CH157736A - Vorrichtung zum selbsttätigen Aneinanderpressen der im Reibungseingriff stehenden Teile von Reibrädergetrieben. - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttätigen Aneinanderpressen der im Reibungseingriff stehenden Teile von Reibrädergetrieben.

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CH157736A
CH157736A CH157736DA CH157736A CH 157736 A CH157736 A CH 157736A CH 157736D A CH157736D A CH 157736DA CH 157736 A CH157736 A CH 157736A
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CH
Switzerland
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balls
ring
ball
frictionally engaged
pressure
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Application number
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Inventor
Arter Jakob
Original Assignee
Arter Jakob
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Publication date
Application filed by Arter Jakob filed Critical Arter Jakob
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H13/00Gearing for conveying rotary motion with constant gear ratio by friction between rotary members
    • F16H13/06Gearing for conveying rotary motion with constant gear ratio by friction between rotary members with members having orbital motion
    • F16H13/08Gearing for conveying rotary motion with constant gear ratio by friction between rotary members with members having orbital motion with balls or with rollers acting in a similar manner

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)

Description


  Vorrichtung zum selbsttätigen Aneinanderpressen der im Reibungseingriff stehenden  Teile von Reibrädergetrieben.    Bei bekannten Vorrichtungen zum selbst  tätigen Aneinanderpressen der im Reibungs  eingriff stehenden Teile von Reibrädergetrie  ben, welche Druckringe mitachsial ansteigenden  Flächen und zwischen diesen Flächen befindli  che Kugeln aufweisen, ist es schwer zu erreichen,  dass alle Kugeln gleichmässig belastet sind. Trotz  genauer Herstellung aller Teile und allfällig  vorhandener Einstellbarkeit der Druckstellen  für die Montage, ist es oft nicht zu vermei  den, dass die Stützlager exzentrisch belastet  und parallel arbeitende Reibräder ungleich  beansprucht werden.  



  Zweck der Erfindung ist diesem Übel  stand abzuhelfen, das heisst eine     Anpress-          vorrichtung    für Reibrädergetriebe zu schaffen,  bei der sich die gleichmässige Druckverteilung  auf die einzelnen Kugeln auch während des  Betriebes jederzeit selbsttätig einstellt.  



  Zu diesem Behufe sind bei einer     Anpress-          vorrichtung    der erwähnten Art die achsial  ansteigenden Flächen der Druckringe so an  geordnet, dass die in den Berührungspunkten    einer Kugel mit diesen Flächen errichteten  Normalen, die im Kugelmittelpunkt zusam  mentreffen, daselbst einen Winkel einschliessen,  so dass die mit den normalen zusammenfal  lenden Druckkräfte eine im Kugelmittelpunkt  angreifende Radialkomponente aufweisen, die  die Kugel an einen an alle Kugeln anliegen  den Ring drückt, der infolge seiner freien  Einstellmöglichkeit einen Ausgleich zwischen  den von allen Kugeln ausgeübten Radial  kräften und damit auch zwischen sämtlichen  auf die Kugeln wirkenden Achsialkräften  bewirkt.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung sind ver  schiedene Ausführungsbeispiele des Erfindungs  gegenstandes dargestellt, und zwar zeigt  Fig. 1 eine erste Ausführungsform in ei  nem Längsschnitt und  Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie  II-II der Fig. 1;       Fig.    3 zeigt einen in die Zeichnungsebene  abgewickelten Schnitt nach der Linie     III-III     der     Fig.    1 durch die Berührungspunkte einer      Kugel mit den achsial ansteigenden Flächen  zweier Druckringe, während  Fig. 4 in grösserem Massstab einen Schnitt  nach der Linie IV-IV durch einen Teil der  Fig. 3 zeigt;

    Fig. 5 zeigt einen Längsschnitt durch eine  Ausführung mit zwei Druckringen und  Fig. 6 eine in die Zeichnungsebene ab  gewickelte Ansicht in Richtung des Pfeiles P  der Fig. 5, während  Fig. 7 eine weitere Abänderung veran  schaulicht.  



  In Fig. 1 und 2 bezeichnet 1 die Welle eines  Reibradgetriebes und 2 die Nabe eines im  übrigen nicht gezeigten Reibrades. Auf der  Nabe 2 sitzt festgekeilt ein Druckring 3;  die Nabe 2 selbst ist auf der Welle 1 frei  drehbar. Auf der Welle 1 sitzt festgekeilt  ein Druckring 4, der sich über ein Kugellager  5 auf das Gehäuse 6 des Getriebes abstützt.  Die Druckringe 3 und 4 besitzen je drei  keilförmige Vertiefungen 7 (vergleiche ins  besondere Fig. 2) mit je zwei achsial anstei  genden Flächen 71. Zwischen den Druck  ringen 3 und 4 liegen in die Vertiefungen 7  eingreifend drei Kugeln 8, die zugleich ge  gen einen alle Kugeln 8 umschliessenden Ring  9 anliegen. Die Kugeln 8 berühren die an  steigenden Flächen 71 des Ringes 3 im Punkt  A. und die ansteigenden Flächen 71 des Ringes  4 im Punkt B (Fig. 3 und 4).

   Die achsial  ansteigenden Flächen 71 sind so geneigt, dass  die in den Berührungspunkten A und B er  richteten Normalen sich im Kugelmittelpunkt  in einem Winkel schneiden, dessen Spitze S  (Fig. 4) radial nach aussen gerichtet ist.  



  Die Wirkungsweise ist folgende: Bei der  Kraftübertragung von der treibenden auf die  getriebene Welle des Getriebes wird das  Drehmoment durch die Druckringe 3 und 4  und durch die Kugeln 8 übertragen, wobei  durch die achsial ansteigenden Flächen 71  in bekannter Weise eine achsiale Druckkraft  erzeugt wird, die zum Aneinanderpressen der  im Reibungseingriff stehenden, nicht gezeig  ten Getriebeteile dient.

   Da aber die Berüh  rungsnormalen der Berührungspunkte A und    B der Kugel 8 und der ansteigenden Flächen  71 der Druckringe 3 und 4, wie beschrieben,  einen Winkel mit radial nach aussen gerich  teter Spitze 8 einschliessen, so schliessen die  in den erwähnten Berührungspunkten wir  kenden Druckkräfte ebenfalls diesen Winkel  miteinander ein, wodurch eine radial nach  aussen gerichtete Druckkomponente D ent  steht, die die Kugel 8 nach aussen gegen den  umschliessenden Ring 9 drückt. Diese Druck  komponente D wird von allen drei Kugeln 8  gegen den Ring 9 ausgeübt. Letzterer ist frei  einstellbar. Infolgedessen wird er, wenn nicht  alle drei nach aussen gerichteten Druckkom  ponenten gleich gross sind, den stärkeren  derselben nachgeben, indem er sich exzen  trisch verschiebt.

   Hierbei erhält eine zu stark  gedrückte Kugel 8 mehr Raum; während  eine weniger stark gedrückte Kugel 8 mehr  in die keilförmige Vertiefung 7 hineingedrückt  wird. Sobald alle drei Druckkräfte gleich  gross sind, hört die Verschiebung des Ringes  9 auf. Da die Radialkomponenten der Kugel  druckkräfte in konstantem Verhältnis zu den  Achsialkomponenten stehen, führt der Aus  gleich der Radialkräfte zugleich auch den  Ausgleich der Achsialkräfte herbei. Durch  diese Vorrichtung ist dafür gesorgt, dass die  gleichmässige Druckverteilung auf die einzel  nen Kugeln 8 jederzeit vorhanden ist.  



  Die ansteigenden Flächen 71 der Vertie  fungen 7 können auch so geneigt sein, dass  die Berührungsnormalen radial nach innen  statt nach aussen gerichtet sind und die  Kugeln somit nach innen gedrückt werden.  In diesem Fall muss der Ring 9 von innen  an die Kugeln 8 anliegen.  



  Sind mehr als 3 Kugeln 8 vorhanden, so  können Parallelsysteme mit mehr als einem  Ring 9 vorgesehen werden, wie in     Fig.    5  und 6 dargestellt ist. Bei dieser Ausführung  umschliesst ein Ring 91 eine Gruppe von in  gleichen Abständen angeordneten Kugeln 81  und ein Ring 92 eine Gruppe von in gleichen  Abständen angeordneten Kugeln     8Q.    Jede  dieser Gruppen weist eine solche Zahl von  Kugeln auf, aus der sich statische Bestimmt  heit ergibt.      Bei der Ausführung nach Fig. 7 setzt sich  der die Kugeln 8 umschliessende Ring aus  starren Elementen 93 und federnden Elemen  ten 94 zusammen. Ein solcher Ring wird  vorzugsweise dann angewendet, wenn mehr  als drei Kugeln zu umschliessen sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum selbsttätigen Aneinander- pressen der im Reibungseingriff stehenden Teile von Reibrädergetrieben, die Druckringe mit achsial ansteigenden Flächen und zwischen diesen Flächen befindliche Kugeln aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Berührungs normalen in den Berührungspunkten zwischen einer Kugel und den mit ihr zusammenar beitenden achsial ansteigenden Flächen der Druckringe einen Winkel einschliessen, so dass die in den genannten Berührungspunkten wirkenden Normaldrücke im Kugelmittelpunkt eine radiale Komponente ergeben, die die Kugel gegen einen an alle Kugeln anliegen den Ring drückt,
    der durch seine freie Ein stellmöglichkeit einen Ausgleich zwischen sämtlichen erwähnten Radialkomponenten und damit auch zwischen sämtlichen auf die Ku geln wirkenden Achsialkräften bewirkt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei mehr als drei Kugeln mehr als ein Ring vorhanden ist, wobei jeder Ring eine solche Zahl von in gleichen Abständen angeordneten Kugeln umfasst, aus der sich statische Bestimmt heit ergibt. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erreichung eines angenäherten Druckausgleiches bei mehr als drei Kugeln ein elastischer Ring an geordnet ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Ring aus starren und federnden Teilen zusammengesetzt ist.
CH157736D 1931-06-05 1931-06-05 Vorrichtung zum selbsttätigen Aneinanderpressen der im Reibungseingriff stehenden Teile von Reibrädergetrieben. CH157736A (de)

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CH157736D CH157736A (de) 1931-06-05 1931-06-05 Vorrichtung zum selbsttätigen Aneinanderpressen der im Reibungseingriff stehenden Teile von Reibrädergetrieben.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3411370A (en) * 1966-12-27 1968-11-19 Trw Inc Torque responsive multi-roller friction drive
WO1998019080A1 (de) 1996-10-28 1998-05-07 Herbert Bolter Reibradgetriebe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3411370A (en) * 1966-12-27 1968-11-19 Trw Inc Torque responsive multi-roller friction drive
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