CH157584A - Schutzvorrichtung für Sensenblätter. - Google Patents
Schutzvorrichtung für Sensenblätter.Info
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Description
Schutzvorrichtung für Sensenblatter.
TTm beim Tragen einer Seuse Verletzungen von Personen oder Beschädigungen von Ge genständen durch das Sensenblatt zu verhindern und dieses beim Nichtgebrauch zu schützen, sind bereits Vorrichtungen bekannt geworden, bei denen der schützende Teil eine der Krümmung des Sensenblattes angepasste, an dem die Sensenspitze aufzunehmen be stimmten Ende geschlossene, im übrigen an einer Längsseite offene Scheide ist.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Schutzvorrichtung weist ebenfalls eine Scheide von ähnlicher Ausbildung auf. Zum Festhalten eines Sensenblattes besitzt die Scheide erfindungsgemäss federnde, einander gegenüberstehende Organe, die sich wenigstens nahezu berühren, so dass sie ein dazwisehen eingeschobenes Sensenblatt festzuklemmenvermögen.
Auf der beigegebenen Zeichnung sind zwei Ausfiihrungsbeispiele des Erfindungs- gegenstandes nebst einer Detailvariante des einen Beispiels dargestellt. Fig. 1 ist eine Seitenansicht des ersten Ausführungsbeispiels, Fig. 2 ein Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. 1 in grösserem Ma, ss. sta, b und Fig. 3 ein ebensolcher der Variante ; Fig. 4 ist eine Seitenansicht des andern Ausführungsbeispiels und Fig. 5 ein Querschnitt davon in grösserem Massstabe.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1 und 2 und ebenso bei der Variante gemäss Fig. 3 besitzt die der Krümmung eines Sensenblattes angepasste, beispielsweis. e aus Blech bestehende Scheide s einen V- förmigen Quersohnitt und ist an dem die Sensenbla, ttspitze aufzunehmen bestimmten Ende mittelst einer Kappe k geschlossen.
Das der Sensenblatthamme zugekehrte Ende ist offen, kann aber durch eine Querwand geschlossen sein. Die Sohle der Scheide ist zur Schonung der Scheide des Sensenblattes mit elastischem Material, zum Beispiel einer Hanf-oder Asbestschnur e, der ganzen Lange nach ausgefüttert ; auch die Kappe k ist zur Schonung der Sensenblattspitze in gleicher Weise ausgefüttert.
Gegen das der gappe k abgekehrte Ende der Scheide hin ist eine zum Festhalten eines in die Scheide eingeschobenen Sensenblattes bestimmbelUlam- mer mit zwei einander gegenüberstehenden federnden Backen b an der Scheide befestigt, welche Backen sich von den beiden Seiten her an das Sensenbla. tt a. nschmiegen. An der einen Backe kann ein vorteilhafterweise federndes Band, an der andern eine Schnalle oder ein Enopf zur Aufnahme des Endes dieses Bandes angebracht sein, welches Bond über den Rücken des Sensenlblattes, behu±s Verhinderung des Entgleitens des letzteren aus der Scheide, gelegt zu werden bestimmt ist.
Bei der Detailvariante gemäss' Fig. 3 besitzt die eine der Elammerbaoken 6 einen Ansatz b', der sich der aus der Scheide s vorragenden Partie der konvexen Seite eines Sensenblattes anzuschmiegen befähigt ist und das Entgleiten des Sensenblattes aus der Scheide verhindert.
Beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 4 und 5 besitzt die Scheide im Querschnitt die Form eines Splintes (Vorsteckstiftes), also zwei in einer Öse o zusammenlaufende, auseinander spreizbare Schenkel , welche die Arme einer Federza. nge bilden und sich von den beiden Seiten her an ein in die Scheide eingeschobenes Sensenbla. tt anzuschmiegen und es festzuklemmen befähigt sind. In diesem Falle besteht die Scheide vorteilhaft aus Stahlblech, damit den Schenkeln die federnde Beschaffenheit dauernd erhalten bleibt.
Die Öse o ist zur Sehonung der Scheide des Sensenblattes mit einer Schnur e der ganzen Lange nach ausgefüttert. Auch bei diesem Ausführungsbeispiele kann zur Sicherung gegen Ent. gleiten des Sensenbla. ttes aus der Scheide ein varteilhafterweise federndes Band am Ende des einen Schenkels z angebracht sein, das über den Rücken des Sensenblattes gelegt und an einem Halteorgan des andern Schenkelendes festgemacht werden kann.
Die Scheide der beschriebenen Schutzvor- richtung kann selbstverständlich in verschie- denen, je für eine bestimmte Sensenblattlänge passenden Längen hergestellt werden ; ge gebenenfalls kann sie auch aus teleskopartig verschiebbaren Teilen zusammengesetzt sein.
PATENTANSPRUOH :
Schutzvorrichtung für Sensenblätier, mit einer der Krümmung eines Sensenblattes angepassten, an dem die Sensenblattspitze aufzunehmen bestimmten Ende geschlossenen, im übrigen an einer Längsseite offenen Scheide, dadurch gekennzeichnet, dass diese Seheide federnde, einander gegenüberstehende Organe besitzt, die sich wenigstens nahezu berühren, so dass sie ein dazwischen eingesehobenes Sensenblatt festzuklemmen vermögen.
Claims (1)
- UNTERANSPRUCHE : 1. Schutzvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichneb, dass die Scheide an einer vom geschlossenen Ende entfern- ten Stelle eine Klammer mit zwei ein ander gegenüberstehenden federnden Bak ken trägt, die sieh von den beiden Sei ten her an n das in die Scheide eingescho bene Sensenblatt anzuschmiegen befähigt sind.2. Schutzvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruoh 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass die eine Backe der Klam- mer einen der konvexen Seite eines Sensen blattes sich anzuschmiegen befähigten An- satz besitzt, behufs Verhinderung des Entgleitens des Sensenblattes aus der Scheide.3. Schutzvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Verbindung der beiden Baekenenden der Elammer ein über den Rücken des Sensenblattes zu legendes Band vorgesehen ist.4. Schutzvorrichtung nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass die Scheide am Rücken, das heisst an der der offenen Längsseite abgekehrten Seite, sowie an dem zur Aufnahme der Sensenblattspitze bestimmten Ende mit elastischem Material ausgefüttert ist.5. Schutzvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheide als federnde Organe zwei in einer Ose zusammenlaufende, auseinanderspreizbare Schenkel besitzt, welche die Arme einer Federza. nge bilden und sich von den bei den Seiten her an ein in die Seheide ein geschobenesSensenblattanzuschmiegen und es festzuklemmen befähigt sind.6. Schutzvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Verbindung der Enden der beiden Zangenarme ein über den Rük- ken des Sensenblattes zu legendes Band vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH157584T | 1931-08-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH157584A true CH157584A (de) | 1932-10-15 |
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ID=4411679
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH157584D CH157584A (de) | 1931-08-24 | 1931-08-24 | Schutzvorrichtung für Sensenblätter. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH157584A (de) |
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1931
- 1931-08-24 CH CH157584D patent/CH157584A/de unknown
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