CH157465A - Einzelschnellverband mit frei aus seiner Verpackung herausragenden Enden. - Google Patents

Einzelschnellverband mit frei aus seiner Verpackung herausragenden Enden.

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CH157465A
CH157465A CH157465DA CH157465A CH 157465 A CH157465 A CH 157465A CH 157465D A CH157465D A CH 157465DA CH 157465 A CH157465 A CH 157465A
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Verbandstoff-Fabrik Zuerich G
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Verbandstoff Fabrik Zuerich A
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    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F13/00Bandages or dressings; Absorbent pads
    • A61F13/01Non-adhesive bandages or dressings
    • A61F13/01021Non-adhesive bandages or dressings characterised by the structure of the dressing
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
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Description


      Einzelschnellverband    mit frei aus seiner Verpackung herausragenden Enden.    Es sind Schnellverbände bekannt, bei  welchen die Entfaltungsbänder in Form von  zusammengerollten Wickelbinden vorbereitet  sind, die zugleich zum     Festbinden    der Ver  bandkompresse bestimmt sind. Die Bänder  liegen hierbei in dem Verbandpäckchen,  wenn auch zusammengerollt, so doch lose in  der aus einfach zusammengefaltetem Papier  bestehenden Schutzhülle, in welcher der Ver  band der Sterilisierung unterworfen wird.  Die Teile des Verbandes können durch wech  selnden äussern Druck so verschoben werden,       da.ss    beim Entfalten unter Gefahr der Infizie  rung der Kompresse mit der Hand nachge  holfen werden muss.  



  Man hat auch vorgeschlagen, die     Entfal-          i,ungsbänder    der Kompresse in Form von  kurzen, an den Längsenden angebrachten  Schnüren auszubilden, wobei für die Befesti  gung der Kompresse am     Körper    Heft  pflasterstreifen dienen sollen, die als beson  dere Packungsteile dem Verbandpäckchen  beigefügt sind. Diese besondere     Ausbildung     der Befestigungsmittel erschwert die Hand-         habung    beim Anbringen des Verbandes inso  fern, als die Kompresse nach dem Auflegen  auf die Wunde für sich festgehalten werden  muss, bis sie mittelst der     Heftpflasterstreifen     am Körper befestigt ist.

   Das     Selbstanlegen     eines solchen Notverbandes durch den Ver  letzten ist daher im allgemeinen nicht mög  lich. Hierbei ist meist die Hilfe anderer Per  sonen     notwendig,    auch besteht die Gefahr,  dass die Kompresse während des     Anbringens     am     Körper    gegenüber der Wunde hin- und  hergeschoben wird und in diese dadurch In  fektionskeime eingetragen werden.  



  Diese Mängel sollen durch die vorlie  gende Erfindung, welche einen Einzel  schnellverband mit frei aus seiner Ver  packung herausragenden Enden zum Gegen  stand hat,     vermieden    werden. Dies wird da  durch erreicht, dass die     überstehenden    Enden  von einem auf den Rücken der Verbandkom  presse aufgeklebten Pflasterstreifen mit  einem für die jedes Ende gesonderten gegen  über diesem längeren     Schutzgazestreifen    der  art überdeckt sind, dass die Enden dieser           Gazestreifen    als     Entfaltungszugbänder    aus  der Faltung und Schliesshülle des Einzel  schnellverbandes nach aussen geführt sind.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes wieder  gegeben,     und    es zeigt:       Fig.    1 eine     perspektivische    verkleinerte  Ansicht des Verbandpäckchens mit der Ver  packungshülle,       Fig.    2 einen Längsschnitt durch das Ver  bandpäckchen mit der Verpackungshülle  nach der Linie     11-II    der     Fig.    1,       Fig.    3 einen gegenüber     Fig.    2 vergrösser  ten Längsschnitt durch das Verbandpäckchen  ohne Verpackungshülle nach der Linie       III-III    der     Fig.    1, ohne Hülle,

         Fig.    4 einen Schnitt durch das teilweise  geöffnete Verbandpäckchen,       Fig.    5 einen     Schnitt    durch das fast voll  ständig geöffnete Verbandpäckchen,       F'ig.    6 das vollständig geöffnete Verband  päckchen mit Draufsicht auf die Kompresse,       Fig.    7 eine verkleinerte perspektivische  Ansicht der Verpackungshülle,       Fig.    8 eine verkleinerte Vorderansicht  des Verbandpäckchens ohne Verpackungs  hülle,       Fig.    9 eine verkleinerte Rück-     bezw.    Un  teransicht des Verbandpäckchens ohne Ver  packungshülle.  



  Der Verband ist im versandfertigen Zu  stand von einer Kartonhülle 1     (Fig.    7) und  einer äussern Umhüllung ja     (Fig.    1) umklei  det, wobei durch die Hülle 1 und die Umhül  lung 19     eine    Schnur     1b    gezogen ist, mittelst  welcher die Hülle 1 und die Umhüllung 1a  aufgerissen werden     können.    Der Verband  enthält innerhalb einer vorzugsweise aus     Fil-          trierpapier    bestehenden Schliesshülle 2 als       Hauptteil    die vorzugsweise aus mehreren  Schichten Verbandgaze oder dergleichen be  stehende rechteckige Kompresse 3,

   auf deren  Rückseite der     Heftpflasterstreifen    4 mittelst  einer     Klebschicht    befestigt ist, dessen an bei  den Längsenden der Kompresse überstehen  den Endteile 5 zum Befestigen der Kom  presse an der Körperoberfläche dienen sollen.  Die     Klebschichtflächen    6 der überstehenden    Enden 5 des     Heftpflasterstreifens    4 sind, wie  üblich, mit dem     Schutzgazestreifen    7 über  deckt, welche mit über die innern Enden  der freiliegenden     Klebschichtfläche    des Heft  pflasterstreifens hinausgehenden Verlänge  rungen 8 versehen sind, die als Entfaltungs  bänder dienen.

      Im zusammengefalteten Zustand des Ver  bandes sind die Klebenden 5 längs der     End-          ränder    der Kompresse 3 auf deren mit Heft  pflaster 4 bedeckten Rückenfläche zurück  gefaltet, so     dass    ihre Klebschicht und     Schutz-          gazebedeckung    nach rückwärts gewendet ist.  Die durch diese Klebenden 5 und die     Schutz-          gazebedecIi:ung    gebildeten Verdoppelungen  sind in der Packung in zu deren Längsrich  tung quer verlaufenden     Zickzackfalten    zu  sammengelebt, wie es aus     Fig.    3 und 4 er  sichtlich ist.

   Die beiden freien Verlängerun  gen 8 der     Schutzgazestreifen    7 sind in der  Packung von den an den Endrändern der  Kompresse liegenden     Umfaltungsstellen    9  des     Reftpflasterstreifens    aus     zickzackartig     herausgeführt. Die Falten der Schliesshülle  2 sind unten mit einem der     Sterilisierwärme     widerstehenden     Heftpflasterstück    10 über  klebt und die Verlängerungen 8 sind oben  mit einem ähnlichen     Heftpflasterstück    10a  verklebt.  



  Wenn man im Gebrauchsfalle mit je  einer Hand den einen     bezw.    den andern der  beiden aus der Schliesshülle 2 herausstehen  den     Schutzgazestreifen    8 erfasst und sie aus  einanderzieht, so wird zunächst die Papier  hülle 2 aufgerissen und hiernach die Kom  presse 3 entfaltet. Wird die ziehende Bewe  gung fortgesetzt, so löst sich die Schutzgase  7 von der Klebschicht 6 der überstehenden  Klebenden 5 des     Heftpflasterstreifens,    von  den Enden der Kompresse 3 ausgehend, all  mählich ab. Vorzugsweise wird diese Ab  lösung so weit fortgesetzt, dass die Kleb  schicht der     Heftpflasterstreifen    beiderseits  der Enden der Kompresse in gewisser Länge  freigelegt wird, bevor man diese auf die  Wunde auflegt.

   Man kann dann die mittelst  der Entfaltungsbänder gehaltene Kompresse      in     unmittelbarem    Anschluss an die Bewe  gung, durch die sie auf die Wunde aufge  bracht wird, durch Andrücken der freigeleg  ten Teile der Pflasterstreifen festheften.  



  Nach dem Anhaften kann man dann  nacheinander ohne Gefahr der Verschiebung  die     Schutzgazestreifen    von den Pflasterband  enden völlig abziehen und diese an der Kör  peroberfläche durch Andrücken endgültig  befestigen.  



  Durch diese Ausgestaltung des Verban  des wird das Anlegen desselben insofern er  leichtert, als unmittelbar nach der durch den  Zug an den Entfaltungsbändern bewirkten       Entfaltung    der Kompresse die ihre Befesti  gungsmittel bildenden     Heftpflasterstreifen     durch einfaches weiteres Ziehen an den Ent  faltungsbändern gebrauchsfertig werden.

    Die Kompresse lässt sich deshalb vor dem  Auflegen auf die zu verbindenden Körper  flächen lediglich durch das beiderseitige       'Liehen    so vorbereiten, dass sie unter weiterer  Benutzung der Entfaltungsbänder als Hand  habungsmittel auf die zu verbindenden Kör  perflächen mit sofortiger Haftwirkung eines       '.teils    der     Heftpflasterbänder,    also ohne Ge  fahr nachträglicher Verschiebung, aufge  bracht werden kann. Diese Handhabung ist  so einfach, dass der Schnellverband nötigen  falls vom Patienten selbst mit geringer       :Mühe    angelegt werden kann und beim An  legen durch eine andere Person die Mithilfe  des Patienten oder eines Dritten entbehrlich  ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einzelschnellverband mit frei aus seiner Verpackung herausragenden Enden, dadurch gekennzeichnet, dass die überstehenden En den von einem auf den Rücken der Verband kompresse aufgeklebten Pflasterstreifen mit einem für jedes Ende gesonderten, gegenüber diesem längeren Schutzgazestreifen derart überdeckt sind, dass die Enden dieser Gaze streifen als Entfaltungszugbänder aus der Faltung und Schliesshülle nach aussen geführt sind.
    LTN TERANSPRtCFIE 1. Einzelschnellverband nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die über die Kompresse überstehenden En den des Pflasterstreifens auf die Rück seite der Kompresse derart zurückgefal tet sind, dass die als Entfaltungszug- bänder dienenden Enden der Schutzgaze streifen von den an den Rändern der Kompresse liegenden Wendestellen des Pflasterstreifens ausgehen.
    @. Einzelschnellverband nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kompresse mit dem auf ihrem Rücken befestigten Pflasterstreifen und dessen zurückgefalteten Enden durch zickzack- förmig aufeinanderfolgende Querfalten zusammengelegt ist. 3. Einzelschnellverband nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch eine aus Fliesspapier oder dergleichen bestehende Schliesshülle, welche den gefalteten Ver bandkörper derart einschliesst. dass zwi schen den übereinandergreifenden Enden der Schliesshülle die Entfaltungsbänder nach aussen treten.
CH157465D 1931-05-18 1931-05-18 Einzelschnellverband mit frei aus seiner Verpackung herausragenden Enden. CH157465A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1027844B (de) * 1954-05-12 1958-04-10 Hans Neschen Vorratspackung fuer mehrere uebereinandergelegte Wundpflaster
US2834459A (en) * 1956-06-05 1958-05-13 Kimberly Clark Co Absorbent dressing package

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1027844B (de) * 1954-05-12 1958-04-10 Hans Neschen Vorratspackung fuer mehrere uebereinandergelegte Wundpflaster
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