Maschine zum Einstellen der Aussenteile von Zündholzschachteln bezüglich des au einer Längsseite vorgesehenen Verbindungslappens. In der Herstellung von Zündholzschach teln, die je aus einer Aussenschachtel und einer darin verschiebbaren Innenschachtel bestehen, müssen sowohl die äussern als auch die innern Schachtelteils in die rich tig gegenseitige Stellung gebracht werden, ehe sie ineinander eingeschoben und die Schachtelaussenteile etikettiert werden. Diese Arbeit ist bis jetzt von Hand bewerkstelligt worden und ist zufolgedessen sehr kost spielig und auch mit andern Nachteilen ver knüpft.
Mechanische Einrichtungen sind zwar bekannt, um die Schachtelinnenteile zurecht zulegen und zu ordnen, und zwar gründet sich die Wirkung solcher Einrichtungen auf den ungleichförmigen Bau der Schachtel teile; dagegen sind entsprechende Einrich tungen zum Einstellen der Schachtelaussen teile bis jetzt nicht konstruiert worden. Die Erfindung bezweckt, eine zweckentsprchende Maschine zum Einstellen der Schachtelaussen- teile zu schaffen.
Wie bekannt, weisen diese Schachtelteile an der Längsseite, wo das Ma terial zusammengefügt ist, einen Verbin dungslappen auf, und die Erfindung bedient sich dieses Umstandes, indem gemäss der Er findung Teile vorgesehen sind, die zwecks vorübergehenden Einwärtsbiegens des Ver bindungslappens zum Angreifen an minde stens einem Schachtelaussenteil geeignet sind.
Ferner ist mindestens ein Tastorgan zum Eindringen in das eine offene Stirnende des Schachtelteils vorgesehen, wobei das Tast- organ, je nach der Lage des Schachtel teils, mit dem Verbindungslappen in Ein griff kommt -bezw. ausser Eingriff mit die sem bleibt und in Abhängigkeit hiervon eine zugehörige Wendevorrichtung für die Schachtelteile beherrscht, so dass sämtliche Schachtelteile beim Austritt aus der Ma schine ihre Verbindungslappen nach der selben Richtung kehren.
Als Mittel zum Einwärtsbiegen des Lap pens können beispielsweise zwischen die Seitenwand und den Lappen einsteckbare Keile vorgesehen sei, oder zwei in bezug auf die Schachtel bewegliche -Backen, die mittelst geneigter Flächen von aussen gegen die Längsseiten des Schachtelteils drücken können, und zwar zweckmässig nur an dem einen Ende des Schachtelteils.
Eine Ausführungsform der Maschine, bei welcher der Verbindungslappen durch in der Längsrichtung des Schachtelteils bewegliche Backen einwärts gebogen wird und das Tastorgan beim Angriff am Lappen daran verhindert wird, seine Bewegung in den Schachtelteil fortzusetzen, ist in der bei liegenden Zeichnung beispielsweise veran schaulicht und in der nachstehenden Be schreibung auseinandergesetzt.
In der Zeichnung ist Fig. 1 eine Seiten ansicht, Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie 2-2 in Fig. 1 und Fig. 3 eine Draufsicht der Maschine, wäh rend Fig. 4 und 5 einen wagrechten bezw. lot rechten Einzelschnitt darstellen, um das Zusammenwirken der vorerwähnten Backen und des Tastorganes mit dem Schachtelteil zu zeigen.
Die beispielsweise von einer Trockenan lage herkommenden Aussenteile der Zündholz schachtel werden der Maschine auf einem ununterbrochen beweglichen, zwischen zwei seitlichen Führungen Ja und 1b, Fig. 2 und 3, angeordneten Förderband 1 zugeführt, wobei die Schachtelteile auf mechanischem Wege derart geordnet werden, dass ihre Längs richtung mit derjenigen des Förderbandes zusammenfällt, während der seitliche Ver bindungslappen jedes Schachtelteils entweder nach oben oder nach unten gerichtet ist.
Quer über das Förderband erstreckt sich eine Leiste 2, Fig. 1 und -3, so dass sie die in ihrer Längsrichtung sich bewegenden Schachtel teile daran hindert, sich zusammen mit dem Förderband weiter zu bewegen. Das Förder band ist um zwei Riemenscheiben gelegt, von denen nur die eine in der Zeichnung darge- stellt und mit 3 bezeichnet ist.
Diese Riemen scheibe ist auf einer Welle 6 befestigt, dia in zwei auf der Bodenplatte 5 angeordneten Lagern 4, 4' ruht. Unmittelbar vor der Leiste 2, in der Bewegungsrichtung des Bandes ge sehen, befindet sich eine Mitnehmerplatte 7, die in der Querrichtung des Bandes hin und her beweglich ist und zum Überführen der Schachtelteile von dem Band 1 auf einen an der Seite des Bandes, und zwar in der glei chen Höhe wie das Band angeordneten Tisch 8 dienen. Die Platte 7 sitzt an einer hin und her beweglichen Schiene 9, der ausserdem mit Hilfe der nachstehend beschriebenen Vor richtung eine auf und ab gehende Bewegung erteilt werden kann.
Auf einer in den Lager böcken 10, 11, 12 auf der Bodenplatte 5 ruhen den ununterbrochen umlaufenden Welle 15 sitzt eine Nockenscheibe 14, gegen welche eine Rolle 15 anliegt, die durch den einen Arm 16 eines auf der Welle 17 drehbar ge lagerten zweiarmigen Hebels 16, 1,6' getragen ist. Die mit der Hauptwelle parallele Welle 17 ist ebenfalls in den Lagerböcken 10, 11 gelagert.
Der Arm 1.6' trägt an seinem freien Ende eine Rolle 1,8, die somit beim Umlaufen der Welle 13 und der Nockenscheibe 14 eine auf und ab gehende Bewegung erhält und dadurch die auf ihr ruhende Schiene 9 zu sammen mit der Mitnehmerplatte 7 abwech selnd hebt und senkt.
Die Doppelbewegung der Schiene ist hierbei derart bemessen, dass die Mitnehmerplatte 7, nachdem sie einen Schachtelteil vom Riemen 1 fortgeschoben hat, gehoben und oberhalb eines in der Zwischenzeit zum Anliegen gegen die Leiste gebrachten neuen Schachtelteils zurückbe- wegt und dann wieder gesenkt wird. Eine Blattfeder 19 hält die Schachtelaussenteile in ihrer Lage auf dem Tisch .8 während des durch die Mitnehmerplatte 7 bewirkten Vor schubes dieser Teile.
Vor der Stelle, nach welcher die Schach telteile auf den Tisch 8 geschoben werden, sind zwei in der Längsrichtung der Schach telteile verschiebbare Stangen 20, 20s in Füh rungen 21, 21' gelagert. Diese Stangen, die durch eine Platte 22 miteinander verbunden sind, bilden mit ihren der Lagerstelle für die Schachtelteile zugekehrten Enden Backen, welche mit einander gegenüberliegenden, ge neigten Druckflächen a (Fig. 4 und 5) ver sehen sind, die beim Vorschub der Stangen auf die Längsseiten der Schachtelteile einen Druck ausüben, derart, dass der obengenannte seitliche Verbindungslappen b am einen Ende des Schachtelteils nach innen gebogen wird.
Zwecks Hin- und Herbewegung dieser Stan gen 20, 201 ist folgende Einrichtung ge troffen. Auf .der oben genannten ununter brochen umlaufenden Welle 13 ist eine Trommel 23 starr befestigt. Diese Trommel weist eine Kurvennute 24 auf, in die eine am einen Ende eines zweiarmigen Hebels 25 ge lagerte Rolle 2:6 greift, die dadurch dem an einem vom Lager 12 vorstehenden Arm 2 7 drehbar gelagerten Hebel 25 eine hin- und bergehende Bewegung erteilt. Der obere Teil des Hebels 25 ist gabelförmig gestaltet, und die Gabelenden 28, die mit entsprechenden Abrollflächen ausgerüstet sind, greifen in entsprechende seitliche Aussparungen der Stangen 20, 201 ein.
Diese Stangen 20, 201 sind an ihren einander zugekehrten Seiten mit längslaufenden Führungsnuten 29, 291 versehen, die etwas höher liegen als die Ober fläche des Tisches B. In diesen Führungs nuten ist eine als Testorgan dienende Platte 30 in der Längsrichtung der Schachtelteile verschiebbar gelagert, und zwar unabhängig von der Bewegung der Stangen. Diese Platte trägt auf ihrer untern Seite einen zwischen den Stangen nach unten ragenden Vorsprung 31, der mit einer zu der Bewegungsrichtung des Testorganes parallelen Stange 32 fest verbunden und durch eine Schraubenfeder 33 beeinflusst ist, die die Stange 32 umgibt und am Lager 12 abgestützt ist, und zwar so, dass sie die Stange gegen eine Scheibe 39 zu bewegen strebt.
Die mit dem Testorgan fest verbundene Stange 3,2 ist an beiden Enden in den Lagerböcken 11 bezw. 12 geführt.
Die Bewegung des Testorganes 30 und somit auch der Stange 32 in der Längsrich tung des Schachtelteils wird durch eine auf der Trommel 23 vorgesehene Kurvenfläche 34 bewirkt, gegen welche eine Rolle 35 an liegt, die an dem einen Ende eines am Lager 11 schwenkbar gelagerten zweiarmigen Hebels 36 gelagert ist und unter der Wir kung einer zwischen dem Hebel 36 und dem Lager 12 eingesetzten Zugfeder 3-61 gegen die obengenannte Kurvenfläche gepresst ge halten wird. Das obere gabelförmig gestaltete Ende umfasst die Stange 32 und liegt gegen den Vorsprung 31 an.
Die obengenannte Welle 17 steht durch ein Malteserkreuz 37 und eine in dieses ein greifende, mit Zapfen versehene Platte 38 derart in Wirkungsverbindung mit der un unterbrochen umlaufenden Hauptwelle 13, dass die Welle 17 bei jeder Umdrehung der Hauptwelle eine Vierteldrehung ausführt. Auf der Welle 17 ist die zu einer Verriege- lungsvorrichtung gehörende Scheibe 39 fest gekeilt, in welcher vier achsial verschiebbare Stifte 40 so. auf einem zu der Welle 17 kon zentrischen Kreis angeordnet sind, dass immer einer dieser Stifte gerade gegenüber der Stange 32 steht, wenn die Welle 17 in Ruhe ist.
Eine stillstehende, mit der Scheibe 39 gleichachsige Nockenscheibe 41 dient dazu, diejenigen Stifte 40 in die Scheibe 39 zurück zustellen, die bei der Bewegung der Stange 3-2 nach links teilweise aus der Scheibe 39 herausgeschoben worden sind.
An der die Mitnehmerplatte 7 tragenden Schiene 9 ist eine weitere Mitnehmerplatte 42 befestigt, die die Schachtelteile von der Lage gegenüber den Klemmbacken und dem Test organ in den als Wendevorrichtung dienen den zylinderförmigen Hohlkörper 43 ein schiebt. Der Hohlkörper 43 sitzt auf einer in den Lagern 44, 441 drehbar gelagerten Welle 45 und trägt seinerseits ein zu dem Hohl körper gleichachsiges Zahnrad 46, das mit einem Zahnsegment 49 in Eingriff steht, welches an einem um die Welle 47 schwenk baren Arm 48 befestigt ist. An der Welle 47 ist ein Arm 50 befestigt, der an seinem freien Ende eine Anschlagschraube 51 trägt, gegen welche der Arm 48 unter der Wirkung einer Zugfeder 52 für gewöhnlich anliegt.
Eine auf der ununterbrochen umlaufenden Welle <B>13</B> sitzende Nockenscheibe 53, gegen welche eine am Ende eines mit der Welle 47 fest verbundenen Hebels ,54 gelagerte Rolle 54' unter der Wirkung einer am Hebel 54 be festigten Zugfeder 55 anliegt, erteilt der Welle 47 und damit auch dem Hebel 50 eine hin- und hergehende Drehungsbewegung. An dem das Zahnsegment 49 tragenden Hebel 48 ist eine Zunge 56 befestigt, die so angeordnet ist, dass ein Stift 40,
der entsprechend der Drehung der Scheibe 39 um<B>90'</B> von der Lage gegenüber der mit dem Tastorgan 30 fest verbundenen Stange<B>32</B> entfernt ist und durch die Wirkung der Stange 32 teilweise aus der Scheibe herausgeschoben worden ist, am Ende dieser Drehung sich in demjenigen Teil der Bewegungsbahn der Zunge befindet, welchen die Zunge zufolge des Schwenkens des Hebels 48 nach rechts unter der Wirkung der Feder 52 durchläuft.
Die beschriebene Maschine wirkt wie folgt: Durch das Band 1 werden die Schachtel teile, auf einer ihrer flachen Seiten liegend, in ihrer Längsrichtung vorgeschoben. Wenn der erste Schachtelteil mit der Leiste 2 in Berührung kommt, wird er von der Mit nehmerplatte 7 erfasst und nach der Seite be wegt, und zwar in eine Lage gerade gegen über den Backen der Stange 20, 20' und dem Tastorgan. Während dieser Bewegung wird der Schachtelteil durch die Feder 19@ gegen den Tisch 8 gepresst gehalten und nach er folgter Seitenverschiebung in seiner Lage festgehalten, während die Mitnehmerplatte 7 gehoben und über den nächstfolgenden Schachtelteil zurückbewegt wird.
Dieser nächstfolgende Schachtelteil kommt an die Leiste 2 anzuliegen, sobald der vorhergehende Schachtelteil vom Band entfernt worden ist. Die Mitnehmerplatte 7 wird dann ausserhalb des betreffenden Schachtelteils gesenkt. Nach erfolgtem Vorschub eines Schachtelteils in die Lage gegenüber den Backen werden letz tere durch die Wirkung der Kurventrommel 23 auf den Hebel 25 gegen den Schachtelteil bewegt, der hierbei durch die Leiste 2 daran verhindert wird, sich in seiner Längsrichtung zu bewegen.
Bei dieser Bewegung der Backen werden deren geneigte Flächen den Schachtel teil gegenüber dem Tastorgan einstellen, und bei der weiteren Bewegung der Backen be wirken die genannten Flächen eine Ein wärtsbewegung der Seitenwände des Schach telteils, so dass der Verbindungslappen b ein wärtsgebogen wird und dann die in Fig. 4 und 5 dargestellte Lage einnimmt. Die Backen werden in dieser Lage festgehalten, während das Tastorgan 30 sich unter der Wir kung der Feder 33 vorwärts bewegt, in dem Mass wie es der von der Kurventrommel 23 beherrschte Hebel zulässt.
Wenn nun der Verbindungslappen des Schachtelaussenteils abwärts gerichtet ist, wird er von dem Tast- organ 30 getroffen, das dadurch an seiner Be wegung im Schachtelteil gehindert wird; da durch wird auch die Bewegung der Stange 32 angehalten, ehe sie den ihr gegenüber der Stange befindlichen Stift 40 betätigen kann. Durch die fortgesetzte Drehung der Trommel 23 wird der Hebel nach rechts geschwenkt und bringt hierbei durch den Vorsprung 31 das Tastorgan 30 in seine Anfangslage zu rück. Dann werden auch die Backen 20, 21' zurückbewegt, so dass der Schachtelteil frei wird.
Im Zeitpunkt da die Mitnehmerplatte 7 durch die Bewegung der Schiene 9 den nächstfolgenden Schachtelteil vom Band 1 in die Lage gegenüber den Backen bewegt, wird der vorhergehende Schachtelteil in den als Wendevorrichtung dienenden Hohlkörper 43 eingeschoben. Die Welle 17 hat in der Zwi schenzeit eine Vierteldrehung gemacht, ,so dass derjenige Stift 40, der sich vorher gerade gegenüber der Stange befand, nunmehr eine Lage in der Bahn der Zunge 56 einnimmt.
Da dieser Stift aber durch die Stange 32 nicht betätigt worden ist, weil die Bewegung des Tastorganes durch den Lappen angehal ten war, liegt das Ende des Stiftes nicht in der Bahn der Zunge 56, weshalb der das Zahnsegment 49 tragende Hebel 48 nach rechts frei ausschwingen kann;, wenn der Hebel 50 mit der Arretiersehraube nach rechts geht. Bei der durch den Stift 40 nicht behinderten Bewegung des Hebels 48 nach rechts wird wegen des Eingriffes des Zahn segmentes 49 in das Zahnrad 46 der Hohl körper 43 um eine halbe Umdrehung gedreht, wodurch der darin befindliche Schachtelteil gewendet wird, so dass sein Lappen umge kehrt wie vorher gerichtet wird.
Das Zahn rad 46 ist derart mit dem Hohlkörper 43 ver bunden, dass es dem Hohlkörper nur eine Drehung in der einen Richtung erteilt, so dass beim Rückgang des Zahnsegmentes 49 unter der Wirkung des Hebels 54 der Hohl körper 43 in der Lage bleibt, in welche er zuletzt bewegt worden ist. Beim nächstfol genden Vorschub der Mitnehmerplatte 42 wird der Schachtelteil aus dem Hohlkörper 43 unter Mitwirkung des nächsten Schachtel teils ausgeschoben, der seinerseits in den Hohlkörper eingeschoben wird. Der so her ausgeschobene Schachtelteil wird von zwei Verlängerungen 57 des Tisches 8 aufgenom men, die sich unterhalb des Hohlkörpers 43 erstrecken und das Herausfallen des Schach telteils während der Drehung verhindern (vergleiche Fig. 3 und 5).
Damit der Schachtelteil während des Wendevorganges sich an dem auf den Ver längerungen 57 ruhenden, dem Hohlkörper 43 am nächsten befindlichen Schachtelteil nicht stossen kann, sind exzentrisch angeord nete Daumen 58, vergleiche Fig. 5, am Hohl körper vorgesehen, die während der Drehung des Hohlkörpers die auf den Verlängerungen ruhende Schachtelteilreihe um eine der Höhe der Daumen entsprechende Strecke verschie ben. Von den Verlängerungen werden die Schachtelteile einem ununterbrochen beweg ten Förderband zugeführt, das auf der Zeich nung nicht dargestellt ist.
Wenn der gerade gegenüber den Backen und dem Tastorgan befindliche Schachtelteil seinen Lappen nach oben kehrt, wird das Tastorgan durch den Lappen nicht beein flusst, wenn ersterer vorwärts geht; das Tast- organ setzt deshalb seine Bewegung im Schachtelteil fort, wobei der gegenüber der Stange 32 befindliche Stift 40 durch die Stange teilweise aus der Scheibe 39 heraus- geschoben wird, so dass er nachher in die Bahn der Zunge 5i6 gelangt.
Wenn der Hebel 4.8 vom Hebel 50 durch dessen Arretier- schraube 51 freigegeben wird und unter der Wirkung der Feder 55 nach rechts schwingt, kommt die Zunge 5@6 zum Anliegen geben den Stift 40, der dadurch die weitere Bewe gung des Hebels verhindert und damit die Wendevorrichtung verriegelt. Eine Drehung des Hohlkörpers 43 erfolgt daher in diesem Falle nicht, so dass der betreffende Schachtel teil durch den Hohlkörper hindurch geht, ohne gewendet zu werden, und in unveränder ter Lage an die Verlängerungen gelangt.
Bei dieser Ausführungsform der Maschine werden somit diejenigen Schachtelteile ge wendet, deren Lappen nach unten gerichtet ist, während die übrigen Schachtelteile durch die Wendevorrichtung hindurchgehen, ohne gewendet zu werden, so dass also sämtliche Schachtelteile, die die Wendevorrichtung zwecks weiterer Beförderung verlassen, um zum Beispiel einer Etikettiermaschine zuge führt zu werden, die Lappen nach oben keh ren. Es ist jedoch klar, dass die Anordnung auch derart getroffen sein kann, dass nur Schachteln, die ihre Lappen nach oben keh ren, gewendet werden.
Bei der dargestellten Ausführungsform lässt das Tastorgan die Verriegelung der Wendevorrichtung unbetätigt, wenn es durch den Lappen angehalten wird. Selbstredend könnte das Tastorgan auch die Wendung der jenigen Schachtelteile veranlassen, deren Lappen das Tastorgan nicht berührt hat.
Im vorstehenden ist beschrieben worden, wie Schachtelteile in einer Reihe nachein ander durch die Maschine vorbewegt worden sind; es versteht sich aber, dass die Maschine mit mehreren Tastorganen und Wendevor richtungen ausgerüstet werden kann, die von einer gemeinsamen Welle aus getrieben wer den, so dass mehrere Reihen von Schachtel teilen gleichzeitig eingestellt werden können
Machine for adjusting the outer parts of matchboxes with respect to the connecting tab provided on one long side. In the manufacture of matchboxes, which each consist of an outer box and an inner box that can be slid inside, both the outer and inner parts of the box must be placed in the correct mutual position before they are inserted into one another and the outer parts of the box are labeled. This work has so far been done by hand and is consequently very expensive and also has other disadvantages.
Mechanical devices are known to set the box interior parts and order, and that the effect of such devices is based on the uneven construction of the box parts; on the other hand, corresponding devices for adjusting the box outer parts have not yet been designed. The aim of the invention is to create a suitable machine for adjusting the box outer parts.
As is known, these box parts have on the long side where the material is joined together, a connec tion tab, and the invention makes use of this fact by, according to the invention, parts are provided that are used for the purpose of temporary inward bending of the connection tab to attack at least at least one box outer part are suitable.
Furthermore, at least one tactile element is provided for penetrating into the one open end of the box part, the tactile element, depending on the position of the box part, with the connecting tab in a grip -bezw. remains out of engagement with the SEM and, depending on this, controls an associated turning device for the box parts, so that all box parts turn their connecting tabs in the same direction when they exit the machine.
As a means for inward bending of the lap pen, for example, wedges that can be inserted between the side wall and the lobes can be provided, or two jaws that are movable with respect to the box and that can press against the long sides of the box part from the outside by means of inclined surfaces, specifically only on one end of the box part.
An embodiment of the machine in which the connecting tab is bent inwardly by jaws movable in the longitudinal direction of the box part and the feeler element is prevented from continuing its movement into the box part when it engages the tab, is illustrated, for example, in the accompanying drawing and in the the following description.
In the drawing, Fig. 1 is a side view, Fig. 2 is a section along the line 2-2 in Fig. 1 and Fig. 3 is a plan view of the machine, while Fig. 4 and 5 are a horizontal respectively. Lot represent right single section to show the interaction of the aforementioned jaws and the tactile organ with the box part.
The outer parts of the match box coming from a drying plant, for example, are fed to the machine on a continuously movable conveyor belt 1 arranged between two lateral guides Ja and 1b, Figs. 2 and 3, the box parts being mechanically arranged in such a way that their The longitudinal direction coincides with that of the conveyor belt, while the lateral connection tabs Ver of each box part is directed either upwards or downwards.
A bar 2, Fig. 1 and -3, extends across the conveyor belt so that it prevents the box parts moving in its longitudinal direction from moving further together with the conveyor belt. The conveyor belt is wrapped around two belt pulleys, only one of which is shown in the drawing and denoted by 3.
This belt pulley is mounted on a shaft 6, which rests in two bearings 4, 4 'arranged on the base plate 5. Immediately in front of the bar 2, see ge in the direction of movement of the belt, there is a driver plate 7, which is movable back and forth in the transverse direction of the belt and for transferring the box parts from the belt 1 to one on the side of the belt, namely in the same height as the band arranged table 8 serve. The plate 7 sits on a back and forth movable rail 9, which can also be issued with the help of the device described below before an up and down movement.
On one in the bearing blocks 10, 11, 12 on the base plate 5 rest the uninterrupted rotating shaft 15 sits a cam disk 14 against which a roller 15 rests, which is supported by one arm 16 of a two-armed lever 16 rotatably mounted on the shaft 17 '1.6' is worn. The shaft 17 parallel to the main shaft is also mounted in the bearing blocks 10, 11.
The arm 1.6 'carries a roller 1.8 at its free end, which thus receives an up and down movement when rotating the shaft 13 and the cam disk 14 and thereby lifts the rail 9 resting on it together with the driver plate 7 alternately and lowers.
The double movement of the rail is dimensioned in such a way that the driver plate 7, after it has pushed a box part away from the belt 1, is lifted and moved back above a new box part that has meanwhile been brought to bear against the bar and then lowered again. A leaf spring 19 holds the outer parts of the box in their position on the table .8 during the push caused by the driver plate 7 before these parts.
Before the point after which the Schach telteile are pushed onto the table 8, two in the longitudinal direction of the Schach telteile displaceable rods 20, 20s are stored in guides 21, 21 '. These rods, which are connected by a plate 22, form with their storage point for the box parts facing ends of jaws, which are seen ver with opposing, ge inclined pressure surfaces a (Fig. 4 and 5), which when the rods advance the longitudinal sides of the box parts exert a pressure in such a way that the above-mentioned lateral connecting tab b at one end of the box part is bent inwards.
For the purpose of reciprocating this Stan gene 20, 201, the following device is met. On the above-mentioned uninterrupted rotating shaft 13, a drum 23 is rigidly attached. This drum has a cam groove 24 into which one at one end of a two-armed lever 25 ge superimposed roller 2: 6 engages, which gives the lever 25 rotatably mounted on one of the bearing 12 protruding arm 2 7 to and fro movement. The upper part of the lever 25 is fork-shaped, and the fork ends 28, which are equipped with corresponding rolling surfaces, engage in corresponding lateral recesses in the rods 20, 201.
These rods 20, 201 are provided on their mutually facing sides with longitudinal guide grooves 29, 291, which are slightly higher than the upper surface of the table B. In these guide grooves a plate 30 serving as a test member is mounted displaceably in the longitudinal direction of the box parts, regardless of the movement of the rods. This plate carries on its lower side a projection 31 which protrudes downwards between the rods and which is firmly connected to a rod 32 parallel to the direction of movement of the test member and is influenced by a helical spring 33 which surrounds the rod 32 and is supported on the bearing 12, in such a way that it tends to move the rod against a disk 39.
The rod 3.2 firmly connected to the test element is at both ends in the bearing blocks 11 and / or. 12 led.
The movement of the test member 30 and thus also of the rod 32 in the longitudinal direction of the box part is caused by a cam surface 34 provided on the drum 23 against which a roller 35 rests on one end of a two-armed lever pivoted on the bearing 11 36 is stored and under the action of a tension spring 3-61 inserted between the lever 36 and the bearing 12 is kept pressed against the above-mentioned cam surface. The upper fork-shaped end includes the rod 32 and rests against the projection 31.
The above-mentioned shaft 17 is connected to the uninterrupted rotating main shaft 13 by a Maltese cross 37 and an engaging, pin provided plate 38 in such a way that the shaft 17 executes a quarter turn with each rotation of the main shaft. The disk 39 belonging to a locking device is firmly wedged on the shaft 17, in which four axially displaceable pins 40 are wedged. are arranged on a concentric circle to the shaft 17 that one of these pins is always just opposite the rod 32 when the shaft 17 is at rest.
A stationary cam disk 41 coaxial with disk 39 is used to move those pins 40 back into disk 39 which were partially pushed out of disk 39 when rod 3-2 moved to the left.
On the rail 9 carrying the driver plate 7, another driver plate 42 is attached, which pushes the box parts from the position opposite the clamping jaws and the test organ in which the cylindrical hollow body 43 serves as a turning device. The hollow body 43 sits on a shaft 45 rotatably mounted in the bearings 44, 441 and in turn carries a gear 46 which is coaxial with the hollow body and which engages with a toothed segment 49 which is attached to an arm 48 pivotable about the shaft 47 . An arm 50 is fastened to the shaft 47 and has a stop screw 51 at its free end, against which the arm 48 usually rests under the action of a tension spring 52.
A cam disk 53 seated on the continuously revolving shaft 13, against which a roller 54 'mounted at the end of a lever 54 firmly connected to the shaft 47 rests under the action of a tension spring 55 fastened to the lever 54, gives the shaft 47 and thus also the lever 50 a reciprocating rotational movement. A tongue 56 is attached to the lever 48 carrying the toothed segment 49 and is arranged so that a pin 40,
which, according to the rotation of the disk 39 by <B> 90 '</B>, is removed from the position opposite the rod 32 fixedly connected to the feeler element 30 and partly out of the disk due to the action of the rod 32 has been pushed out, at the end of this rotation is located in that part of the path of movement of the tongue which the tongue traverses as a result of the pivoting of the lever 48 to the right under the action of the spring 52.
The machine described works as follows: Through the belt 1, the box parts, lying on one of their flat sides, advanced in its longitudinal direction. When the first part of the box comes into contact with the bar 2, it is captured by the driver plate 7 and moved to the side be, in a position just opposite the jaws of the rod 20, 20 'and the feeler. During this movement, the box part is held pressed against the table 8 by the spring 19 @ and held in its position after the side shift he followed, while the driver plate 7 is lifted and moved back over the next box part.
This next box part comes to rest against the strip 2 as soon as the previous box part has been removed from the belt. The driver plate 7 is then lowered outside the relevant box part. After a box part has been fed into the position opposite the jaws, the latter are moved by the action of the cam drum 23 on the lever 25 against the box part, which is prevented by the bar 2 from moving in its longitudinal direction.
During this movement of the jaws, their inclined surfaces will adjust the box part against the tactile organ, and with the further movement of the jaws be the said surfaces act an inward movement of the side walls of the Schach telteils, so that the connecting tab b is bent upwards and then the in Fig. 4 and 5 assumes the position shown. The jaws are held in this position while the sensing element 30 moves forward under the action of the spring 33, to the extent that the lever ruled by the cam drum 23 allows.
If the connecting tab of the outer part of the box is directed downwards, it is hit by the tactile element 30, which is thereby prevented from moving in the box part; since the movement of the rod 32 is stopped before it can actuate the pin 40 located opposite the rod. Through the continued rotation of the drum 23, the lever is pivoted to the right and brings this through the projection 31, the sensing element 30 in its initial position to back. Then the jaws 20, 21 'are also moved back so that the box part is free.
At the point in time when the drive plate 7 moves the next box part from the belt 1 into the position opposite the jaws by the movement of the rail 9, the previous box part is pushed into the hollow body 43 serving as a turning device. The shaft 17 has made a quarter turn in the meantime, so that the pin 40 that was previously located just opposite the rod now assumes a position in the path of the tongue 56.
But since this pin has not been actuated by the rod 32 because the movement of the tactile organ was halted th by the rag, the end of the pin is not in the path of the tongue 56, which is why the lever 48 carrying the toothed segment 49 swing freely to the right can; if the lever 50 with the locking hood goes to the right. In the unhindered by the pin 40 movement of the lever 48 to the right is due to the engagement of the tooth segment 49 in the gear 46 of the hollow body 43 rotated by half a turn, whereby the box part located therein is turned so that his flap is the other way around as previously judged.
The gear wheel 46 is connected to the hollow body 43 in such a way that it gives the hollow body only one rotation in one direction, so that when the toothed segment 49 falls under the action of the lever 54, the hollow body 43 remains in a position in which he was last moved. At the next following feed of the driver plate 42, the box part is pushed out of the hollow body 43 with the assistance of the next box, which in turn is pushed into the hollow body. The so pushed out box part is aufgenom men by two extensions 57 of the table 8, which extend below the hollow body 43 and prevent the falling out of the Schach telteils during rotation (see Fig. 3 and 5).
So that the box part during the turning process on the rest on the United extensions 57, the hollow body 43 closest to the box part can not bump, eccentrically angeord designated thumb 58, see Fig. 5, provided on the hollow body, which during the rotation of the hollow body move the box part row resting on the extensions by a distance corresponding to the height of the thumb. From the extensions, the box parts are fed to a continuously moving conveyor belt, which is not shown on the drawing voltage.
If the box part located just opposite the jaws and the tactile organ turns its flap upwards, the tactile organ is not influenced by the flap when the former goes forward; the feeler element therefore continues its movement in the box part, the pin 40 located opposite the rod 32 being partially pushed out of the disc 39 by the rod so that it subsequently enters the path of the tongue 5i6.
When the lever 4.8 is released from the lever 50 by its locking screw 51 and swings to the right under the action of the spring 55, the tongue 5 @ 6 comes into contact with the pin 40, which prevents the lever from moving further and thus the turning device is locked. A rotation of the hollow body 43 therefore does not take place in this case, so that the box in question partially passes through the hollow body without being turned and reaches the extensions in an unchanged position.
In this embodiment of the machine, those box parts are turned whose tabs are directed downwards, while the remaining box parts go through the turning device without being turned, so that all the box parts that leave the turning device for further transport, for example To be fed to a labeling machine, the flaps are turned upwards. It is clear, however, that the arrangement can also be made such that only boxes with their flaps upwards are turned.
In the embodiment shown, the feeler element leaves the locking of the turning device inactive when it is stopped by the flap. Of course, the tactile organ could also cause the turning of those parts of the box whose lobes the tactile organ did not touch.
In the above it has been described how box parts have been advanced in a row one after the other by the machine; It goes without saying, however, that the machine can be equipped with several tactile devices and Wendevor devices that are driven by a common shaft, so that several rows of box parts can be set at the same time