CH157498A - Lagereinrichtung für die Brems-Querwelle von Automobilen. - Google Patents

Lagereinrichtung für die Brems-Querwelle von Automobilen.

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CH157498A
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Limited Ford Motor Company
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      Lagereinriehtung    für die     Brems-Querwelle    von Automobilen.         Vorlie-ende    Erfindung bezieht sich     atif     eine Lagereinrichtung für die     Bremsquer-          welle    von Automobilen.  



  Zur richtigen Funktion von Automobil  bremsen ist es erforderlich,     dass    die     Brems-          querwelle    in ihren Lagern frei drehbar ist,       tD     da ein Zwängen der Welle ein Verbleiben  der Bremsen in der     Bremssiellung    verur  sachen würde, wenn das Fusspedal frei ge  geben wird. Selbstredend könnte eine sehr  starke     Rückstellfeder    zum Zurückstellen des  Bremsgestänges angewendet werden; doch       müsste    dieser Feder jeweils ein entsprechend  starker Druck auf das Bremspedal entgegen  gestellt werden, was unpraktisch wäre.

   Es  ist nun sehr wünschbar, den ganzen     Pedal-          druck    zum Anziehen der Bremsen, und nicht       zum    Überwinden der     Rückstellieder,    zu ver  wenden, so     dass    die Bremsen leicht     angezo-          n        O"en,        das        heisst        auch        von        Damen        als        Wagen-          führer    wirksam bedient werden können.

   An  derseits ist es zweckmässig, die     Bremswellen-          lager    so zu bauen,     dass    ein Rattern zwischen    den Lagern und der Welle vermieden und  Wasser und Kot von den Wellenlagern aus  geschlossen sind, um die Lebensdauer der  Welle zu verlängern.  



  Bei dem gewöhnlichen     Untergestellrah-          men    ist es ausserordentlich schwierig,     ein     Paar Lager derart an ihm zu befestigen,     dass     die Querwelle darin frei drehbar gelagert ist.  Diese Schwierigkeit rührt zum Teil daher,       dass    die Löcher zur Lagerbefestigung vor der  ,Montage im Rahmen gestanzt werden, so     dass     sie beim montierten Rahmen in genauer Pa  rallelflucht sein können oder auch nicht.  Ferner müssen die untern Flanschen der     Rah-          mens-eiten#eile        parallel    sein, wenn die üblichen  Lager in Flucht sein sollen.

   Diese     Seitünteile     weisen aber meistens kleine, vom Ziehen her  rührende Formfehler auf, welche sich bei der  Montage der Lager für die Querwelle nach  teilig äussern.  



  Die     Lagereinrielitung    gemäss der Erfin  dung für die     Automobilbrems-Querwelle     zeichnet sich nun durch Lager aus, welche      eine ihre     Selbsteinstellun-        ermö-lichende        Be-          #veglichkeit    besitzen, um Fehler in der     Pa-          in          iallelflucht    der Lagerträger zu kompensieren.

         r#     Bei dieser Einrichtung ist daher keine  besondere Sorgfalt beim Befestigen der     La-          "erträger        (Y        am        Rahmen        aufzuwenden,        indem     ein Paar vollkommen in Flucht     liegende±     Lager auch dann erreicht wird, wenn die  Lagerträger nicht in vollkommener Flucht  sind.

       Demzufolue    kann eine sehr leichte       Rückstellfeder    zum Zurückstellen des     Brems-          Z,    n       Cestänges    in die wirkungslose Stellung ver  wendet und der ganze     PedaIdruck    zum Brem  sen benutzt werden.

      Die     Zeichnuno,    veranschaulicht ein     Aus-          führunusbeispiel    des Erfindungsgegenstandes  n  durch     Fio-.   <B>1</B> im     Vertikalsehnitt    und durch       Fig.   <B>' 2</B> in einem Schnitt nach der Linie 2-9       C,     in     Fig.   <B>1.</B>  



  <B>10</B> bezeichnet einen     Rahmenstitenteil    eines  Automobils, welcher Seitenteil U-förmigen  Querschnitt besitzt, Die     Bremsquerwelle   <B>11</B>  ist als Rohr ausgebildet, dessen Enden 12  auf einen kleineren Durchmesser     herunter-          ,olezogen    sind.<B>-</B> Der Rohrteil der Welle er  streckt sich zwischen den beiden Seitenteilen  <B>10,</B> während die reduzierten Endteile<B>12</B>  unter den untern Flanschen der Seitenteile       an-eordnet    sind und sich etwas über die,  äussern Flächen derselben erstrecken.  



  Für jedes reduzierte Ende 12 der Welle  ist ein     ölfreies        Grapliitlager    vorgesehen, wel  ches in einer diametral     durchbahrten    Hohl  kugel<B>13</B> von erheblich grösserem Durchmes  ser als die Welle, auf der es sitzt, besteht.  Der Raum zwischen der     Hahlkugel    und dem  reduzierten Teil 12 der Welle bildet eine       Ringkammer    von     kreisseginentförinigem     Querschnitt, welche Kammer mit     graphitier-          tem    Asbest 14     oefüllt    ist. Diese Füllung       bildetein    ölfreies Lager für die Welle.

   Die  Hohlkugeln<B>13</B> werden zuerst aus Metall  blech gezogen oder gewalzt und hierauf wer  den die     graphitierten    Füllungen 14 auf die  Innenseite der     Holilkugeln        gepresst.    Die so       her-estellten    Lauer werden auf die reduzier  <B>t> n</B>       ten        '97*ellenhä.lse    12 geschoben. Mittelst Nie-         ten   <B>292</B> sind Betätigungshebel 21 auf die En  den der Wellenhälse 12 befestigt, so     dass    bei  einer Drehung der Welle die     Vorder-    und       Hinterradbremsen    angezogen werden.

   Die       Hohlkuo,eln   <B>13</B> bilden ein einfaches Mittel  zur Kompensation von Ungenauigkeiten in  der     31.ontage    der Lager, so     dass    die 'Welle  keine Tendenz zum Zwängen hat.  



  Die untere Flansche<B>15</B> jedes Seitenteils  <B>10</B> ist mit zwei gestanzten, voneinander ab  stehenden Löchern zur Aufnahme von Bol  zen zwecks Befestigung der Hohlkugellager  <B>13</B> an den Seifenteilen<B>10</B> versehen. Auf  jeder Rahmenseite ist ein     Federstahlstreifen     <B>1.7</B> mit sphärischer,     eingepresster    Vertiefung  <B>18</B> durch die zwei Bolzen<B>16</B> am betreffen  den Seitenteil<B>10</B> befestigt. Durch dieselben  Bolzen ist unter dem Streifen<B>17</B> ein zweites,  ebenfalls mit     sphäriseher    Vertiefung<B>20</B>     ver-          sehenes    Lagerband<B>19</B> am betreffenden Sei  tenteil<B>10</B> befestigt.

   In den sphärischen     Ver-          tiefuncen   <B>18</B> 'und 20 ist das     Helilku-ellager     n<B>in</B>  <B>13</B> gelagert. Die Streifen<B>17</B> besitzen eine  genügende Elastizität, so     dass    beim Anziehen  der Bolzen<B>16</B> die Hohlkugellager<B>13</B> unter  den Seitenteilen<B>10</B> starr befestigt werden.  Es ist leicht ersichtlich,     dass,    wenn auch die  Flanschen<B>15</B> der Seitenteile<B>10</B> nicht ganz  parallel sind, die Querwelle nicht zwängt,  da die daran befestigten Lager Fehler in der  Parallelflucht der Teile zu kompensieren  Vermöge.  



  Zur Montage der verbesserten     Lagerein-          richtuno,    werden zuerst die Hohlkugellager  <I>t3</I>     zn     <B>13</B> über die äussern Enden der Wellenhälse 12       "yes("hoben,    worauf die Hebel     2.1    auf den       Fanden    der Wellenhälse<B>12)</B>     befesti-t    werden.  Hierdurch werden die Hohlkugellager<B>13</B> in  Stellung gehalten. Diese Einheit wird als  dann durch Befestigung der Streifen<B>17</B> und  <B>19</B> -um die Hohlkugellager<B>13</B> am     Rahinen     festgelegt. Schliesslich werden die Bolzen  festgeschraubt.

   Die Lager befinden sich als  dann bleibend in genauer Flucht, und die  Welle ist in den Lagern zwanglos drehbar.  



  Die leichte Montage der Querwelle am  Rahmen des Automobils ist von grossem,  praktischem Vorteil.      <B>In</B> der Anordnung, Konstruktion und  'Kombination der einzelnen Teile können im  Rahmen der Erfindung Änderungen vor  genommen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lagereinrichtung für die Bremsquerwelle von Automobilen, gekennzeichnet durch La ger, welche eine ihre Selbsteinstellung er möglichende Beweglichkeit besitzen, um Feh ler in der Parallelflucht der Lagerträger zu kompensieren. UNTERANSPRüCEE <B>1 .</B> Lag,ereinriclitung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lager in den Laaerträgern in sphärischen Flächen t' <B>C</B> e, (relagert sind. 2.
    Lagereinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass jeder Lagerträger durch, einen obern und untern Streifen gebildet ist und jeder dieser Streifen eine sphärische Auf nahmefläche für das Lager hat. <B>3.</B> Lagereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch. gekennzeichnet, dass die Lager- trä--er am Wa-enrahmen abnehmbar be festigt sind. e3 4.
    Lagereinrichtung nach Patentanspruch <I>C</I> und Unteransprüchen<B>1</B> bis<B>3,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass jedes La-er zwecks 22 Aufnahme der Querwelle als diametral durchbohrte Hohlkugel ausgebildet ist, der obere Streifen auf der Unterseite des Rah mens befestigt und mit der sphärischen Verti,efung zwecks Aufnahme des obern Teils der Hohlkugel abwärtsgerichtet ist, und der untere Streifen ebenfalls auf der Unterseite des Rahmens befestigt. aber zwecks Aufnahme des untern Teils der Ho,hlkugel mit der sphärischen Vertiefung nach oben gerichtet ist.
    <B>5.</B> Lagereinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> bis 4, da-durch <U>ge-</U> kennzeichnet, dass jede Hohlkugel eine ringförmige, graphitierte Asbestfüllung von kreissegmentförmigem. Querschnitt be sitzt. <B>6.</B> Lagereinrichtung nach Patentanspruch, wie. mit Bezug auf die Zeichnung be schrieben.
CH157498D 1930-09-08 1931-08-26 Lagereinrichtung für die Brems-Querwelle von Automobilen. CH157498A (de)

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