CH157209A - Verfahren zum Verpacken von in Scheiben geschnittenen Fleisch- und Wurstwaren. - Google Patents

Verfahren zum Verpacken von in Scheiben geschnittenen Fleisch- und Wurstwaren.

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CH157209A
CH157209A CH157209DA CH157209A CH 157209 A CH157209 A CH 157209A CH 157209D A CH157209D A CH 157209DA CH 157209 A CH157209 A CH 157209A
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Gmyrek Karl
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D81/00Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents
    • B65D81/18Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents providing specific environment for contents, e.g. temperature above or below ambient
    • B65D81/20Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents providing specific environment for contents, e.g. temperature above or below ambient under vacuum or superatmospheric pressure, or in a special atmosphere, e.g. of inert gas
    • B65D81/2007Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents providing specific environment for contents, e.g. temperature above or below ambient under vacuum or superatmospheric pressure, or in a special atmosphere, e.g. of inert gas under vacuum
    • B65D81/2015Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents providing specific environment for contents, e.g. temperature above or below ambient under vacuum or superatmospheric pressure, or in a special atmosphere, e.g. of inert gas under vacuum in an at least partially rigid container

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Description


  Verfahren zum Verpacken von in Scheiben geschnittenen Fleisch- und     Wurstwaren.            Bekanntlich    drängt sich in Lebensmittel  geschäften, und zwar insbesondere den  Fleischwaren- und Feinkosthandlungen der  Verkauf der Waren an die Verbraucher auf  wenige Tagesstunden, hauptsächlich vor der  Abendmahlzeit zusammen. Man hat nun  bereits versucht, das Verkaufsgeschäft in den  Zeiten des Andranges dadurch zu erleichtern  und zu beschleunigen, dass man bestimmte  Lebensmittel in den erfahrungsgemäss von  den Käufern am häufigsten gewünschten  Gewichtsmengen in der verkaufsruhigen Zeit  vorgewogen und fertig verpackt hat.

   Ganz  abgesehen davon, dass dieses Verfahren inso  fern häufig seinen Zweck verfehlt, da die  Käufer die zu kaufenden Lebensmittel vor  dem Kauf sehen und sich dadurch von dem  guten Zustande derselben überzeugen wollen,  ist dieses Verfahren gerade bei in Scheiben  geschnittenen Wurst- und Fleischwaren nicht  durchführbar, da diese bei längerer Einwir  kung des Luftsauerstoffes ein unschönes  Aussehen erhalten. Der Verkäufer ist daher  gezwungen, in den Zeiten des Andranges in    aller Eile die verlangten Wurst- und Fleisch  waren     aufzuschneiden,    in den gewünschten  Sorten zusammenzustellen, abzuwiegen, zu  verpacken und den Preis derselben zu berech  nen. Diese vielseitige Tätigkeit. ist sehr zeit  raubend und verursacht mancherlei Versehen  im Gewicht oder in der Preisberechnung zum  Schaden des Käufers oder Verkäufers.

    Ausserdem ist besonders in grossen Geschäften  die Beschäftigung einer weitaus grösseren  Anzahl von Angestellten erforderlich als bei  gleichmässigem Geschäftsbetrieb, wodurch die  Kosten der Lebensmittel erhöht, werden.  



  Gegenstand der Erfindung ist daher ein  Verfahren zum Verpacken derartiger in       Scheiben    geschnittener Wurst- und Fleisch  waren in einer die Ware allseitig umhüllen  den,     mindestens    teilweise durchsichtigen  Packung, bei welchem es unter Beseitigung  aller geschilderten Nachteile ermöglicht.  wird, während der ganzen Dauer des Tages  Packungen derartiger Lebensmittel in den       erfahrungsgemäss,    vom Käufer gewünschten  Zusammenstellungen und Gewichtsmengen      durch eine verhältnismässig geringe Anzahl  rationell beschäftigter Arbeitskräfte herzu  stellen.

   Hierbei wird die Einwirkung des       Sauerstoffes    der Luft dadurch beseitigt, dass  der die Ware allseitig umhüllende Ver  packungsbehälter aus luftundurchlässigem  Material vor dem Verschliessen desselben in  einen     evakuierbaren    Raum gebracht und in  demselben nach erfolgter     Evakuierung    durch  Zukleben mit einem luftundurchlässigen Ma  terial verschlossen wird. Der Verpackungs  behälter kann nach der Evakuierung noch  mit einem sauerstofffreien nicht gesundheits  schädlichen Gas, beispielsweise gereinigter  Kohlensäure, gefüllt werden.

   Damit der  Käufer die in dem     Verpackungsbehälter    be  findliche Ware auch ohne Öffnen dieses Be  hälters besichtigen kann, besteht der Ver  packungsbehälter mindestens     teilweise    aus  durchsichtigem Material, und zwar wird  hierzu zweckmässig ein möglichst billiger,  den Luftzutritt verhindernder Stoff gewählt,  beispielsweise Pappe, Zellophane oder der  gleichen. Wird undurchsichtige Pappe ge  wählt, dann können an geeigneten Stellen des  Behälters aus Zellophane bestehende Fenster  angebracht werden, die aber ebenfalls luft  dicht mit der Pappe verbunden sind.

   Diese  Behälter werden mit den betreffenden  Lebensmitteln gefüllt und in noch     unver-          schlossenem    Zustande in einen     evakuierbaren     Raum gebracht. Nach dem Evakuieren die  ses Raumes. werden dann die Behälter in  demselben durch     Zukleben    mit einem gleich  falls luftundurchlässigen Stoff verschlos  sen. Es     ist    aber auch möglich, nach dem  Evakuieren den Raum beispielsweise mit ge  reinigter Kohlensäure zu füllen. Dieses Gas       dringt    dann in die Behälter ein, so dass die  selben nach dem Verschliessen mit     I%ohlen,          säuregas    gefüllt sind.

   Das letztere Verfahren  hat den Vorteil, dass die Behälter aus schwä  cherem Material hergestellt werden     können,     da sie nicht dem Luftdruck zu widerstehen  brauchen.  



       Frischhaltungsverfahren,    bei welchem  aus den Behältern, in welchen sich die       Lebensmittel    befinden, der Luftsauerstoff    durch Evakuieren entfernt wird, und welche  nach dem Evakuieren beispielsweise mit ge  reinigter Kohlensäure gefüllt werden, sind  bereits bekannt, jedoch handelt es sich hier  stets um eine Dauerkonservierung der be  treffenden Lebensmittel in grösseren Mengen,  wobei verhältnismässig teure Verpackungs  behälter, bestehend aus Porzellan, Glas,  Blech und dergleichen, verwendet werden.

    Diesem bekannten Verfahren gegenüber wer  den bei vorliegender Erfindung nicht teure  Behälter aus Porzellan, Glas, Blech und der  gleichen verwendet, sondern solche aus nur  zu einmaligem Gebrauch bestimmtem, billi  gem Material, beispielsweise aus Pappe,  Zellophane, die nach dem Verbrauchen weg  geworfen werden, da sich die bekannten  teuren Behälter für den täglichen Verkauf  kleiner und kleinster     Lebensmittelmengen     nicht eignen.

   Zweck der Erfindung ist es  gerade, für den täglichen Bedarf bestimmte  Lebensmittel hygienisch einwandfrei unter  Benutzung eines     bekannten        Frischhaltungs-          verfahrens    so billig zu verpacken, dass die  Kosten dieser Lebensmittel durch das neue  Verfahren sich nicht nur nicht verteuern,  sondern infolge der rationellen Beschäftigung  der die Verpackung herstellenden Personen  sogar noch eine Verbilligung erreicht wird.  Zum Zwecke der     Dauerkonservierung    spielt  der Preis des häufig wieder benutzbaren Be  hälters nur eine untergeordnete Rolle, da  hierdurch die Lebensmittel für eine Dauer  von     Monaten    oder gar Jahren frischgehalten  werden.

   Die     erfindungsgemässe    Verpackung  der Lebensmittel in einfachen, billigen und  nach der Öffnung nicht mehr     benutzbaren     Behältern soll nicht dauernd sein, sondern es  nur ermöglichen, die     Lebensmittel    eine aus  reichende Zeit, etwa einige Tage bis zum  Verbrauch frisch zu halten.  



  Die neue Packung eignet sich besonders  auch für den Verkauf in Gasstätten, da sie  es ermöglicht, dem Gast die gewünschten       Lebensmittel    in einwandfrei verpacktem Zu  stande in Packungen auszuhändigen, welche  mit dem Namen der Herstellungsfirma, den  Gewichtsangaben und dem Preis versehen      sind, so dass er durch die Angaben auf der  Verpackung die Gewissheit erhält, nur     frische     und gute Ware zu erhalten. Es ist zweck  mässig, die fertigen Päckchen bis zur Ver  kaufszeit in Kühlschränken aufzubewahren.  



  Die Ausführung des Verpackungsbehäl  ters gemäss vorliegender Erfindung ist völlig  beliebig, sofern sie nur bei billigen Baustof  fen die Möglichkeit eines luftdichten Ver  schlusses bietet.  



  Die beigefügte Zeichnung dient zur Er  läuterung eines Ausführungsbeispiels des er  findungsgemässen Verfahrens, und zwar  zeigt:       Abb.    1 eine Packung in geöffnetem Zu  stande,       Abb.    2 dieselbe Packung nach dem Ver  schliessen derselben.  



  Wie ersichtlich, besteht die dargestellte  Packung beispielsweise aus einem oben offe  nen Pappkästchen     1a,    welches nach Art einer  Schiebeschachtel in eine allseitig bis auf die       Einschubseite    des Kästchens h geschlossene  Umhüllung i eingeschoben werden kann.  Letztere besitzt an der Oberseite und gegebe  nenfalls an der- Unterseite Fenster k aus  Zellophane oder einem andern geeigneten  durchsichtigen Stoff. Sowohl die verwen  dete Pappe, als. auch das Zellophane müssen  luftundurchlässig sein. In das Schub  kästchen     la    werden die     Waren        sorgfältig    ein  gelegt, so dass sie dem Beschauer     einen     schönen Anblick bieten.

   Sodann wird die  Packung in halb offenem     Zustande,    etwa wie  in     Abb.    1 dargestellt, in einen     evakuierbaren     Raum gebracht und in demselben nach der  Evakuierung verschlossen oder aber der zu  nächst evakuierte Raum wird vor dem Ver  schliessen der Packung mit einem geeigneten,  gesundheitsunschädlichen sauerstofffreien  Gas, beispielsweise gereinigte Kohlensäure,    gefüllt, so dass nach dem Verschliessen auch  die Packung mit diesem Gas gefüllt ist. Das  Verschliessen der Packung im Vakuum oder  der     Kohlensäureatmosphäre    geschieht, wie       Abb.    2 zeigt, durch Zukleben mittelst eines  geeigneten luftdichten Materials, beispiels  weise eines     Zellophaneblättchens    na.

   Zum  Öffnen wird in der aus     Abb.    1 ersichtlichen  Weise einfach das Blättchen m abgerissen,  worauf der Inhalt der Packung entnommen  werden kann. Die in     derartigen    Packungen  verpackten Lebensmittel sind der Einwir  kung des Luftsauerstoffes nicht. ausgesetzt  und halten sich mehrere Tage lang frisch.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Verpacken von in Schei ben geschnittenen Fleisch- und Wurstwaren in einer die Ware allseitig umhüllenden, min destens teilweise durchsichtigen Packung, da durch gekennzeichnet, dass der mit. diesen Lebensmitteln gefüllte, aus nur zu einmali gem Gebrauch bestimmtem, billigem luftun durchlässigem Material bestehende Ver packungsbehälter vor dem Verschliessen des selben in einen evakuierbaren Raum gebracht und in demselben nach erfolgter Evakuie rung durch Zukleben mit einem luftundurch lässigen Material verschlossen wird. UNTERANSPRUCH:
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass, der evakuierbare Raum nach der Evakuierung, aber vor dem Verschliessen der darin befindlichen noch of fenen. Packung mit gereinigter Kohlensäure gefüllt wird, worauf das Verschliessen der Packung in dieser Kohlensäureatmosphäre stattfindet.
CH157209D 1931-09-03 1931-09-03 Verfahren zum Verpacken von in Scheiben geschnittenen Fleisch- und Wurstwaren. CH157209A (de)

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