CH157352A - Verfahren zur Enthärtung von Wasser. - Google Patents

Verfahren zur Enthärtung von Wasser.

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CH157352A
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Aktiengesellschaft C Budenheim
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Chem Fab Budenheim Aktiengesel
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    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F5/00Softening water; Preventing scale; Adding scale preventatives or scale removers to water, e.g. adding sequestering agents
    • C02F5/02Softening water by precipitation of the hardness
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C5/00Other raw materials for the preparation of beer
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Description


  Verfahren zur     Enthärtung    von Wasser.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur       Enthärtung    von Wasser, insbesondere Braue  reiwasser und besteht darin,     dass    das Roh  wasser mit einer der gewünschten     Enthär-          tung    entsprechenden Menge von solchen was  serlöslichen Phosphaten, deren wässerige Lö  sungen nicht alkalisch gegen     Lakmus    rea  gieren, versetzt und für eine mindestens teil  weise Entfernung der beim     Enthärtungsvor-          gang    frei werdenden Kohlensäure Sorge ge  tragen wird,     woräuf    das Ausgefällte vom  Wasser getrennt wird.  



  Es ist bekannt,     dass    die im Brauereiwas  ser enthaltenen Salze die Qualität und den  Geschmack des mit ihm hergestellten Bieres  stark beeinflussen. Störend und von     uner-          wünschtera        Einfluss    sind die Magnesium- und  Kalksalze des Wassers und unbedingt zu  vermeiden ist ein alkalisches Wasser.  



  schädlich ist eine im Wasser eventuell vor  handene geringe Härte, wenn sie 4' deutsche    Härte     #   <B>60</B> englische Härte     #   <B>70</B> franzö  sische Härte nicht überschreitet.  



  Fast alle natürlichen Wässer besitzen die  oben geschilderten Eigenschaften für Brauerei  wasser nicht und müssen daher aufbereitet  werden. Trotzdem man schon viele Vorschläge  hierfür gemacht hat, ist es bisher noch nicht  gelungen, natürliche Wässer durch Zusatz  von Chemikalien in ihrer Härte beliebig zu  beeinflussen und dabei neutrale Wässer ohne  Vermehrung oder nur mit geringer Vermeh  rung ihres Salzgehaltes zu erhalten.  



  Nach der Erfindung     lässt    sich jedoch die  Härte eines Rohwassers durch Zusatz von  Chemikalien unter Gewinnung neutraler Wäs  ser ohne Vermehrung oder nur mit geringer  Vermehrung des Salzgehaltes beliebig her  absetzen, wenn man die gewünschte     Enthär-          tung    des Wassers durch Zusatz der ent  sprechenden Menge von     wasserlöslichen,    sauer  oder neutral reagierenden Phosphaten oder      Gemischen derselben bewirkt und durch Er  wärmen und beziehungsweise oder Rühren  und beziehungsweise oder Belüften für die  Entfernung der frei werdenden oder frei ge  wordenen Kohlensäure Sorge trägt.

   Geeignete  Phosphate<B>_</B> sind beispielsweise das primäre       Natriumphosphat        NaH2P04,    das primäre     Am-          monphosphat        NH4H2P04,    das primäre     Cal-          eiumphosphat        CaTT4(PO4)2    oder die neutralen       Alkaliphosphate        NasH3(PO4)2    und     K3H,9(P04)2.     Insbesondere sind die Phosphate geeignet,  deren wässerige Lösungen stärker sauer rea  gieren, als der     Lackmusneutralität    oder einem       pH-Wert    von<B>7,

  1</B> bei<B>18 0</B>     C    entspricht. Wenn  man die natürlichen Wässer in der beschrie  benen Weise erfindungsgemäss behandelt, fal  len die Härtebildner in gut     filtrierbarer    Form  aus. Sie können dann durch Filtration oder       Absitzenlassen    oder in beliebiger anderer  Weise vom behandelten Wasser getrennt  werden. Wenn der Gehalt des zu behandelnden  Wassers an     Bikarbonaten    oder an freier Koh  lensäure sehr hoch ist, kann durch Zusatz  von Kalkmilch oder durch Erhitzen vor der  erfindungsgemässen     Phosphatbehandlung    eine       Entkarbonisierung    des Wassers vorgenom  men werden.  



  Die geschilderte Arbeitsweise eignet sich  besonders für die Herstellung von Brauwäs  sern; sie ist jedoch auf dieses Anwendungs  gebiet nicht beschränkt. Vielmehr kann jedes  für die Nahrungsmittelindustrie in Frage  <U>kommende</U> Wasser, wie zum Beispiel für die       Limonadenherstellung,    für die Kaffeeberei  tung in     Kaffeemaschinen,    die bei dauerndem  Gebrauch leicht Kesselstein ansetzen, und für  andere Zwecke auf die beschriebene Weise  aufbereitet werden.  



  <I>Ausführungsbeispiel<B>1:</B></I>  Rohwasser von<B>-20,7 0</B> deutscher Gesamt  härte<B>- 25,80</B> englische Härte<B>= 36,90</B>  französische Härte wird mit<B>0,935 kg</B>     Mono-          ealeiumphosphat    pro     m'    bei<B>60 0- C</B> versetzt,  Die Reaktion wird unter Rühren zu Ende ge  führt. Nach dem Filtrieren zeigt das klare  Wasser<B>2,8 0</B> deutsche Härte     _#   <B>3,5, 0</B> englische  Härte     ==   <B>5,0 0</B> französische Härte und ist voll  kommen neutral.

           Ausführungsbeis.piel   <B><I>9:</I></B>  Das gleiche     Rollwasser    wie im Beispiel<B>1</B>  wird bei einer Temperatur von<B>70 " C</B> pro  <B>Ins</B> mit 4024<B>kg</B>     NaH2P04.    H20 versetzt.  Nach der Filtration des Niederschlages hat  das     Waseer    2,2 deutsche Härte<B>= 2,7'</B>  englische- Härte<B>5,9 0</B> französische Härte  <I>Ausführungsbeispiel<B>3:</B></I>  Das gleiche Rohwasser wie im Beispiel<B>1</B>       wirdmitl,830kgNasH3(PO4)2promsbei70   <B>0</B>     C     versetzt. Nach der Filtration hat das Wasser  <B>1,6 '</B> deutsche Härte     ==    2,0" englische Härte  <B>2,8 0</B> französische Härte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Enthärtung von Wasser, dadurch gekennzeichnet, dass man das Roh wasser mit einer der gewünschten Enthärtung entsprechenden Menge von solchen wasser löslichen Phosphaten, deren wässerige Lösun gen nicht alkalisch gegen Lackmus reagieren, versetzt, die beim Enthärtungsvorgang frei werdende Kohlensäure mindestens zum Teil entfernt und das Ausgefällte vom Wasser trennt. UNTERANSPRüCHE-. <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass wasserlösliche Phos phate verwendet werden, deren wässerige Lösungen sauer reagieren. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass wasserlösliche Phos phate verwendet werden, deren wässerige Lösungen stärker sauer reagieren als der Lackmusneutralität entspricht. 3.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Gemische von Phos phaten verwendet werden, deren wässerige Lösungsgemische nicht alkalisch gegen Lackmus reagieren. 4.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass primäre Alkaliphos- phate verwendet werden.
    <B>5.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch <B>-</B> gekennzeichnet, dass primäres Ammon- phosphat verwendet wird. <B>6.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass prirnäres Caleium- phosphat verwendet wird. 7.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Alkaliphosphate von der Formel X3Hs(PO4)2 verwendet wer den, in der X Alkali bedeutet.
    <B>8.</B> Verfahren naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Entfernung der Kohlensäure erwärmt wird. <B>9.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Entfernung der Kohlensäure gerührt wird. <B>10.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Entfernung der Kohlensäure belüftet wird. <B>11.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Entfernung der Kohlensäure erwärmt und gerührt wird, 12. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Entfernung der Kohlensäure erwärmt und belüftet wird.
    <B>13.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Entfernung der Kohlensäure gerührt und belüftet wird. 14. Verfahren nach Patentansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass zur Entfernung der Kohlensäure erwärmt, gerührt und be lüftet wird. <B>15.</B> Verfahren nach PatentanSprUcli, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasser vor dem Zusatz der Phosphate entkarbonisiert wird.
    <B>16.</B> V<B>*</B> erfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch<B>15,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Entkarbonisierung durch Erhitzen des Wassers durchgeführt wird. <B>17.</B> Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch<B>15,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Entkarbonisierung durch Zusatz von Kalkmilch zum Wasser durchgeführt wird.
CH157352D 1930-11-04 1931-11-03 Verfahren zur Enthärtung von Wasser. CH157352A (de)

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DE767070C (de) * 1935-05-30 1951-08-23 Ferdinand Killewald Verfahren zur Erzeugung einer Schutzschicht an den mit Brauchwasser in Beruehrung stehenden Eisenwandungen bei Warmwasserbereitungsanlagen

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