CH157203A - Reklamevorrichtung. - Google Patents

Reklamevorrichtung.

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CH157203A
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Ulrich Otto
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Ulrich Otto
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      Reklaxnevorrichtung.       Die Erfindung betrifft eine Reklamevor  richtung, die in die verschiedensten Tisch  gebrauchsgegenstände,     wie    Aschenbecher,  Streichholzbehälter, Wein- und Speisekarten  halter und dergleichen, wie sie beispielsweise  in Gasthäusern aufgestellt     werden,    eingebaut  werden kann.  



  Es soll bei dieser     Vorrichtung    vor allem  der in jedem Menschen vorhandene Spiel  trieb ausgenutzt werden, insofern, als der  Apparat von dem Beschauer selbst zu be  tätigen ist.  



  Die bisher bekannten Reklamevorrichtun  gen sind für den Beschauer mehr oder weni  ger     uninteressant,    da sie dessen Neugierde  nicht reizen. Dasselbe ist der Fall bei me  chanisch bewegten und erleuchteten Re  klamestreifen, wie sie beispielsweise von Ge  schäftshäusern benutzt werden.  



  Dieser Übelstand wird durch ,den Gegen  stand gemäss vorliegender Erfindung voll  kommen behoben, welcher gekennzeichnet ist  durch ein Gehäuse mit einem oder mehreren    seitlichen Fenstern,     einen    im     Innenraum    des  Gehäuses auf zwei Spulen aufgewickelten,  über Führungsrollen an .den Fenstern vorbei  geführten Bildstreifen, ein durch einen von  aussen zu bedienenden Druckhebel absatz  weise anzutreibendes Triebwerk zum Ab  wickeln des Bildstreifens von der einen  Spule und Aufwickeln auf die andere Spule  und eine selbsttätige Umschaltvorrichtung  zur     Umkehrung,der        Bewegung    des Bildstrei  fens nach dessen vollständiger Abwicklung  von einer Spule.  



  Der     Bildstreifen    wird von dem Beschauer  selbst .durch Betätigung des Druckhebels in  Bewegung gesetzt. Er kann mit Unterhal  tungsstoff für das     Publikum,        wie    Witzen,       garrikaturen,    Modeneuheiten, Reiseplänen.  Spielplänen der Theater usw., sowie mit Re  klamen bedruckt sein. Durch Druck auf den  Antriebshebel wird der Bildstreifen um eine  gewisse Strecke     weiterbewegt,    so dass in den  Fenstern ,des Gehäuses neue Abschnitte des  Streifens mit     andern        Bildern    erscheinen.

        Vorzugsweise ist die Anordnung so ge  troffen, dass der Bildstreifen über besondere  Führungsrollen     hinter    ,den Fenstern     ,des    Ge  häuses     vorbeibewegt    wird. Ist der Streifen  von der einen Spule abgewickelt, also in der  einen Richtung abgelaufen, so wird durch  das abgelaufene Band in der leeren .Spule  eine     Auslösevorrichtung    betätigt, durch  deren Wirkung das Getriebe umgeschaltet  wird, .derart, dass das Band nun in der ent  gegengesetzten Richtung bewegt wird.  



  Der Antrieb der Spulen erfolgt vorzugs  weise durch eine Spindel mit Steilgewinde,  auf welcher eine Mutter beweglich ist, die  beim Niederdrücken des Bedienungshebels  durch Eingriff     mit    einer mit dem Hebel ver  bundenen,     undrehbaren    Kupplung an der  Drehung verhindert wird, während sie bei der       Abwärtsbewegung        entkuppelt    ist. Auf diese  Weise     wird    ein absatzweiser Vorschub des  Bandes bewirkt.

      In den anliegenden Zeichnungen ist eine  beispielsweise     Ausführungsform    des Erfin  dungsgegenstandes     ,dargestellt.    Die     Fig.    1   und 2 zeigen die     Vorrichtung    in Seiten- und  Draufsicht; die     Fig.    3 und 4 sind Ansichten  mit abgenommenem Obergehäuse, so     .dass          Fig.    3 .die     Bandführungsrollen    und     Fig.    4  die Lagerung des     Handtriebhebels    für sich  zeigen;

   die     Fig.    5 und 6 sind Ansichten im  Horizontalschnitt.     und    zwar sind in     Fig.    5  die Stellung der Führungsrollen mit der       Bandführung    zueinander mit der Anordnung  des Handhebels dargestellt und in     Fig.    6 die  Stellung der Treibräder zueinander;       Fib.    7 stellt die Treibspindel mit ihrer.

         Kupplung,dar;     In den     Fig.    8 bis 14 ist eine der Film  bandspulen für sich in Ansicht, Draufsicht  und Schnitt gezeigt, und zwar in zwei Stel  lungen mit der Umschalteinrichtung, wie  diese mit ihrem Treibrad in und ausser Ein  griff steht bei ab- und aufgewickeltem Film  band; die     Fig.    13 und 14 sind Schnitte nach  der Linie     A-B    zu den     Fig.    8 und 11, wäh  rend die     Fig.    9 eine Draufsicht und     Fig.    10       und    12     jeweils    Unteransichten sind;

           Fig.    15 zeigt in grösserem Massstab die       Kippschaltung    für den     wechselweisen    An  trieb der Filmspulen und     Fig.    16 ist die  umgeschaltete Stellung zu     Fig.    15.  



  Die Reklamevorrichtung besitzt ein Ge  häuse 1, dessen Seitenwände mit je einem  Ausschnitt     a    als Fenster versehen sind. Das  Gehäuse kann in jeder beliebigen Grundriss  form ausgebildet sein. Eine als obere Ge  häuseabdeckung .dienende Platte 2 trägt einen  Aschenbecher 3 mit zugehörigem Streich  holzbeUälter 4. Der Bodenkasten 5 ist nach  unten durch eine Platte 6 abgeschlossen, .so  dass ein Hohlraum in diesem gasten ent  steht, in dem die Zahnräder .des Schaltgetrie  bes untergebracht sind. Durch einen Schlitz  im Gehäuse 1 ragt der Bedienungshebel 7  nach aussen hindurch, der, wenn man auf  seinen Kopf drückt, nach     unten    in die in       Fig.    1 gestrichelt angezeigte Stellung sich  bewegt.  



  Im Innern des Gehäuses 1 ist auf dem       Kasten    5 eine doppelte Wand 9 aufgeführt,  die bei 10 einen zylindrischen Hohlraum bil  det, in dem die Treibspindel 11 aufgestellt  ist. Die beiden Wandteile 9, 9 bilden das  Lager für den Hebel 7, der bei 12 an zwei  Schenkeln 13 und 14     mittelst    eines Stiftes 15  lose     amfgehängt    ist. Die Wandteile 9, 9       haben    ein Fenster 16, um den Hebel beim  Montieren besser zugänglich zu haben.

   Bei  17 trägt der Hebel ein Gewicht, damit sein  Knopf 8 immer nach jeder Bewegung wie  der durch das Gewicht in die Hochstellung  gebracht wird,     bezw.        .dass    das die     Kupplung     18 tragende Gabelende 19 in die Tiefstel  lung zur neuen Bereitschaftslage zum An  trieb geführt wird. Die Kupplung 18 be  steht aus einem hohlen Zylinder, durch des  sen freien Raum die     Spindel    11 hindurch  geht. Auf der Spindel läuft die Mutter 20,  die mit ihrer     Zahnung    21 mit der     Gegen-          zahnung    22 der     Kupplung    18 in Eingriff  kommt.

   In     Fig.    7     ist    in grösserem Massstab  das Gabelende 19 des Hebels 7 gezeigt, wie  dort die Kupplung 18 mit ihrem Stift 23  schwenkbar, jedoch zur Spindel 11 undreh.-      bar aufgehängt ist. Die Mutter 20 liegt .mit  ihrer.     -Zahnung    durch ihr Eigengewicht auf  der Zahnung der Kupplung 18 auf. Wird  der Hebel 7 durch einen Handdruck auf den  Knopf 8 bewegt, so wird dadurch sein Gabel  ende 19 nach oben geführt. Die Mutter 20  kann sich nun, weil sie auf der Kupplung  18 sitzt, nicht drehen, wodurch nun die  Spindel 11 zwangsweise in Umdrehung ver  setzt wird und mit ihr .das an ihrem untern  Ende     undrehbar    festsitzende Zahnrad 24.

    Der Knopf 8 wird nun losgelassen und  durch .das Gewicht 17 fällt die Gabel 19 mit  der Kupplung 18 wieder nach unten. Hierbei  löst sich die Mutter 20 aus der Zahnung 22  und läuft von selbst auf dem     Spindelgewin@de     der Kupplung nach. Die Mutter hat mit der  Spindel so viel Reibung, dass erstere nicht so  rasch der nach unten gehenden Kupplung 18  folgen kann. Erst in der Tiefstellung setzt  sich die     Mutter    wieder mit ihrer Zahnung  in die     Gegenzahnung    der Kupplung, und es  sind dann beide Teile wieder von neuem in  Bereitschaft, so dass durch Betätigung des  Knopfes 8 über den Hebel 7 die Spindel und  somit das Zahnrad 24 von neuem angetrie  ben werden kann.  



  Die Spindel 1.1 ist unten mit ihrer Spitze  25 in einer entsprechenden Vertiefung auf  dem Schwenkarm 26 bei 26a     (Fig.    3; auf  die     Anbringung    des Schwenkarmes 26 wird  später näher eingegangen) und     ebenfarlls    mit  Spitze 27 in einem Lager 28 gelagert, das  an der Deckplatte 29 angebracht ist, die über  den Raum 10 gelegt     und    dort mit Niet  zapfen festgemacht ist. Diese Platte dient  gleichzeitig mit ihren beiden     freien    Enden  30 und 31 auch als     federnder    Lagerträger  für die Bandführungsrollen 32 und 33.

   Auf  die gleiche Art ist auf den Wänden 9 oben  eine abdeckende Platte 34 festgemacht, die  mit ihren Enden ebenfalls federnd bei 35  und 36     (Fig.    5 und 3) die Lager für die  Führungsrollen 37 und 38 bildet. Die Rol  len 32,     33,    37 und 38 sind unten mit Spit  zen in Vertiefungen auf .dem Bodenkasten 5  leicht drehbar eingesetzt. Die Lagerung der  Spulen 39 und 40 wird später     beschrieben.       - Das. Reklameband 41 wird beispielsweise  von der Spule 39 über die Rollen 37, 32, 33,  38 nach der Spule 40 geführt     (Fig.    5 und 6)  oder auch im umgekehrten Sinne, je nach  dem .das Triebwerk geschaltet ist.  



       Fig.    6 zeigt ohne das eingezeichnete  Schnappgetriebe, wie das Zahnrad 24 der  Spindel 11 mit dem Zahnrad 42 kämmt, so  dass die über ,diesem Rad sitzende Spule 39  mitgenommen wird. In     dieser        Schasltstellung     ist der um den Lagerpunkt 43 schwenkbare  Hebel 26, auf ,dem die Spindel 11 mit ihrer  Spitze 25 sitzt, in der Zeichnungsebene nach       unten    geschwenkt. Wird der Hebel 26 nach  oben geschwenkt, so kämmt das Zahnrad 24  mit dem Zahnrad 44, so dass     nunmehr    die  über diesem Zahnrad sitzende Spule 40 an  getrieben wird, und somit das Reklameband  nun in der     entgegengesetzten    Richtung läuft.  



  Aus den     Fig.    1,5 und 16 ist in grösserem  Massstab das Kippgetriebe zu sehen, das die  wechselweise Schwenkung des Hebels 26 be  werkstelligt. Es besitzt eine flache Schiene  53, die auf der Platte 6 zwischen den Stif  ten 45 und 46 verschiebbar liegt. Mit der  Öse 47 ist diese Schiene mittelst einer Feder  48 an einem auf der Platte 6 festen Stift 49  angehängt. Damit sie sich verschieben lässt.  greift sie mit einem Längsschlitz 50 über  den     .Stift    49.

   Auf der     Schiene    selbst ist nun  bei 51 drehbar der Kurvenhebel 52 gelagert,  wobei die     Schiene,53    unter der Wirkung der  Feder 48 diesen Hebel mit seiner Schleif  kante 54 ständig an die Spitze des Hebels 26  drückt, der wechselweise je nach der Stellung  des     Hebels    52 am Stift 45 und 46 anschlägt,  wie die beiden Stellungen der     Fig.    15 und  16 zeigen.

   Weitere Anschläge 55 und 56  bestimmen die jeweiligen beiden     Endstellun-          2en    des Hebels 52 zu der Schiene 53, die  sich jeweils unter ,der Federwirkung 48 beim  Umschalten an dem Hebel     anlegt.    Diese  federnd verschiebbare Lagerung des Schnapp  getriebes dient zum     Schwenken    des Hebels  26 von der einen Lage in die andere.

   Dieses  Schwenken wird nun folgendermassen     be-          -werkstelligt:         Auf der     Grundplatte    6 sind in Ansätzen  57 und 58 die Achsen 59 und 60 freistehend  und     undxehbar        eingesetzt,    um welche     sich     die; das Band tragenden Spulen drehen. Der  Antrieb dieser Spulen erfolgt durch die  Zahnräder 42 und 44, die je nach der Lauf  richtung das Bandes abwechselnd mit dem  an der Treibspindel     befestigten    Triebrad 24  in     Eingriff    gebracht werden.

   Zur Ermög  lichung eines leichten     Auswechselns    ,der Spu  len sind die Spulen mit den zugehörigen       Zahnrädern    nicht starr verbunden, sondern  sie werden jeweils beim Einsetzen neuer  Spulen mit diesen Zahnrädern gekuppelt. Zu  diesem     Zweck    sind die Zahnräder 42 und 44  mit je einer Hülse 61     bezw.    62 verbunden.  Diese Hülsen sind drehbar auf die Achsen  59 und 60 aufgesetzt und dienen     ihrerseits     als Lager für die Spulen.

   Die Kupplung der  Spulen geschieht durch einen in der Spule       gelagerten    Bolzen 63, der so weit über die  untere Fläche der Spule vorsteht, dass -er in       eia    entsprechendes Loch in dem     zugehörigen     Zahnrad eingreift. Zum Zweck der Umschal  tung des Getriebes ist der Bolzen 63 derart  verschiebbar gelagert,     .dass    er kurz vor dem  vollständigen Ablaufen des Bandes von der  Spule so weit     heraustritt,    dass er über die  untere Fläche des Zahnrades vorsteht. (Die  ser Vorgang wird später beschrieben).

   Nach  dem Heraustreten des Bolzens dreht das fast  abgelaufene Band die Spule noch nahezu  <B>%</B> Drehung, und es kommt bei dieser Dre  hung der Bolzen .63 der Spule 39 an den  Finger 64 des Hebels 52 zu liegen und  schwenkt so ,den Hebel um .den Drehpunkt  51     Ti        '-.    15). Bei diesem Schwenken drückt  sich der Hebel mitsamt der Schiene 53 zu  nächst     mit    seiner     Schleifkante    54 an     dei     Spitze .des Hebels 26 anliegend von diesem  Hebel 26 ab, bis der Hebel 52 unter dem  Druck der Feder 48 in die Lage nach     Fig.    16  schnappt, wobei der Hebel 26, zwangsweise  an seiner Spitze geführt, ebenfalls in die  Lage nach     Fig.    16 springt.

   Somit ist das  Lager 26a mit der Spindel 11 und dem Zahn  rad 24 umgeschaltet, so dass dieses nunmehr  mit .dem Zahnrad 42 kämmt, entgegen der    vorigen Stellung nach     Fig.    15. Nun wird  die Spule 39 angetrieben     und    wieder neu das  Band auf ihr aufgewickelt, wobei das sich  um den     Spulenumfang    legende Band -selbst  tätig den Bolzen 63 in das     Zahnrad    42 wie  der hineinzieht, damit, wenn nun die andere  Spule .leergelaufen ist, bei dieser die Kupp  lung zum Umschalten     stattfinden    kann.

    Wenn die Spule 40 leergelaufen ist, so stösst  ihr Bolzen 63 an den Bügel 65 mit seiner  Kurve 66 des Hebels 52 an     (Fig.    16), so dass  der Hebel nach der Zeichenebene (die sämt  lichen Hebel sind horizontal und in der  ebenfalls horizontalen Platte 6 gelagert)  nach oben     ausschwingen    muss, wodurch das  selbe Spiel zum Umschalten in die Stellung  nach der     Fig.    15 stattfindet, wie soeben bei  der vorigen Schaltung beschrieben wurde.  



  Zusammengefasst zeigt das Vorstehende,  dass durch die Betätigung des Handhebels  ein     Triebwerk        betätigt    wird, wodurch nun  mehrere weitere Getriebe wechselweise mit  einander zwangsweise und     selbsttätig    arbei  ten, so     -dass    das Filmband in der     einen    Lauf  richtung, als auch in der andern dem Be  nutzer des Apparates vorgeführt wird, ent  gegen !bisherigen Einrichtungen, bei denen  das Band zum Beschauen immer nur in einer  Richtung bewegt wird, während die andere  Richtung zum Umwickeln des Bandes in     die:          Anfangsstellung    diente.  



  Im folgenden sei noch das Ein- und Aus  kuppeln der Spulen mit ihren     jeweiligen     Zahnrädern gezeigt. Dieser Vorgang soll bei  spielsweise an der Spule 39 nach den     Fig.    8  bis 14 erläutert     werden.     



  Die Spule hat ein Fenster 67, durch das  aus dem Innern eine Fahne 6,8     herausragt,     die am Bolzen 63 festgemacht ist. Der Bol  zen steht unter der Druck- und Drehwirkung  der in einer Bohrung     eingesetzten    Feder 69,  so dass die Fahne 68 aus dem Fenster heraus  und in die Spule hineingeschwenkt werden  kann. Der Bolzen 63 ist in einer in der  Spule fest eingelassenen Hülse 70 gelagert,  auf deren Kurvenbahn 71 die Fahne unter  der Druckwirkung der Feder 69 schleift. Es      ist aus der Zeichnung ersichtlich, dass, wen   die Fahne eingeschwenkt ist, sie sich in ihrer  Hochlage befindet und somit der Bolzen ein  gezogen ist und er nicht über die untere  Fläche des Zahnrades 42 vorragt.

   Es sind  somit zwar die Spule und das Zahnrad ge  kuppelt, wie aus den     Fig.    8 und 10 ersicht  lich; aber ein Anschlagen des Stiftes 63 an  den entsprechenden Arm des Hebels 52 un  möglich gemacht. In :den     Fig.    11 und 12 ist  die .gekuppelte Stellung bezeigt. Man sieht,  wie die Fahne 68 aus dem Fenster 67 her  ausgeschwenkt ist und der Stift 63 nach  unten vorsteht.  



  Die Spulen sind in ihrer Höhe so hoch,  dass sie in den lichten Raum des Gehäuses 1  passen. Damit beim Ablaufen des Film  bandes die Spulen gegeneinander unter einer  gewissen     Spannung    laufen, tragen sie oben  eine bekannte Bremse 73, die     innen    an der  Decke des Gehäuses 1 schleift.  



  In den Enden des Filmbandes sind der       Spulenhöhe    entsprechend lange Stäbchen 74       eingelegt,    womit das Band 41 von oben in  die Bohrung 75     (Fig.    9) eingeschoben wer  den kann. Es tritt aus dem Schlitz 76 her  aus, wie in     Fig.    13 und 14 ersichtlich. In  der     Fig.    13 ist gezeigt,     wie    das um die Spul:       gewickelte    Band die Fahne     6'8    in das Fenster  67 entgegen der Federwirkung hineindrückt,  wie Pfeil 67 zeigt. Aus der     Fig.    14 ist zu  ersehen, wie die Fahne frei     Gusschwinger     kann, wenn das Band abgelaufen ist.

   In die  ser Stellung wird der Bolzen 63, wie     Fig.    11  zeigt, zum Umschalten herausgedrückt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Reklamevorrichtung, gekennzeichnet durch ein Gehäuse mit einem oder mehreren seit lichen Fenstern, einen im Innenraum des Ge häuses auf zwei Spulen aufgewickelten, über Führungsrollen an den Fenstern vorbei geführten Bildstreifen, ein durch einen von aussen zu bedienenden Druckhebel absatz weise anzutreibendes Triebwerk zum Ab wickeln des Bildstreifens von .der einen Spule und Aufwickeln auf die andere Spule und eine selbsttätige Umschaltvorrichtung zur Umkehrung der Bewegung des Bildstreifens nach dessen vollständiger Abwicklung von einer .Spule. UNTERANSPR üCHE 1.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen an zwei Schenkeln (13, 14) freischwingenden, ge wichtsbelasteten Bedienungshebel (7), der an seinem einen Ende eine Gabel (19) trägt, die mit einer gezahnten Kupplung (18) in die Gegenzahnung einer auf einer Treibspindel (11) beweglichen Mutter (20) eingreift, derart, #dass bei jedem Hochfüh ren der Kupplung (18) die Spindel ge dreht wird und über ein an ihr befestig tes Treibrad (24) und ein Zahnrad (42 bezw. 44) eine Spule absatzweise dreht. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Treibspin- del (11) mit ihrer untern Lagerspitze (2,5) in einem Schwenkarm (26) gelagert ist, welcher Schwenkarm von einem Schnapp getriebe so .geschaltet wird, dass das an der Spindel (11) undrehbar festsitzende Treibrad (24) jeweils mit dem Zahnrad der Spule kämmt, auf die der Bildstrei fen aufzuwickeln ist. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, ge kennzeichnet durch ein Schnappgetriebe, das aus einer Schiene (53), einer Feder (48) und einem Kurvenhebel (52) mit einer Schleifkante (54), einem Finger (64) und einem Bügel (65) besteht.
    4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Spulen auf um feststehende Achsen frei drehbare Hülsen aufgesetzt sind, welche Hülsen als Lager für die Spulen dienen und ein Zahn rad (42 bezw. 44) tragen, das mit der Spule gekuppelt ist und je nach der Ein stellung des Schnappgetriebes mit dem Treibrad (24) in oder ausser Eingriff steht.
    5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass zur Betätigung des Schnappgetriebes im Innern der Spu- len in Hülsen ,gelagerte Sperrbolzen (63) angeordnet sind, die unter der Druck; und Drehwirkung einer Feder (69) stehen und eine durch eine seitliche Öffnung (67) der Spule ausschwenkbare Fahne (68) tragen, deren auf einer Kurvenbahn (71) aufsit- zende gante die Stellung :des Bolzens zum Eingriff mit dem entsprechenden Arm des Kurvenhebels (52) steuert.
CH157203D 1930-08-14 1931-08-06 Reklamevorrichtung. CH157203A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1117371B (de) * 1953-03-11 1961-11-16 Siemens Ag Antriebs- und Spannvorrichtung fuer ein als Anzeigentraeger dienendes Band

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1117371B (de) * 1953-03-11 1961-11-16 Siemens Ag Antriebs- und Spannvorrichtung fuer ein als Anzeigentraeger dienendes Band

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