CH157774A - Vorrichtung zum Ansammeln des Blutes an einer bestimmten Stelle des menschlichen Körpers. - Google Patents
Vorrichtung zum Ansammeln des Blutes an einer bestimmten Stelle des menschlichen Körpers.Info
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Description
Vorrichtung zum Ansammeln des Blutes an einer bestimmten Stelle des menschlichen Körpers. Bei manchen Erkrankungen oder Funk tionsstörungen des menschlichen Körpers ist es nötig, in einem Körperteil oder Glied das Blut an bestimmter Stelle zur Ansamm lung zu bringen. Das gewöhnliche Abbinde verfahren, welches die Abschnürungszone in ihrer ganzen Ausdehnung gleichzeitig unter Druck setzt, erreicht diesen Zweck (die Blut ansammlung an bestimmter Stelle) nur un vollkommen, weil das Blut hierbei gleich zeitig nach den zwei entgegengesetzten Rich tungen der Abschnürungszone verdrängt wird. Ein Teil des Blutes geht daher für den gewollten Ort der Blutansammlung ver loren. Die gemäss der Erfindung ausgestaltete Vorrichtung gibt die Möglichkeit, erstens den Abfluss des Blutes in die unerwünschte Richtung zu verhindern, zweitens der Ab- chnürungszone in der Richtung zum Ort der gewünschten Blutansammlung eine Wan derbewegung zu geben, und drittens, falls die hierdurch erzielte Blutansammlung nicht genügen sollte, einen wiederholten Zustrom von Blut zu dem behandelten Gliede vom Körper aus einzuleiten und das Blut in die gewollte Blutansammlungszone gleichsam nachzupumpen. Dieses Ziel wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass die das Blut stauende Vorrichtung so ausgebildet ist, dass das Stau mittel ein Wandern der Abschnürungszone zum Punkte der gewünschten Blutanstauung hin gestattet. Auf der Zeichnung ist der Erfindungs gegenstand in einer beispielsweisen Ausfüh- rungsform wiedergegeben. Es bedeutet: Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen mit vier Druckkammern ausgerüsteten Mantel, Fig. 2 einen gegenüber der Fig. 1 um 90 versetzten Schnitt, Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie III-III der Fig. 2, Fig. 3a eine schaubildliche Darstellung der Druckmittelzuführungsschläuche und Fig. 4 einen Längsschnitt durch den Druckverteiler. Die gezeichnete Vorrichtung zur Er zielung von Blutstauungen besteht aus einem äussern Mantel a aus Gummi mit einer Ein lage aus Stoff oder einem andern verhältnis mässig undehnbaren Material. Die Stoffein lage soll der Gummihülle eine gewisse Fe stigkeit und Steifheit verleihen, ohne jedoch ganz starr zu sein; für besondere Fälle kann jedoch eine ganz starre, äussere Hülle Ver wendung finden. An die Innenwandung des Aussenmantels a schliessen sich die zur Bildung der Druck kammern bestimmten, im Querschnitt flach ausgebildeten Schläuche b1, b2, b3, b4 an. Diese Schläuche haften mit ihrer Aussenseite fest an der Innenfläche des Mantels a, nur dass an den gewünschten Stellen zwischen den Schläuchen und dem Aussenmantel die kleinen Druckmittelzuführungsschläuche f1, f2, f3, f 4 eingeschaltet sind. Wichtig ist natürlich, dass die Schläuche b1, b2, b3, b4 so miteinander vereinigt werden, dass sie eine möglichst glatte, gemeinsame, ringförmige Innenfläche bilden. Wenn in der Zeichnung der Mantel a in zylindrischer Form gezeigt ist, so be schränkt sich die Erfindung selbstverständ lich nicht auf diesen besonderen Querschnitt, der vielmehr je nach den vorliegenden An forderungen jede andere Querschnittsform aufweisen kann, wie auch der Mantel selbst von varnherein nicht als gerader Zylinder ausgestaltet zu sein braucht. Die Wirkungsweise der gezeichneten Vor richtung ist folgende: Nachdem der Mantel a auf das betref- fende,durch Blutansammlung zu behandelnde Körperglied aufgeschoben ist, werden die Kammern b1, b2, b3, b4 usw. der Reihe nach mit Luft oder Wasser oder einem andern Druckmittel unter Anwendung entsprechen der Drücke gefüllt. Das Druckmittel vermag den äussern Mantel nicht zu deformieren, da dieser nicht namhaft dehnbar ist; infolge dessen muss die aus Kautschuk bestehende innere Wandung c der Kammern nachgeben, so dass der Druck auf das Glied wirksam wird. Werden die Kammern bi, b2, b3, b4 in fortlaufender Folge unter Druck gesetzt, so schreitet die Abschnürung in gleichem Sinne vorwärts. Man hat ausserdem die Mög lichkeit, durch zeitweiliges Entleeren der Kammern b1, b2, b3 und Beibehaltung des Druckes in Kammer b4 einen Zustrom von Blut zum behandelten Gliede vom Körper aus einzuleiten und so die Abschnürung zu wie derholen, indem nach einem solchen Blut zustrom zunächst die Kammer b1 und hier auf die Kammer b2 usw. mit dem Druck mittel gefüllt wird. Auf diese Weise findet gleichsam ein Nachpumpen von Blut statt. wodurch eine .Steigerung der BlutaDsamm- lung erzielt werden kann. Die Beibehaltung des Druckes in der Kammer b4 bei Entleerung der übrigen Kam mern wird dadurch .erzielt, dass man den Schlauch g4 abkneift, was einfach durch Fingerdruck oder durch eine entsprechend konstruierte Klemmvorrichtung (Klammer etc.) geschehen kann. Die Zuführungsschläuche g1, g2, g3, g4 bezw. <B><I>f l,</I></B> f2, f3, f4 für das Druckmittel ste hen mit den einzelnen Druckkammern in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise in Verbindung. Die Druckmittelsteuerung für die ein zelnen Kammern kann durch beliebige Hilfs mittel, beispielsweise Mehrwegehähne, okler durch Druckverteiler, durchgeführt werden. Ein zweckmässiger Druckverteiler ist als Ausführungsbeispiel ist Fig. 4 gezeigt. Dieser Druckverteiler besteht aus einem Hohlzylinder 5 mit Schlauchstutzen 5a, durch den das Druckmittel, zum Beispiel Pressluft, Kohlensäure oder dergleichen, in Pfeilrich tung zugeführt wird. Im Zylinder 5 ist ein Kolben 3 eingeschliffen, dessen Kolbenstange 6 einen Handgriff 4 besitzt und durch eine leicht lösbare Sperrvorrichtung, zum Beispiel einen Bajonettverschluss, in der aus der Zeich nung ersichtlichen unwirksamen Lage des Kolbens 3 festgehalten werden kann. Löst man die Sperrung, was zum Beispiel 'durch einfaches Drehen des Handgriffes 4 mit Kolbenstange 6 geschehen kann, dann be wegt das auf den Kolben 1 wirkende Druck mittel den Kolben von links nach rechts mit Bezug auf Fig. 4 und der Kolben setzt nach einander die vier Schlauchstutzen 2 mit dem Druckmittelraum in Verbindung, so dass sich die vier Kammern b1, b2, b3, b4 selbsttätig nacheinander mit dem Druckmittel füllen und dadurch der Abschnürungszone die ge wünschte Wanderbewegung geben. Das Druckmittel kann man zum Beispiel durch die an sich bekannten Kohlensäure patronen liefern, die in geeigneter Weise mit dem Druckverteiler verbunden sind. Man kann an den Druckverteiler aber auch das gewöhnliche Gummigebläse, beste hend aus zwei Gummibällen, unter Verwen dung eines Rückschlagventils, anbringen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zum Ansammeln des Blutes an einer bestimmten Stelle des menschlichen Körpers, dadurch gekennzeichnet, dass die das Blut stauende Vorrichtung so ausgebildet ist, dass das Staumittel ein Wandern der Ab schnürungszone zum Punkte der gewünsch ten Blutstauung hin gestattet. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine doppelwandige Staubinde, deren Aussenwand starr oder wenig dehnbar, deren Innenwand aber elastisch ist und deren Inneres mehrere ringförmige Kammern aufweist, welche nach Wahl einzeln oder nacheinander mit einem Druckmittel (Pressluft, Druckwas ser, Gas) gefüllt und entleert werden können. 2.Vorrichtung nach Unteranspruch 1, ge kennzeichnet dadurch, dass die in Längs- richtung in einzelne Kammern unterteilte doppelwandige Staubinde mit Hilfe ge eigneter Steuerorgane derart steuerbar ist, dass das zum Absperren des Blutes die nende Druckmedium in einer zum Ort der gewünschten Blutansammlung fortschrei tenden Weise zur Einwirkung gebracht werden kann.3. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die ringförmi gen Kammern durch im Querschnitt flach geformte Schläuche (b" b2, b3, b4) ge bildet werden, die unter Zwischenschal tung der Zuführungsschläuche für das Druckmittel mit der zylindrischen Innen fläche des Aussenmantels verbunden sind und nach innen eine zusammenhängende, glatte Ringfläche bilden. 4.Vorrichtung nach Unteranspruch 1, ge kennzeichnet durch einen hohlzylindri- sehen Druckverteiler, in welchem ein Kol ben (3) bei seiner unter der Wirkung des Druckmittels erfolgenden Verschie bung seitlich vom Hohlzylinder aus gehende Anschlussstutzen (2) nacheinander mit der Druckmittelzuleitung in Verbin dung bringt und dadurch die einzelnen Druckkammern nacheinander unter Druck setzt. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Kolben stange (6) des Druckverteilers bei un wirksamer Lage des Kolbens durch eine leicht lösbare Sperrvorrichtung festgehal ten wird. 6.Vorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Sperrvor richtung für den Kolben bezw. die Kolbenstange aus einem Bajonettverschluss besteht.
Applications Claiming Priority (1)
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| EP0163982A3 (en) * | 1984-05-17 | 1986-12-17 | Hans Bosl | Control device for sucessively inflating the individual chambers of a pneumatic sleeve |
-
1931
- 1931-05-15 CH CH157774D patent/CH157774A/de unknown
Cited By (2)
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| EP0163982A3 (en) * | 1984-05-17 | 1986-12-17 | Hans Bosl | Control device for sucessively inflating the individual chambers of a pneumatic sleeve |
| EP0163183A3 (en) * | 1984-05-17 | 1986-12-17 | Hans Boesl | Control device for sucessively inflating the individual chambers of a pneumatic sleeve |
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