CH157648A - Verfahren zum Zerkleinern von Fleisch, Speck oder ähnlichen Flüssigkeitshaltigen Produkten. - Google Patents

Verfahren zum Zerkleinern von Fleisch, Speck oder ähnlichen Flüssigkeitshaltigen Produkten.

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CH157648A
CH157648A CH157648DA CH157648A CH 157648 A CH157648 A CH 157648A CH 157648D A CH157648D A CH 157648DA CH 157648 A CH157648 A CH 157648A
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CH
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bacon
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Gmyrek Karl
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Gmyrek Karl
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C19/00Other disintegrating devices or methods
    • B02C19/18Use of auxiliary physical effects, e.g. ultrasonic waves or irradiation, for disintegrating
    • B02C19/186Use of cold or heat for disintegrating

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)

Description


  Verfahren zum Zerkleinern von Fleisch, Speck oder ähnlichen     flüssigkeitshaltigen     Produkten.    Bekanntlich ist es bei der Weiterverarbei  tung von Fleisch, Speck oder ähnlichen flüs  sigkeitshaltigen Produkten häufig erforder  lich, dieselben zu zerkleinern, wobei der       Feinheitsgrad    der Zerkleinerung von dem  Verwendungszweck abhängt. Insbesondere  bei der Herstellung von     Dauerwurst,    wie  Salami-,     Cervelat-,        Plock-,        Schinkenwurst     und dergleichen muss die Zerkleinerung ver  hältnismässig weit getrieben werden.

   Pro  dukte der angegebenen Art bereiten aber der  Zerkleinerung insofern starke Schwierigkei  ten, als sie bei normaler Temperatur nur sehr  wenig schnittfest sind und die Zerkleinerung  daher, auch bei äusserst scharfen Messern,  nicht durch scharfe Schnitte hervorgebracht  wird, sondern dadurch, dass die Gewebe  teilchen mehr oder weniger gequetscht wer  den. Da aber innerhalb der Gewebezellen  sich ein flüssiger Kern     befindet,    wird beim  Zerreissen dieser Gewebe die Flüssigkeit  herausgetrieben und es entsteht zum     Schluss     eine zerkleinerte Masse, die in der Haupt-    Sache aus     Zellgewebsfasern    und dieselben  frei umgebender Muskelflüssigkeit besteht.

    Wird eine derartige, zur Wurstherstellung  bestimmte Masse in den Darm gefüllt, dann  zeigt sich schon beim Anschnitt, dass der  Schnittspiegel eine klare Unterschreitung der  miteinander vermischten Fleisch- und  Speckkörnchen nicht zulässt, sondern unklar  ist und ein unschönes verwischtes Aussehen  besitzt.

   Da insbesondere Dauerwurst nach  dem Einfüllen in den Darm einem     Troeken-          prozess    unterworfen werden muss, um hart  und schnittfest zu werden, ergeben sich bei  der üblichen Art der Zerkleinerung mannig  fache     Schwierigkeiten.    So ist es wegen der  Schimmelbildung notwendig, die Wurstwaren  etwa alle 10 bis 14 Tage abzuwaschen und  abzutrocknen     und    auch in der Zwischenzeit  dieselben dauernd zu überwachen, um sie vor  dem Verderben zu bewahren. Trotz aller  Vorsicht ergaben sich aber bei dieser Art der  Herstellung, insbesondere in den wärmeren  Monaten, zahlreiche Fehlfabrikate, die darin      bestanden, dass die fertige Wurst     faltig     wurde und einen grauen Rand erhielt.

   Dies  lag daran, dass die zur Trocknung erforder  liche Durchlüftung der Wurstmasse bei dem  bisher üblichen Verfahren nicht mit der not  wendigen Gleichmässigkeit und Geschwin  digkeit vor sich gehen konnte und somit die  äusseren Zonen der Wurst rascher austrock  neten als das Innere. Tierische Därme aber  besitzen nur bei einem gewissen Feuchtig  keitsgehalt die Eigenschaft, sich zusammen  zuziehen.     Ist    daher die äussere Schicht der  Wurst abgetrocknet und die innere noch  feucht, dann kann der trockene Darm der  durch die weitere Austrocknung bedingten  Volumenverminderung nicht mehr folgen  und wird faltig.

   Es entstehen dann im In  nern dieser Wurst Hohlräume, die infolge  der     Einwirkung    des Luftsauerstoffes einen  hässlichen grauen Rand bekommen, ebenso  wie die     äussern,    dicht am Darm liegenden  Wurstschichten. Derartige Wurst ist für die  menschliche Ernährung nicht mehr geeignet.  Ein weiterer grosser Nachteil des bisher üb  lichen Zerkleinerungsverfahrens besteht dar  in, dass, die Austrocknung sich über die ge  samte, im Darm befindliche Wurstmasse der  art erstreckt, dass sämtliche Muskelflüssig  keit     allmählich    verdunstet und nur trockene  Gewebefasern übrig bleiben. Der Geschmack  einer derartigen Wurst ist strohig oder hol  zig und somit wenig angenehm.  



  Bei Verwendung von gemäss dem Verfah  ren der Erfindung zerkleinertem Fleisch  oder Speck lassen sich die genannten Nach  teile bei der Herstellung von Dauerwurst,  wie Versuche ergaben, vermeiden. Das Ver  fahren gemäss der Erfindung zur Zerkleine  rung von Fleisch, Speck oder ähnlichen       flüssigkeitshaltigen    Produkten ist dadurch  gekennzeichnet, dass Fleisch, Speck oder ähn  liche flüssigkeitshaltige Produkte, zum Bei  spiel nachdem dieselben in üblicher Weise       entknocht    und entlehnt, sowie in handliche       Stücke    zerteilt worden sind, bis auf minde  stens     i3      unter Null abgekühlt und hierauf  in einer Zerkleinerungsmaschine rasch zer  kleinert werden.

   Es wurde nämlich erkannt,    dass bei der angegebenen Temperatur, welche  tiefer liegt als die Normaltemperatur der  Kühlhallen (etwa 5   über Null), die  Fleischwaren ausserordentlich schnittfest  werden, ohne gefroren zu sein. In diesem  Zustande werden die Fleischfasern durch  scharfe Messer glatt zerschnitten, -ohne ge  quetscht zu werden. Die entstehenden  Fleisch- und Fettkörnchen sind daher     allsei-          teig    von glatten Schnittflächen umgeben und  die Muskelflüssigkeit der nicht zerschnitte  nen Zellen     kann.    nicht austreten.

   Nach dem  Einfüllen dieser körnigen Ware in die Därme  ist daher wenig freie Flüssigkeit vorhanden,  die bei dem darauffolgenden     Trocknungs-          prozess    sehr rasch verdunstet, so dass, die  Wurstwaren nach kurzer Zeit hart und  schnittfest werden. Die in den Muskelzellen  noch vorhandene Flüssigkeit diffundiert  sehr langsam aus dem Zellgewebe,     wobei    der  Feuchtigkeitsgrad gering bleibt und Fäulnis  erreger sich nicht bilden können. Der  Schnittspiegel derartiger Wurstwaren ist  klar und körnig, ein grauer Rand kann sich  nicht bilden und der Wohlgeschmack ist be  deutend erhöht, da hierzu ein gewisser  Feuchtigkeitsgehalt der Fleischfasern erfor  derlich und zweckdienlich ist.  



  Während bei den bisher bekannten Zer  kleinerungsverfahren die verschiedensten be  kannten Zerkleinerungsmaschinen verwendet  worden sind, beispielsweise     Wiegemaschinen     oder sogenannte Cutter, welche rasch rotie  rende Messer besitzen, muss bei dem Zer  kleinerungsverfahren gemäss der     Erfindung     eine     Zerkleinerungsmaschine    verwendet wer  den, welche Gewähr dafür bietet, dass die  Zerkleinerung in kurzer Zeit durchgeführt  werden kann, nämlich bevor die Tieftempera  tur der zu zerkleinernden Produkte sich  durch Wärmeaufnahme von aussen wesent  lich erhöht. Eine Erhöhung der Tempera  tur     tritt    verhältnismässig rasch ein, auch  wenn die Zerkleinerung in Kühlhallen von  zum Beispiel 5   C vor sich geht.

   Zur Durch  führung der Zerkleinerung gemäss dem Ver  fahren der Erfindung haben sich die bekann-           ten,    sogenannten Cutter als zweckmässig er  wiesen.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung  eignet sich zur Zerkleinerung für alle Pro  dukte, die, wie Fleisch oder Speck, bei nor  maler Temperatur wenig schnittfest sind  und Flüssigkeit enthalten. Es ist zweckmässig,  die zu zerkleinernden Produkte vor der Zer  kleinerung auf eine Temperatur von minde  stens 3   C unter Null abzukühlen, bei wel  cher sie aus dem weichen Zustand in ein  Zwischenstadium vor dem Einfrieren gelan  gen, welches durch ausserordentliche Schnitt  festigkeit gekennzeichnet ist. Es ist jedoch  vorteilhaft, die Temperatur nicht so tief zu  wählen, dass die Stoffasern hierbei gefrieren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Zerkleinern von Fleisch, Speck oder ähnlichen flüssigkeitshaltigen Produkten, dadurch gekennzeichnet, dass Fleisch, Speck oder ähnliche flüssigkeitshal- tige Produkte bis auf mindestens 3 unter Null abgekühlt und hierauf in gekühltem Zustande in einer Zerkleinerungsmaschine rasch zerkleinert werden. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zerkleinerung in einer Maschine mit rasch rotierenden Mes sern, einem sogenannten Cutter, erfolgt.
CH157648D 1931-07-06 1931-07-06 Verfahren zum Zerkleinern von Fleisch, Speck oder ähnlichen Flüssigkeitshaltigen Produkten. CH157648A (de)

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CH157648D CH157648A (de) 1931-07-06 1931-07-06 Verfahren zum Zerkleinern von Fleisch, Speck oder ähnlichen Flüssigkeitshaltigen Produkten.

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CH (1) CH157648A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1047050B (de) * 1952-04-25 1958-12-18 Seneca F Vorrichtung zur Zerkleinerung von Fleisch

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1047050B (de) * 1952-04-25 1958-12-18 Seneca F Vorrichtung zur Zerkleinerung von Fleisch

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