CH157346A - Buchzünder und Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents

Buchzünder und Verfahren zu seiner Herstellung.

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CH157346A
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Wilhelm Dietmann Paul
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Wilhelm Dietmann Paul
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24FSMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
    • A24F27/00Match receptacles or boxes
    • A24F27/14Match dispensers; Dispensers for matches arranged on strips
    • A24F27/16Match dispensers; Dispensers for matches arranged on strips for pocket use
    • A24F27/20Match dispensers; Dispensers for matches arranged on strips for pocket use with means for igniting the match as it is dispensed

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  • Making Paper Articles (AREA)
  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description


  Buchzünder und Verfahren zu seiner     IffersteUung.       Die Erfindung bezieht sich auf einen  Buchzünder, bei dem eine Reihe von einzel  nen Zündhölzern an einen diese     zusammen-          baltenden    Umschlag, zum Beispiel aus Kar  ton, Papier oder dergleichen, angeklebt ist.  Für die Herstellung von     Buchzündern    dieser  Art ist bereits vorgeschlagen worden, Zünd  hölzer aus Pappe dem einen Rande des Um  schlages entlang anzukleben, wobei die Zünd  hölzer beim Herausziehen an der Befesti  gungsstelle losgerissen werden sollen.

   Es hat  sieh aber herausgestellt,     dass    die Zündhölzer  hierbei im allgemeinen so fest sitzen,     dass    sie  eher am Greifende abbrechen als sich von der  Klebstelle loszulösen.  



  Die Erfindung betrifft einen Buchzünder,  bei dem dieser Nachteil vermieden ist. Ge  mäss. der Erfindung sind die     Zündhöl   <B>'</B>     zer    an  von<B>'</B> dem Umschlag ausgehenden und mit ihm  ein Stück bildenden Zungen angeklebt. Be  hufs     Herausziehens    der Zündhölzer können  dann die Zungen von dem Umschlag los  gerissen werden. Der neue Buchzünder eignet    sich     insbesonders    zum Unterbringen in Ziga  rettenschachteln und dergleichen, wobei     An-          strichmasse    derart aufgebracht werden kann,       dass    die Zündhölzer beim Herausziehen ent  zündet werden.

   Die Zündhölzer können dicht  nebeneinander oder auch in einer geringeren  gegenseitigen Entfernung angeordnet wer  den, die zweckmässig der Breite eines Zünd  holzes entspricht, um so das Greifen der  Zündhölzer zu erleichtern.  



  Bei der Herstellung dieser Buchzünder  kann so vorgegangen werden,     dass    ein     Zünd-          holzstreifen,    dessen einzelne Zündhölzer     mit-          telst    eines Fussstreifens zusammenhängen,  mit diesem an einen als Umschlag dienenden  Streifen angeklebt wird, worauf die einzel  nen Zündhölzer durch Ausstanzen des     zwi-          sehen    ihnen liegenden Materials des Fuss  streifens und des Umschlages voneinander       getrennü    werden.  



  Anhand der beiliegenden Zeichnung ist  im folgenden das Verfahren in zwei     Ausfüb-          rungsbeispielen    dargelegt.           Fig.   <B>1</B> stellt zwei aufeinander folgende  Stufen der Herstellung eines Buchzünders  dar;       Fig.   <B>9,</B> zeigt den fertigen Buchzünder in       Stirnansieht;          Fig.   <B>3</B> betrifft ein anderes     Herstellungs-          ZD     verfahren.

    In der Zeichnung     (Fig.   <B>1</B> und 2) bezeich  net<B>1</B> einen Streifen aus Papier, Karton oder  einem andern geeigneten Material, an dessen  Rändern zwei Reihen voneinander gerade  gegenüberliegenden Zündhölzern 2 ausge  stanzt sind. Die Zündhölzer sind     paraffiniert     und getunkt.

   Die Entfernung zwischen den  einzelnen Zündhölzern ist gleich der Breite  der Hölzer, so     dass    das zwischenliegende Ma  terial die Zündhölzer eines andern Streifens  bilden kann, wenn der Materialersparnis  wegen mehrere     Zündliolzstreifen    derart aus  einem und demselben Materialstreifen     aus-          ,o-estanzt    werden,     dass    die Zündhölzer     benach-          I     harter Streifen abwechselnd zwischen     eiiian-          der    eingreifen.

   Die Zündhölzer sind vorder  hand nur zu einem Teil ihrer endgültigen  Länge ausgestanzt, was     vonVorteil    ist, wenn  die Hölzer getunkt werden sollen, da hier  durch das Entstellen von Doppelköpfen aus  geschlossen wird, was sonst beim Tunken  von langen und weichen Zündhölzern     ge-          wöhnlieh'ist.    Der ungeteilte mittlere Teil des       Zündholzstreifens    wird an den Mittelteil  eines Materialbandes<B>3-</B> angeklebt, das dazu  'bestimmt ist, den Umschlag für die Zünd  hölzer zu bilden.

   Dieses Materialband wird  vor dem Befestigen des Holzstreifens dazu  zunächst mit Reibflächen 4 und 4' versehen  und nach erfolgtem Trocknen zwischen       Kleisterwalzen        hindurühgeführt,    wonach der       Zündholzstreifen    dem mit Kleister     versehe-          nen        Umschlagstreifen    zugeführt wird. Nach  erfolgtem Trocknen des Kleisters wird der  zwischen jedem Paar von entgegengesetzten       Zündholzzwischenräumen    -befindliche Teil  de s Holzstreifens<B>1</B> nebst dem entsprechenden  Teil des Umschlagbandes<B>3</B> weggestanzt.

   So  wohl der Holzstreifen<B>1,</B> als auch das Mate  rialband<B>3</B> sind vorher mit gerade zwischen    ,je zwei entgegenstehenden Zündhölzern ver  legten     Durchbrechungen   <B>5</B> zwecks     Ermögli-          chens    eines einwandfreien Vorschubes des  Streifens und des Bandes versehen worden.

    Zufolge des Vorhandenseins dieser     Durch-          brechungen    wird durch das genannte Weg  stanzen des Materials das     Haterialband   <B>3</B> in  zwei Hälften geteilt, die<B>je</B> eine     Zündholz-          reihe    aufweisen, und ferner werden die Zünd  hölzer voneinander vollkommen frei, so     dass     sie nur mit den entsprechenden, und zwar  durch     Klebung    mit ihnen verbundenen Zun  gen i6 des Umschlages zusammenhängen, wel  che Zungen durch das     obengenannte    Weg  stanzen geschaffen sind.

   Durch querlau  fende Schnitte, wie bei<B>70</B> in     Fig.   <B>1</B> gezeigt  ist, wird der Streifen in zur Bildung der ein  zelnen Buchzünder entsprechende Stücke ge  teilt, Ein solches     Stüek    ist bei<B>7</B> in     Fig.   <B>1</B>  gezeigt. Das Umschlagband<B>3</B> ist zuvor mit  längslaufenden Faltlinien<B>8</B> versehen wor  den, damit die Buchzünder vor oder nach  erfolgtem Abschneiden in ihre endgültige, in       Fig.    2 dargestellte Form leicht gefaltet wer  den können.  



  <B>-</B> Bei der in     Fig.   <B>1</B> dargestellten<B>,</B> Ausfüh  rungsform ist an den Stellen, -wo die oben  angegebenen querlaufenden Schnitte wie  <B>70.</B> gemacht werden sollen, die     Entfer-          uung    zwischen den Zündhölzern grösser als  der Abstand zweier benachbarter Zündhölzer  der einzelnen Stücke, damit der Umschlag       jede-s    Buchzünders etwas breiter wird als  die zugehörige     Holzreille.     



  Der Umschlag besteht aus einem derarti  gen Material,     dass    beim Herausziehen der  Zündhölzer die zu ihrer     Befestigunz    dienen  den Zungen an ihrem Fuss abgerissen werden.  In gewissen Fällen kann es zweckmässig sein,  die Zungen an ihrem Fusse zu schwächen,  was beispielsweise durch die Zungen teil  weise durchsetzende Faltlinien am Fusse der  Zungen oder auf chemischem Wege dadurch  bewirkt werden kann,     dass    das Umschlagband  mit einer die Materialfasern schwächenden  Flüssigkeit am Fuss der Zungen befeuchtet  wird.

        In     Fig.   <B>3</B> ist ein etwas anderes Verfahren  zur Herstellung der Buchzünder     veransc'hau-          licht.    Auch hier wird ein     Zündholzstreifen     <B>1,</B> der mit zwei Reihen von entgegengesetzt  gerichteten Zündhölzern<B>2</B> versehen und ähn  lich wie der in     Fig.   <B>1</B> dargestellte Streifen  hergestellt ist, an einem     Umschlagband   <B>3</B> an  geklebt. Die Zündhölzer der beiden Reihen  befinden sich aber nicht gerade einander  gegenüber, sondern sind um eine der Breite  der Hölzer entsprechende Entfernung zuein  ander versetzt.

   Das Trennen der Zündhölzer       bezw.    der     Umschlaghälffen    erfolgt hier durch  einen     zickzackförmigen        Stanzschnitt   <B>9</B> durch  den mittleren Teil des Holzstreifens und des       Umschlages.    In diesem Falle entsteht über  haupt kein Materialverlust.

Claims (1)

  1. PÄTENTANSPRUCH I: Buchzünder mit einer Reihe von Züud- hölzern, die an einem die Hölzer zusammen haltenden Umschlag befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Zündhölzer an vom Umschlag auslaufenden und mit dem Umschlag ein<B>Stück</B> bildenden Zungen fest geklebt sind.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1 .</B> Buchzünder nach Patentanspruelt I, da durch gekennzeichnet, dass der Umschlag mit einer Reibfläche versehen ist, über welche die Zündköpfe beim Herausziehen der Zündhölzer aus der Verpackung strei- eIllen. 2. Buchzünder nach Unteransprucb. <B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass der Umschlag um die Zündköpfe herum gefaltet ist und zu jeder Seite der Zündhölzer eine Reib fläche trägt.
    <B>3.</B> Buc'hzünder nach Unteranspruell 2, da durch gekennzeichnet, dass die Zündhölzer durch ungefähr der Breite der Zündhölzer entsprechende Zwischenräume getrennt sind. <B>PATENTANSPRUCH</B> II: Verfahren zur Herstellung von Buchzün dern nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass mittelst eines Fussstreifens zu sammenhängende Zündhölzer mit dem Strei fen an einen als Umschlag dienenden Streifen angeklebt werden, worauf die einzelnen Zündhölzer durch Ausstanzen des zwischen ihnen liegenden Materials des Fussstreifens und des Umschlages voneinander getrennt werden. UNTERANSPRüCHE., 4.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Umschlag vor dem Anbringen des Zündholzstreifens mit Reibflächen versehen wird. <B>5.</B> Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zündholzstreifen, der mit zwei Reihen von entgegengesetzt gerichteten Zünd)lölzern versehen ist, an die Mitte des Umschlagstreifens befestigt wird, so dass bei dem darauf folgenden Ausstanzen zwei getrennte Buchzünder- streifen entstehen.
    <B>6.</B> Verfahren nach Unteranspruch<B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass ein beidseitig Zünd hölzer tragender Streifen, bei welchem zwischen benachbarten Zündhölzern ein der Breite eines Holzes entsprechender Zwischenraum vorhanden ist und die Zündhölzer der einen Reihe gerade gegen über den Zwischenräumen der andern Reihe liegen, an die Mitte des Umschlag streifens befestigt wird und die Hölzer dann durch einen nach einer zickzack- förmigen Linie verlaufenden Stanzschnitt voneinander getrennt werden, so dass der gemeinsame Teil ohne Materialverlust für die Herstellung von Zündhölzern benutzt wird.
CH157346D 1930-09-27 1931-08-26 Buchzünder und Verfahren zu seiner Herstellung. CH157346A (de)

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DE1039444B (de) * 1954-03-13 1958-09-18 Peter Wolff Vorrichtung zum Foerdern und Aufbewahren einer Vielzahl gleicher Gegenstaende
DE1135982B (de) * 1957-12-20 1962-09-06 Philips Nv Streifenaehnliches Gebilde aus einer Vielzahl in Laengsrichtung des Streifens hintereinander angeordneter, an sich paralleler elektrischer Kleinteile

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