CH157310A - Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von grösseren Gewebestücken. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von grösseren Gewebestücken.Info
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- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
- D06F43/00—Dry-cleaning apparatus or methods using volatile solvents
- D06F43/06—Dry-cleaning apparatus or methods using volatile solvents wherein the articles to be cleaned are passed through a cleaning chamber or bath
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Description
Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von grösseren Gewebestücken. Zum Reinigen von grösseren Gewebe stücken wie Teppichen, Läufern und der gleichen mittelst organischer Lösemittel wie Benzin, Benzol, Trichloräthylen, Tetrachlor- kohlenstoff, benützt man in der Regel eine Waschmaschine mit drehbarer für Flüssig keit durchlässiger Trommel, die in das Löse mittel eintaucht. Die Gewebestücke werden hierbei meist mehrfach gefaltet und zusam mengelegt in die Trommel eingebracht,. was den Nachteil hat, dass die einzelnen Lagen der Gewebestücke oft so dicht aufeinander liegen, dass ihre gründliche Umspülung mit Waschflüssigkeit nicht eintritt.
Ausserdem sind bei dem Zusammenfalten der Gewebe stücke scharfe Knickstellen unvermeidlich, an denen die Reinigung ebenfalls nicht gründlich erfolgt.
Gemäss vorliegender Erfindung werden die Gewebestücke auf einen drehbaren Kör per so aufgerollt, dass ihre einzelnen Lagen durch biegsame, wasserdurchlässige Zwi-
EMI0001.0006
schenlagen <SEP> auseinandergehalten <SEP> werden <SEP> und
<tb> in <SEP> dieser <SEP> Form <SEP> in <SEP> einem <SEP> mit <SEP> Waschflüssig keit <SEP> teilweise <SEP> gefüllten <SEP> Gefäss <SEP> in <SEP> Drehbewe gung <SEP> versetzt,
<SEP> so <SEP> dass <SEP> alle <SEP> Teile <SEP> der <SEP> Gewebe stücke <SEP> durch <SEP> die <SEP> Flüssigkeit <SEP> geführt <SEP> werden
<tb> und <SEP> diese <SEP> zwischen <SEP> den <SEP> einzelnen <SEP> Lagen <SEP> der
<tb> Gewebestücke <SEP> ungehindert <SEP> hindurchfliessen
<tb> kann.
<tb> Ein <SEP> Ausführungsbeispiel <SEP> einer <SEP> zur <SEP> Durch führung <SEP> des <SEP> Verfahrens <SEP> verwendbaren <SEP> Vor richtung <SEP> veranschaulicht <SEP> die <SEP> beiliegende
<tb> Zeichnung.
<tb> Fig. <SEP> 1 <SEP> ist <SEP> ein <SEP> Querschnitt, <SEP> und
<tb> Fig.
<SEP> 2 <SEP> zeigt <SEP> in <SEP> grösserem <SEP> Massstab <SEP> einen
<tb> Teil <SEP> des <SEP> biegsamen <SEP> Geflechtes.
<tb> In <SEP> einem <SEP> Gehäuse <SEP> a, <SEP> das <SEP> durch <SEP> einen
<tb> Deckel <SEP> b <SEP> verschlossen <SEP> werden <SEP> kann, <SEP> ist <SEP> auf
<tb> einer <SEP> drehbaren <SEP> Achse <SEP> c <SEP> eine <SEP> Trommel <SEP> d <SEP> ge lagert.
<tb> Ein <SEP> biegsames <SEP> Drahtgeflecht <SEP> e, <SEP> das <SEP> in <SEP> der
<tb> Länge <SEP> und <SEP> Breite <SEP> mindestens <SEP> die <SEP> gleichen
<tb> .Abmessungen <SEP> haben <SEP> soll, <SEP> wie <SEP> das <SEP> zu <SEP> reini- gende Gewebestück, ist mit seinem einen Ende an dem Trommelmantel befestigt.
Das zu reinigende Gewebestück f wird zusammen mit dem- Drahtgeflecht so auf die Trommel aufgewickelt, dass je zwei Lagen des Gewebes durch das dazwischenliegende Drahtgeflecht auseinander gehalten werden. Die auf diese Weise entstandene Rolle wird alsdann durch herumgelegte Riemen, Gurte oder dergleichen zusammengehalten, worauf der Deckel b des Waschgefässes a geschlossen und letzteres mit dem flüssigen. Lösemittel nicht ganz bis zur Trommelachse gefüllt wird.
Durch langsame Drehung der in üblicher Weise von aussen an getriebenen Trommelwelle c wird hierauf das Gewebestück in allen seinen Teilen durch die Waschflüssigkeit hindurchbewegt, wobei diese infolge der Durchlässigkeit des Draht geflechtes zwischen den einzelnen Lagen des Gewebestückes hindurchströmt und somit eine gute Spülung ausübt. Dadurch, dass sich das zusammengerollte Gewebestück bei der Drehbewegung immer wieder aus der Flüssig keit heraushebt und von neuem eintaucht, wird die Spülwirkung noch verstärkt.
Nach einiger Zeit sind auf diese Weise alle Verun reinigungen aus dem Gewebe herausgelöst, worauf man die Waschflüssigkeit aus dem Gefäss ablaufen lässt und die Trommel in schnellere Umdrehung versetzt, .so dass die in dem Gewebe noch enthaltenen Flüssig keitsreste ausgeschleudert werden. Nach Er fordernis kann man dann noch dadurch, dass man erhitzte Luft durch das Waschgefäss hindurchbläst, die letzten Spuren des Löse- mittels austreiben und das Gewebestück trocknen. Das hierbei verdunstende Löse mittel kann in bekannter Weise in einem ge kühlten Kondensator wieder gewonnen wer den.
Ist der gesamte Waschvorgang beendet, so öffnet man den Deckel des Waschgefässes und wickelt das gereinigte Gewebestück samt Drahtgeflecht von der Trommel ab. Man kann aber auch die Trommel aus dem Wasch gefäss herausnehmbar einrichten und das Aufwickeln und Abwickeln ausserhalb des Gefässes vornehmen; dies hat den Vorteil, dass man abwechselnd mit zwei Trommeln arbeiten kann, von denen die eine in der Waschmaschine läuft, während die andere mit einem Gewebestück bewickelt und zum Einsetzen in die Maschine vorbereitet wird.
In Fig. 2 ist beispielsweise dargestellt, in welcher Weise das als Zwischenlage benützte Drahtgeflecht ausgebildet sein kann und wie sich mehrere Stücke eines gleichartigen Drahtgeflechtes durch eine Kupplungsstange h miteinander verbinden lassen, falls dies die Länge des zu reinigenden Gewebestückes er fordert. An Stelle eines Geflechtes aus Draht kann man auch ein solches aus Metallband oder eine durchlässige Zwischenlage, die auf irgendeine andere Art aus geeignetem Mate rial hergestellt ist, verwenden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Reinigen von grösseren Gewebestücken, dadurch gekennzeichnet, dass man die Gewebestücke auf einen drehbaren Körper so aufrollt, dass ihre einzelnen Lagen durch biegsame wasser durchlässige Zwischenlagen auseinander gehalten werden, und dass man sie in dieser Form in einem mit Waschflüssig keit teilweise gefüllten Gefäss in Drehbe wegung versetzt, so dass alle Teile der Gewebestücke durch die Flüssigkeit ge führt werden und diese zwischen den ein zelnen Lagen der Gewebestücke unge- hindert hindurch fliessen kann.ZI. Vorrichtung zur Ausführung des Verfah rens nach Patentanspruch I, gekennzeich net durch ein Waschgefäss, in dem ein Körper drehbar gelagert ist, auf den die Gewebestücke- zusammen mit den durchlässigen Zwischenlagen aufge wickelt werden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die undurch lässigen Zwischenlagen aus einem bieg samen Metallgeflecht bestehen. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der dreh bare Körper herausnehmbar im Wasch gefäss angeordnet ist. 3.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das als Zwischenlage dienende biegsame Metallgeflecht aus mehreren, lösbar miteinander verbundenen Teil stücken besteht.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE394948X | 1930-10-07 | ||
| DE157310X | 1930-10-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH157310A true CH157310A (de) | 1932-09-30 |
Family
ID=25753133
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH157310D CH157310A (de) | 1930-10-07 | 1931-07-14 | Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von grösseren Gewebestücken. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH157310A (de) |
| GB (1) | GB394948A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE957383C (de) * | 1953-05-16 | 1957-01-31 | August Gruehn Dipl Chem | Verfahren und Vorrichtung zum Chemischreinigen (Entfetten, Entschmaelzen, Entschlichten) von Geweben aus Glasfasern |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2556153A (en) * | 1947-01-18 | 1951-06-05 | Ella M Collins | Laundering apparatus |
-
1931
- 1931-07-14 CH CH157310D patent/CH157310A/de unknown
- 1931-09-29 GB GB27108/31A patent/GB394948A/en not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE957383C (de) * | 1953-05-16 | 1957-01-31 | August Gruehn Dipl Chem | Verfahren und Vorrichtung zum Chemischreinigen (Entfetten, Entschmaelzen, Entschlichten) von Geweben aus Glasfasern |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB394948A (en) | 1933-07-06 |
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