CH157284A - Verfahren zur Herstellung von staubfreien Strassenfahrbahnen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von staubfreien Strassenfahrbahnen.

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CH157284A
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CH
Switzerland
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porous mass
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roadways
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Dyrynk Vladislav
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Dyrynk Vladislav
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    • E01C7/00Coherent pavings made in situ
    • E01C7/08Coherent pavings made in situ made of road-metal and binders
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  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
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Description


  Verfahren     zur    Herstellung von staubfreien     Strassenfahrbahnen.       Es ist bekannt, Betonstrassen zur Verfesti  gung ihrer Oberfläche mit Asphalt- und Teer  emulsionen, Lösungen von Chloriden,     Sulfiten,          Fluoriden,    Wasserglas zu behandeln. Da aber  die Betonmasse solcher Strassen möglichst frei  von Hohlräumen und wasserundurchlässig her  gestellt wurde, konnten die genannten Flüs  sigkeiten nicht in grössere Tiefen eindringen,  so dass ihre verfestigende Wirkung lediglich  auf die Oberfläche beschränkt blieb. Es ist  ferner bekannt, aus Zement, Sand, Stein und  Wasser hergestellten Kunststein durch Ein  tauchen in derartige Flüssigkeiten zu tränken.  



  Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Herstellung von staubfreien Strassenfahrbah  nen, welches sich dadurch auszeichnet, dass  aus Steinmaterial, Sand, Zuschlagmehl und  Bindemittel eine poröse Masse gepresst und  diese nach dem Erhärten mit einer Flüssig  keit getränkt wird, welche die Masse infolge  der     Porosität    durchdringt und die Wider  standsfähigkeit der Fahrbahn erhöht. Als  Steinmaterial sind Würfelabfälle, Schotter,       Grus,    Splitt verwendbar, als Zuschlagmehl    eignet sich solches aus natürlichen oder künst  lichen Silikaten,     Karbonaten,    Sulfiden, wäh  rend unter den Bindemitteln vor allem Ze  ment und Kalk in Frage kommen.

   Wird als  Bindemittel Zement oder Kalk verwendet, so  kann dieses unter Zusatz von Wasser mit dem  Steinmaterial, dem Sand und dem Zuschlag  mehl gemischt werden. Das letztere kann in  Verbindung mit dem     Tränkungsmittel    die  Widerstandsfähigkeit der Fahrbahn erhöhen.  



  Als Mittel zur     Tränkung    der Masse eig  nen sich sowohl Lösungen von anorganischen  Salzen, als auch organische Stoffe; ausser den  eingangs genannten Lösungen auch solche von  schwachen Metallsäuren oder ihren Salzen,  ferner Kohlenwasserstoffgemische, zum Bei  spiel     Naphta,    des weiteren Teer, heisser  Asphalt, heisses Pech, Pflanzen- und Mineralöle.  Diese organischen Stoffe können auch als  wässerige Emulsionen zur Anwendung ge  langen.  



  Zur Herstellung von 1     m3    der porösen  Masse werden beispielsweise etwa 1     m3    Kies,  Korngrösse 1 - 2,5 cm, 0,55     m3    Quarzsand,      Korngrösse 0,7 cm, 250 kg Zement, 100 kg       Hochofenschlackenmehl    und 160 Liter Wasser  gemischt und die Masse nach erfolgtem Pres  sen (Festwalzen oder -stampfen) und nach  dem Abbinden mit 200 Liter einer     10prozen-          tigen    Lösung von     Kalziumehlorid    oder mit  100 kg einer schwachen     Wasserglaslösung,     mit oder ohne Beimischung von Teer oder  einem     Chromat    durchtränkt.  



  Es können aber auch etwa 25 kg Stein  splitt, Korngrösse     0,7-\L,2    cm, 45 kg     Fluss-          sand,    Korngrösse 0,05 cm, 30 kg     Abfallmag-          nesitsand,    Korngrösse 0,01-0,05 am, 34 kg       Magnesit-Zementmehl    und 14 kg     Chromleim-          Teergemisch    zur Herstellung der porösen  Masse verwendet werden. Nach der Pressung  wird die Masse erhärten gelassen und bei  spielsweise mit 20 kg der 50prozentigen  Emulsion eines Kohlenwasserstoffgemisches  getränkt.  



  Bei der Bereitung der porösen Masse kön  nen Öl, bituminöse Stoffe oder deren Lösun  gen, Emulsionen zugesetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von staubfreien Strassenfahrbahnen, dadurch gekennzeichnet, dass aus Steinmaterial, Sand, Zuschlagmehl und Bindemittel eine poröse Masse gepresst und diese nach dem Erhärten mit einer Flüs sigkeit getränkt wird, welche die Mässe in folge der Porosität durchdringt und die Wi derstandsfähigkeit der Fahrbahn erhöht. UNTERANSPRÜC$E: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als Bindemittel Zement verwendet und dass bei der Bereitung der porösen Masse Wasser zugesetzt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass bei der Bereitung der porösen Masse Ü1 zugesetzt wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass bei der Bereitung der porösen Masse bituminöse Stoffe zugesetzt werden. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass clie bituminösen Stoffe als Lösung zur Ver wendung gelangen. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zum Tränken der blasse die Lösung eines anorganischen Stoffes be nützt wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Tränkung die Lösung einer Metallsäure verwendet wird. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Tränkung mittelst eines organischen Stoffes erfolgt. B. Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Tränkung benützte organische Stoff als wässerige Emulsion zur Anwendung gelangt.
CH157284D 1931-05-19 1931-05-19 Verfahren zur Herstellung von staubfreien Strassenfahrbahnen. CH157284A (de)

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CH157284D CH157284A (de) 1931-05-19 1931-05-19 Verfahren zur Herstellung von staubfreien Strassenfahrbahnen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE740914C (de) * 1938-07-31 1943-11-01 Heinrich Kroecker Verfahren zur Herstellung einer Betonstrassendecke

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE740914C (de) * 1938-07-31 1943-11-01 Heinrich Kroecker Verfahren zur Herstellung einer Betonstrassendecke

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