CH157739A - Schmierblock für Lagerflächen und Verfahren zur Herstellung desselben. - Google Patents

Schmierblock für Lagerflächen und Verfahren zur Herstellung desselben.

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CH157739A
CH157739A CH157739DA CH157739A CH 157739 A CH157739 A CH 157739A CH 157739D A CH157739D A CH 157739DA CH 157739 A CH157739 A CH 157739A
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Company Nathan Manufacturing
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Company Nathan Manufacturing
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N7/00Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
    • F16N7/12Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated with feed by capillary action, e.g. by wicks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description


      Sehmierbloek    für     Lagerflächen    und Verfahren zur Herstellung desselben.    Es sind Schmierblöcke für Lagerflächen  bekannt, die gewöhnlich aus weichem Holz  bestehen und in die     Ölzuführungskanäle    von  Drehlagern oder dergleichen eingelegt werden,  um das Schmieröl in geeigneten Mengen von  einem Behälter aus den Lagerflächen kon  tinuierlich zuzuführen. Es hat sich aber ge  zeigt, dass es ausserordentlich schwierig ist,  ein Holz zu finden, das diese Ölzuführung  gleichmässig längere Zeit nach dem Einlegen  des Schmierblockes in den     Ölzuführungakanal     ausübt.

   Man hat gefunden, dass diese Schwierig  keiten in der Hauptsache von dem natür  lichen Gehalt des Holzes an Harzen und  andern Bestandteilen herrühren, die in ver  schiedenem Masse und in wechselnden Mengen,  je nach der Herkunft des Holzes, in diesem  vorhanden sind.  



  Die Erfindung betrifft nun einerseits einen  Schmierblock für Lagerflächen, der die oben  genannten Nachteile nicht aufweist und  anderseits ein zur Herstellung eines solchen  Schmierblockes dienendes Verfahren.  



  Der Schmierblock gemäss der Erfindung    kennzeichnet sich dadurch, dass er in einem  Stück möglichst     geradfaserigem    Holz besteht,  aus welchem die die Poren im natürlichen  Zustand desselben ausfüllenden Stoffe min  destens zum Teil entfernt . wurden, zum  Zwecke, dessen     Oldurchlä.ssigkeit    derart zu  erhöhen, dass es Öl in solchem Masse von  einem mit ihm in Verbindung stehenden Öl  behälter einer zu schmierenden Lagerfläche  zuzuführen vermag, dass eine wirksame  Schmierung der letzteren herbeigeführt wird.  



  Das Verfahren zur Herstellung des oben  gekennzeichneten Schmierblockes kennzeich  net sich seinerseits dadurch, dass ein Stück  möglichst     geradfaseriges    Holz, um es     öldurch-          lässiger    zu machen als es im natürlichen  Zustande ist, in einem erhitzten Ölbad be  handelt wird.  



  Im folgenden sei beispielsweise die Her  stellung eines Schmierblockes gemäss der Er  findung näher erläutert.  



  Als Holzart, die den Vorteil hat, leicht       öldurchlässig    gemacht werden zu können,      wählt man ein Holz mit möglichst gerad  linig verlaufenden Fasern, z. B.     Kieferholz,     insbesondere das Holz der amerikanischen       Weymouths-Kiefer.    Die besondere Eignung  dieser Holzart zur Herstellung eines Schmier  blockes ist offenbar dadurch zu erklären,  dass die Poren dieses Holzes einen verhältnis  mässig grossen Querschnitt haben und ferner  dadurch, dass die Poren in diesem Holz von  einem Querschnitt zu einem andern einen  zusammenhängenden     Durchtrittsweg    bilden.  



  Das gewählte Holz wird zweckmässig in  Blöcke zerschnitten, derart, dass die Schnitt  fläche möglichst parallel zur Richtung der  Fasern verläuft. Sodann wird das so erhal  tene Holzstück in einem Ölbad ausreichend  erhitzt oder gekocht. Die Temperatur dieses  Ölbades soll so hoch getrieben werden, z. B.  bis auf 120-150   C oder höher, dass mit  Sicherheit Harze, Feuchtigkeit usw. aus den  Poren des Holzes getrieben werden; es muss  aber darauf geachtet werden, dass die Hitze  des Öles nicht so hoch getrieben wird, dass  das Holz selbst versengt oder gar verkohlt  wird. Vorteilhaft wird das Holz durch ge  eignete Mittel unter der Oberfläche des Öles  gehalten. Dem Holzblock selbst wird zweck  mässig vor der Behandlung im Ölbad die  definitive Gestalt und Grösse gegeben, in der  er später als Schmierblock Verwendung findet.

    Sobald die Stoffe, welche die Poren des Hol  zes im natürlichen Zustande füllen, durch  die Hitzebehandlung im Ölbad ausreichend  ausgetrieben sind, kann der Holzblock ent  weder für die spätere Verwendung bereit  gehalten oder aber weiter behandelt werden,  indem er zum Beispiel mit einem geeigneten,  zur Schmierung von Lagerflächen dienenden  Schmieröl durchtränkt wird. Zu diesem  Zwecke kann der Holzblock so lange in das  betreffende Schmieröl eingelegt werden, bis  er als Schmierblock für eine Lagerfläche  Verwendung findet. Die     Durchtränkung    des  Holzes in der soeben erwähnten Weise hat  lediglich den Zweck, die durch die Hitze  behandlung im Ölbad geöffneten Poren mit  Schmieröl aufzufüllen, damit sie sich nicht  wieder verschliessen können.

      Der gemäss dem beschriebenen Verfahren  zur Herstellung eines Schmierblockes be  handelte Holzblock hat die Eigenschaft,     öl-          durchlässig    zu sein, so dass er in seiner An  wendung Ö1 in solchem Masse von einem mit  ihm in Verbindung stehenden Ölbehälter einer  zu schmierenden Lagerfläche zuzuführen ver  mag, dass eine wirksame Schmierung der  letzteren herbeigeführt wird. Ein weiterer  Vorteil des beschriebenen Schmierblockes ist,  dass das durch ihn fliessende Öl gleichsam  gefiltert wird, so dass die durch ihn ge  schmierten Lagerflächen frei von allen Ab  lagerungen aus dem Öl, Schmutz und son  stigen unerwünschten     Stoffen    bleiben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Schmierblock für Lagerflächen, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einem Stück möglichst geradfaserigem Holz besteht, aus welchem die die Poren im natür lichen Zustande desselben ausfüllenden Stoffe mindestens zum Teil entfernt wur den, zum Zweck, dessen Öldurchlässig- keit derart zu erhöhen, dass es<B>01 '</B> in solchem Masse von einem mit ihm in Verbindung stehenden Ölbehälter einer zu schmierenden Lagerfläche zuzuführen ver mag, dass eine wirksame Schmierung der letzteren herbeigeführt wird.
    I1. Verfahren zur Herstellung eines Schmier blockes nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Stück möglichst geradfaseriges Holz, um es öldurchlässiger zu machen, als es im natürlichen Zustande ist, in einem erhitzten Ölbad behandelt wird. UNTERANSPRüCHE 1. Schmierblock nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass er aus Kiefer holz besteht. 2. Schmierblock nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Holz, aus dem er besteht, frei von den die Poren im natürlichen Zustand desselben ausfül lenden Stoffen ist. 3.
    Schmierblock nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die von Harz und andern im natürlichen Zustand des Holzes in ihm befindlichen Stoffen be freiten Poren des Holzes mit Öl aufgefüllt sind. 4. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass das Stück Holz in ein erhitztes Ölbad eingetaucht wird, dessen Temperatur genügend hoch ist, um die die Poren des Holzes im natür lichen Zustand desselben ausfüllenden Sub stanzen auszutreiben, jedoch unterhalb der Grenze liegt, bei welcher das Holz ver sengt oder verkohlt werden könnte. 5. Verfahren nach Patentanspruch II und TTnteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das zur :Behandlung des Holzes die nende Öl in Schmieröl besteht. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Holzstück nach der Behandlung im erhitzten Ölbad in Sebmieröl einge taucht und von diesem durchtränkt wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 4 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass das Holzstück auf seine endgültige Grösse geschnitten wird, bevor es im erhitzten Ölbad behandelt und nach her mit Schmieröl durchtränkt wird.
CH157739D 1930-11-14 1930-11-14 Schmierblock für Lagerflächen und Verfahren zur Herstellung desselben. CH157739A (de)

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