CH157378A - Additionsschreibmaschine. - Google Patents

Additionsschreibmaschine.

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CH157378A
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Company Elliott-Fisher
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Elliott Fisher Co
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
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Description


      Additionssehreibmasehine.       Die Erfindung bezieht sich auf eine  Additionsschreibmaschine und bezweckt eine  derartige Schreibmaschine mit einer selbst  tätigen Tastensperrvorrichtung auszurüsten,  wobei das Ganze derart ausgebildet     sein     kann, dass die Sperrvorrichtung selbsttätig  die Betätigung der Tasten mit den Arbeits  bedingungen des Additionsmechanismus in  Einklang bringt.  



  Ausserdem kann die Tastensperrvorrich  tung derart ausgebildet sein, dass sie einen  vollständigen Hubweg eines Elementes der  Additionsvorrichtung sichert, wie zum Bei  spiel des     Rückführgliedes    derselben, indem  sie die Tasten gesperrt hält, bis der Rück  führvorgang vollkommen durchgeführt ist  und alle Teile in ihre Ruhelage zurückge  kehrt sind.  



  Ferner kann das Ganze derart ausgebildet  sein, dass die Additionsvorrichtung ganz  ausser Tätigkeit gesetzt werden kann, so dass  die Maschine vollkommen unabhängig davon  benutzt werden kann.    Die Erfindung besteht darin, dass eine  Reihe von Zahlenrädern durch ein Treibrad  mit einer Serie von     Addiertasten    in Verbin  dung steht, wobei eine Tastensperrvorrich  tung vorgesehen ist, die die     Tasten    sperrt,  wenn das Treibrad sich über die Zahlenräder  hinausbewegt.  



  Zur Erläuterung ist nachfolgend anhand  der beiliegenden Zeichnungen ein Ausfüh  rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  beschrieben. Selbstverständlich ist die Er  findung nicht auf dieses Beispiel beschränkt.  In der Zeichnung ist:       Fig.    1 eine Vorderansicht eines Teils der  Additionsschreibmaschine;       Fig.    2 ist ein Grundriss des Antriebes der  Tastensperrvorrichtung, wobei das Ganze in  Ruhestellung dargestellt ist;       Fig.    3 zeigt die Teile nach     Fig.    2 in  Vorderansicht;       Fig.    4 entspricht der     Fig.    2, doch sind  die Teile in der Lage dargestellt, die sie ein  nehmen, wenn der Haupttreiber aus dem  Bereich der Zahlenräder getreten ist;

             Fig.    5 zeigt die Hauptteile nach     Fig.    4  in Vorderansicht;       Fig.    6 zeigt den     Rückführhebel    des Quer  zählwerkes, die beiden Treibsperrungen und  die zugehörigen Teile der     Hubvorrichtung     in Seitenansicht;       Fig.    7 zeigt die gleichen Teile wie die       Fig.    2 und 4, doch stehen die Teile in den       Stellungen,    die sie einnehmen, wenn das  Zählwerk     ausser    Tätigkeit gesetzt ist;       Fig.    8 zeigt die Teile nach     Fig.    7 in  Vorderansicht;

         Fig.    9 zeigt die Sperrvorrichtung, die den  Treiber in der Stellung nach     Fig.    7 und 8       zurückhält;          Fig.    10 ist ähnlich der     Fig.    6, jedoch  mit ganz     niedergedrücktem        Rückführhebel;          Fig.    11 ist ein Teilschnitt durch einen  Teil der Tastensperrvorrichtung;       Fig.    12 ist ein     Teilschnitt    im rechten  Winkel zu dem nach     Fig.    11.  



  Das Ausführungsbeispiel ist im Prinzip  ähnlich aufgebaut wie die bekannten     Elliott          Fisher    Buchschreibmaschinen, weshalb das  Prinzip -dieser Maschinen im folgenden kurz  erläutert ist. Diese     lUlaschinenart    ist mit fla  cher Schreibplatte ausgerüstet, die das  Schriftstück trägt, während der Schreibme  chanismus sich in der Längsrichtung zur  Zeilentrennung, und in der Querrichtung zur  Buchstabentrennung über die Platte bewegt.  Der Schreibmechanismus ist in einen Wagen  eingebaut, der sich quer auf einem in der  Längsrichtung der Platte beweglichen     Zei-          lentrennrahmen    bewegt.

   Diese Relativbewe  gung des Wagens zum     Zeilentrennrahmen     wird benutzt, um ein Treibrad     vorwärtszu-          rücken,    das am Wagen gelagert ist, so     dass     es     nacheinander    mit den einzelnen Zahlen  rädern einer oder mehrerer Additionsvorrich  tungen     bezw.    Zählwerke in Eingriff kommt,  die hinter dem Wagen am     Zeilentrennrahmen     befestigt sind. Zwischen dem Treibrad und  den Tasten des Schreibmechanismus ist eine  Antriebsvorrichtung eingebaut, die eine Dre  hung des Treibrades um ein solches     Mass    be  wirkt,     wie    es als Zuwachs dem Wert der ge  drückten Taste entspricht.

   Wenn daher auf    dem Werkstück eine Zahl in einer bestimm  ten Kolonnenspalte geschrieben wird, dreht  das Treibrad das Zahlenrad der zugehörigen  Spalte um einen diesem Wert entsprechen  den Betrag.  



  Ausserdem ist es bei diesen Maschinen  gebräuchlich, an einem Ende des Wagens  eine zusätzliche Rechenvorrichtung anzu  bringen, die als Querzählwerk bezeichnet  wird. Das Querzählwerk hat sein eigenes  Treibrad, das sich an einer zugehörigen Reihe  von Zahlenrädern vorbei bewegt, und das von  dem erstgenannten Treibrad aus, und syn  chron damit bewegt wird. Nach dieser all  gemeinen Darstellung seien nun die beson  deren Vorrichtungen erläutert.  



  1 deutet den Maschinenwagen an, 2 die       Addiertasten    und 3 die     Tastenhebel,    die,  wenn sie durch     Betätigung    der Tasten nach  abwärts geschwungen werden, .die Drehung  des primären Treibrades (das nicht darge  stellt ist) und des     Querzählwerkstreibrades     t     bewirken.    Zwischen den Hebeln 3 liegt  eine Reihe von     Tastensperrteilen    5, die, wenn  sie nicht daran gehindert werden, zur Seite  schwingen, um dein Tastenhebel, der nieder  gedrückt wird, einen Durchgang freizugeben.

    Dabei sei darauf hingewiesen,     da.ss,    wenn ein  Tastenhebel zwischen zwei Sperrteile gelangt  ist, alle andern Sperrteile der Reihe all die  andern Hebel blockieren, so dass auf diese  Weise verhindert wird,     da.ss    gleichzeitig mehr  als ein Hebel niedergedrückt wird.  



  Bei der dargestellten Maschine können  nun die Sperrteile 5 zur Sperrung aller Ta  sten verwendet werden, so dass es unter ge  wissen     Bedingungen        unmöglich    ist, den Addi  tionsmechanismus zu     betätigen.    Dies ist er  reicht, indem einer der     Teile    5 entfernt und  stattdessen ein Paar Sperrteile 6 eingesetzt  ist, die vom obern Ende aus geschweift sind,  und zwischen denen ein sogenannter     Sprei-          zer    7 liegt. Dieser sitzt an einem     Ende    einer  Spreizwelle 8, die in Lagern 9 liegt, und an  deren anderem Ende ein Kurbelarm 10 sitzt,  mit dem die     Spreizwelle    gedreht werden  kann.

   In der Ruhelage nimmt der     Spreizer     die     ungesperrte    Stellung ein, wie sie in     Fig.    3      und 8 dargestellt ist; hierbei behindert er  das     Auseinanderspreizen    irgendeines Paares  von Sperrteilen 5 durch einen abwärtsgehen  den Tastenhebel nicht.  



  Unter andern noch zu erläuternden Be  dingungen jedoch, nimmt der     Spreizer    die  am besten aus     Fig.    12 ersichtliche Sperr  stellung ein und hindert die Sperrteile daran,       nachzugeben        bezw.    zur Seite auszuweichen,  um die Abwärtsbewegung der Tastenhebel  zuzulassen. Eine Feder 11     (Fig.    11) sucht  die     Spreizwelle    8 derart zu drehen, dass die  Tasten     ungesperrt    bleiben; die Bewegung des  Kurbelarmes 10 nach beiden     Richtungen,    hin  ist durch eine Anschlagleiste 12 begrenzt,  gegen die der Bolzen 13 anstösst.

   Zwischen  seinen Enden ist an der Anschlagleiste 1 2  ein Antriebshebel 14 für den     Spreizer    gela  gert, der oben einen den Bolzen 13 umfas  senden     Gabelkopf    trägt und in der Nähe sei  nes untern abgebogenen Endes 16 einen Bol  zen 15 trägt. Das abgebogene Ende 16 ist  gelocht, um ein Ende eines Gliedes 17 auf  zunehmen, das an seinem andern Ende mit  einem Hebel 18 verbunden ist. Der Hebel 18  ist mit einer Nase 19 versehen, die bestimmt  ist mit dem obern Ende eines     sogenannten     Sicherungshebels 20 in Eingriff zu kommen,  der an der einen Seite des Querzählwerkes  21 gelagert ist. An seinem untern Ende ist  der Hebel 20 mit einem bogenförmigen  Schlitz 22 versehen, der einen abgebogenen       Teil    23 besitzt.

   In den     Schlitz    22 greift ein  Bolzen 24 ein, der am     Querzählwerksrück-          führhebel    25 befestigt ist, welch letzterer an  seinem     hintern    Ende bei 26 gelagert ist und  an seinem vordern Ende die     Rückführtaste     27 trägt.  



  Bei der gebräuchlichen Bauart des Quer  zählwerkes, muss der     Rechenmechanismus,     der während eines Additionsvorganges     be-          tätigt        wird,    in seine Ruhelage zurückgekom  men sein, ehe eine andere Zahl in das Quer  zählwerk übertragen wird; die     soeben,    be  schriebenen Teile sorgen nun für die Sper  rung der Tasten und verhindern die     Weiter-          ,i        rbeit    der Maschine, solange der Rückführ-         hebel    nicht in seine Ruhelage zurückgekehrt  ist.

   Die Sperrvorrichtung ist also eine Ar  beitsgangsicherung zur Sicherung des vollen  Arbeitsganges der     Rückführvorrichtung    zur  Rückführung des     Querzählwerkes    in die  Ruhelage, wie im folgenden anhand der       Fig.    6 und 10 näher erläutert ist.  



  Der erste Teil der Abwärtsbewegung des       Rückführhebels    25 veranlasst durch den Bol  zen 24, das untere Ende des Sicherungshebels  20 nach vorne und entsprechend das obere  Ende nach hinten auszuschwingen, indem  der Bolzen 24 sich durch den gekrümmten  Teil 23 des Schlitzes 22 bewegt. Wenn das  obere Ende des Hebels 20 in Berührung mit  der Nase 19 des Hebels 18 kommt, wird die  ser letztere ausgeschwungen, und vermittelst  des Zwischengliedes 17 wird der Antriebs  hebel 14 für den     Spreizer    ausgeschwungen.  Letzterer dreht vermöge seiner Verbindung       mit    dem Kurbelarm 10 die     Spreizwelle    8 und  bringt damit den     Spreizer    7 in seine in       Fig.12    dargestellte Sperrlage.

   Die Addier  tasten sind nun gegen eine Betätigung ge  sperrt. Die weitere Abwärtsbewegung des       Rückführhebels    25 kann dann vor sich gehen,  während der Bolzen 24 nach abwärts durch  den gebogenen Teil des Schlitzes 22 geht, der  konzentrisch zum Drehpunkt 26 des Rück  führhebels verläuft.  



  Der Sicherungshebel 20 kann offensicht  lich nicht eher in seine Ruhelage zurückkeh  ren, als bis der     Rückführhebel    wieder in die  Normalstellung zurückgekehrt ist. Bei der  Rückführung des Hebels 25 in die Ruhelage,  tritt der Bolzen wieder in den abgebogenen  Teil 23 des Schlitzes ein und bringt den  Hebel 20     in    die Ruhelage zurück, wobei dann  die Feder 11 den     Spreizer    in die     ungesperrte     oder Leerstellung zurückziehen kann. Die       _VVirkung    der Feder 11 wird durch eine Feder  28 erhöht, die auf einer Seite mit dem un  tern Ende des Antriebshebels 14, auf der  andern Seite mit einem festen Punkt verbun  den ist.  



  Die     Tastensperrvorrichtung    ist derart ein  gerichtet,     däss    sie eine Betätigung der Ma  schine verhindert, nachdem das Treibrad für      das Querzählwerk sich über das letzte Zah  lenrad der     Querzählwerksserie    hinaus bewegt  hat. Das Querzählwerk 21 besitzt eine Reihe  von Zahlenrädern 29, an denen vorbei das  Treibrad 4 durch einen     Vorschubmechanis-          mus    vorgerückt wird. Zu letzterem gehört  eine Vertikalwelle 30 mit einander gegen  überliegenden Armen 31 und 32     (Fig.    4).

    Der Arm 31 ist mit einem Bolzen     3:3    ver  bunden, der - an einem     Treibradwagen    34  sitzt, der auf einer     Führungsstange    35 ver  schiebbar gelagert ist und mit der Nabe des  Treibrades 4 in     Eingriff    steht, um dieses  auf seiner     Vierkantwelle    entlang zu bewegen,  welch letztere von den     Addiertasten    aus in  bekannter Weise angetrieben wird. Die Be  deutung des Armes 32 wird nachstehend dar  gelegt.  



  Eine     Querzählwerkswagenstange    37 ist  mit dem Wagen 34 verbunden und erstreckt  sich durch die Seitenwandungen des Quer  zählwerksrahmens. Das eine Ende der  Stange 37 ist mit Gewinde versehen und ragt  durch ein Ansatzstück 38 am einen Ende  eines Gleitschiebers 39, der durch Schrau  ben 40 geführt ist. Das andere Ende des  Schiebers 39 ist aufgebogen und bildet einen  Vorsprung 41, der mit dem Bolzen 15       (Fig-    11) in Eingriff kommt und so den  Hebel 14     ausschwingen    kann, um den     Sprei-          zer    7 in Sperrstellung zu bringen,     wie    es       Fig.    5 zeigt.

   Das mit Gewinde versehene  Ende der Wagenstange 37 ist nicht an dem  Ansatz 38 befestigt, sondern geht durch     ihn     hindurch und ist zu beiden Seiten des An  satzes 38 mit     Muttern    42 und 43 ausgerüstet;       zwischen    der     letzteren    und dem Ansatz 38  liegt     eine    Spiralfeder 44, die eine kleine Be  wegung des Schiebers 39 unabhängig von der  Stange 37 unter, später dargelegten Bedin  gungen zulässt.

       In.    der Ruhelage, bevor die  Addition beginnt, nehmen die Teile die in       Fig.    2 und 3 dargestellte Lage     ein.    Das  Treibrad liegt links von     den,    Zahlenrädern,  der Schieber 39 befindet sich in einer     End-          lage    und der     Spreizer    ist in der Stellung,  in der die Tasten     ungesperrt    sind und die  Maschine bedient werden kann, Der Arm 32    des     Treibradvorschubmechanismus    liegt so,

    dass er durch eine in     bekannter    Weise am       Zeilentrennrahmen    angebrachte Vorrichtung  45 blockiert ist und die nächste Bewegung  des Wagens wird das Treibrad 4 mit dem  Zahlenrad der höchsten Ordnung in Eingriff  bringen. Jetzt kann eine Zahl geschrieben  und im Querzählwerk aufgerechnet werden;

    wenn jedoch das Treibrad mit dem letzten  Zahlenrad der Reihe in Eingriff kommt, so  hat die     Stange    37 den Vorsprung 41 des  Schiebers 39 in Verbindung mit dem Hebel  14 gebracht und hat die Teile der Tasten  sperrung -genügend     vorbewegt,    so dass beim  nächsten     Vorriicken    des Treibrades zur ersten  Stelle hinter den Zahlenrädern, der     Sprei-          zer    7 wirksam wird, um die Tasten zu sper  ren. So     ergibt    sich eine weitere Ausgestal  tung der     Sperrvorrichtung,    das heisst die  Sperrung der Tasten, wenn das Treibrad sich  aus dem Zählwerk     herausbewegt.     



  Dieser Vorgang in der     Sperrvorrichtung     berührt den Sicherungshebel 20 nicht, weil  das Glied 17 den Hebel 1:8 bloss im Leer  lauf     bewegt,    da ja dieser Hebel     mit    dem  Sicherungshebel 20 nicht fest verbunden ist.  



  Beim gebräuchlichen Arbeitsgang muss  der Schreiber nun die     Rückführtaste    des  Querzählwerkes niederdrücken, um den Re  chenmechanismus zurückzuführen, wobei der  Arm 32 die Vorrichtung 45 passiert, so dass       Querzählwerkstreibrad    durch die Rückzugs  feder 46 auf die linke Seite des Zählwerkes  zurückgezogen wird. Das Ganze ist nun der  art ausgebildet, dass die     Addiertasten    ge  sperrt sind, von dem Augenblick an, wo das  Treibrad sich aus dem Bereich der Zahlen  räder 29     herausbewegt,    bis der     Rückführ-          hebel    in die Ruhestellung zurückgekehrt ist,  nachdem er seinen vollen Arbeitsweg zurück  gelegt hat.

   Das würde nicht möglich sein,  wenn es möglich wäre, das Treibrad unver  züglich zurückzuziehen, nachdem es aus dem  Bereich der Zahlenräder 29 bewegt ist, da  dann diese Bewegung die     unmittelbare        Ent-          blockieruug    der Tasten und die Möglichkeit  der Maschinenbedienung zur Folge hätte,      bevor das Querzählwerk     zurückgeführt    wäre.  Deshalb wird die Sperrung des Treibrades  bewirkt, wenn dasselbe aus dem Bereich der  Zahlenräder 29 kommt. Diese Sperrung wird  aufrechterhalten, bis sie durch die Betäti  gung des     Querzählwerksrückführhebels    frei  gegeben wird.

   Die durch das Vorrücken des  Treibrades gesperrten     Tasten    werden durch  die Sperrvorrichtung gesperrt gehalten, nach  dem das Treibrad freigelassen und zurück  gezogen ist und bis der     Rückführhebel    sich  in seine Ruhelage zurückbewegt hat. Eine  Sperrplatte 47 gleitet in Führungen 48, um  mit ihrem obern Ende in eine Nut 49, die  an der Unterseite der Wagenstange 37 ange  bracht ist, einzugreifen, wenn das Treibrad  sich über die Zahlenräder hinaus bewegt. Die  Sperrplatte wird dauernd durch eine Feder       49a    in Richtung ihrer Sperrstellung gezogen.  Ihr unteres Ende ist mit einem gebogenen  Schlitz 50 versehen, der konzentrisch zur  Drehachse des     Rückführhebels    25 verläuft.

    Der Bolzen 24 ragt in den Schlitz 50 hinein  und ist dazu bestimmt, gegen das untere  Ende des Schlitzes anzuschlagen, wenn der       Rückführhebel    ganz herabgedrückt wird, und  dabei die Sperrplatte 47 zurückzuziehen, um  die Wagenstange 37 freizugeben und so die  Zurückziehung des Treibrades durch die Fe  der 46 zuzulassen Wenn das Treibrad sich  aus der in     Fig.    2 und 3 dargestellten Lage  in die in     Fig.    4 und 5 gezeichnete bewegt,  hat der Schieber 39 die Sperrung der Tasten  bewirkt und die Sperrplatte 47 hält die  Stange 37 und damit das Treibrad gegen  Zurückziehen fest und hält somit die Tasten  sperrung in Wirksamkeit.

   Diese     Blockierung     der Maschine hält an, bis der     Rückführhebel     25 niedergedrückt wird. Wenn dieser Hebel  ganz heruntergedrückt ist, gibt die Sperr  platte 47 die Stange 37 frei und das Treib  rad wird sofort auf die linke Seite des Zähl  werkes zurückgezogen. Dabei kommt der  Schieber 39 in seine in     Fig.    2 gezeichnete  Ruhelage.

   Eine Aufhebung der Tastensper  rung findet jedoch noch nicht statt, da ja,  wie dargelegt, solange der Hebel 25 noch  nicht in seiner Ruhelage ist, der Sicherungs-         hebel    in einer solchen Lage gehalten wird,  dass der     Spreizer    nicht in seine Ruhelage zu  rückkehren kann.     Denn    eine solche Bewe  gung würde eine Bewegung des Hebels 18  erfordern, der durch den Sicherungshebel  blockiert ist. Sobald jedoch der     Rückführ-          hebel    sich in seine Ruhelage zurückbewegt  hat, sind die Tasten frei und das Querzähl  werk ist betriebsfertig.    Die dargestellte Maschine ist ferner der  art ausgebildet, dass das Querzählwerk     ausser     Tätigkeit gesetzt werden kann.

   Zu diesem  Zweck ist die Möglichkeit geschaffen,     dass     das Treibrad um eine Stufe über seine     Grenz-          stellung    nach rechts hinausbewegt wird.  Wie oben .dargelegt, werden die Tasten, so  bald sich das Treibrad aus dem Bereich der  Zahlenräder     hinausbewegt,    durch die Wir  kung des Schiebers 39 gesperrt und das  Treibrad ist gegen ein Zurückziehen durch  die Sperrplatte 47 gesperrt.    Die Nut 49     (Fig.     < 3) ist nun von grö  sserer Breite als sie der Stärke der Platte  4 7 entsprechen würde, so dass sie eine weitere  Bewegung der Stange 37 nach rechts zulässt,  nachdem die Sperrung eingesprungen ist.

    Diese zusätzliche Bewegung des Treibrades  in die zweite Stellung ausserhalb des Berei  ches der Zahlenräder, wird von Hand     mit-          telst    einer Taste 51 bewirkt, das Zurückzie  hen aus dieser Stellung wird durch eine       Klinke    52 verhindert, die in eine Nut 53 in  der Stange 3 7 eingreift und in die Eingriff  stellung durch eine Feder 54 gezogen wird.       Wenn    das Treibrad ganz nach rechts ver  schoben wird, springt die     Klinke    52 ein, die  dadurch wieder gelöst wird, um das Zurück  ziehen des Treibrades zu ermöglichen, dass  man die sogenannte     Querzählwerkslöstaste    55  niederdrückt, die auf der Klinke 52 sitzt.  



  Zwei Bedingungen sind zu erfüllen bei  dieser besonderen Bewegung des Treibrades,  um das Querzählwerk     auszuschalten:    einmal  muss die Sperrung der     Tasten    aufgehoben  werden, so dass die Maschine frei als ein  fache Maschine zum Schreiben oder zum  Schreiben und Rechnen benutzt werden      kann, wodurch eine Maschine für das ein  fache Addieren oder     Subtrahieren    ohne       Querzählwerk    geschaffen ist; zum andern  müssen die Tasten wieder gesperrt werden.

    wenn das Treibrad nach Niederdrücken der  Taste 55 wieder in die Stellung eine Stufe  rechts von den Zahlenrädern zurückgekehrt  ist, so dass, wenn das Querzählwerk nicht  vorher zurückgeführt wurde, man gezwun  gen ist, die Rückführung vorzunehmen, be  vor die     Maschine    wieder in Tätigkeit gesetzt  werden kann.  



  Um diese Bedingungen zu erfüllen, ist  eine Vorrichtung zur     Entblockierung    der  Tasten vorgesehen, wenn das Treibrad in die  äusserste Schaltstufe vorgerückt wird, und  zur Blockierung der Tasten, sobald es von  dieser in eine Stellung rechts von     den,    Zah  lenrädern zurückbewegt wird. Wie in     Fig.    2  und 5 dargestellt, ist ein Hebel 56     mit    einem  Bolzen 5 7 versehen,     mit    dem die Mutter 42  auf der Stange 37 in Berührung kommt,  wenn das Treibrad sich aus dem Bereich der  Zahlenräder     herausbewegt    hat     (Fig.    4). Der  Schieber 39, der die Tasten gesperrt hat,  liegt in dieser Stellung gegen das andere  Ende des Hebels 56 an.

   Wenn nun das  Treibrad eine Stufe weiter nach rechts be  wegt wird, schwenkt die     Mutter    42 den He  bel 56 um ihren Lagerbolzen und dadurch       wird    der Schieber 39 gegen den Widerstand  der Feder 44 zurückgeschoben, um die Ta  stensperrung aufzuheben. In dieser Lage  bleiben die Teile solange das Treibrad durch  die Klinke 52 in der äussersten Lage rechts  gehalten ist, und die Maschine kann zum  Schreiben oder Schreiben und Rechnen ohne  Querzählwerk benutzt werden. Nach Betä  tigung der Taste 55 jedoch, kann sich das  Treibrad, wie oben dargelegt, etwas nach  links     verschieben,    dabei     wird    die Mutter 42  vom Bolzen 57 mit weggezogen, so dass die  Feder 44 den Schieber 39 in seine normale  Sperrlage zurückziehen kann.

   Die Tasten  sind nun     wieder    gesperrt und bleiben ge  sperrt, bis der     Rückführhebel    ganz herabge  drückt     und    in der beschriebenen Weise in die  Ruhestellung zurückgebracht ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPUUCII Additionsschreibmaschine, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Reihe von Zahlen rädern durch -ein Treibrad mit einer Serie von Addiertasten in Verbindung steht, wobei eine Tastensperrvorrichtung vorgesehen ist, die die Tasten sperrt, wenn das Treibrad sich über die Zahlenräder hinausbewegt. UNTERANSPRtrCHE 1: Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrung wieder aufgehoben wird, wenn das Treibrad sich aus der Lage, in der es die Sperrung be wirkt hat, wegbewegt. 2.
    Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Treibradwagen vorgesehen ist, mit dem die Tastensperrvorrichtung verbun den ist, während eine besondere Sperrvor richtung vorgesehen ist, um ein Zurück ziehen des Treibwagens zu verhindern, wobei das Ganze derart ausgebildet ist, dass durch Betätigung des Rückführme- chanismus für die Zahlenräder die Wie derfreigabe des Wagens und die Auf hebung der Tastensperrung gelöst wird. 3.
    Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass die Tastensperrvorrichtung so wohl durch den Treibwagen, als auch durch den Rückführmechanismus in Sperrstellung gebracht werden kann, wo bei das Ganze derart ausgebildet ist, dass die Sperrvorrichtung in Sperrstellung gebracht wird, wenn sich der Wagen in eine bestimmte Stellung bewegt und in dieser Stellung bleibt, bis der Rückführ- mechanismus seinen Arbeitsweg vollendet hat.
    4. Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, dass das Treibrad über die Lage, in die es kommt, wenn es aus dem Bereich der Zahlenräder tritt, hinaus bewegt wer den kann in eine Endlage, in der es durch eine weitere Sperrvorrichtung gehalten ist, wobei diese Sperrungen von ffand ge löst werden können. 5. Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeich net, dass die Tasten wieder freigegeben werden, wenn das Treibrad über die Lage, in die es kommt, wenn es aus dem Bereich der Zahlenräder tritt, hinaus in die End- lage vorgeschoben wird. 6.
    Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeich net, dass das Treibrad mit einer Rückzieh- einrichtung verbunden ist, die gegen das Zurückziehen gesperrt wird, wenn das Treibrad bis zu einer bestimmten Stellung vorgerückt ist. 7. Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch Vorrichtungen, durch die der Rückführ- mechanismus die Freigabe des Treibrades zum Rückziehen bewirkt, wobei das Ganze derart ausgebildet ist, dass die Tastensper rung nicht aufgehoben wird, bis die Rück führbewegung zu Ende geführt ist.
    S. Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 7, gekennzeichnet durch einen Hebel zur Auslösung der Rück_führ- bewegung, der mit den Sperrteilen so ver bunden ist. dass die Sperrung des Treib rades erst aufgehoben wird, wenn dieser Hebel ganz herabgedrückt ist.
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