CH157443A - Einrichtung zur Schnellregelung elektrischer Maschinen. - Google Patents
Einrichtung zur Schnellregelung elektrischer Maschinen.Info
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P9/00—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
- H02P9/14—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field
- H02P9/26—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field using discharge tubes or semiconductor devices
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Description
Einrichtung zur Schnellregelung elektrischer Maschinen. Bei Schnellreglern zur Konstanthaltung der Spannung, Drehzahl oder dergleichen einer elektrischen Maschine, :die Widerstände im Feldkreis (Erregerkreis) ein- und aus schalten (zum Beispiel Tirrillregler, Zentri- fugalregler), wird es als unangenehm emp funden, dass mit steigender Stromstärke bezw. Spannung die schaltenden Kontakte einer sehr starken Abnutzung ausgesetzt sind.
Eine Vergrösserung der Kontakte ver bietet sich im allgemeinen, da damit eine Vergrösserung der Trägheit des Reglers ver bunden ist, die dem Regelvorgang abträg lich ist. Es ist bereits versucht worden, durch Parallelanordnung mehrerer -solcher Regler die Beanspruchung herabzusetzen, aber diese Möglichkeit lässt sich nur in beschränktem Masse anwenden. Es ist auch weiterhin vor geschlagen worden, gittergesteuerte Elek tronenröhren an Stelle der Kontakte zu ver wenden.
Diese Röhren können aber nur für verhältnismässig kleine Stromstärken gebaut werden, und die Parallelschaltung mehrerer solcher Entladungsgefässe bringt auch keine wesentliche Besserung, denn zur Erreichung derselben Erregungsverhältnisse wie bei grö sseren Stromstärken müsste man die Win- dungszahl der betreffenden Spule vergrössern. was eine beträchtliche Erhöhung der Induk- tivität zur Folge hat und für den Regelvor gang schädlich ist. Oder man müsste zur Er langung grosser Stromstärken als Anoden spannung ausserordentlich hohe Gleichspan nungen verwenden.
Man hat auch schon gittergesteuerte Dampfentladungsgefässe verwendet. Diese Dampfentladungsgefässe haben vor den reinen Elektronenröhren den Vorteil, dass man mit ihnen bei wesentlich niederer Anodenspan nung einen wesentlich höheren Strom er halten kann. In vielen Fällen ist jedoch der Regelbereich dieser Entladungsgefässe nicht ausreichend, insbesondere ist es schwierig. die nötige Reserve, beispielsweise für Stoss erregung zu schaffen.
Erfindungsgemäss werden die von einer Wechselspannung gespeisten, gittergesteuer ten Dampfentladungsgefässe in einer Schal tung verwendet, in der diese Nachteile be seitigt sind. Hierbei wird die den Ent ladungsgefässen entnommene veränderbare Gleichspannung bezw. der entsprechende Gleichstrom einer im wesentlichen konstanten Gleichspannung bezw. einem entsprechenden Gleichstrom in dem zu regelnden Stromkreis überlagert.
Bei einer solchen Anordnung die nen die Dampfentladungsgefässe im wesent lichen nur dazu, die für die Erregung er forderlichen kleinen Änderungen der Span nung oder des Stromes in dem zu regelnden Stromkreis zu übernehmen. Auf diese Weise wird gleichzeitig an Entladungsgefässen ge spart, und es wird vermieden, dass während der Zeiten, in denen der Strom .der Ent ladungsgefässe unterbrochen ist, die Erregung der zu regelnden Maschine auf Null herab sinkt.
In Abb. 1 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Der Anker einer selbst- oder fremderregten Hilfserreger maschine speist über einen Widerstand 4 :das Feld 2 .der Haupterregermaschine B. Der Anker 8 der -Haupterregermaschin-e möge dem Feldkreis der zu regelnden Maschine Spannung liefern. In bisher bekannten Schaltungen, zum Beispiel beim Tirrill- regler, schaltete der vom Regler betätigte Schalter 5 den Widerstand 4 direkt ein und aus.
Bei dem Ausführungsbeispiel wird je nach der Stellung des von einer Einrichtung nach Art eines Tirrillreglers betätigten Schalters 5 aus dem Wechselstromnetz 9 mittelst .des Transformators 10 und der gittergesteuerten Entladungsgefässe 7 und 8 eine zusätzliche Gleichspannung dem Strom kreis 1-2-4 zugeführt oder nicht. Im all gemeinen wird die der Gleichrichteranord- nung entnommene Gleichspannung gleich sinnig sein mit .der vom Anker 1 gelieferten Spannung, das heisst beide Spannungen addieren sich im Verbraucherkreis. Es kann aber auch gelegentlich zweckmässig sein, beide Spannungen im Verbraucherkreis gegeneinander zu schalten.
Sollen beide Schaltmöglichkeiten, beispielsweise zur Ver grösserung des Regelbereiches, wahlweise aus genutzt werden, wird man zweckmässig sol che Schaltungen mit gittergesteuerten Ent ladungsgefässen verwenden, die dem Ver braucher Gleichstrom verschiedener Richtung und Grösse zuführen können.
Ein weiterer Vorteil des angegebenen Ausführungsbeispiels besteht darin, dass der Schalter 5 "für die kleinen Schaltleistungen in den Gitterkreisen sehr klein gehalten und infolgedessen die Trägheit der Regelanord nung sehr verringert werden kann. Selbst verständlich kann auch an Stelle des Ankers 1 der Hilfserregermaschine eine andere ge eignete Gleichspannungsquelle, zum Beispiel Batterie, Gleichrichteranordnung, treten.
In Abb. 2 ist ein anderes Ausführungs beispiel der Erfindung dargestellt, indem die beiden Spannungsquellen parallel geschaltet an der Feldspule 2 liegen und gleichsinnig miteinander geschaltet sind. Es werde an genommen, dass zunächst die Entladungs gefässe 7 und 8, die wie in Fig. 1 gesteuert werden, stromundurchlässig sind und langsam beginnen zu arbeiten. Ist die von ihnen ge lieferte Gleichspannung dann gross genug, so werden die Entladungsröhren 7 und 8 die Erregung übernehmen und der Anker 1 ent lastet. Dieses Ausführungsbeispiel ist be sonders geeignet, einer elektrischen Maschine im Überlastungsfalle eine Stosserregung zu erteilen.
Man braucht in einem solchen Falle nicht, wie sonst üblich, die Maschine 1 über zudimensionieren. Statt gleichsinnig können die beiden Stromquellen auch gegensinnig geschaltet sein.
Es besteht selbstverständlich die Mög lichkeit, die Ausführungsarten beider Bei spiele zusammen bei einer einzigen Anord nung anzuwenden. Auch kann die Gitter- steuerung in mannigfaltiger Weise aus geführt werden, zum Beispiel .durch Kommu- tatoren, Gittertransformatoren, Drehfeldmag- nete usw.
Ebenso kann davon Gebrauch ge macht werden, mehrere Entladungsgefässe in einem Entladungsgefäss mit gemeinsamer Kathode zusammenzufassen, zum Beispiel die Entladungsgefässe 7, 8 und 11 in Abb.2. Weiterhin können auch zur Verhinderung von Rückstrom Ventile 11 wie in Abb. 2 ver wendet werden oder wie in Abb. 1 in Reihe mit dem Widerstand 4 geschaltet werden. Will man einen möglichst grossen Regel bereich erhalten, so kann man auch die kon stante Gleichspannung durch Regelorgane beeinflussen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Schnellregelung elek trischer Maschinen mittelst gittergesteuerter Entladungsgefässe, dadurch gekennzeichnet, dass einer im wesentlichen konstanten Gleich spannung in dem zu regelnden Stromkreis eine von den Regelorganen gesteuerte und von einer Wechselstromquelle über gitter gesteuerte Dampfentladungsgefässe entnom mene veränderbare Gleichspannung bezw. Gleichstrom überlagert wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die im wesentlichen konstante Gleichspannung und die von den Regelorganen ge steuerte veränderbare Gleichspannung durch Reihenschaltung (hintereinander) eine Stromerhöhung im Verbraucherkreis ergeben. 2. Einrichtung nach .dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die im wesentlichen konstante Gleichspannung und die von den Regelorganen ge steuerte veränderbare Gleichspannung durch Reihenschaltung (gegeneinander) eine Stromerniedrigung im Verbraucher kreis ergeben. 3.Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die von den Regelorganen gesteuerte veränderbare Gleichspannung wahlweise hintereinander oder gegeneinander mit der im wesent lichen konstanten Gleichspannung in Reihe geschaltet ist. 4. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die im wesentlichen konstante Gleichspannung und die von den Regelorganen gesteuerte veränderbare Gleichspannung in bezug auf den Verbraucher parallel und gleichsinnig geschaltet sind. 5. Einrichtung nach dem Patentanspruch.dadurch gekennzeichnet, dass die im wesentlichen konstante Gleichspannung und die von den Regelorganen gesteuerte veränderbare Gleichspannung in bezug auf den Verbraucher parallel und gegensinni- geschaltet sind. 6.Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zu der im wesentlichen konstanten Gleichspannun.-- zwei von verschiedenen oder denselben Regelorganen gesteuerte veränderbare Gleichspannungen in den zu regelnden, gesteuerten greis eingeführt sind, wovon die eine in bezug auf den Verbraucher mit der wesentlich konstanten Gleichspan nung in Reihe, die andere parallel dazu geschaltet ist. 7. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Ventile in der Anordnung vorgesehen sind, die den Gleichstrom in nur einer Richtung durch lassen.B. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die wesent lieh konstante Gleichspannung ebenfalls durch Regelorgane einstellbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE721741X | 1930-08-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH157443A true CH157443A (de) | 1932-09-30 |
Family
ID=6630145
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH157443D CH157443A (de) | 1930-08-19 | 1931-08-12 | Einrichtung zur Schnellregelung elektrischer Maschinen. |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT131020B (de) |
| CH (1) | CH157443A (de) |
| FR (1) | FR721741A (de) |
-
1931
- 1931-08-12 CH CH157443D patent/CH157443A/de unknown
- 1931-08-18 FR FR721741D patent/FR721741A/fr not_active Expired
- 1931-08-19 AT AT131020D patent/AT131020B/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT131020B (de) | 1932-12-27 |
| FR721741A (fr) | 1932-03-07 |
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