CH157793A - Fernsprechanlage mit mehreren Vermittlungsstellen. - Google Patents

Fernsprechanlage mit mehreren Vermittlungsstellen.

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CH157793A
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relay
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earth
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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  Fernsprechanlage mit mehreren Vermittlungsstellen.    Die vorliegende     Erfindung    bezieht sich  auf eine     Fernsprechanlage        mit    mehreren  Vermittlungsstellen, bei denen eine Verbin  dung einer     Vermittlungsstelle    mit einer  Sprechstelle einer andern Vermittlungsstelle  zu der gewünschten Sprechstelle weiter  geleitet werden kann.  



  Die vorliegende     Erfindung        bezweckt;     derartige Anlagen möglichst einfach und       wirtschaftlich    zu gestalten, was nach der  vorliegenden Erfindung dadurch erreicht  wird, dass eine über die eigene Vermittlungs  stelle mit einer andern Vermittlungsstelle  verbundene Sprechstelle die Einstellung von  zu ihrer Verbindung mit der Verbindungs  leitung benutzten Organen der Verbindungs  einrichtung auf eine andere     Sprechstelle    der  eigenen     Vermittlungsstelle    veranlassen kann.  



  In der Zeichnung ist ein Teil eines Aus  führungsbeispiels einer Anlage nach der Er  findung dargestellt, und zwar ist hier ledig  lich eine     Nebenstellenanlage    gezeigt, bei    der die vom öffentlichen Amt     kommenden          Verbindungen    zum Beispiel von der Sprech  stelle N entgegengenommen werden.  



  Die Betriebsweise der gezeichneten An  lage ist im folgenden beschrieben.  



  <I>1. Herstellung</I>     einer        internen   <I>Verbindung.</I>       Wünscht    zum Beispiel der     Teilnehmer     <B>NI</B> der     Nebenstellenanlage    eine Verbindung  mit irgend einem Teilnehmer der eigenen  Vermittlungsstelle, so wird durch Abnehmen  des Hörers folgender Stromkreis hergestellt:  Erde, Kontakt lt über Teilnehmerschleife des  Teilnehmers<B>NI,</B> Widerstand     Wil,    Kontakt  2t,     Schaltarm    c des Leitungswählers<I>LW</I>  in     Stellung    O,     Wicklung    1 des     Relais        V,     Batterie, Erde.

   In diesem Stromkreis spricht  das Relais V an und bewirkt durch Schlie  ssen des Kontaktes 3v die     Einschaltung    des  Drehmagnetes<I>DAS</I> des Anrufsuchers<I>AS</I>  über: Erde,     Relaisunterbrecher        RU,    Kon  takte 25t, 3v, 5s, Drehmagnet<I>DAS,</I> Batterie,      Erde. Durch den Drehmagneten wird der  Anrufsucher AS solange     fortgeschaltet,    bis  folgender Stromkreis für die Wicklung I  des Relais     S        zustandekommt:    Erde, Kontakt  lt. über Teilnehmerschleife     N1,    Schaltarm b  des Anrufsuchers AS, Kontakte 6t, 7r, Wick  lung I des Relais S, Batterie, Erde.

   Durch  Relais S, welches anspricht, wird einmal der  Drehmagnet<I>DAS</I> des Anrufsuchers AS  durch Öffnen des Kontaktes 5s stillgesetzt.       Durch    Schliessen des Kontaktes 8s werden  die Relais     TI    bis T4 über: Erde, Kontakt  8s, Relais     T1    bis T4 nach Batterie, Erde  erregt. Durch die Relais     T1    bis T4 werden  sämtliche     t-Kontakte    betätigt, wodurch die  Anrufstromkreise (Stromkreis des Relais     V)     sämtlicher Teilnehmer, zum Beispiel der  Teilnehmer<I>N,</I>     N1,   <I>N2</I> an den Kontakten lt,  <I>2t, 9t</I> und 10t, unterbrochen werden.

   Hier  durch ist die     Einrichtung    für sämtliche  weiteren Teilnehmer gesperrt.  



  Nach Ansprechen der Relais TI bis T4       wird    das Relais     V    über: Erde, Wicklung     III     des Relais S, Kontakt. 17t, Schaltarm c des       Leitungswählers   <I>LW</I> in Stellung 0, Wick  lung I des Relais     V,    Batterie, Erde weiter  erregt gehalten.  



  Der     Speisestromkreis    des     anrufenden          Teilnehmers        NI    verläuft nun über: Erde,  Kontakt     11t,    Wicklung     Il    des Relais S,  Kontakt     12r,    Wicklung     II    des Differenz  relais<I>X,</I> Schaltarm<I>a</I> des Anrufsuchers<I>AS</I>  zum     Teilnehmer   <B>NI,</B> Schaltarm b des An  rufsuchers AS, Wicklung 1 des Differenz  relais<I>X,</I> Kontakt     72-,    Wicklung<I>I</I> des Re  lais     S,    Batterie, Erde.  



  Zwecks Einstellung des     Leitungswählers     <I>LW</I> sendet nunmehr der Teilnehmer Strom  stösse aus. Entsprechend dieser Stromstösse       wird    Relais S stromlos und betätigt den  Drehmagneten     DLW    des Leitungswählers  über folgenden     v4Teg:    Erde, Kontakte     13hII,          14t,    15s, Wicklung     II    des Relais     V,    Kon  takt 16v, Drehmagnet     DLW    des Leitungs  wählers LW,     Batterie,    Erde.

   Der     Leitungs-          w        ä        'hler        T        M        wird        auf        den        bestimmten        Kon-          takt        eingestellt.    Nur während der Strom  stossgabe bleibt     das.Relais"'K'ridcli    im Strom-    kreis des Drehmagnetes erregt.

   Relais  fällt nach der     Stromstossgabe    ab, da der  Stromkreis über die Wicklung I des Re  lais     Vdurch        Weiterschalten    des Schaltarmes  c vom Leitungswähler     LW    unterbrochen ist.  Der gewünschte Teilnehmer     wird    über fol  genden Weg gerufen: Erde, Kontakt     11t,     Wicklung     Il    des Relais S, Kontakt 12r,  Wicklung     II    des Relais X, Kontakt 18p.

    Schaltarm a des Leitungswählers LW zum       gewünschten    Teilnehmer, Schaltarm b des  Leitungswählers<I>LW,</I> Kontakt     192c,    Wick  lung<I>I</I> des Relais<I>U,</I> Kontakt 20v, über den  Kontakt     4selc,    welcher alle 4 Sekunden ge  schlossen wird, zur     Rufstromquelle        IIQ.     



  Meldet sich der     gewünschte    Teilnehmer,  so wird das Relais U in der Rufpause, in  der die Wicklung I des Relais U über dem  in Ruhestellung befindlichen Kontakt     4se1c     und Widerstand     Wi3    an Batterie liegt, er  regt und bewirkt durch Öffnen des Kontak  tes     19u    und     Schliessen    des Kontaktes     212c          Durchschaltung    der Sprechleitung und Un  terbrechung des Rufstromkreises.

   Das Relais  U wird über die     II.    Wicklung gehalten, und  zwar in folgendem Stromkreis: Erde, Kon  takt 22t, Wicklung     II    des Relais<I>U,</I> Kon  takt     232,    Kontakt     242a    Drehmagnet     DLTT     des Leitungswählers<I>LW,</I>     Batterie,    Erde. In  diesem Stromkreis wird der Drehmagnet       DLW    nicht betätigt. Es     ist    nunmehr die  Sprechverbindung zwischen dem anrufenden  und dem gewünschten Teilnehmer hergestellt.  



  Die hergestellte Verbindung wird auf  folgende Weise ausgelöst: Legt der An  rufende oder Angerufene seinen Hörer auf,  so wird das Relais     S    stromlos und bewirkt  durch     Öffnen.    des Kontaktes 8s Abfall der  Relais TI bis T4. Hierdurch werden sämt  liche     t-Kontakte    in die Ruhelage zurückge  führt. Durch Schliessen des Kontaktes 25t,  wird folgender     Stromkreis    für den Dreh  magneten     DLW    des Leitungswählers herge  stellt: Erde,     Relaisunterbrecher        BU,    Kon  takt 25t, Schaltarm c des Leitungswählers  LW in Stellung 1 bis 10, Drehmagnet     DLW     des Leitungswählers, Batterie, Erde.

   Der      Drehmagnet     DLW        wird    solange betätigt, bis  der Leitungswähler<I>LW</I> die     .Stellung    0 er  reicht hat und somit der vorgenannte Strom  kreis unterbrochen wird. Am Kontakt 22t  wird der Haltestromkreis des Relais U un  terbrochen. Somit sind sämtliche Schaltmit  tel in der Ruhelage, und es kann die Ein  richtung für eine neue Verbindung benutzt  werden.

      <I>2.</I>     Herstellung   <I>einer</I>     Amtsverbindung.     Wünscht zum Beispiel der Teilnehmer       N1    eine Verbindung mit     dem.    Amt herzustel  len, so wird zunächst in gleicher Weise, wie  vorher beschrieben, die Einstellung des An  rufsuchers<I>AS</I> auf den anrufenden Teilneh  mer herbeigeführt. Ist dies erfolgt, so drückt  der Teilnehmer     N1        vorübergehend    seine  Taste     T1,    wodurch in bekannter Weise das  im Speisestromkreis liegende Differenzrelais  X erregt wird.

   Hierdurch wird das Relais  P über folgenden Weg     erregt:    Erde, Kon  takte     9.61,   <I>27r, 29x,</I>     321aII,    Wicklung     1I    des  Relais P, Batterie, Erde. Das Relais P  spricht an und bereitet     durch    Kontakt 31p  einen Erregerstromkreis für das Relais H  vor, der nach Beendigung des     Tastendrük-          kers    und somit Öffnen des Kontaktes 29x  über: Erde, Kontakte 26t, 27r, Wicklung       II    des Relais<I>H,</I> Wicklung<I>I</I> des Relais P,  Kontakte     3'1p,        32hII,    Wicklung<I>Ir</I> des Re  lais P, Batterie, Erde, verläuft.

   Das Relais  H ist ein Stufenrelais, das in letztgenann  tem Stromkreis in erster und zweiter     Stufe     erregt wird.  



  Es sei bemerkt, dass das Relais H alle  mit 1 bezeichneten Kontakte nur in erster,  alle mit     1I    bezeichneten Kontakte in zweiter  und alle mit<I>I</I>     -f-        Il    bezeichneten Kontakte  in erster und zweiter Stufe betätigt.  



  Durch Öffnen des Kontaktes     32hII    und  Schliessen des Kontaktes     30hII    erfolgt die  Herstellung eines     Haltestromkreises        für    die  Relais P und H über: Erde, Kontakte 26t,       27r,    Wicklung     Il    des Relais H, Wicklung 1  des Relais P, Kontakte 31p,     30hIl,    Wicklung  <I>I</I> des Relais<I>11,</I>     Batterie,    Erde.

   Durch Re  lais P erfolgt die Umschaltung der den An-         rufsucher   <I>AS</I> und den     Leitungswähler   <I>LW</I>  verbindenden Leitung auf die Leitung     zuin     Amt     z_9,    und zwar durch Öffnen der Kon  takte 34p und 18p und Schliessen der     Xon-          takte    35p und 36p.  



  Der Anruf des Amtes erfolgt durch Re  lais H.  



  Es werden nämlich, wie bereits beschrie  ben, nach Einstellung des Anrufsuchers AS  das Relais     S    und bei kurzem Drücken der       Taste        TI    die Relais X, P und H erregt.  Durch Relais S und H wird über die Kon  takte 37s,     38hI,    Relais     Dr    eine Brücke zwi  schen die Adern der Amtsleitung gelegt, über  welche ausser dem Anrufrelais im Amt das  Relais     Dr    anspricht. Durch dieses Relais     Dr          wird    die Amtsleitung an den Kontakten     39dr     und     40dr    durchgeschaltet.  



  Die Einstellung der Wähler im Amt  erfolgt in bekannter Weise durch das Speise  brückenrelais     S.        Stromstosskontakt    ist in die  sem Falle der Kontakt     37s.    Nach erfolgter  Einstellung der Wähler im Amt     können     beide Teilnehmer miteinander sprechen.  



  <I>3. Herstellung eine-</I>     Rückfrageverbifadung     <I>während einer Amtsverbindung.</I>  Wünscht der Teilnehmer während des  Amtsgespräches mit einem andern Teilneh  mer der     Nebenstellenzentrale    Rückfrage zu  halten, so drückt er nochmals vorübergehend  die Taste T, wodurch das Differenzrelais X  erregt wird. Durch Öffnen des Kontakte       33x    und Schliessen des Kontaktes 29x wird  die Wicklung 1 des Relais P und Wicklung  <I>11</I> des Relais<I>H</I> kurzgeschlossen.

   Das Re  lais P fällt ab und öffnet am Kontakt 31p  auch den Haltestromkreis des Relais H über  die Wicklung     II    des Relais<I>H.</I> Das Relais  H wird aber über: Erde, Kontakte 26t, 27r,  <I>29x,</I>     30hII,    Wicklung<I>I</I> der Relais<I>H,</I> Bat  terie, Erde und über:

   Erde,     Kontakt.    261,  Widerstand     Wi4,    Kontakt<I>55h 1 -- 11,</I>  Wicklung<I>I</I> des Relais<I>H,</I> Batterie, Erde       erregt    gehalten, das Relais H betätigt nach  Beendigung des Tastendrückers und somit  Öffnen des ersten Stromkreises für Relais  H am Kontakt 29x nur die Kontakte in erster           Stufe,    also alle mit<I>h I</I> und<I>h I</I>     -f-        1I    be  zeichneten Kontakte.

   Durch Öffnen der  Kontakte     35p    und 36p und Schliessen der       Kontakte    18p und 34p ist der anrufende Teil  nehmer auf die     Leitung    zum Leitungswähler  <I>LW</I> umgeschaltet und kann, wie bereits vor  her     beschrieben,    irgend einen Teilnehmer der       Nebenstellenanlage    anrufen. Während der       Rückfrageverbindung    ist     zwischen    der Amts  leitung die Haltebrücke über die Kontakte  37s, 380 und die Drossel     Dr    hergestellt.  



  Will sich nach erfolgter     Rückfragever-          bindung    der anrufende Teilnehmer<B>NI</B> wie  der auf die Amtsleitung schalten, so erfolgt  die Rückumschaltung auf folgende Weise:  Durch kurzen Tastendruck     wird    wieder Re  lais X erregt, das durch Schliessen des Kon  taktes 29x die Wicklung     II    des Relais P ein  schaltet. Das Relais P schaltet, wie bereits  beschrieben, um auf     Amtsleitung        und    erregt  Relais     *H    in zweiter Stufe.

   Der Drehmagnet       DLW    des Leitungswählers     LW    erhält vom       Relaisunterbrecher        RU    über: Erde,     Relais-          unterbrecher,    Kontakte     56x,    5711.11, Schalt  arm     1.l    des Leitungswählers in Stellung 1 bis  10, Drehmagnet     DLW,    Batterie, Erde so  lange     Stromstösse,    bis der Leitungswähler       LW    die Stellung 0 erreicht hat und somit  der letztgenannte Stromkreis unterbrochen  ist.  



  Will dagegen der Teilnehmer     Ni.    die  Amtsverbindung dem     Teilnehmer    über  weisen,     mit    dem er Rückfrage gehalten hat,  so ist es erforderlich, dass der Teilnehmer  NI die Taste TI längere Zeit drückt. Hier  durch wird das Relais X längere Zeit er  regt, so dass das     Thermorelais        Tb    über Kon  takt 41x anspricht und somit der Kontakt  <I>42</I>     th    geschlossen wird. Es kommt ein       Stromkreis    für das     Relais        P    zustande, und  zwar über: Erde, Kontakte 41x,     42th,    Re  lais R, Batterie, Erde.

   Durch Schliessen des  Kontaktes 43r wird, nach dem durch Öffnen  der     Kontakte    12r und<I>7r</I> das Relais     S    ab  gefallen ist, über: Erde, Kontakte 441,     43r,          45s,    Relais     R,        Batterie,    Erde das Relais R  gehalten. Die Relais     Tl-T4        werden    bei  Abfall des Relais<B>8</B> und somit Öffnen des    Kontaktes 8s über den Kontakt 49r erregt  gehalten, während die Amtsverbindung un  abhängig vom Kontakt 37s über     Kontakt          53h11    gehalten wird.

   Am Kontakt 46r wird  folgender Stromkreis für den     Drehmagnaten     <I>DAS</I> des Anrufsuchers hergestellt: Erde,       Relaisunterbrecher        BU,        Kontakte    46r,     5s,     Drehmagnet<I>DAS</I> des     Anrufsuchers    AS,  Batterie, Erde.

   Der Drehmagnet<I>DAS</I> be  tätigt den Anrufsucher AS nun solange, bis  folgender Stromkreis für das Relais     S    über  die     Wicklung    I     zustandekommt:    Erde, Bat  terie,     Wicklung    I des Relais S, Kontakt 47r,  Schaltarm c des Anrufsuchers<I>AS</I> in der  Stellung des     Rückfrageteilnehmers    (zum  Beispiel 3), Schaltarm c des     Leitungswählers     LW, gleichfalls in der Stellung des Rück  frageteilnehmers 3, Leitung 48, Kontakt 17t,  Wicklung     III    des Relais     S,    Erde.

   Durch  Öffnen des     Kontaktes    5s wird der Stromkreis  des Drehmagnetes<I>DAS</I> des Anrufsuchers<I>AS</I>  unterbrochen. Es ist also der     AnrufsucUer     auf den Teilnehmer eingestellt, mit dem der       Teilnehmer    NI eine Rückfrage gehalten hat.  Durch     .Schliessen    des Kontaktes 54s wird  das Relais P über: Erde, Kontakte 26t,     28r.          54s,,    33x,     32h11,    Wicklung     II    des Relais P,       Batterie,    Erde erregt.

   Es erfolgt 1..n     :den     Kontakten 35p und 36p die Umschaltung  auf die Amtsleitung, während durch     Schlie-          ssen    des     Kontaktes    31p das Relais     _H    in zwei  ter Stufe erregt     wird.    Über den Kontakt       30h11        wird    dann ein Haltekreis für die Re  lais P und H hergestellt, wenn nach Öffnen  des Stromkreises für das Relais R am Kon  takt 45s das Relais     R    abfällt.

   Der Halte  kreis für die     Relais    P und H verläuft  dann über: Erde,     Kontakte   <I>26t, 27r,</I>  Wicklung     II    des Relais<I>H,</I>     Wicklung     I des Relais P,     Kontakte    '31p,     30111I.     Wicklung I des Relais H,     Batterie,     Erde. Ist der Teilnehmer, mit dem     eine     Rückfrage gehalten ist, an die     Amtsleitung     angeschaltet, so erfolgt Auslösung des Lei  tungswählers auf folgende Weise: Beim  Ansprechen von Relais P wird, wie oben  erwähnt, das Relais H in zweiter Stufe er  regt.

   Bei     eingestelltem        Leitungswähler    :wird      dann über: Erde,     Relaisunterbrecher        RU,     Kontakte     56x    und     5ihII,    Schaltarm d des  Leitungswählers in Stellung 1-10, Dreh  magnet     DLW,    Batterie, Erde der Dreh  magnet     DLW    solange betätigt, bis der Lei  tungswähler die Stellung 0 erreicht hat.  



  <I>4.</I>     Ankommende        Amtsverbindungen.     Kommt ein Anruf vom Amt an, so wird  das Anrufzeichen AZ, zum Beispiel ein     Wek-          ker,    in üblicher Weise durch den vom Amt  kommenden Rufstrom betätigt. Dieses An  rufzeichen AZ ist zum Beispiel in dem Raum  des Teilnehmers N, welcher für die     Vernütt-          lungsarbeit        ankommender    Verbindungen vor  gesehen ist, angeordnet. Durch Abheben des  Hörers an der Sprechstelle N     wird    der An  rufsucher AS     veranlasst,    sich in der schon  beschriebenen Weise auf den Teilnehmer N  einzustellen.

   Nach der Einstellung des An  rufsuchers AS wird die Taste T vorüber  gehend gedrückt und somit in gleicher Weise,  wie schon beschrieben, das Differenzrelais  X erregt.  



  Relais X bewirkt durch Schliessen des  Kontaktes     29x,        Ansprechen    von Relais P  im Stromkreis: Erde, Kontakte 26t,     2ir,     29x, 3201, Wicklung 11 des Relais P, Bat  terie, Erde. Das Relais P bewirkt die Um  schaltung auf die     Amtsleitung    und die  Sprechstelle N ist nunmehr in der Lage, die  Wünsche des anrufenden Amtsteilnehmers  entgegenzunehmen.

   Das Gespräch zu dem  gewünschten Teilnehmer wird auf folgende  Art und Weise weitergeleitet:  Nachdem die Sprechstelle N den ge  wünschten Teilnehmer erfahren hat,     drü^,kt     sie erneut kurz die Taste T, wodurch in der  schon     beschriebenen    Weise die     Rückumschal-          tung    von der Amtsleitung auf den Leitungs  wähler<I>LW</I> erfolgt.

   Der Leitungswähler  LW wird durch die Sprechstelle N auf den       gewünschten    Teilnehmer eingestellt.     Meldet     sich der angerufene Teilnehmer und erhält  dieser von der Sprechstelle N mitgeteilt, dass  er vom Amt gewünscht wird, so drückt die  Sprechstelle N die Taste T längere Zeit, wo-    durch veranlasst wird, dass sich der Anruf  sucher AS, über welchen die die     Amtsa(tr-          bindungen        unmittelbar    entgegennehmende  Sprechstelle N mit der anrufenden Amts  leitung verbunden war,

   auf den durch den  Leitungswähler LW gekennzeichneten Kon  takt der     gewünschten    Sprechstelle     eingestallt.     Nach erfolgter Einstellung und Ansprechen  des Relais S wird das Relais P erregt, das  an den Kontakten 18p und 34p die Um  schaltung auf die     Amtsleitung    herbeiführt.  Die einzelnen Schaltvorgänge sind die glei  chen wie bei der Übernahme eines Amts  gespräches durch einen     Rückfrageteilnehnier     beschrieben. Die Einstellung des     An#-uf-          suchers    A5 auf einen weiteren Teilneu     -:,aer     erfolgt also immer durch die Sprechstelle, die       zuerst    mit der Amtsleitung verbunden war.  



  Es verläuft also, wie aus Vorstehendem  hervorgeht, über den Leitungswähler     LGI'     der Einstellweg und der Sprechweg für die  Amtsverbindung über den Anrufsucher AS.  



  In der     Anlage    können auch Teilnehmer  verschiedener Verkehrsberechtigung     vo-ge-          sehen    sein. Die Herstellung einer     Amtsvt#r-          bindung    für hierzu nicht berechtigte Teil  nehmer ist in jedem Fall verhindert. In  abgehender Richtung ist die     Herste111111g     einer Amtsverbindung dadurch verhindert,  dass der Teilnehmer, zum Beispiel N2, wel  cher keine Berechtigung hat, mit den Teil  nehmern des Amtes zu sprechen, eine Er  dungstaste nicht besitzt. Er kann also aus  diesem Grunde die Umschaltung auf die  Amtsleitung nicht vornehmen.  



  Bei ankommendem Verkehr ist die Her  stellung einer Amtsverbindung zu einem  nicht berechtigten Teilnehmer dadurch ver  mieden, dass der Prüfstromkreis des Relais       S    über die Schaltarme c des Anrufsucher  <I>AS</I> und Leitungswähler     LITT    nach Kenn  zeichnung des.

   Teilnehmers durch Einstellen  des Leitungswählers<I>LW</I> und Einstellen des  Anrufsuchers AS auf den gekennzeichneten  Teilnehmer (durch längeres Drücken der  Taste T) nicht zustande kommen kann, da  bei nicht berechtigten Teilnehmern die Ver  bindung zwischen den Kontakten     d,3r    c-      Schaltarme vom Anrufsucher     AS    und     Lei-          tungswähler   <I>LW</I> an den     Anschlussstellen          50151    unterbrochen ist.

   Eine     Rückfrag,3     während eines Amtsgespräches     dureh    die  Sprechstelle     N    oder einer andern für Amts  verbindungen berechtigten Stelle zu einen  für Amtsverbindungen nicht berechtigten  Teilnehmer ist jedoch, wie aus Vorstehen  dem hervorgeht, möglich, da ja eine Verbin  dung mit dem nichtberechtigten Teilnehmer  über den Leitungswähler<I>LW</I> hergestellt  werden kann.  



  Erfolgt ein Anruf während eines beste  henden Gespräches, so ist die Sprechstelle N  durch Umlegen ihres Schalters     MK    in der  Lage, das bestehende Gespräch mitzuhören       und    die sprechenden Teilnehmer von     denn     Vorliegen eines Amtsanrufes zu     informieren.     



  Die     Anschaltung    der Sprechstelle N beim       Bestehen    eines Gespräches durch Umlegen  des Schalters     DIg    erfolgt unter     Umgehung     der Schaltarme<I>a</I> und<I>b</I> des Anrufsuchers       .As.     



  An Stelle des Amtszeichens AZ in Ge  stalt eines Weckers     kann    auch ein Relais  vorgesehen sein, das einmal eine Signalein  richtung an der Sprechstelle N einschaltet  und ferner durch     Schliessen        eines        Kontaktrs          52az    die     Induktionswicklung    J einer Signal  einrichtung an die     Wicklung   <B>83'</B> anschaltet,       wodurch    ein Signal über die     Speisebrü-ke          induktiv    übertragen, einem sprechenden Teil  nehmer     übermittelt        wird,    der in der gleichen    Weise,

   wie vorher für den Teilnehmer N  beschrieben, nach der Umschaltung auf die  Amtsleitung ein ankommendes     Amtsgesprä,    eh  entgegennehmen und auch auf andere Teil  nehmer     umschalten    kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fernsprechanlage mit mehreren Vermitt lungsstellen, dadurch gekennzeichnet, dass eine über die eigene Vermittlungsstelle mit einer andern Vermittlungsstelle verbundene Sprechstelle die Einstellung von zu ihrer Verbindung mit der Verbindungsleitung benutzten Organen (AS) der Verbindungs- einrichtung auf eine andere Sprechstelle der eigenen Vermittlungsstelle veranlassen kann.
    UNTERANSPRUCH Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Schaltmittel (X) vor gesehen sind, welche nach Kennzeichnung der andern Sprechstelle durch die den An ruf entgegennehmende Sprechstelle zur Wir kung gebracht werden und die Einstellung der zur Verbindung der ankommenden Ver bindungsleitung mit der letztgenannten Stelle benutzten Organe der Einrichtung auf den gekennzeichneten Teilnehmer veran lassen.
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