CH157346A - Buchzünder und Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents
Buchzünder und Verfahren zu seiner Herstellung.Info
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Description
Buchzünder und Verfahren zu seiner IffersteUung. Die Erfindung bezieht sich auf einen Buchzünder, bei dem eine Reihe von einzel nen Zündhölzern an einen diese zusammen- baltenden Umschlag, zum Beispiel aus Kar ton, Papier oder dergleichen, angeklebt ist. Für die Herstellung von Buchzündern dieser Art ist bereits vorgeschlagen worden, Zünd hölzer aus Pappe dem einen Rande des Um schlages entlang anzukleben, wobei die Zünd hölzer beim Herausziehen an der Befesti gungsstelle losgerissen werden sollen.
Es hat sieh aber herausgestellt, dass die Zündhölzer hierbei im allgemeinen so fest sitzen, dass sie eher am Greifende abbrechen als sich von der Klebstelle loszulösen.
Die Erfindung betrifft einen Buchzünder, bei dem dieser Nachteil vermieden ist. Ge mäss. der Erfindung sind die Zündhöl <B>'</B> zer an von<B>'</B> dem Umschlag ausgehenden und mit ihm ein Stück bildenden Zungen angeklebt. Be hufs Herausziehens der Zündhölzer können dann die Zungen von dem Umschlag los gerissen werden. Der neue Buchzünder eignet sich insbesonders zum Unterbringen in Ziga rettenschachteln und dergleichen, wobei An- strichmasse derart aufgebracht werden kann, dass die Zündhölzer beim Herausziehen ent zündet werden.
Die Zündhölzer können dicht nebeneinander oder auch in einer geringeren gegenseitigen Entfernung angeordnet wer den, die zweckmässig der Breite eines Zünd holzes entspricht, um so das Greifen der Zündhölzer zu erleichtern.
Bei der Herstellung dieser Buchzünder kann so vorgegangen werden, dass ein Zünd- holzstreifen, dessen einzelne Zündhölzer mit- telst eines Fussstreifens zusammenhängen, mit diesem an einen als Umschlag dienenden Streifen angeklebt wird, worauf die einzel nen Zündhölzer durch Ausstanzen des zwi- sehen ihnen liegenden Materials des Fuss streifens und des Umschlages voneinander getrennü werden.
Anhand der beiliegenden Zeichnung ist im folgenden das Verfahren in zwei Ausfüb- rungsbeispielen dargelegt. Fig. <B>1</B> stellt zwei aufeinander folgende Stufen der Herstellung eines Buchzünders dar; Fig. <B>9,</B> zeigt den fertigen Buchzünder in Stirnansieht; Fig. <B>3</B> betrifft ein anderes Herstellungs- ZD verfahren.
In der Zeichnung (Fig. <B>1</B> und 2) bezeich net<B>1</B> einen Streifen aus Papier, Karton oder einem andern geeigneten Material, an dessen Rändern zwei Reihen voneinander gerade gegenüberliegenden Zündhölzern 2 ausge stanzt sind. Die Zündhölzer sind paraffiniert und getunkt.
Die Entfernung zwischen den einzelnen Zündhölzern ist gleich der Breite der Hölzer, so dass das zwischenliegende Ma terial die Zündhölzer eines andern Streifens bilden kann, wenn der Materialersparnis wegen mehrere Zündliolzstreifen derart aus einem und demselben Materialstreifen aus- ,o-estanzt werden, dass die Zündhölzer benach- I harter Streifen abwechselnd zwischen eiiian- der eingreifen.
Die Zündhölzer sind vorder hand nur zu einem Teil ihrer endgültigen Länge ausgestanzt, was vonVorteil ist, wenn die Hölzer getunkt werden sollen, da hier durch das Entstellen von Doppelköpfen aus geschlossen wird, was sonst beim Tunken von langen und weichen Zündhölzern ge- wöhnlieh'ist. Der ungeteilte mittlere Teil des Zündholzstreifens wird an den Mittelteil eines Materialbandes<B>3-</B> angeklebt, das dazu 'bestimmt ist, den Umschlag für die Zünd hölzer zu bilden.
Dieses Materialband wird vor dem Befestigen des Holzstreifens dazu zunächst mit Reibflächen 4 und 4' versehen und nach erfolgtem Trocknen zwischen Kleisterwalzen hindurühgeführt, wonach der Zündholzstreifen dem mit Kleister versehe- nen Umschlagstreifen zugeführt wird. Nach erfolgtem Trocknen des Kleisters wird der zwischen jedem Paar von entgegengesetzten Zündholzzwischenräumen -befindliche Teil de s Holzstreifens<B>1</B> nebst dem entsprechenden Teil des Umschlagbandes<B>3</B> weggestanzt.
So wohl der Holzstreifen<B>1,</B> als auch das Mate rialband<B>3</B> sind vorher mit gerade zwischen ,je zwei entgegenstehenden Zündhölzern ver legten Durchbrechungen <B>5</B> zwecks Ermögli- chens eines einwandfreien Vorschubes des Streifens und des Bandes versehen worden.
Zufolge des Vorhandenseins dieser Durch- brechungen wird durch das genannte Weg stanzen des Materials das Haterialband <B>3</B> in zwei Hälften geteilt, die<B>je</B> eine Zündholz- reihe aufweisen, und ferner werden die Zünd hölzer voneinander vollkommen frei, so dass sie nur mit den entsprechenden, und zwar durch Klebung mit ihnen verbundenen Zun gen i6 des Umschlages zusammenhängen, wel che Zungen durch das obengenannte Weg stanzen geschaffen sind.
Durch querlau fende Schnitte, wie bei<B>70</B> in Fig. <B>1</B> gezeigt ist, wird der Streifen in zur Bildung der ein zelnen Buchzünder entsprechende Stücke ge teilt, Ein solches Stüek ist bei<B>7</B> in Fig. <B>1</B> gezeigt. Das Umschlagband<B>3</B> ist zuvor mit längslaufenden Faltlinien<B>8</B> versehen wor den, damit die Buchzünder vor oder nach erfolgtem Abschneiden in ihre endgültige, in Fig. 2 dargestellte Form leicht gefaltet wer den können.
<B>-</B> Bei der in Fig. <B>1</B> dargestellten<B>,</B> Ausfüh rungsform ist an den Stellen, -wo die oben angegebenen querlaufenden Schnitte wie <B>70.</B> gemacht werden sollen, die Entfer- uung zwischen den Zündhölzern grösser als der Abstand zweier benachbarter Zündhölzer der einzelnen Stücke, damit der Umschlag jede-s Buchzünders etwas breiter wird als die zugehörige Holzreille.
Der Umschlag besteht aus einem derarti gen Material, dass beim Herausziehen der Zündhölzer die zu ihrer Befestigunz dienen den Zungen an ihrem Fuss abgerissen werden. In gewissen Fällen kann es zweckmässig sein, die Zungen an ihrem Fusse zu schwächen, was beispielsweise durch die Zungen teil weise durchsetzende Faltlinien am Fusse der Zungen oder auf chemischem Wege dadurch bewirkt werden kann, dass das Umschlagband mit einer die Materialfasern schwächenden Flüssigkeit am Fuss der Zungen befeuchtet wird.
In Fig. <B>3</B> ist ein etwas anderes Verfahren zur Herstellung der Buchzünder veransc'hau- licht. Auch hier wird ein Zündholzstreifen <B>1,</B> der mit zwei Reihen von entgegengesetzt gerichteten Zündhölzern<B>2</B> versehen und ähn lich wie der in Fig. <B>1</B> dargestellte Streifen hergestellt ist, an einem Umschlagband <B>3</B> an geklebt. Die Zündhölzer der beiden Reihen befinden sich aber nicht gerade einander gegenüber, sondern sind um eine der Breite der Hölzer entsprechende Entfernung zuein ander versetzt.
Das Trennen der Zündhölzer bezw. der Umschlaghälffen erfolgt hier durch einen zickzackförmigen Stanzschnitt <B>9</B> durch den mittleren Teil des Holzstreifens und des Umschlages. In diesem Falle entsteht über haupt kein Materialverlust.
Claims (1)
- PÄTENTANSPRUCH I: Buchzünder mit einer Reihe von Züud- hölzern, die an einem die Hölzer zusammen haltenden Umschlag befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Zündhölzer an vom Umschlag auslaufenden und mit dem Umschlag ein<B>Stück</B> bildenden Zungen fest geklebt sind.UNTERANSPRüCHE: <B>1 .</B> Buchzünder nach Patentanspruelt I, da durch gekennzeichnet, dass der Umschlag mit einer Reibfläche versehen ist, über welche die Zündköpfe beim Herausziehen der Zündhölzer aus der Verpackung strei- eIllen. 2. Buchzünder nach Unteransprucb. <B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass der Umschlag um die Zündköpfe herum gefaltet ist und zu jeder Seite der Zündhölzer eine Reib fläche trägt.<B>3.</B> Buc'hzünder nach Unteranspruell 2, da durch gekennzeichnet, dass die Zündhölzer durch ungefähr der Breite der Zündhölzer entsprechende Zwischenräume getrennt sind. <B>PATENTANSPRUCH</B> II: Verfahren zur Herstellung von Buchzün dern nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass mittelst eines Fussstreifens zu sammenhängende Zündhölzer mit dem Strei fen an einen als Umschlag dienenden Streifen angeklebt werden, worauf die einzelnen Zündhölzer durch Ausstanzen des zwischen ihnen liegenden Materials des Fussstreifens und des Umschlages voneinander getrennt werden. UNTERANSPRüCHE., 4.Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Umschlag vor dem Anbringen des Zündholzstreifens mit Reibflächen versehen wird. <B>5.</B> Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zündholzstreifen, der mit zwei Reihen von entgegengesetzt gerichteten Zünd)lölzern versehen ist, an die Mitte des Umschlagstreifens befestigt wird, so dass bei dem darauf folgenden Ausstanzen zwei getrennte Buchzünder- streifen entstehen.<B>6.</B> Verfahren nach Unteranspruch<B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass ein beidseitig Zünd hölzer tragender Streifen, bei welchem zwischen benachbarten Zündhölzern ein der Breite eines Holzes entsprechender Zwischenraum vorhanden ist und die Zündhölzer der einen Reihe gerade gegen über den Zwischenräumen der andern Reihe liegen, an die Mitte des Umschlag streifens befestigt wird und die Hölzer dann durch einen nach einer zickzack- förmigen Linie verlaufenden Stanzschnitt voneinander getrennt werden, so dass der gemeinsame Teil ohne Materialverlust für die Herstellung von Zündhölzern benutzt wird.
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