden  sator 73C durch Rohr 114 nach der zum  Verdichter H führenden Leitung 107. Von  dem Kondensator 73C wird die hier gebil  dete Flüssigkeit einerseits durch eine Lei  tung 74C zu einem Vorratsbehälter geschafft  und anderseits durch eine Zweigleitung 60C       wieder    dem Fraktionsturm 18C zugeführt,  um bei der Fraktionierung zur Bildung  des     Rückströmungskondensates    mitzuhelfen.

    Auch der Kessel     IC    wird durch die Abgase  des Ofens F beheizt; die Leitung 99 ist mit  dem Heizmantel 75C verbunden; durch Ein  stellen einer Regelklappe 100C kann die  Temperatur geregelt werden.  



  In den ersten beiden Elementen A und  B wird eine Fraktionierung ohne Spaltung  des Öls durchgeführt; in dem Element C       wird    unter     Anwendung    von Druck eine  Spaltung des 01s vorgenommen. Das dem  Element C durch den Verdichter H zuge  führte Gas zur Anreicherung .der Öle mit  Wasserstoff liefert den gewünschten Druck.

    Das im Turm 18C gebildete     Kondensat    wird       durch    die nach unten gehende Röhre     56C     unten in den Kessel 1C eingeführt und  nochmals der     Destillation        unterworfen.    Der       Rückstand    aus der     Sammelrinne    15C wird  durch     die    Röhre 58C einem     Sammelbehälter     59C zugeschickt und durch die Pumpe 70C  in die Kammer 3D des Elementes D ge  drückt, das abgesehen von der Höhe des  Fraktionsturmes gleich ausgebildet ist wie  das Element C.

   Dieser Rückstand enthält  nur solche     Bestandteile,    die in dem Element  C bei dein dort herrschenden Druck und der       Temperatur    darin nicht     gespalten    werden       konnten.    In diesem Element D verbleibt ein  heisser Rückstand, der nicht unmittelbar zu  einem     Sammelbehälter        wie    bei den andern  Einheiten geschickt wird, sondern zur     An-          wärmung    des obern Teils des Kessels 1:1  benutzt wird.

   Eine Röhre<B>115</B> führt diesen  als     Heizmittel    benutzten Rückstand aus dem      Element D durch eine Zweigröhre 116     (Fig.     1 und 2) in die Rohrschlange 16 im Mantel  12     (Fig.    2) des Kessels 1A. Ein an die       Schlange    16 angeschlossenes Rohr 118 führt       dieses        Beizmittel    zum Rohr 117 und durch  dieses zu einem     Sammelbehälter.    Der Zu  fluss des     Heizmittels    zu der Heizschlange 16       wird    durch Ventile 119, 120 in den Röhren  115, 116 geregelt.

   An den Wänden. des       Fraktionsturmes    18D schlägt sich Konden  sat nieder und dasselbe kann stufenweise       entnommen    werden. Dieses     Kondensat    wird  durch die     Leitung    66 dem     Vorwärmer    E  zugeführt und aus dem     Vorwärmer    durch die  Leitung 68 abgeführt. Es kann auch das  Kondensat unmittelbar ohne Ausnutzung  seiner Wärme durch die Leitung 121 zu einer  Sammelstelle fliessen. Die Verteilung des       Kondensates    erfolgt durch die Ventile 123,  124. Die aus dem Dom 20D abziehenden  wertvollen Dämpfe strömen durch das Rohr  112 und Ventil 113 zum     Kondensator    73D.

    Die nicht     kondensierbaren    Gase aus diesem  Kondensator können durch Leitung 107 dem  Verdichter H zugeführt werden, während  ein Teil des     Kondensates    durch Leitung 60D  und Pumpe 61D wieder dem Fraktionsturm  18D zugeführt     wird.    Der     Fraktionsturm     18D ist mit Rohr<B>109</B> an die Druckleitung  106 des Verdichters H angeschlossen.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Verfahrens  mit Rohöl soll in Nachstehendem beschrieben  werden.  



  Das<B>01</B> wird im     Vorwärmer    E erwärmt  und erst dem Element A und dann durch die  Pumpe 70B dem Element B zugeführt, das  durch die, durch Leitung 99     zufliessenden     Heizgase des Ofens F erwärmt wird. Die       Klappen    125 und 126 in den Leitungen 100C       und    100D sind geschlossen. Die Pumpe 70B  drückt das Rohöl durch die Kammer 3B  des Kessels 1B. Das Öl wird durch das     För-          derraxl    42B     (Fig.    4) gegen die beheizte  Wand des Kessels 1B geworfen; es wird in  Gestalt     eines    dünnen Filmes über die Innen  wandung durch die sich drehenden Flügel  50B weg nach oben getrieben.

   Die Tem  peratur wird mässig hoch gehalten; die ge-         bildeten    Dämpfe     entweichen    leicht aus dem  Film, und zwar erst die leichter flüch  tigen Bestandteile. Die     Fraktionierung    der  Dämpfe findet im Turm 18B     statt.    Die  Dämpfe höher siedender Fraktionen konden  sieren wieder und fliessen durch     Leitung        58B     ab. Die nicht kondensierenden Dämpfe und  darunter auch Wasserdampf ziehen aus dem  Dom     20B    durch die Leitung 96 zum     Heiz-          mantel    7 des Kessels 1A.  



  Das aus dem Fraktionsturm 18B entwei  chende Kondensat     wird    zur     Anwärmung    des       Vorwärmers    E benutzt, und diesem durch  die Leitungen 92 und 65 zugeleitet. Sobald  der     Vorwärmer    E genügend warm ist, wird  das Rohöl .durch das Rohr 63 diesem zuge  führt. Die Pumpe 70A befördert das Öl in  die Kammer 3A, während die schon im Vor  wärmer E erzeugten Dämpfe der sehr leicht  flüchtigen Bestandteile des Öls dem Element  A, und zwar der Welle 48A desselben durch  die Leitung 69 zugeführt werden.

   Das Ein  führen dieser Dämpfe in das     0l    -erfolgt durch  die Löcher     49A    der Hohlwelle 48A.     Wäb-          rend    das über den obern Rand des Kessels  7 A in die Rinne 15A laufende<B>01</B> durch die       Leitung    58A zum Behälter 59A fliesst,     wird     das     Rückstromkondensat    aus dem     Fraktions-          turm.        18A    wieder durch Leitung 56A     unten     in den Kessel     1A    eingeführt.

   Die im Dom  20A entwickelten Dämpfe gehen zum     Kon-          densator        73A    und werden     hier    teilweise kon  densiert, wobei ein Teil des     Kondensates     durch Rohr<B>60,4</B> zur Förderung der Frak  tionierung wieder dem Turm 18A zugeleitet  wird und der     Hauptteil    durch Leitung 74  abgezogen wird. Der aus dem Element A  abfliessende Rückstand wird der Reihe nach  in den Elementen<I>B, C, D</I> nachbehandelt.  



  Die vom Ofen F kommenden heissen Gase  erhitzen das<B>01</B> in dem Element B auf nicht  mehr als auf 220 Grad. Die Dämpfe, die  zur     Erwärmung    des Kessels 1A     dienen,    ver  lassen den Turm 18 B mit ungefähr 150  Grad. Das     Rückströmkondensat    das durch  Rohr 56A abfliesst, besitzt eine etwas höhere  Temperatur, beispielsweise 205 Grad. Die      Dämpfe, welche die Erwärmung des Elemen  tes A besorgen, können das Öl darin nur auf  ungefähr 120 Grad erwärmen und nur die  leichtsiedenden     Fraktionen        werden    in dem  Element A abgeschieden. Der Rückstand aus  dem Element A besitzt noch sehr wertvolle  Bestandteile, namentlich     Motorbrennstoffe.     



  Der Rückstandskessel 59A ist     sowohl     über das     Ventil    129 mit der Pumpe 70B,  als auch über Ventil     128_    an eine     Ableitung     127 angeschlossen. Es kann das Rückstrom  kondensat durch die Leitung 128 aus der  Anlage entfernt werden, was beim     Inbetrieb-          setzen    der Anlage erfolgt.  



  Sind das Element A und der     Vorwärmer     E genügend erwärmt, so wird das Ventil     1 28     geschlossen und das Ventil 129 geöffnet, so  dass der Behälter 59,4 nunmehr     mit    der  Pumpe 70B verbunden ist. Im Element B  erfolgt die fraktionierte     Destillation,    wie  bereits oben beschrieben. Der Rückstand des  Elementes B besitzt eine Temperatur von un  gefähr 290 Grad. Die Naphtha- und     Kero-          sindämpfe    werden dabei ausgeschieden, aber  eine Spaltung des Öls findet noch nicht statt.  Die aus dem Dom 20B abziehenden Dämpfe;  die durch die Leitung 96 dem Heizmantel  des Elementes A zufliessen, besitzen eine  Temperatur von     ungefähr    250 Grad.

   Bei  dieser Temperatur treten im Element A die  Benzindämpfe aus dem<B>01.</B> Das     Rückström-          kondensat,    das im Turm 18B gebildet wird,  und das eine Temperatur von     ungefähr    260  Grad besitzt, gibt seine Wärme an den Vor  wärmer E ab, der überdies noch durch andere  Heizmittel erwärmt wird. Das Öl fliesst also  mit einer Temperatur von 290 Grad dem  Kessel 1A zu. Dieselbe Temperatur besitzt  auch die aus der Rinne 15B ablaufende Flüs  sigkeit, die dem Sammelbehälter 59B zu  fliesst. Das dem Element C zufliessende Öl  hat ebenfalls eine Temperatur von 275 bis  290 Grad. Die Gase des Ofens F     erwärmen     jedoch den Kessel 1C auf ungefähr 400 Grad.

    Das Öl im Element C wird einem Druck aus  gesetzt, der innerhalb weiter Grenzen  schwanken kann. Vorteilhaft ist ein Druck,  der zwischen 4 und 24     Atm.    liegt. Die Höhe    des Druckes hängt von der Beschaffenheit  des     251s    und von der Temperatur ab, bei wel  cher gearbeitet wird. Der Druck kann ausser  durch den Verdichter H durch Erwärmen  der erzeugten Dämpfe erzeugt werden.  



  Der     Rückstand    in dem Sammelbehälter  59C hat eine Temperatur von ungefähr 370  Grad und diese Temperatur wird in dem  Element D auf 590 Grad erhöht. Infolge  der unter Druck erfolgenden Zersetzung, die  schon in dem Element C stattfand, ist     eine     weitere Erhöhung des Druckes in dem Ele  ment D nicht     unbedingt    notwendig. Durch Zu  fuhr von wasserstoffreichem Gas in das     Ele-          mentDkann    eine Umwandlung von     un--esätti---          e   <B>'</B> t     Kohlenwasserstoff-iXolekülen    in     -esättio-te     n     t'     erreicht werden.

   Die Temperatur des Rück  strömkondensates, das dem     Vorwärmer    E  zufliesst ist annähernd 320 Grad. Der in dem  Element D in die Rinne am obern Ende des  Kessels 1D eintretende Rückstand hat nicht  sehr viel an Temperatur eingebüsst, es fliesst  durch die Leitungen 115 und 116 dem obern  Teil des Kessels     1A    des Elementes A mit  einer Temperatur von ungefähr 540 Grad zu.  Diese Wärme genügt, dass in dem Element  A eine teilweise Verdampfung des zugeführ  ten Öls     stattfindet,    es treten Benzindämpfe  aus.

Claims (1)

  1. PATE N TANSPRt CIIE Verfahren zum Destillieren und Spalten von flüssigen Kohlenwasserstoffen unter Verwendung einer Mehrzahl von anein ander angeschlossenen Destillationsele- menten, durch welche die zu zerlegende Flüssigkeit der Reihe nach geführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die zu zer legende Flüssigkeit in jedem Element in einem dünnen Film über eine zylin drische, senkrecht stehende, beheizte Kes selwandung von unten nach oben geführt .wird, wobei aus dem Film nach oben strömende Dämpfe entweichen, und dass Dämpfe und Rückstand getrennt weiter behandelt werden.
    Anlage zum Durchführen des Verfah rens nach Patentanspruch I, mit einer Mehrzahl von aneinander angeschlos senen Destillationselementen, durch wel che die zu zerlegende Flüssigkeit der Reihe nach geführt wird, wobei die De stillate einzelner Elemente zum Beheizen anderer Elemente herangezogen werden, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Ele ment einen vertikalen, zylindrischen, von aussen beheizbaren und an eine Flüssig keitszuleitung angeschlossenen Kessel und über diesem einen an einen Konden sator angeschlossenen Fraktionsturm auf weist, wobei im Kessel eine mit mehreren Flügeln versehene, drehbare Welle ange ordnet ist, mittelst welcher die Flüssig keit im Kessel in Drehung versetzt,
    als Film auf die Kesselinnenwand ausge breitet und nach oben gegen den Frak tionsturm geleitet werden kann. 1TNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet,. dass die zu zerle gende Flüssigkeit in Drehung versetzt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Film Gase zugeleitet werden. 3. Anlage nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zum Einführen der Flüssigkeit in den Kessel ein auf der Welle befestigtes, aus Scheiben und Ste gen bestehendes Förderrad vorgesehen ist. 4.
    Anlage nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die die Flügel tra gende Welle durch den Fraktionsturm durchgeführt ist und in letzterem mit Rippen versehene, zwischen feststehen den Ringen liegende Scheiben trägt, zum Zwecke, die aus dem Kessel hochsteigen den Dämpfe einer Schleuderwirkung aussetzen zu können. Anlage nach Patentanspruch II und Un teransprüchen 3 und 4, dadurch gekenn zeichnet, dass der Durchmesser der Schei ben grösser als der Durchmesser der Flü gel ist.
    Anlage nach Patentanspruch II und Ein- teransprüchen 3 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass am obern Ende des Kessels eine Rinne zur Aufnahme der nicht ver dampften Flüssigkeit und im Fraktions turm eine zur Aufnahme von Kondensat bestimmte Sammelrinne vorgesehen sind, an welche Rinnen Abflussleitungen an geschlossen sind. 7.
    Anlage nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle bis zum Förderrad hinunter hohl ist, da.ss sie am untern Ende des hohlen Teils Löcher besitzt und an eine Gaszuleitung ange schlossen ist, zum Zwecke, Gase zur Ein wirkung auf den Flüssigkeitsfilm zu bringen. B. Anlage nach Patentanspruch II und Un teranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass in einem., am Fraktionsturm vorge sehenen Dom eine Abzugsöffnung für Dämpfe und eine die Welle umgebende, an eine Leitung angeschlossene Sammel- röhre vorgesehen sind.
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