CH157440A - Schaltuhr mit Tagesscheibe und Jahresrad. - Google Patents

Schaltuhr mit Tagesscheibe und Jahresrad.

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CH157440A
CH157440A CH157440DA CH157440A CH 157440 A CH157440 A CH 157440A CH 157440D A CH157440D A CH 157440DA CH 157440 A CH157440 A CH 157440A
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CH
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time switch
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levers
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Schaltapparate A-G Fuer
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Schaltapparate Ag F
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Description


  Schaltuhr mit Tagesscheibe und Jahresrad.    Schaltuhren mit     Tagesscheibe,    Jahresrad  und astronomischen Kurvenscheiben,     die    sich  mit dem sich drehenden Jahresrad bewegen,  sind vielfach bekannt geworden. In einigen  Fällen werden dabei sämtliche Unterteile der  Schaltuhr von einer zentralen feststehenden  Achse getragen, auf der die hohle, mit dem  Uhrwerk verbundene Antriebswelle des Gan  zen angeordnet ist. Es ist ebenfalls bereits  vorgeschlagen worden, die astronomische Ver  schiebung der Schalthebel durch die Kurven  scheiben unter Zwischenschaltung von Zahn  stangen und mit den Schalthebeln verbun  denen Zahnrädern zu steuern.

   Bei allen die  sen bekanntgewordenen Ausführungen sind  die Schalthebel aber nur beschränkt verstell  bar gegenüber einander, da sie in irgend  welchem Abhängigkeitsverhältnis zueinander  stehen. Auf diese Weise lassen sich in be  sonderen Fällen gewisse     Schaltvorgänge    gar  nicht einstellen und müssen eigens für diese  Umstände gebaute Schaltuhren verwendet  werden.    Gegenstand der Erfindung ist eine  Schaltuhr mit Tagesscheibe, Jahresrad  und Schalthebeln, die astronomisch durch  mit - dem Jahresrad festverbundene Kur  venscheiben unter Zwischenschaltung von  Zahnstangen und diese Schalthebel mitneh  menden Zahnrädern gesteuert werden.

   Sie  zeichnet sich den bekannten Vorrichtungen  gegenüber aber dadurch aus,     dass    die mit den  Zahnrädern der Schalthebel kämmenden  Zahnstangen in parallelen Schlitzen einer  Führungsplatte geführt sind und die Schalt  hebel derart mit Reibung auf die Naben der  Zahnräder aufgesetzt sind, dass eine beliebige  Einstellung der Hebel     zueinander    möglich ist.  Die unbeschränkte     Einstellbarkeit    ist nament  lich im Winter in Gebirgsgegenden, sowie an  dunklen Orten im allgemeinen von grosser  Bedeutung.  



  Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  teilweise dargestellt.           Fig.    1 ist     eine    Vorderansicht auf die  Schaltuhr,       Fig.    2 ein Schnitt nach der Linie     II-11     der     Fig.    1 und       Fig.    3 eine Ansicht von oben auf die  Schaltuhr;       Fig.    4 zeigt die Schaltuhr ebenfalls von  vorne gesehen, jedoch bei entfernter Tages  scheibe;

         Fig.    5 ist ein Schnitt nach der Linie       V-V    der     Fig.    2,     während    die       Fig.    6 eine Einzelheit in der Draufsicht  zeigt;       Fig.    7 ist ein     Schnitt    nach der Linie       VII-VII    der     Fig.    3.  



  Auf einer festen Achse 1, welche als     zen-          triseher    Träger des Ganzen dient, ist eine  hohle Welle 2 drehbar angeordnet. Diese  Welle     wird    von einem auf der Zeichnung  nicht angegebenen Uhrwerk angetrieben und  trägt an ihrem Ende eine- aufgeschobene  Hülse 3. Eine Tagesscheibe 4 ist ihrerseits  auf die Hülse 3 aufgesetzt und ist vermit  telst einer diese Hülse durchquerenden  Schraube 5 auf der drehbaren Welle 2 be  festigt. In dem     freien    Ende der festen Achse  1 ist eine Schraube 6 eingeschraubt, auf  deren exzentrischem Hals eine doppelzinkige  Gabelklinke 7 lose aufgesetzt ist.

   Diese Ga  belklinke steht mit dem in der Tagesscheibe  4     -drehbar    gelagerten Zahnrad 8 in Eingriff,  das     mittelst    der Schraube 8' auch von Hand  gedreht werden kann.  



  Die in der Tagesscheibe gelagerte Achse 9  des Zahnrades 8 besitzt an ihrem nach hinten  gerichteten Ende vier in den Ecken eines  Quadrates angeordnete Zapfen 9', die in die  Zahnlücken des     Zahnkranzes@Jes    Jahresrades  10 eingreifen. Dieses Jahresrad ist mittelst  einer Mutter 11 fest gegen eine Schulter der  mit Gewinde versehenen Hülse 12 ange  drückt, so dass letztere mit dem Jahresrad       mitdreht.    Die Hülse 12 vermag über die  oben erwähnte Hülse 3 zu gleiten und trägt  an ihrem, dem Jahresrad entfernten Ende  die beiden mit ihr fest     verbundenen,    astro  nomischen Kurvenscheiben 13 und 14.  



  Auf der Peripherie von jeder Kurven-    Scheibe 13     bezw.    14 gleitet ein Anschlagstift  15     bezw.    16. Diese Stifte sitzen auf Armen  der Zahnstangen 17 und 18, die mittelst einer       Schraubenfeder    19 derart miteinander ver  bunden sind, dass die Stifte 15 und 16 immer  gegen ihre zugehörigen Kurvenscheiben an  liegen. Diese Stifte sind ausserdem in senk  rechten Schlitzen 20 und 21 einer Führungs  platte 22 geführt. Überdies sind die Zahn  stangen 17 und 18 noch mit Führungsstiften  23 und 24 versehen, die in Schlitzen 25 und  26 der Führungsplatte 22 gleiten und somit  die beiden Zahnstangen immer genau parallel  halten.

   Die Nabe der Platte 22 befindet sich  zwischen den Naben der Zahnrädchen 27 und  28, die von den Zahnstangen 17 und 18     an-          getrieb@n    werden. Alle diese eben     erwähnten     Naben vermögen sich auf einander und auf  der Hülse 12     zu.    drehen. Auf den Naben der  Zahnräder 227 und 28 sind die Indexe oder  Schalthebel 29 und 30 mit     Passsitz    aufgesetzt,  so dass sie beliebig zueinander eingestellt wer  den können und von den Naben mitgenom  men werden.

   Die Führungsplatte 22 ist     mit-          telst    eines auf einem Flansch der Hülse 3 sit  zenden Armes 31     bezw.    dessen Stift 32 fest  gehalten, um sie an einer relativen Bewegung  zur Welle 2 zu verhindern. Sie dreht sich  somit ebenfalls mit letzterer und der Tages  scheibe 4. Auf der Nabe der Platte 22 ist ein  weiterer Schalthebel 33, der von Hand belie  big eingestellt werden kann, mit Reibung  aufgesetzt. Er dient zum Beispiel zum Aus  schalten der Abendbeleuchtung.  



  Ein vierter Schalthebel 34 (in     Fig.    2 nicht  sichtbar) ist lose auf die Nabe der     Platte    22  aufgesetzt und arbeitet mit einem Anschlag 35  der Tagesscheibe 4 zusammen, indem dieser  Anschlag beim Drehen der Tagesscheibe den  Schalthebel 3,4 mitnimmt. Der Anschlag 35  ist in einem ein Viertel des ganzen Umfanges  ausmachenden Schlitz 36 der Tagesscheibe  verschiebbar angeordnet, trägt eine Schleif  feder 37     (Fig.    7) und einen Zeiger 38.

   Die  Tagesscheibe 4 besitzt an ihrer Peripherie  eine 24stündige Skala zur Einstellung der  verschiedenen Schalthebel und ist     mit    einem       Ausschnitt    40 versehen zur     Sichtbarmachung         der Monatsskala. 41 des Jahresrades 10, wo  bei der gegenwärtige Monat mittelst eines  auf der Tagesscheibe gemalten Zeigers an  gezeigt wird. Die Tagesscheibe 4 kann übri  gens vermittelst des Griffes 43 von Hand  gedreht werden.  



  Die Schalthebel 29 und 30,     33    sind rings  um die Tagesscheibe frei verschiebbar, wäh  renddem der Schalthebel 34 nur zwischen  dem Anschlag     3.5    und dem Schalthebel 33  frei     verschiebbar    ist, da der Hebel 34 eine  kleine Ausbuchtung 39 besitzt, an der sich  der Hebel 33 stösst. Alle Indexe, das heisst  Schalthebel, betätigen in der Zeichnung nicht  dargestellte Kontakte eines Schaltwerkes  oder dergleichen. Da jeweils zwei Schalt  hebel, zum Beispiel 29 und 34, zum Ein  schalten und die beiden andern, zum Beispiel       33    und 30, zum Ausschalten dienen, ist es  zur Ausführung der     Schaltungen    notwendig,  dass jedesmal ein Ausschalthebel zwischen  zwei Einschalthebeln zu stehen kommt.

    Schalthebel 34 kann nun durch leichtes Aus  biegen, damit seine Ausbuchtung 39 ausser  Bereich des Hebels 33 kommt, an diesem  letzteren Hebel     33    vorbeigeführt werden, so  dass die Reihenfolge zerstört wird und die  entsprechenden Hebel sich gegenseitig auf  heben, so dass nur eine Einschaltung und  eine Ausschaltung innerhalb 24 Stunden  durch die Hebel 29 und 30 stattfindet. Auf  diese Weise lässt sich zum Beispiel das Aus  schalten der Abendbeleuchtung nach Belie  ben aufheben, so dass die Beleuchtung wäh  rend der ganzen Nacht eingeschaltet bleibt.  Die Hebel 33 und 34 sind nicht     astronomisch     verstellbar und können um<B>3,60'</B> beliebig  gegenüber einander und der Tagesscheibe  verstellt werden.

   Es ist nun aber von Wich  tigkeit, dass die beiden Schaltstifte 29 und  30 astronomisch, das heisst in Abhängigkeit  von     Sonnenauf-    und     Sonnenuntergang    wäh  rend des Jahres verschoben werden. Diese  Verschiebung findet wie folgt statt:  Welle 2 wird von ihrem Uhrwerk einmal  in 24 Stunden gedreht, mit ihr dreht sich  auch die Tagesscheibe 4, die ihrerseits das    Zahnrad 8 und das Jahresrad 10 mitnimmt.  Nach einer vollständigen Umdrehung schal  tet die Gabelklinke 7 infolge ihrer exzentri  schen Lagerung das Zahnrad 8 um einen  Zahn weiter.

   Wegen der speziellen Form der  Zinken, ihrer Anordnung zueinander und der  Form der Zähne ist ein     Rückwärtsdrehen    des  Zahnrades 8 und damit auch des Jahres  rades verhindert, so dass diese Anordnung  gewissermassen eine automatische Sperrung  darstellt. Die Übersetzung zwischen der Ta  gesscheibe und dem Jahresrad ist derart ge  wählt, dass nach 365 Umdrehungen der Ta  gesscheibe, das Jahresrad eine Umdrehung  gemacht hat. Mit dem Jahresrad drehen  sich auch die Kurvenscheiben 13 und 14, die  infolge ihrer Form mittelst der Stifte 15  und 16 die Zahnstangen 17 und 18, die  Zahnräder 27 und 28 und die Indexe 29 und  30 astronomisch verschieben.  



  Im Sommer bewirkt diese astronomische  Verschiebung beispielsweise das selbsttätige  Ausfallen der Morgenbeleuchtung, indem der  astronomisch eingestellte Ausschalthebel 30  den Einschalthebel 34 mit Hilfe des Bügel  42 (Anschlag) mitnimmt und somit diese für  die Morgenbeleuchtung in Frage kommenden  Schalthebel sich gegenseitig aufheben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltuhr mit Tagesscheibe und Jahres rad und mit Schalthebeln, die durch mit dem Jahresrad festverbundene Kurvenscheiben unter Zwischenschaltung von Zahnstangen und mit diese Schalthebel mitnehmenden Zahnrädern, die mit den Zahnstangen käm men, astronomisch gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnstangen in pa rallelen Schlitzen einer Führungsplatte ge führt sind und die genannten Schalthebel derart mit Reibung auf die Naben der Zahn räder aufgesetzt sind, dass eine beliebige Ein stellung dieser Hebel gegeneinander mög lich ist, UNTERANSPRüCHE: 1.
    Schaltuhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale, die Tagesscheibe durchsetzende und fest stehende Achse an ihrem freien Ende eine als Exzenter dienende Schraube trägt, durch welche über eine Klinken vorrichtung das hinter der Tagesscheibe liegende Jahresrad gesteuert wird. 2. Schaltuhr nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die als Ex zenter dienende Schraube eine Gabel klinke lose trägt, die ein in der Tages scheibe drehbar gelagertes und mit dem Jahresrad in Bewegungsverbindung ste hendes Zahnrad bei jeder Umdrehung der Tagesscheibe um einen Zahn weiter dreht. 3.
    Schaltuhr nach Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse des in der Tagesscheibe gelagerten Zahn rades mit -Zapfen versehen ist, die in die Zahnlücken des Zahnkranzes des Jahres rades eingreifen. 4. Schaltuhr nach Unteransprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinkenvorrichtung das Jahresrad ent gegen der Drehrichtung der Tages scheibe dreht und durch die Zinken der Gabelklinke ein Zurückdrehen des Jah resrades verhindert wird. 5.
    Schaltuhr nach Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die sich mit der Tagesscheibe drehende Führungs platte für die Zahnstangen von einem auf die Hülse der Tagesscheibe auf gesetzten Arm festgehalten wird. 6. Schaltuhr nach Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Nabe der Führungsplatte zwei nicht astronomisch verstellbare Schalthebel der- art aufgesetzt sind, dass sie um 360 be liebig gegenüber einander und der Ta gesscheibe verstellt werden können. 7.
    Schaltuhr nach Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der eine der auf der Nabe der Führungsplatte auf gesetzten Schalthebel durch leichtes Aus biegen an dem andern Hebel vorbei geführt werden kann, so dass damit die Reihenfolge dieser Hebel vertauscht und ihre Wirkung auf die Schaltkontakte aufgehoben wird. B. Schaltuhr nach Unteransprüchen 1 bis 7, die als Beleuchtungsautomat ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Schlitz der Tagesscheibe ein fest stellbarer Anschlag angebracht ist, der bestimmt ist, beim Drehen der Tages scheibe den Hebel zum Einschalten der Morgenbeleuchtung mitzunehmen. 9.
    Schaltuhr nach Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der einstell bare Anschlag mit einem Zeiger versehen ist, der auf der Skala der Tagesscheibe die Aufschlagstellung des Hebels zum Einschalten der Morgenbeleuchtung an zeigt. 10. Schaltuhr nach Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der astro nomisch gesteuerte Ausschalthebel für die Morgenbeleuchtung einen Anschlag aufweist, um im Sommer den nicht astro nomisch verstellten Einschalthebel mit zunehmen, so dass die Schaltwirkungen dieser beiden Hebel und somit auch die Morgenbeleuchtung aufgehoben werden.
CH157440D 1931-05-12 1931-05-12 Schaltuhr mit Tagesscheibe und Jahresrad. CH157440A (de)

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