CH157057A - Lichtempfindliches photographisches Material und Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents

Lichtempfindliches photographisches Material und Verfahren zu seiner Herstellung.

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CH157057A
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/74Applying photosensitive compositions to the base; Drying processes therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)

Description


      Ziehtempfindliches    photographisches Material und Verfahren zu seiner Herstellung.    Seit der Erfindung der Photographie     wird          lichtempfindliches    Material für photographi  sche Negative und Positive in der Weise her  gestellt, dass auf eine geeignete Unterlage  nach irgend einem bekannten Giess'-,     Spritz-          oder    Tauchverfahren eine zusammenhängende,       glatte,    lichtempfindliche Schicht, meistens  eine     Gelatine-Emulsion,    die durch Zusätze,  zum Beispiel     Silberverbindungen,    lichtemp  findlich gemacht ist, aufgetragen und dann  getrocknet wird.  



  Für die meisten bekannten photographi  schen und photomechanischen Verfahren ist  es vollkommen genügend, wenn die licht  empfindliche Emulsion in einer zusammen  hängenden Schicht zur Belichtung gelangt.  Für gewisse Zwecke, zum Beispiel für Far  benphotographie und     Farbenkinematographie,     genügen jedoch solche zusammenhängende       Emulsionsschichten    nicht mehr. Hier müssen  mehrere Negative     (Farbauszüge)    mit einer  einzigen Belichtung hergestellt werden, die  ebenso wie die davon erzeugten     Positivkopieu,     haarscharf übereinstimmen müssen, da sie    nur so ein einwandfreies, farbiges Auf  sichts- oder     Durchsichtsbildergeben    können.  



  Ein Film, der mit einer zusammen  hängenden unbelichteten     Emulsionsschicht     überzogen ist,     wirkt    auf einen     dahinterliegen-          den        gleichartigen    Film wie eine Mattscheibe;  auch     wenn    die     Emulsion    noch so dünn und  durchscheinend     ist,    ganz klar durchsichtig       kann    sie infolge des     Halogen-Silber-Gehaltes     nie sein.

   Es liegt auf der Hand, dass, wenn  zwei weitere     solcher    Filme     hinter    dem     vor-          dern    unbelichteten Film belichtet werden,  wie dies bei dem Gebrauch eines     sogenann-          ten    Dreipacks geschieht, der zweite     Film     weniger und der     dritte    Film noch weniger  Licht erhalten muss, da schon die vorderste       Emulsionsschicht    Licht absorbieren wird,  und     'dass,    wenn die drei     Emulsionsschichten          die    gleiche Lichtempfindlichkeit haben,

   man  in jedem Falle     drei    ungleich     belichtete    Ne  gative     erhält,    während der zweite und dritte  Film obendrein, da sie nur gebrochenes Licht  erhalten haben, nur     unscharfe    Negative er  geben können.

             Die    Erfindung bezweckt die     Beseitigung     dieses     Übelstandes,    und das ihren Gegen  stand bildende lichtempfindliche photogra  phische     Material    zeichnet sich dadurch aus,  dass die auf eine     Unterlage    aufgetragene     licht-          empfindliche    Emulsion kleine, vollkommen  lichtdurchlässige Unterbrechungen aufweist.  



  Haften     Emulsionselemente    zum Beispiel  auf einem durchsichtigen Film, dann erlauben  die     Zwischenräume    zwischen den     Emulsions-          elementen    bei der Belichtung das Durch  dringen des ungeschwächten und ungebroche  nen Lichtes auf eine dahinter liegende     emul-          sionierte    Unterlage.

   Wenn auch auf diese  Unterlage die     Emulsianselemente    mit Zwi  schenräumen aufgebracht ,sind, dann     besteht     die Möglichkeit, das auch .durch diese, Zwi  schenräume durchfallende     direkte    Licht eben  falls ungeschwächt und ungebrochen noch auf  eine     dritte    oder     vierte    dahinter liegende     emul-          sionierte    Unterlage einwirken zu lassen.

   Auf  diese Weise können somit alle hinter dem  ersten, mit Zwischenräumen     emulsionierten     Film liegenden gleichartigen Filme, die die  gleiche     Lichtempfindlichkeit    haben, gleich  stark belichtet werden, so     dass1    sie Negative  oder Positive von     gleicher    Schärfe und von  gleichmässiger     Belichtung    ergeben, da sie di  rektes, ungeschwächtes und     ungebrochents     Licht     erhalten.     



  Werden,     wie    bei der Farbenphotographie  üblich, die drei Farbauszüge auf Film her  gestellt, dann wird man für die beiden ober  sten Filme mit Erfolg die     Emul.sionierung    in  Form einer     Linienrasterung    wählen, wobei  sich die Linien des obersten Filmes mit den       Linien    des     zweiten    Filmes kreuzen.

   Damit  das Licht, das durch den Punktraster der  durch die beiden kreuzweise darüber liegen  den Linienraster gebildet wird und auf den  dritten Film fällt, immer auf     Emulsionsteile     auftreffen     muss    und nicht auf Zwischen  räume, die naturgemäss kein Bild ergeben  können, kann man für den hintersten Film  eine zusammenhängende     Emulsionsschicht     nehmen.

           Emulsionselemente    in     Rasterform        mit          Zwischenräumen    können aber nicht nur bei  Farbenphotographie und Farbenkinematogra  phie Verwendung finden, sondern sie eignen       ,sich    auch zur Herstellung von     gerasterten     Negativen für photomechanische Zwecke, wo  bei sich der sonst bei der Belichtung vor dem  Aufnahmematerial befindliche Raster even  tuell erübrigt.  



  Wird eine mit Zwischenräumen gerasterte  Emulsion auf Papier aufgebracht, dann kann  dieses Papier zur Herstellung von photogra  phischen Positiven und     Negativen    dienen,  die den Negativen und Positiven, die auf  einer zusammenhängenden Schicht gemacht  sind, im Endziel durchaus gleich kommen,       unter    Umständen aber in bezug auf Klarheit,  Durchsichtigkeit der Tiefen usw. einen Fort  schritt bedeuten,     namentlich    dann,     wenn    der  Emulsion noch Farbstoffe zur Erlangung  eines einfarbigen     Aufsichtsbildes:    zugefügt  worden sind.  



  Die     Herstellung    von photographischem  Material mit durchbrochener lichtempfind  licher Emulsion kann auf verschiedene Weise  erfolgen. Die     Zwischenräume    zwischen den       Emulsionselementen    können     mittelst    mecha  nischer Mittel, aber auch auf photographi  schem Wege oder mit chemischen Mitteln       hergestellt    werden.  



       Mittelst    einer     geeigneten        Spritzvorrich-          tung,    zum Beispiel der bekannten Spritz  pistole, kann     die    Emulsion in flüssigem Zu  stande in Form von kleinen, staubförmigen  Kügelchen auf eine     abgekühlte    Unterlage  aufgespritzt werden. Die Unterlage wird<B>ab-</B>  gekühlt sein, damit die     Kügelchen    beim  Auftreffen auf die Unterlage sofort erstarren  und     nicht    zusammenlaufen.

   Wenn entspre  chend wenig aufgespritzt     wird,        entstehen     auf diese Weise zwischen den einzelnen       Emulsionselementen    vollkommen lichtdurch  lässige, unregelmässige, aber     trotzdem    winzig  kleine Zwischenräume.  



  Die Emulsion kann aber auch mit einem  mechanischen V     ervielfältigungsverfahren,    zum  Beispiel Flach-, Hoch-, Tiefdruck und der-      gleichen,     wie    eine     Druckfarbe    auf eine ent  sprechend     vorbereitete    Unterlage in Form  von einem Raster,     bestehend    aus regelmässig  oder unregelmässig angeordneten Linien, Stri  chen, Punkten,     Körnern    und dergleichen mit  entsprechenden, möglichst     gleichgrossen        Zwi-          schenräumen    abgedruckt     werden,

      wobei der       Emulsiousträger    unberührt und unverändert       zwischen    den     gerasterten        Emulsionselementen     verbleibt.  



  Je nach der Art der Unterlage können  aus einer zusammenhängenden     emulsionier-          ten.    Schicht die gewünschten     Zwischenräume     durch     Schneiden,        Stanzen,    Brennen und der  gleichen hervorgebracht werden, wobei auch  die Möglichkeit     besteht,    dass die Unterlage  an der Stelle, an der-die Zwischenräume ge  wünscht werden, ebenfalls durchlocht und  entfernt     wird,    bei einem Film zum Beispiel  durch Lochen oder Stauzen, so dass auch hier  vollkommen lichtdurchlässige Zwischenräume  zwischen den     Emulsionselementen    entstehen.  



  Die Zwischenräume zu den     Emulsions-          elementen,    können aber auch auf photogra  phischem Wege     hergestellt    werden, indem  zum     Beispiel    auf eine zusammenhängende       Emulsionsschicht    ein     Linien-,    Punkt- oder       Kornraster        aufkopiert    wird, wobei das Licht  bis auf den Schichtträger gehen muss.

   Dann       entwickelt    man,     unterbricht    die Entwick  lung und     entfernt    die entwickelten     Raster-          elemente    durch :geeignete Mittel, zum Bei  spiel Kaliumpermanganat und     Schwefelsäure.     



  Die     Emulsionsschicht    ist dann durch  Zwischenräume unterbrochen. Doch     wird    die  Empfindlichkeit der     Emulsionsschicht    durch  dieses Verfahren herabgesetzt, und das auf  diese Weise erhaltene Material ist nur für       bestimmte    photographische Zwecke zu ge  brauchen.  



       Eine    weitere Möglichkeit,     plhotographi-          sches    Material mit Zwischenräumen zu er  halten,     besteht    darin, dass auf eine zusammen  hängende Ei     mulsionsschicht    in Druckfärben  oder chemischen Lösungen ein Raster auf  gedruckt wird, worauf die     dazwischen    liegen  den     Emulsionsteile    auf chemischem Wege    entfernt und dann die chemischen     Lösungen     oder Druckfarben abgewaschen werden, wor  auf die Belichtung auf die unter der Farbe       konservierten        Rasterelemente    erfolgt.  



       Bei.    den mechanischen Verfahren, eine       ununterbrochene        Emulsionssehicht    durch  Spritzen oder Drucken herzustellen, tritt eine  Ersparnis an Emulsion ein, da die     zwischen     den     Emulsionselementen    liegenden Zwischen  räume     freu    von Emulsion bleiben.

   Das hat  auch noch den Vorteil, dass die     trocknende     Luft von oben und den Seiten mit den     Emul-          sionselementen    in Berührung kommt, so     dass     diese leichter und schneller austrocknen, wo  durch     .ein    schnelleres Arbeiten bei der Her  stellung und eine Vereinfachung der Fabri  kation gegenüber den bisherigen Verfahren  als weiterer     Vorteil    und Fortschritt erzielt  werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Lichtempfindliches, photographisches Ma terial, dadurch gekennzeichnet, dass die auf eine Unterlage aufgetragene licht- empfindlihe Emulsion kleine, vollkom men lichtdurchlässige Unterbrechungen aufweist. II. Verfahren zur Herstellung des licht empfindlichen photographischen Mate rials -nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass eine unbelichtete photographische Emulsion auf eine Unter lage aufgetragen wird und in ihr kleine emulsionsfreie Zwischenräume geschaffen werden.
    UNTERANSPRtrCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass' die zu belich tende photographische Emulsion als eine nicht zusammenhängende Schicht in Form kleinster Tropfen, zwischen welchen kleinste, emuls:ionsfreie Zwischenräume sind, mit einer Spritzvorrichtung auf die Unterlage aufgespritzt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Emulsion als .gerasterte Schicht auf die Unterlage aufgedruckt wird, wobei der Emulsions- txäger unberührt und unverändert zwi schen den Emulsionselementen verbleibt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die zu belich tende photographische Emulsion in einer zusammenhängenden Schicht auf die Unterlage aufgebracht wird und dass die Zwischenräume zwischen den Emulsions- ,elementen mit mechanischen Mitteln her gestellt werden. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass auf eine zu sammenhängende Emulsionsselücht ein Uaster photographisch aufkopiert wird, worauf entwickelt wird und die ent wickelten Rasterelemente entfernt wer den. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass auf eine zu sammenhängende Emulsionsschicht mit Druckfarbe ein Rasterungsmuster auf gedruckt wird, worauf die von der Druck farbe nicht geschützten. Emulsionsteile und sodann die Druckfarbe auf ch:emi- schem Wege entfernt werden.
CH157057D 1931-08-08 1931-08-08 Lichtempfindliches photographisches Material und Verfahren zu seiner Herstellung. CH157057A (de)

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